{"id":505933,"date":"2025-10-17T13:48:14","date_gmt":"2025-10-17T13:48:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505933\/"},"modified":"2025-10-17T13:48:14","modified_gmt":"2025-10-17T13:48:14","slug":"literatur-nominierte-romane-fuer-den-bayerischen-buchpreis-2025-ratgeber-wir-in-bayern-br-fernsehen-fernsehen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505933\/","title":{"rendered":"Literatur : Nominierte Romane f\u00fcr den Bayerischen Buchpreis 2025 | Ratgeber | Wir in Bayern | BR Fernsehen | Fernsehen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" alt=\"Aufgeschlagenes Buch in gem\u00fctlicher Umgebung | Bild: Colourbox\" title=\"Aufgeschlagenes Buch in gem\u00fctlicher Umgebung | Bild: Colourbox\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/krimis-buecher-frankfurter-buchmesse-2025-tipps-sabine-abel-112~_v-img__16__9__l_-1dc0e8f74459dd04c9.jpeg\"\/><\/p>\n<p>\nHakan Nesser: Eines jungen Mannes Reise in die Nacht\n<\/p>\n<blockquote class=\"qb_text\">\n<p>&#8222;Ein ruhiger, literarischer Krimi mit philosophischen Untert\u00f6nen &#8211; typisch skandinavisch.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"qb_source\">Sabine Abel<\/p>\n<p><a class=\"{description:&#039;&#039;, width:&#039;419&#039;, height:&#039;558&#039;}\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"https:\/\/www.br.de\/br-fernsehen\/sendungen\/wir-in-bayern\/ratgeber\/krimis-buecher-frankfurter-buchmesse-2025-tipps-sabine-abel-108~_v-img__3__4__xl_-f4c197f4ebda83c772171de6efadd3b29843089f.jpg?version=040d7\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" alt=\"Cover von &quot;Eines jungen Mannes Reise in die Nacht&quot; | Bild: btb Verlag\" title=\"Cover von &quot;Eines jungen Mannes Reise in die Nacht&quot; | Bild: btb Verlag\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/krimis-buecher-frankfurter-buchmesse-2025-tipps-sabine-abel-108~_v-img__3__4__m_-f5b946176ecf9749b4c.jpeg\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p class=\"copytext\"><strong>Sabine Abel: &#8222;<\/strong>In Kymlinge, einer <strong>schwedischen Kleinstadt<\/strong>, stirbt an einem lauen Fr\u00fchsommerabend <strong>ein Mann:<\/strong> Allan Fremling, einst gefeierter Leichtathlet, nun Sportlehrer, bekannt f\u00fcr seine fast schon \u00fcbertriebene Selbstdisziplin. Er wird in seinem Hausflur <strong>erschossen aufgefunden<\/strong> &#8211; eine halbe Stunde, nachdem er v\u00f6llig gegen seine Gewohnheit eine <strong>Pizza bestellt<\/strong> hatte. Die Szene ist ebenso <strong>r\u00e4tselhaft<\/strong> wie beil\u00e4ufig. <br \/>Kurz darauf f\u00e4llt ein <strong>zweiter Mann<\/strong>, ein unauff\u00e4lliger Gymnasiallehrer, einem <strong>\u00e4hnlichen Verbrechen<\/strong> zum Opfer &#8211; nur wenige Meter entfernt, fast unter dem Balkon des zust\u00e4ndigen Kommissars Borgsen. <strong>Zwei Morde in einer Stadt, in der eigentlich nichts passiert<\/strong>.<br \/><strong>Gunnar Barbarotti<\/strong> wird zusammen mit seiner Kollegin und Partnerin <strong>Eva Backman<\/strong> zu dem Fall hinzugezogen. Bei ihren <strong>Ermittlungen<\/strong> sto\u00dfen sie auf viele <strong>Ungereimtheiten in der Vergangenheit<\/strong> der beiden Opfer. So richtig einordnen l\u00e4sst sich die Lebensgeschichte der zwei M\u00e4nner jedoch nicht. Stattdessen verdichtet sich die Geschichte der beiden Morde zu einer leisen, aber eindringlichen <strong>Erkundung moralischer Grauzonen<\/strong>: <strong>Wer bestimmt, welches Leben wertvoll ist?<\/strong> Und ist T\u00f6ten immer falsch &#8211; oder manchmal nur der letzte Ausweg?<br \/>Nesser bleibt seinem <strong>Stil<\/strong> treu: Er erz\u00e4hlt mit einer <strong>Ruhe<\/strong>, die fast tr\u00fcgerisch wirkt, mit <strong>tiefen Dialogen<\/strong>, einer <strong>feinen Beobachtungsgabe f\u00fcr menschliche Schw\u00e4chen<\/strong> und einer <strong>melancholischen Grundstimmung<\/strong>, die sich durch das ganze Buch zieht. Besonders beeindruckend ist die Figur des <strong>lokalen Kommissars Borgsen<\/strong>, den alle nur &#8222;<strong>Sorgsen&#8220;<\/strong> nennen &#8211; ein Mann, der <strong>alles sieht, aber nichts einordnet<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"copytext\">\u201aEines jungen Mannes Reise in die Nacht&#8216; ist <strong>kein klassischer Krimi<\/strong>, und <strong>dennoch hochspannend<\/strong>. Es gibt <strong>keine rasante Handlung<\/strong>, <strong>keine blutigen Schaupl\u00e4tze<\/strong>, sondern <strong>leise T\u00f6ne <\/strong>und eine Erz\u00e4hlweise, die <strong>psychologische Tiefe<\/strong> \u00fcber Tempo stellt. F\u00fcr Leserinnen und Leser, die gerne <strong>mitdenken<\/strong>, sich auf <strong>vielschichtige Figuren<\/strong> einlassen und ein Gesp\u00fcr f\u00fcr <strong>das Tragische im Allt\u00e4glichen<\/strong> haben. Ein <strong>starker, nachdenklich stimmender Band<\/strong> aus Nessers Reihe &#8211; und einer, der auch f\u00fcr sich alleinsteht.&#8220;<\/p>\n<p>\nMick Herron: Down Cemetery Road\n<\/p>\n<blockquote class=\"qb_text\">\n<p>&#8222;Ein britischer Geheimdienstthriller mit viel schwarzem Humor &#8211; clever, trocken, spannend.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"qb_source\">Sabine Abel<\/p>\n<p><a class=\"{description:&#039;&#039;, width:&#039;419&#039;, height:&#039;558&#039;}\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"https:\/\/www.br.de\/br-fernsehen\/sendungen\/wir-in-bayern\/ratgeber\/krimis-buecher-frankfurter-buchmesse-2025-tipps-sabine-abel-106~_v-img__3__4__xl_-f4c197f4ebda83c772171de6efadd3b29843089f.jpg?version=92a58\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" alt=\"Cover von &quot;Down Cemetery Road&quot; | Bild: Diogenes Verlag\" title=\"Cover von &quot;Down Cemetery Road&quot; | Bild: Diogenes Verlag\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/krimis-buecher-frankfurter-buchmesse-2025-tipps-sabine-abel-106~_v-img__3__4__m_-f5b946176ecf9749b4c.jpeg\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p class=\"copytext\"><strong>Sabine Abel: &#8222;<\/strong>Als in einer ruhigen Stra\u00dfe im s\u00fcdlichen <strong>Oxford<\/strong> ein <strong>Haus explodiert<\/strong>, wird dies zun\u00e4chst als <strong>tragischer Unfall <\/strong>verbucht. Doch <strong>Sarah Tucker<\/strong>, Hausfrau, kinderlos, wohlhabend und in einer zunehmend sinnentleerten Ehe gefangen, l\u00e4sst der Vorfall nicht los. W\u00e4hrend ihr <strong>Mann<\/strong> gesch\u00e4ftlich <strong>verreist<\/strong> ist, beginnt sie sich, zun\u00e4chst aus <strong>Langeweile<\/strong>, bald aus echter <strong>Besessenheit<\/strong>, f\u00fcr das zerst\u00f6rte Haus und seine fr\u00fcheren Bewohner zu interessieren. Besonders ein Gedanke verfolgt sie: Wenn dort wirklich <strong>ein Kind<\/strong> lebte, warum spricht niemand dar\u00fcber? Ihre <strong>Nachforschungen<\/strong> f\u00fchren sie bald \u00fcber das Viertel hinaus. In <strong>alten Dokumenten<\/strong> und <strong>zuf\u00e4lligen Begegnungen<\/strong> beginnt sich ein verst\u00f6rendes Bild zu formen: von einem <strong>Kind<\/strong>, das nicht vermisst wird, und von <strong>Erwachsenen<\/strong>, die offenbar viel daf\u00fcr tun, damit das so bleibt. Dabei trifft sie auf <strong>Zo\u00eb Boehm<\/strong>, eine melancholische, aber scharfsinnige <strong>Privatdetektivin<\/strong> mit eigenem moralischem Kompass. Zwischen beiden Frauen entsteht eine Art <strong>Allianz<\/strong>, w\u00e4hrend sie gemeinsam <strong>einer Spur folgen<\/strong>, die immer st\u00e4rker in Richtung einer <strong>politisch motivierten Vertuschung<\/strong> weist. Es geht nicht nur um ein verschwundenes Kind, sondern um <strong>Verrat, Schuld<\/strong> und das, was Menschen bereit sind <strong>zu vergessen, um weiterleben zu k\u00f6nnen<\/strong>. <br \/>Herron verwebt in diesem ersten Band seiner Oxford-Reihe Elemente des <strong>klassischen Krimis<\/strong> mit <strong>psychologischer Tiefe<\/strong>. Die <strong>Figuren<\/strong> sind keine strahlenden Ermittler, sondern <strong>Suchende<\/strong> &#8211; getrieben von Verlust, Selbstzweifel oder einem Bed\u00fcrfnis nach Wahrheit. Die <strong>Handlung<\/strong> entfaltet sich <strong>langsam, aber zielgerichtet<\/strong>, mit feinen Wendungen und einer unterschwelligen Spannung, die nicht auf schnelle Effekte, sondern auf <strong>atmosph\u00e4rische Dichte setzt.<\/strong><\/p>\n<p class=\"copytext\">In Deutschland wurde Mick Herron durch seine Reihe \u201a<strong>Slow Horses&#8216;<\/strong> bekannt, die auch als <strong>Fernsehserie<\/strong> h\u00f6chst erfolgreich ist. Die Krimis rund um Zo\u00eb Boehm, von denen der erste Band schon 2003 erschienen ist, sind mindestens genauso <strong>spannend, schr\u00e4g und voller britischem Humor<\/strong>. Wer Kriminalromane mit <strong>gesellschaftlichem Hintergrund<\/strong> und <strong>psychologischer Pr\u00e4zision<\/strong> sch\u00e4tzt, wird hier f\u00fcndig. \u201aDown Cemetery Road&#8216; ist kein Thriller im herk\u00f6mmlichen Sinn, sondern ein <strong>leiser, kluger Roman<\/strong> \u00fcber <strong>Verdr\u00e4ngung, Verantwortung<\/strong> und die Frage, wie nah das <strong>Unheil<\/strong> manchmal kommt, ohne dass jemand wirklich hinsieht.&#8220;<\/p>\n<p>\nDan Brown: The Secret of Secrets\n<\/p>\n<blockquote class=\"qb_text\">\n<p>&#8222;Ein actiongeladener Verschw\u00f6rungs- und R\u00e4tselthriller im typischen Dan Brown-Stil.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"qb_source\">Sabine Abel<\/p>\n<p><a class=\"{description:&#039;&#039;, width:&#039;419&#039;, height:&#039;558&#039;}\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"https:\/\/www.br.de\/br-fernsehen\/sendungen\/wir-in-bayern\/ratgeber\/krimis-buecher-frankfurter-buchmesse-2025-tipps-sabine-abel-110~_v-img__3__4__xl_-f4c197f4ebda83c772171de6efadd3b29843089f.jpg?version=64af8\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" alt=\"Cover von &quot;The Secret of Secrets&quot; | Bild: L\u00fcbbe Verlag\" title=\"Cover von &quot;The Secret of Secrets&quot; | Bild: L\u00fcbbe Verlag\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/krimis-buecher-frankfurter-buchmesse-2025-tipps-sabine-abel-110~_v-img__3__4__m_-f5b946176ecf9749b4c.jpeg\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p class=\"copytext\"><strong>Sabine Abel: &#8222;Robert Langdon<\/strong>, Harvard-Professor f\u00fcr Symbologie, reist nach <strong>Prag<\/strong>, um seine langj\u00e4hrige <strong>Freundin<\/strong> <strong>Katherine Solomon<\/strong> zu <strong>treffen<\/strong>. Sie forscht an einem <strong>hochbrisanten Thema<\/strong>: dem Einfluss des <strong>menschlichen Bewusstseins<\/strong> auf die <strong>physische Realit\u00e4t<\/strong> &#8211; ein Grenzbereich zwischen moderner Wissenschaft und uralten Vorstellungen. Doch noch bevor sie sich sehen, wird eine <strong>Leiche<\/strong> gefunden, <strong>Katherine verschwindet<\/strong>, und ihr m\u00f6glicherweise revolution\u00e4res <strong>Manuskript<\/strong> ist pl\u00f6tzlich <strong>unauffindbar<\/strong>.<br \/>Langdon ger\u00e4t in ein <strong>Netz<\/strong> aus <strong>alten Mythen<\/strong>, <strong>politischen Interessen<\/strong> und <strong>wissenschaftlichen Visionen<\/strong>. Die Spur f\u00fchrt ihn durch das historische Prag, wo sich <strong>Fakten und Legenden<\/strong> auf geheimnisvolle Weise \u00fcberlagern: alte Symbole, vergessene Rituale, die Geschichte des Golems. Bald wird klar, dass Katherines Forschung nicht nur Erkenntnisse verspricht, sondern auch <strong>Macht<\/strong>. Eine <strong>Organisation<\/strong>, die im Hintergrund operiert, will genau diese Macht <strong>kontrollieren<\/strong> &#8211; um jeden Preis.<br \/>Ein typischer Dan Brown: <strong>R\u00e4tsel, Kunstgeschichte, symbolische Codes und geheime Orden<\/strong>. Wieder einmal ger\u00e4t man beim Lesen fast au\u00dfer Puste, die Handlung macht die Lesenden <strong>atemlos<\/strong>, sie ist dicht und konzentriert. Besonders gelungen ist die <strong>Einbettung der Stadt Prag<\/strong>, nicht als blo\u00dfe Touristenkulisse oder Schauplatz der Handlung, sondern als <strong>Ausgangspunkt<\/strong> f\u00fcr die vielen fast schon <strong>philosophischen Fragen<\/strong> des Buches. Was ist Bewusstsein? Wer kontrolliert Wissen? Und wie gef\u00e4hrlich kann Erkenntnis werden?<\/p>\n<p class=\"copytext\">\u201aThe Secret of Secrets&#8216; ist der <strong>perfekte<\/strong> <strong>Schm\u00f6ker<\/strong> f\u00fcr ein verregnetes, graues Herbstwochenende auf dem Sofa. Dan Brown schafft es auch im sechsten Abenteuer seines Helden Robert Langdon, seine Leserinnen und Leser ab Seite eins <strong>in den Bann der Geschichte <\/strong>zu ziehen. <strong>Geheimnisvoll, intelligent, mythisch und unglaublich spannend<\/strong>. Ganz nebenbei: Wer bisher noch keine Lust hatte, <strong>Prag zu besuchen<\/strong>, wird nach der Lekt\u00fcre dort sofort ein Hotel buchen.&#8220;<\/p>\n<p>\nRita Falk: Apfelstrudel-Alibi\n<\/p>\n<blockquote class=\"qb_text\">\n<p>&#8222;Der neue Eberhofer-Krimi &#8211; humorvoll, bodenst\u00e4ndig, bayerisch.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"qb_source\">Sabine Abel<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Cover von &quot;Apfelstrudel-Alibi&quot; | Bild: dtv Verlag\" title=\"Cover von &quot;Apfelstrudel-Alibi&quot; | Bild: dtv Verlag\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/krimis-buecher-frankfurter-buchmesse-2025-tipps-sabine-abel-104~_v-img__3__4__m_-f5b946176ecf9749b4c.jpeg\"\/><\/p>\n<p class=\"copytext\"><strong>Sabine Abel: &#8222;<\/strong>Im dreizehnten Fall der Eberhofer-Reihe wird <strong>Franz Eberhofer<\/strong> erneut aus seiner niederbayerischen Ruhe gerissen. Diesmal f\u00fchrt ihn ein <strong>ungew\u00f6hnlicher Todesfall<\/strong> ins sch\u00f6ne <strong>S\u00fcdtirol<\/strong>: <strong>Letizia<\/strong>, die <strong>Patentochter des pensionierten Richters Moratschek<\/strong>, ist bei einer Wanderung <strong>t\u00f6dlich verungl\u00fcckt<\/strong>. Angeblich. Denn <strong>Zweifel<\/strong> regen sich, und Eberhofer soll <strong>inoffiziell ermitteln<\/strong>. Unterst\u00fctzt wird er &#8211; wie gewohnt und wider Willen &#8211; von <strong>Rudi Birkenberger<\/strong>, der sich in eine mehr als abenteuerliche <strong>Undercover-Mission<\/strong> auf einem Campingplatz st\u00fcrzt. W\u00e4hrend <strong>Franz<\/strong> ganz entgegen seiner Natur auf den Spuren der jungen Frau <strong>in den Dolomiten herumkraxelt<\/strong>, k\u00fcmmert sich <strong>Rudi<\/strong> um die verd\u00e4chtigen Personen <strong>im Tal<\/strong>.<br \/>Parallel dazu sorgt Franz&#8216; <strong>Freundin Susi <\/strong>als frisch gew\u00e4hlte <strong>B\u00fcrgermeisterin<\/strong> daheim f\u00fcr Unruhe. Geht es nach Eberhofer, nimmt sie sich schon ein wenig <strong>sehr wichtig<\/strong>. Der Franz kann sich schlie\u00dflich nicht um alles k\u00fcmmern. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es dann auch noch <strong>Franz&#8216; Vater<\/strong>, der wie immer nur seinen Hanfanbau im Kopf hat. Und <strong>Franz&#8216; Sohn Pauli<\/strong>, der das Familiengef\u00fcge ordentlich <strong>durcheinanderbringt<\/strong>.<br \/>Rita Falks Ton ist <strong>schnoddrig<\/strong>, <strong>herzlich<\/strong> und von <strong>feinem Spott<\/strong> durchzogen. Die Sprache wirkt oft beil\u00e4ufig, fast gesprochen, und gerade das macht ihren besonderen Charme aus. Die <strong>Figuren<\/strong> sind l\u00e4ngst nicht mehr nur Romancharaktere, sondern <strong>Vertraute<\/strong>, allen voran Franz, dessen <strong>m\u00fcrrischer Blick auf die Welt<\/strong> mehr \u00fcber ihn selbst verr\u00e4t, als er zugeben w\u00fcrde. Die Krimihandlung spielt sich wie so oft eher im Hintergrund ab, wichtiger sind die Zwischenr\u00e4ume, die <strong>Reibungen zwischen Familie, Pflichtgef\u00fchl und Eigenwillen<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"copytext\">\u201aApfelstrudel-Alibi&#8216; ist weniger ein spannungsgeladener Kriminalroman als eine <strong>Heimatgeschichte mit Mordfall<\/strong>. Wer Rita Falk liest, tut das nicht nur des Verbrechens wegen, sondern wegen der <strong>Atmosph\u00e4re<\/strong> &#8211; zwischen <strong>Dorfwirtshaus<\/strong>, <strong>Polizeidienststelle<\/strong> und dem <strong>Esstisch bei der Oma<\/strong>. F\u00fcr Kennerinnen und Kenner der Reihe ein <strong>Wiedersehen<\/strong> mit all den <strong>liebgewonnenen Schrullen<\/strong>. Neueinsteiger k\u00f6nnten sich fragen, worum es hier eigentlich geht &#8211; doch wer sich darauf einl\u00e4sst, findet <strong>schnell Zugang<\/strong>. Die <strong>gelungene Fortsetzung<\/strong> einer sehr eigenen Krimireihe.&#8220;<\/p>\n<p class=\"copytext\"><strong>Viel Spa\u00df mit diesen Lesetipps w\u00fcnschen Ihnen Sabine Abel und &#8222;Wir in Bayern&#8220;!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hakan Nesser: Eines jungen Mannes Reise in die Nacht &#8222;Ein ruhiger, literarischer Krimi mit philosophischen Untert\u00f6nen &#8211; typisch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":505934,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-505933","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115389825797346952","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/505933","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=505933"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/505933\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/505934"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=505933"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=505933"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=505933"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}