{"id":506419,"date":"2025-10-17T18:11:10","date_gmt":"2025-10-17T18:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/506419\/"},"modified":"2025-10-17T18:11:10","modified_gmt":"2025-10-17T18:11:10","slug":"taylor-swift-als-ophelia-fans-pilgern-nach-wiesbaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/506419\/","title":{"rendered":"Taylor Swift als Ophelia: Fans pilgern nach Wiesbaden"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;The Fate of Ophelia&#8220; ist der am h\u00e4ufigsten gestreamten Song innerhalb eines einzigen Tages in der Musikgeschichte. Der Star des Videos: ein Werk aus der <a href=\"https:\/\/museum-wiesbaden.de\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sammlung des Museums Wiesbaden<\/a>. Taylor Swift hat das Jugendstil-Gem\u00e4lde &#8222;Ophelia&#8220; von Friedrich Wilhelm Theodor Heyser ganz offensichtlich als Vorlage f\u00fcr die Startsequenz ihres Videos genutzt. <\/p>\n<p>In der Szene schl\u00fcpft Taylor Swift in die Rolle der Ophelia und wird zum &#8222;tableau vivant&#8220;, zum &#8222;lebenden Gem\u00e4lde&#8220;. Gem\u00e4lde nachzustellen war Ende des 18. Jahrhunderts ein beliebter Zeitvertreib. W\u00e4hrend der Corona-Zeit wurde es auf Social Media beliebt. Das Bild zeigt eine wei\u00df bekleidete blonde Frau, die mit geschlossenen Augen in einem flachen Gew\u00e4sser liegt, im Wasser und im Hintergrund sind zahlreiche Pflanzen und Bl\u00fcten zu sehen. <\/p>\n<p>Ophelia ist eine Figur in William Shakespeares Drama &#8222;Hamlet&#8220;. Sie ist die Geliebte des Prinzen und ertrinkt beim Blumenpfl\u00fccken in einem Fluss. Anders als die historische Ophelia ertrinkt Taylor Swift aber nicht: Sie erhebt sich aus dem Bl\u00fctenfluss-B\u00fchnenbild und beginnt zu tanzen.<\/p>\n<p>Taylor Swift wird zu Ophelia<\/p>\n<p>Taylor Swift hat sich zur Vorlage f\u00fcr ihr Video bisher nicht ge\u00e4u\u00dfert. Die englischsprachige Presse verweist auf ein <a href=\"https:\/\/www.tate.org.uk\/art\/artworks\/millais-ophelia-n01506\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gem\u00e4lde von Sir John Everett Millais aus der Tate Britain in London, das ebenfalls eine Ophelia zeigt<\/a>. Der direkte Vergleich zeigt jedoch eine gr\u00f6\u00dfere \u00c4hnlichkeit von Taylors Video zum etwas weniger bekannten Werk aus der Sammlung des Museums Wiesbaden. <\/p>\n<p>Das haben offenbar auch die Fans bemerkt: Kurz nach der Ver\u00f6ffentlichung des Videos pilgerten bereits die ersten Swifties in die Jugendstil-Abteilung des Museums Wiesbaden. &#8222;Die Besucherzahlen sind definitiv gestiegen&#8220;, sagt Pressesprecherin Susanne Hirschmann. Die Mitarbeiter des Museums wurden von dem Video genauso \u00fcberrascht wie alle anderen. &#8222;Wir freuen uns, dass Taylor Swift unser Gem\u00e4lde zur Vorlage ihres Videos benutzt hat und sind beeindruckt von dem Engagement der Fans&#8220;. Das Museum wird derzeit von zahlreichen Besuchern und Journalisten angefragt. &#8222;So etwas habe ich in meiner Laufbahn als Pressesprecherin noch nicht erlebt&#8220;, sagt Susanne Hirschmann. <\/p>\n<p>Ein Musik-Video voller &#8222;lebender Gem\u00e4lde&#8220;<\/p>\n<p>Auf den gro\u00dfen &#8222;Auftritt&#8220; ihres Gem\u00e4ldes haben die Verantwortlichen bereits mit einer Sonderveranstaltung reagiert: Am 2. November findet eine F\u00fchrung statt, die Taylor Swifts Song &#8222;The Fate of Ophelia&#8220; und die Geschichte hinter der Figur der Ophelia verbindet. Besucherinnen und Besuchern, die in einem von Taylor Swift inspirierten Outfits oder als die tragische Sch\u00f6nheit Ophelia ins Museum kommen, erhalten freien Eintritt. Die F\u00fchrung ist allerdings bereits ausgebucht. Die gute Nachricht: Das Museum plant derzeit weitere Veranstaltungen. Andreas Henning, Leiter des Museums Wiesbaden, hat auch noch einen Vorschlag: &#8222;Gern zeige ich Taylor Swift unsere Ophelia auch mal pers\u00f6nlich.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;The Fate of Ophelia&#8220; ist der am h\u00e4ufigsten gestreamten Song innerhalb eines einzigen Tages in der Musikgeschichte. 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