{"id":507550,"date":"2025-10-18T05:03:10","date_gmt":"2025-10-18T05:03:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/507550\/"},"modified":"2025-10-18T05:03:10","modified_gmt":"2025-10-18T05:03:10","slug":"nach-grabungen-in-chan-junis-hamas-uebergibt-weitere-leiche-an-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/507550\/","title":{"rendered":"Nach Grabungen in Chan Junis: Hamas \u00fcbergibt weitere Leiche an Israel"},"content":{"rendered":"<p>                    Nach Grabungen in Chan Junis<br \/>\n                Hamas \u00fcbergibt weitere Leiche an Israel<\/p>\n<p>\t\t\t\t              18.10.2025, 05:06 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Hamas tut sich nach eigenen Angaben schwer, die Auflagen der Waffenruhe zu erf\u00fcllen und alle toten Geiseln zu \u00fcbergeben. Jetzt ist ein weiterer Sarg in Israel angekommen. Dort sollen k\u00fcnftig auch drei Bundeswehr-Soldaten die Waffenruhe \u00fcberwachen.  <\/strong><\/p>\n<p>Die islamistische Hamas hat die mutma\u00dfliche Leiche einer weiteren get\u00f6teten Geisel \u00fcbergeben. Die israelische Armee teilte mit, der Sarg sei Mitarbeitern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ausgeh\u00e4ndigt worden. Er befinde sich bereits auf israelischem Gebiet und auf dem Weg zum Nationalen Forensischen Institut in Tel Aviv, wo die Leiche identifiziert werden soll. <\/p>\n<p>Die Hamas \u00e4u\u00dferte sich zun\u00e4chst nicht dazu, wo die sterblichen \u00dcberreste geborgen worden waren. Auf Bildern, die von arabischen Medien verbreitet wurden, waren Milizion\u00e4re in Chan Junis im s\u00fcdlichen Gazastreifen bei Grabungsarbeiten zu sehen. Die Leiche soll den Berichten zufolge in einem Tunnel versch\u00fcttet gewesen sein. <\/p>\n<p>Laut der Waffenruhe-Vereinbarung muss die Hamas insgesamt 28 Leichen \u00fcbergeben. Sollte Israel die Identit\u00e4t der nunmehr \u00fcberstellten Leiche best\u00e4tigen, w\u00fcrden noch 18 tote Geiseln im Gazastreifen verbleiben. Die Hamas hat erkl\u00e4rt, dass es f\u00fcr sie schwierig sei, die Leichen zu finden, weil sie unter den Tr\u00fcmmern bombardierter Geb\u00e4ude und Tunnel versch\u00fcttet seien. Israelische Offizielle widersprechen dieser Darstellung. Die Hamas habe Kenntnis und auch Zugang zu einer &#8222;zweistelligen Zahl&#8220; von get\u00f6teten Geiseln, wurden sie von israelischen Medien zitiert. <\/p>\n<p>Bereits am vergangenen Montag hatten die Islamisten die letzten 20 lebenden Geiseln freigelassen. Die erste Phase der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump initiierten Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der Hamas sieht die Freilassung und \u00dcbergabe aller lebenden und toten Geiseln vor.<\/p>\n<p>In weiteren Schritten soll Trumps Plan zufolge die Hamas ihre Waffen niederlegen, eine \u00dcbergangsverwaltung ohne Beteiligung der Islamisten eingesetzt und der Wiederaufbau des zerst\u00f6rten K\u00fcstengebietes eingeleitet werden. Die Waffenruhe ist fragil. Die konkrete Umsetzung des Trump-Plans hat noch viele Fragezeichen. <\/p>\n<p>Bundeswehr schickt drei Soldaten<\/p>\n<p>Unter anderem zeigt die Hamas bislang wenig Bereitschaft, sich entwaffnen zu lassen. Israels Armee steht immer noch auf fast dem halben Territorium des Gazastreifens. Ihr R\u00fcckzug ist an die Erf\u00fcllung der Verpflichtungen gebunden, die das Waffenruhe-Abkommen der Hamas auferlegt. Zugleich droht Israel mit einer R\u00fcckkehr zum Krieg, sollte die Hamas diese Auflagen nicht erf\u00fcllen. <\/p>\n<p>Derweil schickt die Bundeswehr drei Soldaten zur \u00dcberwachung des Friedensprozesses im Gaza-Krieg in den S\u00fcden Israels. In der kommenden Woche w\u00fcrden zwei Stabsoffiziere sowie in der Anfangsphase ein Brigadegeneral entsendet, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Soldaten werden demnach uniformiert, aber unbewaffnet in dem US-gef\u00fchrten Zivil-Milit\u00e4rischen Koordinationszentrum (Civil Military Coordination Centre &#8211; CMCC) eingesetzt. Diesem sollen den Angaben nach rund 200 Soldatinnen und Soldaten angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Bei dem Kontrollzentrum handelt es sich US-Medienberichten zufolge um eine im Aufbau befindliche milit\u00e4rische Einheit unter US-F\u00fchrung, die im S\u00fcden Israels nahe dem Gazastreifen stationiert wird. Laut Verteidigungsministerium z\u00e4hlen die \u00dcberwachung der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas sowie die Beseitigung von Kriegslasten und die Koordinierung humanit\u00e4rer Hilfe zu den Auftr\u00e4gen des Zentrums. Ein Einsatz seiner Mitglieder im Gazastreifen ist ausgeschlossen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Grabungen in Chan Junis Hamas \u00fcbergibt weitere Leiche an Israel 18.10.2025, 05:06 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":507551,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[926,738,410,13,411,14,15,16,12,10,8,9,11,580,103,104],"class_list":{"0":"post-507550","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-7-oktober-2023","9":"tag-gazastreifen","10":"tag-hamas","11":"tag-headlines","12":"tag-israel","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-waffenruhe","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115393423257532949","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/507550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=507550"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/507550\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/507551"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=507550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=507550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=507550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}