{"id":506827,"date":"2025-10-17T22:10:11","date_gmt":"2025-10-17T22:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/506827\/"},"modified":"2025-10-17T22:10:11","modified_gmt":"2025-10-17T22:10:11","slug":"himmelsspektakel-zwei-farbig-strahlende-kometen-sichtbar-mit-blossem-auge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/506827\/","title":{"rendered":"Himmelsspektakel: Zwei farbig-strahlende Kometen, sichtbar mit blo\u00dfem Auge"},"content":{"rendered":"<p>In den kommenden Wochen bietet der Nachthimmel ein seltenes Naturschauspiel: Zwei farbig-strahlende Kometen, sichtbar mit blo\u00dfem Auge. Der eine ist zum ersten Mal in Sichtweite der Erde, der andere kommt erst im n\u00e4chsten Jahrtausend wieder.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Gleich zwei Kometen k\u00f6nnen Sterngucker und Hobby-Astronomen vor allem in der zweiten Oktoberh\u00e4lfte am Nachthimmel beobachten. \u201eSwan\u201c und \u201eLemmon\u201c leuchten so hell, dass sie mit blo\u00dfem Auge oder zumindest mit einem Fernglas beobachtet werden k\u00f6nnen, teilte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im s\u00fcdhessischen Bensheim, Uwe Pilz, der Deutschen Presse-Agentur mit.<\/p>\n<p>\u201eDer Komet erschien \u201apl\u00f6tzlich\u2018 am Himmel, weil er circa aus der Richtung der Sonne kam\u201c, erkl\u00e4rte Pilz zu \u201eSwan\u201c, der erst im September bemerkt wurde. \u201eDa sieht man diese K\u00f6rper nicht, und wenn man sie sieht, sind sie oft schon recht hell.\u201c Die maximale Helligkeit werde der mit einem langen Schweif versehene Himmelsk\u00f6rper am 19. und 20. Oktober haben. Dann werde er von erfahrenen Beobachtern mit dem blo\u00dfen Auge, in jedem Fall aber mit einem Fernglas zu sehen sein \u2013 wenn das Wetter mitspielt. <\/p>\n<p>\u201eSwan\u201c \u2013 offizielle Bezeichnung \u201eC\/2025 R2\u201c \u2013 werde sich unserem Heimplaneten auf gut 30 Millionen Kilometer n\u00e4hern, sagte Richard Moissl von der europ\u00e4ischen Raumfahrtbeh\u00f6rde Esa. \u201eEr wird ab Mitte Oktober flach am Abendhimmel sichtbar sein\u201c, so Pilz. Danach steige er h\u00f6her an den Himmel, verliere aber auch rasch an Helligkeit, bis er im ersten Novemberdrittel wieder unsichtbar werde. \u201eEr wird im Oktober abends im S\u00fcdwesten stehen und Anfang November im S\u00fcden.\u201c<\/p>\n<p class=\"c-inline-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<ul class=\"c-inline-teaser-list__content\">\n<li class=\"c-inline-teaser-list__element\"><\/li>\n<li class=\"c-inline-teaser-list__element\">\n<p>Weltplus ArtikelKolumne \u201eLichtblicke\u201c<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eLemmon\u201c (C\/2025 A6) ist ein regelm\u00e4\u00dfiger, aber seltener Besucher: \u201eDer Komet war das letzte Mal hier vor circa 1320 Jahren und wird uns erst in 1410 Jahren wieder besuchen\u201c, sagte Pilz. Dass er wieder im Anflug ist, war Anfang des Jahres entdeckt worden. Am Morgenhimmel sei der Komet nun bereits zu sehen. \u201eEr steht zum Ende der Nacht sehr hoch und ist in mit dem Fernglas zu sehen.\u201c<\/p>\n<p>Auch am Abendhimmel k\u00f6nne man ihn aufsp\u00fcren. Er bewege sich sehr schnell und durchlaufe mehrere Sternbilder, darunter den Gro\u00dfen B\u00e4ren. Die gr\u00f6\u00dfte Erdn\u00e4he werde mit knapp 90 Millionen Kilometern am 21. Oktober erreicht. \u201eWeil sowohl Erd- als auch Sonnenn\u00e4he gering sind, ist er ein auffallender Komet und wird von einem dunklen Standort aus mit dem blo\u00dfen Auge zu sehen sein.\u201c Der beste Zeitraum sei der 28. bis 31. Oktober, dann sei er am hellsten zu sehen.<\/p>\n<p>Kometen sind mehrere Milliarden Jahre alt und stammen aus der Anfangszeit unseres Sonnensystems. Sie bestehen aus einer Mischung von Eis, Staub und Gestein. N\u00e4hert sich ein Komet der Sonne, beginnt sein meist nur wenige Kilometer gro\u00dfer Kern zu verdampfen und bildet eine dichte Staub- und Gaswolke. Sp\u00e4ter entsteht der Kometen-Schweif. Dabei handelt es sich um Gasmolek\u00fcle und Staubteilchen. Ein Kometen-Schweif kann mehrere Millionen Kilometer lang werden.<\/p>\n<p>Himmelsk\u00f6rper, die aus Richtung der Sonne kommen, sind f\u00fcr die Raumfahrtagenturen oft schwer zu entdecken. Ohne Vorwarnung explodierte im Februar 2013 ein 20 Meter gro\u00dfer Brocken \u00fcber der Millionenstadt Tscheljabinsk. Durch die Druckwelle und splitterndes Glas wurden rund 1500 Menschen verletzt. Es sind Teleskope im All geplant, mit denen solche Objekte besser entdeckt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>dpa\/lpi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den kommenden Wochen bietet der Nachthimmel ein seltenes Naturschauspiel: Zwei farbig-strahlende Kometen, sichtbar mit blo\u00dfem Auge. 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