{"id":508422,"date":"2025-10-18T13:14:11","date_gmt":"2025-10-18T13:14:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/508422\/"},"modified":"2025-10-18T13:14:11","modified_gmt":"2025-10-18T13:14:11","slug":"umweltminister-carsten-schneider-sieht-in-trumps-klimapolitik-ein-riesengeschenk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/508422\/","title":{"rendered":"Umweltminister Carsten Schneider sieht in Trumps Klimapolitik &#8222;ein Riesengeschenk&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Klimapolitischer &#8222;R\u00fcckw\u00e4rtsgang&#8220;<br \/>\n                Minister Schneider: &#8222;Trump macht uns ein Riesengeschenk&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              18.10.2025, 12:35 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Trump bezeichnet den Klimawandel vor den Vereinten Nationen als Schwindel, torpediert den angesto\u00dfenen Umstieg auf Erneuerbare. F\u00fcr Umweltminister Schneider ist das ein einmalige Chance: Europa k\u00f6nne so seine Vorreiterrolle nutzen und neue Arbeitspl\u00e4tze schaffen.<\/strong><\/p>\n<p>Umweltminister Carsten Schneider sieht die Haltung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zum Klimawandel als Chance f\u00fcr die EU. Trump mache den Europ\u00e4ern &#8222;ein Riesengeschenk&#8220;, sagte der SPD-Politiker den Funke-Zeitungen. Unter Trumps Vorg\u00e4nger habe es so ausgesehen, als drohten die USA den Rest der Welt abzuh\u00e4ngen. Der neue US-Pr\u00e4sident aber habe bei erneuerbaren Energien und anderen Zukunftstechnologien &#8222;den R\u00fcckw\u00e4rtsgang&#8220; eingelegt. Europ\u00e4er wie Chinesen seien bei sauberen Technologien f\u00fchrend und k\u00f6nnten nun neue Arbeitspl\u00e4tze schaffen.<\/p>\n<p>Trump hatte den Klimawandel vor den Vereinten Nationen als &#8222;Schwindel&#8220; bezeichnet. Schneider entgegnete, die Energiewende gehe in den USA auch unter Trump weiter, selbst im republikanisch regierten Texas: &#8222;Die wissen halt auch, dass das inzwischen ein gutes Gesch\u00e4ft ist.&#8220; Schneider kritisierte zugleich wissenschaftsfeindliche Entwicklungen in den USA. Deutschland m\u00fcsse jetzt versuchen, Europa zusammenzuhalten und die gemeinsamen Interessen durchzusetzen.<\/p>\n<p>Die EU werde bei den Klimazielen einen weiteren Schritt vorw\u00e4rts machen, so Schneider: &#8222;Wir als Bundesregierung unterst\u00fctzen den Vorschlag der EU-Kommission, bis 2040 bei den Treibhausgasen 90 Prozent Minderung zu erreichen.&#8220; Dieses Ziel stimme mit dem deutschen Fahrplan \u00fcberein, der Vorschlag sei deshalb auch wirtschaftspolitisch im deutschen Interesse. &#8222;Wir wollen ja in Europa gemeinsam vorgehen, um faire Bedingungen f\u00fcr alle zu haben&#8220;, erkl\u00e4rte der Umweltminister. Nach den Erfolgsaussichten gefragt, sagte Schneider: &#8222;Ich bin zuversichtlich, auch skeptischere Nachbarn zu \u00fcberzeugen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;M\u00fcssen Unternehmen mit gro\u00dfem Stromverbrauch halten&#8220;<\/p>\n<p>Schneider warnte mit Blick auf Deutschland vor einem \u00fcberzogenen Ausbau der Gaskraft. &#8222;Wir m\u00fcssen auch auf die Kosten achten.&#8220; Speicher, Energieeffizienz und eine flexiblere Nachfrage seien m\u00f6glicherweise oft g\u00fcnstiger als Erdgas, sagte er. Gaskraftwerke, die neu gebaut werden, m\u00fcssten auf Wasserstoff umgestellt werden k\u00f6nnen. &#8222;Je mehr Gas wir aus dem Energiemix herausdr\u00e4ngen, desto billiger wird es f\u00fcr uns.&#8220; Schneider verwies auf den Koalitionsvertrag: Er sieht eine zus\u00e4tzliche Gaskraft-Kapazit\u00e4t von bis zu 20 Gigawatt vor. F\u00fcr den ersten Schritt werde die Regierung allerdings &#8222;eine Zahl zugrunde legen, die deutlich kleiner als 20 sein wird&#8220;.<\/p>\n<p>Der Umweltminister forderte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU auf, beim Stromverbrauch &#8222;gro\u00df&#8220; zu denken. &#8222;Deutschland ist Industrieland, und wir m\u00fcssen Unternehmen mit gro\u00dfem Stromverbrauch halten.&#8220; Rechenzentren und der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz im Speziellen sorgten f\u00fcr steigenden Energiebedarf. &#8222;Da d\u00fcrfen wir beim Ausbau von Wind-, Solar- und Biomasseanlagen nicht wackeln&#8220;, mahnte Schneider. &#8222;Gleichzeitig m\u00fcssen wir etwas in der Hinterhand haben, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Das k\u00f6nnen Gaskraftwerke sein, aber ich bin da ganz technologieoffen.&#8220;<\/p>\n<p>Schneider schlug zugleich vor, die geplanten Energiewende-Gesetze mit einem Klimaschutzprogramm zu verkn\u00fcpfen. Ihm sei es wichtig, rasch ein Klimaschutzprogramm zu beschlie\u00dfen, betonte Schneider:<br \/>&#8222;Die Energiewende ist das Zugpferd f\u00fcr den Klimaschutz in Deutschland.&#8220; Darum sollten beide Regierungsparteien das Klimaschutzprogramm und die anstehenden Energiewende-Gesetze auch m\u00f6glichst gemeinsam beraten. Auf der Agenda von Schwarz-Rot stehen etwa die Kraftwerksstrategie, das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Geb\u00e4udeenergiegesetz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Klimapolitischer &#8222;R\u00fcckw\u00e4rtsgang&#8220; Minister Schneider: &#8222;Trump macht uns ein Riesengeschenk&#8220; 18.10.2025, 12:35 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":508423,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[1173,29,106,663,30,692,13,4553,952,14,15,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-508422","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-bundesregierung","9":"tag-deutschland","10":"tag-donald-trump","11":"tag-europa","12":"tag-germany","13":"tag-hamburg","14":"tag-headlines","15":"tag-klimapolitik","16":"tag-klimawandel","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115395354163164130","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/508422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=508422"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/508422\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/508423"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=508422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=508422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=508422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}