{"id":509279,"date":"2025-10-18T21:16:11","date_gmt":"2025-10-18T21:16:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/509279\/"},"modified":"2025-10-18T21:16:11","modified_gmt":"2025-10-18T21:16:11","slug":"lassen-sie-den-alten-pettersson-sterben-sven-nordqvist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/509279\/","title":{"rendered":"Lassen Sie den alten Pettersson sterben, Sven Nordqvist?"},"content":{"rendered":"<p>\n                    1984 erscheint das erste Kinderbuch \u00fcber den alten Pettersson und seine Katze Findus. Gut 40 Jahre sp\u00e4ter ist ihr Erfinder Sven Nordqvist selbst ein alter Mann. Im n\u00e4chsten Jahr feiert er seinen 80. Geburtstag. Bevor es so weit ist, treffen wir ihn in seiner Stockholmer Wohnung, die eine noch buntere Wunderkammer ist als Petterssons K\u00fcche. In der Zimmerpalme sitzen Pl\u00fcsch-Affen und auf jeder freien Fl\u00e4che liegen seltene Steine, Federn, Schiffsmodelle und Tiersch\u00e4del. Bei einem Kaffee in der guten Stube sprechen wir \u00fcber Nordqvists kreatives Leben.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Herr Nordqvist, woran arbeiten Sie gerade? <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich sitze an Bildern f\u00fcr ein Computerspiel. Der Hersteller mochte meine B\u00fccher \u201eSpaziergang mit Hund\u201c und \u201eWo ist meine Schwester\u201c, gro\u00dfe Panoramen mit vielen Details. Er hatte die Idee, einen Jungen durch verschiedene Welten zu schicken, in denen er dann Dinge finden und R\u00e4tsel l\u00f6sen muss. Wir sind noch ganz am Anfang. Ich entwerfe gerade die erste Szene und wir denken dar\u00fcber nach, was f\u00fcr Spiele man einbauen kann.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Den Erfindungsgeist teilen Sie mit Ihrer Figur Pettersson. Ich glaube, Sie haben nicht nur digitale Spiele entwickelt, sondern auch Maschinen und Kletterger\u00e4te aus Holz gebaut?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Als wir auf dem Land lebten, hatte ich eine Tischlerwerkstatt. Gemeinsam mit einem Freund, der auch Illustrator ist, haben wir eine alte M\u00fchle zu einem mehrgeschossigen Spielhaus umgebaut, in dem man rumklettern kann. Es gibt auch eine komplizierte Holzspieluhr mit vielen Zahnr\u00e4dern, die Monstermaschine. Da schiebt sich ein Untier aus einer Kiste und kriegt dann von einer kleinen Frau einen Besen \u00fcber den Kopf gezogen. Ich habe auch Wandgem\u00e4lde und Reliefs f\u00fcr ein Kinderkrankenhaus gemacht. Fotos einiger dieser Arbeiten werden Ende des Jahres in Karlsruhe ausgestellt.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Ich habe gelesen, dass Ihr Gro\u00dfvater geschrieben hat und auch ein guter Aquarellist war. K\u00f6nnen Sie etwas \u00fcber seinen Einfluss auf Ihre Kunst erz\u00e4hlen? <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Als wir klein waren, haben wir immer mal wieder eine Woche bei ihm verbracht, mein Bruder, ich und f\u00fcnf Cousins. Er hatte ein gro\u00dfes Haus und gern Kinder um sich. Mein Gro\u00dfvater hat geschrieben, aber keine Geschichten wie ich, sondern politische und philosophische Essays. Er hat eine kleine Zeitschrift herausgegeben, in der er w\u00fctende seine Ansichten verbreitet hat. Und es stimmt: Er war ein ausgezeichneter Aquarellist.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Was hat er gemalt?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Er sa\u00df drau\u00dfen in der Natur und hat noch die kleinste Blume gemalt. Dass ich mich f\u00fcrs Malen interessiert habe, gefiel ihm. Er hat mich ermutigt weiterzumachen. Ich wei\u00df noch, wie sehr mich sein Set mit Buntstiften beeindruckt hat. Ich wollte unbedingt auch so eins haben, aber es war sehr teuer. Und dann hat er mir die Stifte zu Weihnachten geschenkt, 20 oder 30 St\u00fcck. Er hatte selbst nicht viel Geld. Das war etwas Besonderes.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Und eine gute Investition war es auch.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Stimmt. Heute benutze ich keine Buntstifte mehr, aber damals habe ich gern damit gezeichnet. Noch wichtiger war, dass er sich f\u00fcr meine Bilder interessiert hat. Wenn man Kinder in dem unterst\u00fctzt, was sie von selbst machen, erreicht man viel mehr als mit Strafen f\u00fcr das, was sie nicht tun. Ich habe schon immer gezeichnet, wie alle Kinder. Der Unterschied war nur, dass ich drangeblieben bin. Die meisten h\u00f6ren auf, wenn sie merken, dass sie nicht gut sind.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Ihre B\u00fccher strotzen von versteckten Details. Muss man ein Perfektionist sein, um das Chaos in Petterssons K\u00fcche zu zeichnen?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich zeichne sorgf\u00e4ltig. Es soll richtig aussehen. In dem Sinne bin ich ein Perfektionist. Ich habe auch Sachb\u00fccher illustriert, zum Beispiel \u00fcber die Wikinger. Und da m\u00f6chte ich, dass alles genauso aussieht wie in der Wirklichkeit \u2013 zum Beispiel die Oberfl\u00e4che eines Metall- oder Holzobjekts. Die Pettersson-B\u00fccher sind nicht so schwer zu zeichnen. In der Regel nehme ich den ersten Entwurf. Kompliziert wird es h\u00f6chstens, wenn Bewegung im Bild ist \u2013 dann mache ich vorher vielleicht ein paar Skizzen. Ich fange immer bei den Figuren und der Szenerie an und zeichne, was der Text vorgibt. Und dann entstehen all die kleinen Details. Mit der Zeit wird es immer kniffliger. Jedes Pettersson-Buch soll dieselbe Atmosph\u00e4re haben, mit all den Mucklas, die da so leben. Aber ich will mich auch nicht wiederholen und denselben Witz zweimal machen. Es wird schwieriger, auf was Neues zu kommen.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Beim ersten Pettersson-Buch waren Sie 38 Jahre. Sind Sie seitdem selbst der alte Mann geworden, den Sie sich damals ausgedacht haben?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich habe ihn mir eigentlich nicht ausgedacht. Als Pettersson entstanden ist, habe ich aus mir selbst gesch\u00f6pft. Das Einfachste war, ihn so sein zu lassen wie mich. Und im Innern bleibt man ein Leben lang derselbe. Auch wenn ich jetzt bald 80 Jahre bin. Mir wird nur mehr und mehr bewusst, dass mir nicht mehr so viele Jahre bleiben. Aber davon abgesehen, ver\u00e4ndere ich mich nicht wirklich. Pettersson und ich sind eins und das schon, seit ich 40 bin.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Und Findus? Ist der Kater eine andere Seite Ihrer Pers\u00f6nlichkeit?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Nicht von meiner. Die meisten meiner Pettersson-B\u00fccher sind entstanden, als ich kleine Kinder im Haus hatte. Mein erster Sohn hat mich inspiriert. Er war drei Jahre alt, als ich das zweite Pettersson-Buch gemacht habe. Beim ersten habe ich noch an eine Katze gedacht \u2013 aber danach immer an ein Kind. Als meine Kinder gro\u00df waren, ist es mir schwerer gefallen, neue B\u00fccher zu schreiben \u2013 weil mir Vorbilder fehlten.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">K\u00f6nnen Sie sich trotzdem vorstellen, die Reihe noch mal fortzusetzen? Der letzte Band ist schon \u00fcber zehn Jahre her.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich glaube nicht. Wie gesagt: Es ist schwer, noch mal eine neue Geschichte zu entwickeln. Wobei \u2013 naja, \u2026 also es ist so: Wenn unser erstes Enkelkind ein paar Jahre alt ist, kommen mir vielleicht doch noch mal neue Ideen f\u00fcr Findus.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Ihre beiden Kinder sind S\u00f6hne. Ist das der Grund, warum Findus ein Kater ist?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich glaube schon, aber es macht auch keinen gro\u00dfen Unterschied. Ein f\u00fcnfj\u00e4hriger Junge verh\u00e4lt sich nicht viel anders als ein f\u00fcnfj\u00e4hriges M\u00e4dchen. Sie lachen, weinen und toben gleich. Wenn manche Leute Unterschiede zwischen Menschen aus unterschiedlichen Ecken der Welt sehen wollen, muss man sich nur die Kinder angucken: Kinder sind \u00fcberall gleich.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Meine Kinder k\u00f6nnen immer noch die Stimmen nachmachen, mit denen ich ihnen Mama Muh und die Kr\u00e4he vorgelesen habe. Haben Sie beim Vorlesen auch die Figuren nachgeahmt?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Nein, beim Vorlesen bin ich ein Langweiler. Ich mache nicht gern einen anderen aus mir.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Pettersson kam zu seinem Kater, weil eine Nachbarin ihm gegen die Einsamkeit ein Haustier geschenkt hat \u2013 in einem Pappkarton mit der Aufschrift \u201eFindus gr\u00fcne Erbsen\u201c. H\u00e4tte da auch ein Hund drin sein k\u00f6nnen? <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Nein, ich mochte Katzen immer lieber. Als ich noch allein lebte, hatte ich selbst eine, immer nur eine zur Zeit, das aber mehr oder weniger durchgehend, seit ich 20 war. Mir gef\u00e4llt, dass sie sanft und anschmiegsam sein k\u00f6nnen, aber auch rausgehen, ihr eigenes Leben f\u00fchren und f\u00fcr sich selbst sorgen. Hunde sind so bed\u00fcrftig. Die wollen Aufmerksamkeit und das mag ich nicht.  Aber wer wei\u00df \u2013 wenn ich wie Pettersson allein auf dem Land leben w\u00fcrde, h\u00e4tte ich vielleicht auch einen Hund. Sie sind gute Kameraden, fast wie ein Mensch.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Zumindest im Sommer leben Sie auf einer Insel in den Sch\u00e4ren vor Stockholm. Ist Ihr Haus dort ein Vorbild f\u00fcr Petterssons Hof gewesen?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Wollen Sie es sehen? Bitte sch\u00f6n! <\/p>\n<p class=\"\">\n                    (Nordqvist zeigt das Foto eines der typischen roten schwedischen Holzh\u00e4user.)<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Es ist ein altes Haus, aber es war kein Vorbild f\u00fcr meine B\u00fccher. Schweden ist voller kleiner roter H\u00e4user. Ich habe im Kopf, wie sie aussehen.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Wir sieht es im Haus aus?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich habe ein Zimmer dort, das wie mein Arbeitszimmer hier in Stockholm aussieht, mit meinen Bildern, mit lauter alten Dingen. Ich umgebe mich gern mit alten Sachen, mit Dingen, die ich in der Natur finde, mit Knochen und Sch\u00e4deln von Tieren, mit alten, fremdartigen Werkzeugen. Ich mag Dinge, von denen ich nicht wei\u00df, was sie sind. Meine Farben sind auch da, an der Wand h\u00e4ngen Skizzen und ein Leserbrief von einem M\u00e4dchen. Es sieht eigentlich genau wie hier aus, nur ein bisschen kleiner.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Was f\u00fcr Tiere leben auf der Insel?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Manchmal sieht man einen Elch. Einmal stand eine Elchkuh mit ihren zwei K\u00e4lbern bei uns im Garten, nah beim Haus. Hirsche gibt es auch.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">In Ihren B\u00fcchern gibt es die Mucklas, kleine Wesen, die zu F\u00fc\u00dfen der Menschen einen eigenen Mikrokosmos bewohnen \u2013 so wie der Elch, der Ihren Garten f\u00fcr seinen Garten h\u00e4lt. Haben Sie diese Idee der Natur abgeschaut: dass wir alle gemeinsam in verschiedenen Welten leben, die sich \u00fcberlagern?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Wir sind alle Teil der Welt von anderen. Aber ich wei\u00df nicht, ob ich beim Zeichnen so viel nachdenke. Ich hab einfach Ideen, und wenn sie nicht zu verr\u00fcckt sind, verwende ich sie. Die Mucklas sind nat\u00fcrlich tief in das Leben von Pettersson und Findus verwickelt, vor allem in das von Findus. Er ist der einzige der sie sieht. F\u00fcr ihn sind sie wichtig. Es sind Freunde.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Hand auf Herz: Gibt es die Mucklas in echt?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Manchmal stelle ich mir vor, dass Dinge um mich herum passieren. In der Tischlerei sind mir oft Schrauben und anderes verschwunden, die ich dann stundenlang suchen musste. Es ist ein naheliegender Gedanke, dass da kleine Wesen dahinter stecken, die meine Sachen klauen. Es ist nur eine Fantasie, aber der Gedanke gef\u00e4llt mir.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Die Pettersson-Geschichten sind Ihre bekanntesten B\u00fccher, aber das beste \u2013 haben Sie mal gesagt \u2013 ist das Bilderbuch \u201eWo ist meine Schwester\u201c. Warum gerade das?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Schon als ich es gemacht habe, hatte ich das Gef\u00fchl: Jetzt mache ich das Beste, was mir m\u00f6glich ist. Ich habe sehr lange an jedem Bild gesessen. Das Buch hat mich anderthalb Jahre gekostet \u2013 wobei ich in der Zeit auch andere Arbeiten gemacht habe. Ich habe pedantisch an jedem Detail gearbeitet und Techniken verwendet, die ich nicht so oft einsetze, Airbrush zum Beispiel. Um etwas blau zu f\u00e4rben, muss man alles andere abdecken, was nicht blau werden soll \u2013 und das war nur eine von vielen komplizierten Ideen. Und am Ende hatte ich das Gef\u00fchl, dass es gelungen ist \u2013 die Zeichnung, die Farben und auch die Fantasie dahinter. Ich war gl\u00fccklich damit und mit ein paar Jahren Abstand sind mir die Bilder noch wichtiger geworden.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">War es schwer, danach etwas Neues anzufangen? Ich habe gelesen, dass Sie eine Art Schreibblockade hatten.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich erinnere mich nicht mehr so genau. Aber so wird es wohl gewesen sein. Nach einer Zeit hat mich das Nichtstun dann gelangweilt und ich habe ein neues Pettersson-Buch gemacht.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn das noch einmal passiert. Wir warten auf das Enkelkind und seine inspirierende Wirkung. Vielleicht bekommt Findus ja noch einen Bruder.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Das Enkelkind ist ein M\u00e4dchen. Und wie gesagt: Ich m\u00f6chte mich nicht wiederholen.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Wenn es nach den Verlegern ginge, w\u00e4re das vermutlich egal \u2013 solange nur in jedem Herbst ein neues Buch erscheint. Machen die keinen Druck?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Sie haben es versucht, besonders mein deutscher Verlag. Dort entwickeln sie gern Ideen f\u00fcr neue B\u00fccher, kleinere Projekte f\u00fcr j\u00fcngere Kinder, die sie einfach mit alten Bildern illustrieren wollen. Die Pettersson-B\u00fccher machen Geld und sie wollen mehr davon. Wenn es Wimmelb\u00fccher sind oder B\u00fccher zum Lernen von Zahlen, ist das auch in Ordnung. Aber der Gedanke, alte Arbeiten wieder und wieder zu verwenden, und das f\u00fcr neue Geschichten, gef\u00e4llt mir nicht. Also mache ich Zeichnungen am Ende doch wieder selbst. So haben sie mich schon ein paar Mal dazu gebracht, neue B\u00fccher zu machen.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Ihre B\u00fccher wurden auch mehrfach verfilmt. Die Figuren gibt es als Merchandising-Artikel. Haben Sie solche Projekte auch mal abgelehnt?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich kann Nein sagen, wenn mir etwas nicht gef\u00e4llt. Bei der ersten Anfrage f\u00fcr eine Verfilmung war ich aber einfach geschmeichelt. Animationsfilme habe ich als Kind geliebt. Mir wurde erst sp\u00e4ter klar, dass das auch Merchandising bedeuten w\u00fcrde. F\u00fcr ein paar Jahre war das ein gro\u00dfes Problem f\u00fcr mich, eigentlich bis heute. In Schweden wurde akzeptiert, dass mir nicht jeder Vorschlag gefiel. In Deutschland wurden viele Sachen produziert, die ich nicht mochte. Ich wollte nicht, dass Findus auf irgendein Plastikprodukt gedruckt wird, was auch immer. Findus-Spielsachen sollten etwas Besonders sein \u2013 etwas, das in Petterssons eigenes Haus passen w\u00fcrde. Am Anfang war ich noch streng und habe Pettersson nicht mal auf einem Malblock akzeptiert. Inzwischen habe ich mich daran gew\u00f6hnt. Es gibt Pettersson und Findus auf Tassen und Anziehsachen. Was soll\u2019s. Ich bin entspannter. Freie Hand kann ich ihnen aber nicht lassen, sonst w\u00fcrden sie den Markt mit Pettersson fluten.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Haben Sie je dar\u00fcber nachgedacht, Pettersson sterben zu lassen und eine letzte Geschichte \u00fcber seinen Tod zu schreiben?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Nachgedacht habe ich dar\u00fcber. Aber ich m\u00f6chte das nicht machen. Ich w\u00fcsste nicht, warum. Es ist eine Fantasiewelt. Pettersson und Findus werden nicht \u00e4lter. Auch wenn Jahrzehnte zwischen den B\u00fcchern liegen, sind die beiden immer dieselben. Und so sollte es auch sein.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"1984 erscheint das erste Kinderbuch \u00fcber den alten Pettersson und seine Katze Findus. 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