{"id":506252,"date":"2025-10-17T16:41:11","date_gmt":"2025-10-17T16:41:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/506252\/"},"modified":"2025-10-17T16:41:11","modified_gmt":"2025-10-17T16:41:11","slug":"zwischen-russland-und-alaska-kreml-schlaegt-putin-trump-tunnel-vor-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/506252\/","title":{"rendered":"Zwischen Russland und Alaska : Kreml schl\u00e4gt \u201ePutin-Trump-Tunnel\u201c vor | Politik"},"content":{"rendered":"<p><b>Kurz vor einem m\u00f6glichen Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem Kreml-Diktator Wladimir Putin hat der Kreml einen (Gaga-)Vorschlag zur Verbesserung der Beziehung der beiden Staaten vorgeschlagen: den Bau eines \u201ePutin-Trump\u201c-Eisenbahntunnels zwischen Russland und den USA unter der Beringstra\u00dfe.  <\/b><\/p>\n<p>Das Projekt solle \u201edie beiden L\u00e4nder verbinden, die gemeinsame Erschlie\u00dfung von Rohstoffen erm\u00f6glichen und Einheit symbolisieren\u201c, teilte Kreml-Berater Kirill Dmitrijew am Donnerstagabend mit. Zuvor hatten Trump und Putin telefoniert und ein Gipfeltreffen in Budapest vereinbart, um \u00fcber eine Beendigung des Ukraine-Kriegs zu beraten. Bereits im August hatten sich der amerikanische Pr\u00e4sident und der Kreml-Chef in Alaska getroffen. Die Zusammenkunft hatte international gro\u00dfe Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Kriegs ausgel\u00f6st, die sich dann allerdings wieder zerschlug: Putin bombardierte die Ukraine einfach weiter. <\/p>\n<p>Acht Milliarden Dollar \u2013 und Musk-Firma soll bauen <\/p>\n<p>Der aktuelle Vorschlag aus dem Kreml sieht ein Bauprojekt im Umfang von angeblich acht Milliarden Dollar vor. Moskau und \u201einternationale Partner\u201c sollten die Finanzierung \u00fcbernehmen. Wer die internationalen Partner sein sollen, gab der Kreml nicht bekannt. \u00dcber den Bauherren hat der Kreml allerdings schon konkrete Vorstellungen: Der Tech-Milliard\u00e4r und fr\u00fchere enge Trump-Vertraute Elon Musk soll mit seiner Tunnelbaufirma \u201eThe Boring Company\u201c die Umsetzung des Tunnels \u00fcbernehmen. <\/p>\n<p><b>\u201eStellen Sie sich vor, wir verbinden die USA und Russland (&#8230;) mit dem Putin-Trump-Tunnel, einer 113 Kilometer langen Verbindung, die Einheit symbolisiert\u201c, schrieb Dmitrijew an Musk auf der Online-Plattform X. Und weiter: \u201eLassen Sie uns zusammen eine Zukunft bauen.\u201c Die Technologie des Unternehmens k\u00f6nne die Kosten von normalerweise mehr als 65 Milliarden Dollar auf angeblich unter acht Milliarden Dollar senken. Eine Reaktion von Musk oder Trump lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/b><\/p>\n<p> An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter <\/p>\n<p> Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> soziale Netzwerke aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  Dabei k\u00f6nnen Daten in Drittl\u00e4nder wie die USA \u00fcbermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Zu den Privatsph\u00e4re Einstellungen\"> hier<\/a>. <\/p>\n<p><b>In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Ideen \u00fcber eine Verbindung \u00fcber die Behringstra\u00dfe zwischen der russischen Region Tschukotka hin zum US-Bundesstaat Alaska. Die ersten Ideen dazu sind mehr als 100 Jahre alt. <\/b><\/p>\n<p>Dass der Kreml den Vorschlag einer engen Verbindung zwischen Russland und den USA gerade jetzt macht, ist sicherlich kein Zufall: Am Freitag wird Trump den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj im Wei\u00dfen Haus in Washington empfangen. Hier sollte es eigentlich um eine Lieferung von m\u00f6glichen weitreichenden Tomahawk-Raketen an die Ukraine gehen. Auch wenn die Waffen laut Experten den Krieg nicht beenden k\u00f6nnen, w\u00e4ren sie doch ein starkes politisches Signal der USA an Russland, dass Friedensverhandlungen endlich Fortschritte machen m\u00fcssen, da sonst die amerikanische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine weiter intensiviert werde. <\/p>\n<p>Trump: Putin-Telefonat war \u201esehr produktiv\u201c <\/p>\n<p><b>Nach dem Telefonat mit Putin schlug Trump allerdings wieder vers\u00f6hnliche T\u00f6ne \u00fcber Putin an: Das Telefonat sei \u201esehr produktiv\u201c gewesen. Trump: \u201eIch habe mein ganzes Leben lang Gesch\u00e4fte gemacht. Ich denke, wir werden dieses hier hoffentlich bald abschlie\u00dfen.\u201c Aussagen, die in Europa mit Sorge und Stirnrunzeln aufgenommen werden d\u00fcrften. <\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die Waffen w\u00fcrden die Angriffe auf russische Energiesysteme weit hinter der Grenze noch ausweiten \u2013 bereits jetzt haben sie erheblichen Schaden angerichtet. Nach Aussagen des Kreml-Beraters Juri Uschakow soll Putin Trump in dem Telefonat gesagt haben, dass die Lieferung von Langstreckenraketen an die Ukraine \u201eden Friedensprozess beeintr\u00e4chtigen\u201c w\u00fcrde. Eine beinahe schon h\u00f6hnische Aussage, angesichts der t\u00e4glich schweren Angriffe von Russland auf ukrainische Zivilisten. <\/p>\n<p>Die Finanzierung eines USA-Russland-Tunnels w\u00e4re \u00fcbrigens von Kreml-Seite aus wahrscheinlich kaum m\u00f6glich. Die staatlichen Finanzen stehen durch den andauernden Krieg unter Druck. <\/p>\n<p>Die USA reagierten bisher nicht auf den Tunnel-Vorschlag aus dem Kreml. <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/donald-trump\/thema-donald-trump-alle-infos-80018378.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trump<\/a> gilt als eitel. Wie er den Vorschlag bewerten wird, ist noch unklar. Unterdessen hofft Kiew am Freitag auf ein klares Bekenntnis der USA zur Unterst\u00fctzung der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/ukraine\/thema-ukraine-alle-infos-80028690.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a>. Ob das durch das Trump-Putin-Telefonat erneut in die Ferne ger\u00fcckt sein k\u00f6nnte, wird sich zeigen. <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kurz vor einem m\u00f6glichen Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem Kreml-Diktator Wladimir Putin hat der Kreml einen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":506253,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1738,13,4046,14,15,3082,307,12,15929,45,116894,10,8,9,11,1017,4733,317,320,103,104],"class_list":{"0":"post-506252","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-desk-delta","9":"tag-headlines","10":"tag-krieg","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-putin-wladimir","14":"tag-russland","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-selenski-wolodymyr","17":"tag-texttospeech","18":"tag-tomahawk","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-trump-donald","24":"tag-tunnel","25":"tag-ukraine","26":"tag-washington","27":"tag-welt","28":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115390505545268930","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/506252","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=506252"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/506252\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/506253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=506252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=506252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=506252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}