{"id":50962,"date":"2025-04-22T01:58:17","date_gmt":"2025-04-22T01:58:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/50962\/"},"modified":"2025-04-22T01:58:17","modified_gmt":"2025-04-22T01:58:17","slug":"gegen-uebergriffe-und-k-o-tropfen-wer-frauen-im-nachtleben-schuetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/50962\/","title":{"rendered":"Gegen \u00dcbergriffe und K.o.-Tropfen: Wer Frauen im Nachtleben sch\u00fctzt"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\n<a name=\"Ankerlink1\">Es<\/a> ist Wochenende. Du bist im Club und hast eine gute Zeit. Dann ist da aber dieser eine Typ, der einfach kein &#8222;Nein&#8220; verstehen will. Immer wieder spricht er dich an. Du f\u00fchlst dich bedr\u00e4ngt. Willst aus der Situation raus. Du gehst zur Theke und fragst: Ist Luisa hier?<\/p>\n<p>Das geschulte Thekenpersonal holt dich dann aus der Situation raus. &#8222;Das hei\u00dft, sie bieten der Person dann zum Beispiel an, in einen Raum woanders hin zu kommen, einfach auch, dass sie sich da sicher f\u00fchlen kann&#8220;, erkl\u00e4rt Elena Kemme. Sie arbeitet in der Beratungsstelle Frauennotruf in M\u00fcnster und koordiniert dort unter anderem die Kampagne <a href=\"https:\/\/luisa-ist-hier.de\/#1507574927740-ada39c99-1546\" title=\"Website Kampagne Luisa ist hier\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;49d6bba0-4940-42b2-93d4-4549031afd7a&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;empty&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Website Kampagne Luisa ist hier&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Luisa ist hier<\/a>. Dabei handelt es sich um ein Hilfsangebot f\u00fcr Frauen in der Partyszene, die aus einer unangenehmen Situation heraus m\u00f6chten. Einmal in Sicherheit gebracht, kann die Person selbst entscheiden, was sie tun m\u00f6chte, zum Beispiel ein Taxi rufen oder eine Freundin anrufen.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Die Person [\u2026] kann dann, wenn sie sozusagen in Sicherheit gebracht ist, einfach auch selber entscheiden: M\u00f6chte sie jetzt ein Taxi rufen, m\u00f6chte sie eine Freundin anrufen, wie soll es weitergehen in der Situation.<\/p>\n<p>Elena Klemme<br \/>\nKoordinatorin Kampagne &#8222;Luisa ist hier&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"text\">\nDass sich das Angebot speziell an Frauen richtet, habe den Hintergrund, &#8222;dass Bel\u00e4stigung geschlechtsspezifische Gewalt ist und wirklich der Gro\u00dfteil von Frauen Bel\u00e4stigungen erlebt.&#8220; 2016 in M\u00fcnster gegr\u00fcndet, gibt es das Konzept inzwischen in \u00fcber 90 St\u00e4dten, erz\u00e4hlt Kemme. Darunter sind Leipzig, Jena, Magdeburg und auch der Wartburgkreis. Umgesetzt wird es von \u00f6rtlichen Frauenberatungsstellen in Zusammenarbeit mit interessierten Restaurants, Bars oder Clubs.\n<\/p>\n<p><a name=\"Ankerlink2\">Viele<\/a> Veranstalter setzen Awareness-Teams ein<\/p>\n<p class=\"text\">\nViele Veranstaltungsorte haben aber auch Teams vor Ort, die eigens daf\u00fcr da sind, dass sich alle sicher und wohl f\u00fchlen: sogenannte Awareness-Teams. Auch das &#8222;elipamanoke&#8220; in Leipzig arbeitet mit solchen Teams. Je nach Gr\u00f6\u00dfe der Veranstaltung sind immer zwei bis drei Awareness-Personen vor Ort, erkl\u00e4rt Sabrina Wagner vom Orga-Team des &#8222;elipamanoke&#8220;. Sie sind die richtigen Ansprechpartner, wenn man zum Beispiel einen Geh\u00f6rschutz braucht oder sich mal diffus unwohl f\u00fchlt, erl\u00e4utert Wagner. Au\u00dferdem nat\u00fcrlich, wenn es zu \u00dcbergriffigkeiten kommt.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Das geht von Kleinigkeiten in Anf\u00fchrungsstrichen, dass Menschen vielleicht mal Geh\u00f6rschutz brauchen oder einen Tampon bis hin zu Situationen, wo sie sich auch mal diffus unwohl f\u00fchlen. Dann ist das Awarenessteam nat\u00fcrlich Ansprechpartner, wenn \u00dcbergriffigkeiten festgestellt werden.<\/p>\n<p>Sabrina Wagner<br \/>\nOrga-Team elipamanoke<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"text\">\nDas gilt auch, wenn man das Gef\u00fchl hat, jemand hat einem K.o.-Tropfen ins Glas getan, sagt Wagner. In Sachsen sind im vergangenen Jahr laut Landeskriminalamt <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/leipzig-leipzig-land\/straftaten-ko-tropfen-lka-100.html\" title=\"Landeskriminalamt Sachsen: 88 F\u00e4lle von K.o.-Tropfen bekannt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">99 Menschen Opfer von Straftaten in diesem Zusammenhang<\/a> geworden. Die meisten F\u00e4lle wurden in Leipzig und Dresden registriert. Die Polizei vermutet aber eine hohe Dunkelziffer.<strong> <\/strong>Sabrina Wagner vom &#8222;elipamanoke&#8220; erkl\u00e4rt: &#8222;Wir haben hier auch diverse Warnhinweise gegen K.-o.-Tropfen, es d\u00fcrfen bei uns keine Fl\u00fcssigkeiten mit reingenommen werden.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist Wochenende. Du bist im Club und hast eine gute Zeit. 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