{"id":50641,"date":"2025-04-21T23:01:30","date_gmt":"2025-04-21T23:01:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/50641\/"},"modified":"2025-04-21T23:01:30","modified_gmt":"2025-04-21T23:01:30","slug":"mlp-academics-gegen-baskets-bonn-heidelbergern-versagen-am-ende-die-nerven-sport-aus-der-region-nachrichten-und-aktuelles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/50641\/","title":{"rendered":"MLP Academics gegen Baskets Bonn: Heidelbergern versagen am Ende die Nerven &#8211; Sport aus der Region &#8211; Nachrichten und Aktuelles"},"content":{"rendered":"<p>Von Nikolas Beck<\/p>\n<p>Bonn\/Heidelberg. Befl\u00fcgelt von zwei Heimsiegen binnen einer Woche waren die MLP Academics als Tabellendritter in Bonn angetreten. &#8222;<a href=\"https:\/\/www.rnz.de\/ar.1553403\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Sieg gegen Chemnitz<\/a> war wichtig&#8220;, hatte Danny Jansson vor der Partie gesagt &#8211; und umgehend hinterhergeschoben, dass er am Morgen danach aufgewacht sei und realisiert habe: &#8222;F\u00fcr die n\u00e4chste schwere Aufgabe war er nichts wert.&#8220; Will hei\u00dfen: Von alleine geht in der Basketball-Bundesliga nichts. Ob der finnische Head Coach der Heidelberger da schon eine Vorahnung gehabt haben mag? Denn so \u00fcberzeugend das Finale gegen die Niners, die man in H\u00e4lfte zwei bei mickrigen 16 Z\u00e4hlern gehalten hatte, so uninspiriert geriet der Start beim 80:85 (43:47) in Bonn.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr die Academics war&#8217;s die zweite Ausw\u00e4rtsniederlage hintereinander, aber auch erst die zweite in den vergangenen sieben Partien. Das reicht weiterhin f\u00fcr Rang drei und die Bilanz von 16 Erfolgen nach 27 Spieltagen ist f\u00fcnf Runden vor Schluss im engen BBL-Mittelfeld weiterhin <a href=\"https:\/\/www.rnz.de\/ar.1551825\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">eine gute Ausgangsposition im Kampf um eine erstmalige Playoff-Qualifikation<\/a>. F\u00fcr die Gastgeber, die als Tabellen-13. in die Partie gegangen waren, ging&#8217;s dagegen bereits darum, den Anschluss an die Play-In-Pl\u00e4tze nicht fr\u00fchzeitig zu verlieren.\u00a0<\/p>\n<p>Dass die Baskets &#8222;mit dem R\u00fccken zur Wand stehen&#8220;, wie es Jansson formuliert hatte, war von Beginn an zu sp\u00fcren. Die Academics jedoch wirkten ungew\u00f6hnlich beh\u00e4big, lagen schnell 0:5 (2. Minute), 11:18 (8.) und nach dem ersten Viertel 14:23 zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Wir wussten eigentlich, <a href=\"https:\/\/www.rnz.de\/ar.1554648\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">dass wir in dieser Halle von Beginn an mit maximaler Energie dagegenhalten m\u00fcssen<\/a>, das ist uns aber erst im zweiten Viertel gelungen&#8220;, sagte Michael Weathers im Halbzeit-Interview &#8211; und nicht nur der US-Amerikaner wird ein\u00a0D\u00e9j\u00e0-vu erlebt haben. Schlie\u00dflich war es erneut der 27-J\u00e4hrige, der sein Team als Energizer von der Bank kommend mit vielen tollen Einzelaktionen im Spiel hielt. 15 Punkte vor der Pause waren es am Mittwochabend gegen Chmenitz gewesen, heuer deren zw\u00f6lf.\u00a0<\/p>\n<p>Dennoch hatte es \u00fcber weite Strecken nach einem dicken Brett ausgesehen, das die Heidelberger im zweiten Durchgang w\u00fcrden bohren m\u00fcssen. Erst ein 10-Lauf kurz vorm Pausentee brachte die Academics, bei denen in den ersten 15 Minuten nur Mateo Seric und Michael Weathers von der Bank sowie Kapit\u00e4n Ryan Mikesell gepunktet hatten, wieder in Schlagdistanz. Mit minus vier wurden die Seiten gewechselt (43:47).<\/p>\n<p>&#8222;Je l\u00e4nger das Spiel dauert, desto entschlossener wollen wir in der Defensive zu Werke gehen&#8220;, hatte Weathers angek\u00fcndigt, die Baskets durch die ligaweit gef\u00fcrchtete Academics-Defense auf der Zielgeraden einmal mehr erm\u00fcden zu wollen. Eng war&#8217;s in Halbzeit zwei, in der Center Osun Osunniyi die Jungs vom Neckar von der Freiwurflinie erstmals in F\u00fchrung bringen konnte (57:56\/27.). Die allerdings sollte nur von kurzer Dauer sein. Die Hausherren blieben vor 5376 Zuschauern im Telekom Dome am Dr\u00fccker und vorm Schlussabschnitt hauchd\u00fcnn in Front (65:63).<\/p>\n<p>Dennoch \u00fcbernahmen Janssons Sch\u00fctzlinge, angef\u00fchrt von Topscorer Mikesell (19 Punkte) und Weathers, der am Ende bei 18 stand, zwei Minuten vor Schluss noch einmal die F\u00fchrung. Mikesells Dreier allerdings sollten die letzen Heidelberger Z\u00e4hler an diesem Nachmittag bleiben. Wie schon bei der letzten Ausw\u00e4rtsniederlage in Hamburg versagten den Academics, als es drauf ankam, die Nerven: Ballverlust Mikesell, Ballverlust Bakary Dibba, Airball Weathers, Airball DJ Horne und noch mal ein ungl\u00fccklicher Ballverlust von Dibba besiegelten das Heidelberger Schicksal. Passend zur &#8222;Crunchtime des Schreckens&#8220; legten Erol Ersek und Weathers bei ihren erzwungenen Abschl\u00fcssen in den Schlusssekunden zwei weitere Airballs, also W\u00fcrfe, die den Ring g\u00e4nzlich verfehlen, obendrauf. So gewinnt man ein BBL-Spiel definitiv nicht.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Bonn:<\/strong> Griesel 16, Kennedy 14, Fleming jr. 13 (1 Dreier), McGhee 12 (1), Lomasz 9 (2), Pape 9, B\u00e4hre 7 (1), Soares 3, Hume 2, Thiemann, Kazakevicius.<\/p>\n<p><strong>Heidelberg:<\/strong> Mikesell 19 (2), Weathers 18, Horne 13 (3), Dibba 9, Seric 7 (1), Ersek 5 (1), Osunniyi 5, Zipser 3, W\u00fcrzner 2, Ke\u00dfen, O&#8217;Brien.<\/p>\n<p><strong>Stenogramm:<\/strong> 5:2 (3.), 16:11 (8.), 23:14 (1. Viertel), 31:17 (13.), 41:33 (28.), 47:43 (Halbzeit), 51:46 (23.), 56:57 (27.), 65:63 (3. Viertel), 68:65 (33.), 78:80 (38.), 85:80 (Endstand).<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde geschrieben von:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rnz.de\/autoren\/nikolas-beck-4\" title=\"stellvertretender Ressortleiter Sport  Nikolas Beck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/450600_2_authorpicture_xg.jpg\" class=\"img-fluid rounded-circle\" width=\"100\" height=\"100\" loading=\"lazy\"\/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Nikolas Beck Bonn\/Heidelberg. 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