{"id":50623,"date":"2025-04-21T22:51:10","date_gmt":"2025-04-21T22:51:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/50623\/"},"modified":"2025-04-21T22:51:10","modified_gmt":"2025-04-21T22:51:10","slug":"russland-wladimir-putin-schliesst-direkte-gespraeche-mit-ukraine-nicht-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/50623\/","title":{"rendered":"Russland: Wladimir Putin schlie\u00dft direkte Gespr\u00e4che mit Ukraine nicht aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Der russische Pr\u00e4sident <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wladimir-putin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wladimir Putin<\/a> hat sich erstmals seit Jahren zu bilateralen Gespr\u00e4chen mit der ukrainischen Regierung bereit gezeigt. &#8222;Das ist alles ein Thema, das sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft werden muss, vielleicht sogar auf bilateraler Ebene. Wir schlie\u00dfen das nicht aus&#8220;, sagte Putin mit Blick auf ein Angebot des ukrainischen Pr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-wolodymyr-selenskyj-donald-trump-aufforderung-besuch\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolodymyr Selenskyj<\/a>, Angriffe auf zivile Ziele f\u00fcr 30 Tage auszusetzen. Putins Sprecher Dmitri Peskow best\u00e4tigte, dass sich der Staatschef auf die M\u00f6glichkeit direkter Gespr\u00e4che mit der Ukraine bezog.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Selenskyj bekr\u00e4ftigte derweil <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukrainekrieg-feuerpause-selenskyj-kompromiss-zivile-objekte\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">seinen Vorschlag<\/a>, Angriffe auf zivile Ziele zu pausieren. Die Ukraine sei zu Gespr\u00e4chen bereit, um dies zu erreichen,\u00a0sagte er in seiner abendlichen Videoansprache. &#8222;Wir erwarten eine klare Antwort aus Moskau. Wir sind zu jedem Gespr\u00e4ch bereit, um dies zu erreichen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Putin r\u00e4umte derweil ein, in der j\u00fcngsten Zeit Angriffe gegen zivile Objekte ver\u00fcbt zu haben. Dabei nannte er auch die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukarinekrieg-sumy-raketenagriff-russland\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Attacke auf Sumy<\/a>. Dabei waren 35 Menschen get\u00f6tet worden, was <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-krieg-sumy-angriff-reaktionen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">international f\u00fcr Entsetzen<\/a> gesorgt hatte. Putin behauptete, der Raketenschlag habe einer <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-sumy-beschuss-russland-kritik\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Versammlung ukrainischer Offiziere<\/a> gegolten, die in der Stadt ausgezeichnet worden seien. Daher sei die Attacke berechtigt gewesen.\n<\/p>\n<p>            Russischer Angriff auf Sumy        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-lage-sumy-trump-wladimir-kara-murza-ay-yola-sergej-netschajew-woche\" data-ct-label=\"Ukraine-Wochenr\u00fcckblick: Russischer Raketenterror\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Ukraine-Wochenr\u00fcckblick:<br \/>\n                        Russischer Raketenterror<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/donald-trump-ukraine-verhandlungen-russland-wladimir-putin-sumy\" data-ct-label=\"Donald Trump und die Ukraine: Die Raketen auf Sumy waren ein Test\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Donald Trump und die Ukraine:<br \/>\n                        Die Raketen auf Sumy waren ein Test<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/raketenangriff-sumy-ukrainekrieg-russland-terrorismus-strategie\" data-ct-label=\"Raketenangriff auf Sumy: Kein Irrtum \u2013 ein Verbrechen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Raketenangriff auf Sumy:<br \/>\n                        Kein Irrtum \u2013 ein Verbrechen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Weiter sagte der russische Pr\u00e4sident: &#8222;Wir stehen einem Waffenstillstand immer positiv gegen\u00fcber, deshalb haben wir eine solche Initiative ergriffen, zumal wir \u00fcber die sch\u00f6nen Ostertage sprechen.&#8220; Am Samstag hatte er eine 30-st\u00fcndige Feuerpause verk\u00fcndet. Russland und die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> beschuldigten sich gegenseitig, sich nicht an die Waffenruhe gehalten zu haben. Am Ostermontag wurden die K\u00e4mpfe offiziell wieder aufgenommen. <\/p>\n<p>        USA drohen mit Ende von Vermittlungen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Regierung in Kyjiw wertete die von Putin proklamierte Feuerpause als propagandistischen Schachzug, um guten Willen vor allem gegen\u00fcber den USA vorzut\u00e4uschen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte zuletzt wachsende Ungeduld signalisiert, da er vor seiner Wahl im November einen raschen Frieden in der Ukraine versprochen hatte. Am Karfreitag drohte die US-Regierung, ihre Vermittlungen aufzugeben, sollte es keine klaren Anzeichen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Einigung gebe.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bislang ist die russische Regierung den W\u00fcnschen der USA kaum entgegengekommen. Vergangenen Monat lehnte sie einen Vorschlag Trumps f\u00fcr einen 30-t\u00e4gigen Waffenstillstand ab, den die Ukraine akzeptiert hatte. US-Unterh\u00e4ndler hatten mit beiden Seiten in Saudi-Arabien verhandelt, aber nur die Zusage des Verzichts der Angriffe auf Energie-Infrastruktur erreicht. Allerdings warfen sich die Regierungen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russlands<\/a> und der Ukraine schon kurz darauf gegenseitig vor, sich nicht an die Abmachungen zu halten.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Seit den gescheiterten Friedensbem\u00fchungen in den ersten Monaten des Krieges vor drei Jahren haben beide Seiten keine direkten Gespr\u00e4che mehr gef\u00fchrt. Putin hatte es zu Beginn seines \u00dcberfalls auf die Ukraine im Februar 2022 zum Kriegsziel erkl\u00e4rt, die Regierung in Kyjiw zu entmachten. Immer wieder hat er seither auch die Legitimit\u00e4t Selenskyjs als gew\u00e4hlter Pr\u00e4sident in Frage gestellt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat sich erstmals seit Jahren zu bilateralen Gespr\u00e4chen mit der ukrainischen Regierung bereit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":50624,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,8331,13,1435,308,14,15,16,307,12,317,64,306,107],"class_list":{"0":"post-50623","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-dmitri-peskow","11":"tag-headlines","12":"tag-krieg-in-der-ukraine","13":"tag-moskau","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-russland","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-ukraine","20":"tag-usa","21":"tag-wladimir-putin","22":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114378406935677554","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50623\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}