{"id":508957,"date":"2025-10-18T18:09:15","date_gmt":"2025-10-18T18:09:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/508957\/"},"modified":"2025-10-18T18:09:15","modified_gmt":"2025-10-18T18:09:15","slug":"stuttgarts-marode-bruecken-125-tonnen-stahl-ersatzbau-fuer-die-rosensteinbruecke-kommt-per-schiff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/508957\/","title":{"rendered":"Stuttgarts marode Br\u00fccken: 125 Tonnen Stahl \u2013 Ersatzbau f\u00fcr die Rosensteinbr\u00fccke kommt per Schiff"},"content":{"rendered":"<p>Es ist ein ungew\u00f6hnlicher Anblick: Direkt neben dem Verwaltungsgeb\u00e4ude steht im Plochinger Hafen eine riesige Stahlbr\u00fccke. Doch diese f\u00fchrt nicht etwa \u00fcber den Neckar, vielmehr steht sie im Schatten von Meter hohen Schrottbergen direkt neben dem Wasser. Was zun\u00e4chst skurril anmutet, hat einen bedeutenden Hintergrund. Schlie\u00dflich handelt es sich um den<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-baut-eine-neue-rosensteinbruecke-die-behelfsbruecke-ueber-den-neckar-wird-deutlich-teurer.70817ffb-cb7e-4cde-866e-eff13291c5dc.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Ersatzbau<\/a> f\u00fcr die Rosensteinbr\u00fccke in Bad <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart-Bad_Cannstatt\" title=\"Cannstatt\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Cannstatt<\/a>. In gut einer Woche soll diese per Schiff nach <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> verfrachtet und mit einem riesigen Kran eingehoben werden.<\/p>\n<p>\u201eEs ist auch f\u00fcr uns Neuland\u201c, erkl\u00e4rt Wolfgang Philipp, der Projektleiter der Firma Max Wild. Es ist die erste Br\u00fccke, welche die sonst auf Abbruch und Schwertransporte spezialisierte Firma selbst fertigt. Seit rund einem Monat wurden die einzelnen Teile per Lastwagen vom Allg\u00e4u auf das Gel\u00e4nde der Firma Kaatsch angeliefert und vor Ort zusammengesetzt. \u201eDie Br\u00fcckenportale wurden in vier gr\u00f6\u00dferen Teilen bereits vormontiert\u201c, erkl\u00e4rt Philipp. Ansonsten wurden die 15 Meter langen Abschnitte der Konstruktion vor Ort st\u00fcckweise aneinandergereiht. \u201eDerzeit wird noch der rutschfeste Asphalt eingesetzt\u201c.<\/p>\n<p>Fanrbahnbreite von 4,5 Metern <\/p>\n<p>Die gigantischen Ausma\u00dfe sind aber bereits deutlich erkennbar. Die Rad- und Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke ist 70 Meter lang und wiegt 125 Tonnen. Schlie\u00dflich soll diese einmal den Neckar zwischen dem Cannstatter Seilerwasen und der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Wilhelma\" title=\"Wilhelma\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wilhelma<\/a> \u00fcberspannen. Die Konstruktion aus verzinktem Stahl halten weit mehr als 1000 Schrauben zusammen. Die Fahrbahnbreite betr\u00e4gt 4,5 Meter, in den knapp f\u00fcnf Meter hohen Fachwerkseiten wird als Gel\u00e4nder noch ein Maschendrahtgitter eingezogen. Im Boden befinden sich insgesamt mehr als ein Kilometer lange Leerrohre f\u00fcr die Stromversorgung sowie f\u00fcr die Verlegung von Telekommunikationsleitungen. Bis Ende kommender Woche muss auch noch die notwendige Beleuchtung angebracht werden.<\/p>\n<p>Der Montageplatz im Plochinger Hafen ist dabei bewusst gew\u00e4hlt. Schlie\u00dflich \u201ewar von Anfang an geplant, die Br\u00fccke als fertiges Bauwerk in einem St\u00fcck am Wilhelma-Theater einzusetzen\u201c, sagt Bernd Schr\u00f6der, der zust\u00e4ndige Abteilungsleiter beim Tiefbauamt Stuttgart. Die Anlieferung erfolgt dabei per Schiff. Der Zeitplan sieht vor, dass die Br\u00fccke am Freitag, 24. Oktober, mit Hilfe von zwei mobilen Autokranen auf einen Frachter gehoben wird. Am Samstag wird die Stahlkonstruktion dann nach Bad Cannstatt \u201egeschippert\u201c. Und mit Hilfe eines gigantischen Raupenkrans dann in der Nacht von Sonntag auf Montag, 27. Oktober, eingehoben. \u201eDie Sperrzeit ist von 20 bis 8 Uhr\u201c, erkl\u00e4rt Schr\u00f6der, um die Schifffahrt auf der wichtigen Wasserstra\u00dfe so gering wie m\u00f6glich einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Ausweichstrecke f\u00fcr Abriss der Wilhelmsbr\u00fccke <\/p>\n<p>Die Gegebenheiten vor Ort kennen die Spezialisten der Firma Wild genau, schlie\u00dflich zeichneten sie bereits f\u00fcr den Abriss der 70 Jahren alten Rosensteinbr\u00fccke im Juli 2014 verantwortlich. Mit dem Ersatzbau schafft die Stadt wieder die wichtige Verbindung \u00fcber den Neckar zwischen Bad Cannstatt, der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.leuchtturmprojekt-der-wilhelma-wo-es-erste-sperrungen-fuer-den-bau-der-neuen-elefanten-anlage-gibt.c99b2264-a184-4a1f-b5bc-ef2fdf3f1516.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wilhelma<\/a>, dem Rosensteinpark und dem Bereich um die <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.baustellen-in-stuttgart-wie-aus-der-pragstrasse-eine-allee-werden-soll.17816638-c4e5-44cb-84d2-faa343a60092.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Pragstra\u00dfe<\/a>. Die 70 Meter lange Br\u00fccke dient dabei allerdings lediglich als \u00dcbergangsl\u00f6sung. Ab Mitte November soll diese ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Fu\u00df- und Radverkehr ge\u00f6ffnet werden. Ein kompletter Neubau der Rosensteinbr\u00fccke, welcher auch \u2013 wie diese auch immer aussehen wird, dar\u00fcber wird im Stuttgarter Gemeinderat derzeit noch heftig diskutiert \u2013 wieder f\u00fcr den Auto- und Stadtbahnverkehr der Linie U 13 genutzt werden kann, ist noch vor 2030 vorgesehen. <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgarts-marode-bruecken-so-soll-die-neue-wilhelmsbruecke-aussehen.3c2a429d-8ac1-48dc-83b7-a8edd9367ea8.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">So soll die neue Wilhelmsbr\u00fccke aussehen<\/a> <\/p>\n<p>Denn bis dahin steht der Neubau der benachbarten Wilhelmsbr\u00fccke an, welche ebenfalls erhebliche Sch\u00e4den aufweist. Wann genau die Verbindung zwischen der Cannstatter Marktstra\u00dfe und der Neckarvorstadt abgerissen wird, h\u00e4nge vom baulichen Zustand ab. Das soll aber sp\u00e4testens Ende 2026 der Fall sein. Mit einem Baubeschluss f\u00fcr die knapp zehn Millionen Euro teure Br\u00fccke ist laut Stadtverwaltung 2027, mit der Fertigstellung 2029 zu rechnen. Bis dahin k\u00f6nnen Radfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger auf den Ersatzbau der Rosensteinbr\u00fccke ausweichen.<\/p>\n<p> \u00a0 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist ein ungew\u00f6hnlicher Anblick: Direkt neben dem Verwaltungsgeb\u00e4ude steht im Plochinger Hafen eine riesige Stahlbr\u00fccke. 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