{"id":506396,"date":"2025-10-17T17:59:10","date_gmt":"2025-10-17T17:59:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/506396\/"},"modified":"2025-10-17T17:59:10","modified_gmt":"2025-10-17T17:59:10","slug":"msi-palettenweise-geforce-rtx-5090-in-china-nicht-genehmigte-parallelimporte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/506396\/","title":{"rendered":"MSI: Palettenweise GeForce RTX 5090 in China &#8222;nicht genehmigte Parallelimporte&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Auf Reddit kursierte unl\u00e4ngst ein Bild, das f\u00fcnf Paletten mit originalverpackten MSI-Grafikkarten vom Typ GeForce RTX 5090 zeigt. Die Krux: Es soll in China entstanden sein, wo Nvidias GeForce RTX 5090 aufgrund von Exporteinschr\u00e4nkungen gar nicht verf\u00fcgbar sein d\u00fcrfte. Grau- und Schwarzimporte sind \u00fcblich, allerdings \u00fcberraschte die Menge an neuen Grafikkarten in offenbar einer einzigen Lieferung.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>MSI veranlasste <a href=\"https:\/\/www.reddit.com\/r\/pcmasterrace\/comments\/1o4klmo\/an_insane_number_of_rtx_5090s_spotted_in_china\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">der Reddit-Beitrag<\/a> zu <a href=\"https:\/\/msi-presse.keysquare-pr.com\/msi-stellt-klar-geforce-rtx-5090-wird-in-china-nicht-offiziell-vertrieben-nicht-autorisierte-einheiten-als-parallelimporte-identifiziert\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">einer Mitteilung<\/a>: &#8222;MSI hat j\u00fcngste Online-Ger\u00fcchte zur Kenntnis genommen, wonach die GeForce RTX 5090 in China im Umlauf sei und dadurch Marktverwirrung entstehe. MSI stellt klar, dass die GeForce RTX 5090 weder offiziell verkauft noch \u00fcber autorisierte Kan\u00e4le in China vertrieben wird. Alle lokal entdeckten Einheiten stammen nicht aus von MSI autorisierten Vertriebskan\u00e4len und sind \u00fcber nicht genehmigte Parallelimporte in den Markt gelangt, die nicht im Einklang mit der offiziellen Vertriebspolitik von MSI stehen.&#8220;<\/p>\n<p>Exportnetzwerke in Asien<\/p>\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/10\/09\/technology\/nvidia-chips-china-megaspeed.html\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Untersuchung der New York Times<\/a> untermauert derweil, dass chinesische Firmen trotz aller Einschr\u00e4nkungen offenbar im gro\u00dfen Stil an High-End-Hardware gelangen k\u00f6nnen. Im Fokus des Berichts steht die Firma Megaspeed, die aktuelle KI-Beschleunigerchips von Nvidia im Wert von zwei Milliarden US-Dollar gekauft hat.<\/p>\n<p>Megaspeed ist offiziell in Singapur ans\u00e4ssig, hat aber chinesische Wurzeln: Der chinesische Cloud-Gaming-Anbieter 7Road gliederte die Firma 2023 aus. Die New York Times hat ein mutma\u00dfliches Netzwerk aus Briefkastenfirmen mit weitgehend leeren B\u00fcros aufgedeckt und stellt \u00fcber Importdaten Verbindungen zu weiteren chinesischen Unternehmen her.<\/p>\n<p>Demnach soll Megaspeed einen Gro\u00dfteil seiner Chips von Aivres gekauft haben, eine US-Tochter der chinesischen Firma Inspur, die <a href=\"https:\/\/www.federalregister.gov\/documents\/2025\/03\/28\/2025-05427\/additions-to-the-entity-list\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">auf der US-Entity-Liste steht<\/a> und angeblich Supercomputer f\u00fcr das chinesische Milit\u00e4r baut. Inspur darf daher offiziell keine Chips von westlichen Unternehmen kaufen, allerdings gilt die Einschr\u00e4nkung nicht f\u00fcr westliche Tochterfirmen. Nvidia selbst soll weitere Lieferungen f\u00fcr Megaspeed vorbereitet haben, bevor Megaspeed \u00fcberraschend die Zahlungen einstellte.<\/p>\n<p>Ein weiteres Schlupfloch: Megaspeed soll einen Teil der Chips nach Malaysia und Indonesien verschickt haben, wo sie in Rechenzentren angblich chinesischen Kunden per Cloud-Zugriff zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Es gibt aber auch Vorw\u00fcrfe, dass Megaspeed KI-Beschleuniger direkt nach China weiterverschickt haben soll.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Laut mehreren Aussagen haben US-Beh\u00f6rden bereits eine Untersuchung gegen Megaspeed eingeleitet, sind bisher aber noch zu keinem Ergebnis gekommen. Nvidia beteuert, von keinen illegalen Aktivit\u00e4ten zu wissen.<\/p>\n<p>Nvidia riesigen Umsatz in Singapur<\/p>\n<p>Singapur steht schon seit 2024 immer wieder im Fokus m\u00f6glicher Chipexporte nach China. Nvidia verbucht \u00fcber ein F\u00fcnftel seines diesj\u00e4hrigen Umsatzes auf Firmen in Singapur, weil die Kunden dort ihre Rechnungen zentralisieren w\u00fcrden. Allein im ersten Halbjahr entspricht das fast 20 Milliarden US-Dollar.<\/p>\n<p>&#8222;\u00dcber 99 Prozent der kontrollierten Rechenzentrenums\u00e4tze, die Singapur in Rechnung gestellt wurden, entfielen auf Auftr\u00e4ge von Kunden mit Sitz in den USA&#8220;, <a href=\"https:\/\/s201.q4cdn.com\/141608511\/files\/doc_financials\/2026\/q2\/2e217538-c226-4d05-8f74-aaca89a21b33.pdf\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">beteuert Nvidia im eigenen Gesch\u00e4ftsbericht<\/a>.<\/p>\n<p>Die F\u00e4lle zeigen, wie schwierig es f\u00fcr die USA ist, Exportkontrollen bei hoch gefragten Technologien durchzusetzen, wenn hohe Gewinne locken und Lieferketten mit international verzweigten Firmengeflechten verschleiert werden.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mma@heise.de\" title=\"Mark Mantel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mma<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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