{"id":510156,"date":"2025-10-19T06:05:12","date_gmt":"2025-10-19T06:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/510156\/"},"modified":"2025-10-19T06:05:12","modified_gmt":"2025-10-19T06:05:12","slug":"care-projekt-unterstuetzt-schwer-kranke-gefluechtete-bei-integration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/510156\/","title":{"rendered":"Care-Projekt unterst\u00fctzt schwer kranke Gefl\u00fcchtete bei Integration"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Trotz allem: Amira l\u00e4chelt in ihrem Buggy. Die Sechsj\u00e4hrige kann weder gehen noch stehen. Sie ist geistig und k\u00f6rperlich beeintr\u00e4chtigt und leidet unter anderem an einer Spina bifida, einer angeborenen Fehlbildung der Wirbels\u00e4ule und des R\u00fcckenmarks. Und doch ist da Hoffnung: Ihre Eltern berichten stolz von ihrem ersten Schultag vor ein paar Wochen, zu dem sie ihre Tochter begleitet haben. Im Fritz-Felsenstein-Haus gefalle es dem M\u00e4dchen sehr gut, berichten sie. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-gefluechtete-zwischen-vorurteil-und-traumkarriere-haben-wir-es-in-augsburg-wirklich-geschafft-110690745\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">F\u00fcr ihre Tochter haben sie eine beschwerliche Flucht aus Afghanistan auf sich genommen.<\/a> \u201eDort h\u00e4tte sie keine Perspektiven gehabt\u201c, sagen sie. In Augsburg wird die Familie nun vom Care-Projekt unterst\u00fctzt, das sich besonders schutzbed\u00fcrftigen Gefl\u00fcchteten widmet.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die kleine Familie wohnt in der Gemeinschaftsunterkunft in der Ottostra\u00dfe. Von ihrem Heimatland aus ging es f\u00fcr sie \u00fcber Iran, T\u00fcrkei und Griechenland bis nach Deutschland. Die Flucht sei schlimm gewesen, ihre Tochter Amira habe in diesen Monaten stark abgenommen. Im Juli 2024 erreichten sie Deutschland. Im Januar 2025 hatten Mitarbeiter des Care-Projekts erstmals Kontakt mit der Familie, die damals noch im Ankerzentrum Augsburg lebte. Care ist eine Wortsch\u00f6pfung aus Caritas und Refugio, die f\u00fcr die Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen steht. In Augsburg k\u00fcmmert sich das Care-Team des Caritasverbands f\u00fcr die Di\u00f6zese Augsburg um die schwer kranken Menschen. Eben um Menschen wie Amira, deren Namen wir ge\u00e4ndert haben.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/100952972\/crop\/c16_9-w100\/1168709182\/456003679\/copy20of20wys9045tif.jpg\" alt=\"In der Gemeinschaftsunterkunft in der Ottostra\u00dfe leben auch Menschen, die besonders schutzbed\u00fcrftig sind, darunter Amira mit ihren Eltern. \" title=\"In der Gemeinschaftsunterkunft in der Ottostra\u00dfe leben auch Menschen, die besonders schutzbed\u00fcrftig sind, darunter Amira mit ihren Eltern. \" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    In der Gemeinschaftsunterkunft in der Ottostra\u00dfe leben auch Menschen, die besonders schutzbed\u00fcrftig sind, darunter Amira mit ihren Eltern.<br \/>\n    Foto: Silvio Wyszengrad (Archiv)<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    In der Gemeinschaftsunterkunft in der Ottostra\u00dfe leben auch Menschen, die besonders schutzbed\u00fcrftig sind, darunter Amira mit ihren Eltern.<br \/>\n    Foto: Silvio Wyszengrad (Archiv)<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ziel sei es, die Menschen von Beginn an zu unterst\u00fctzen, die notwendige medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen, sie w\u00e4hrend des Asylverfahrens zu begleiten und sie langfristig dazu zu bef\u00e4higen, sich trotz der schweren Erkrankung erfolgreich in Deutschland integrieren zu k\u00f6nnen. Schwester Martha Dirr k\u00fcmmert sich unter anderem um Amira. Sie half mit, ein Netzwerk f\u00fcr das junge M\u00e4dchen aufzubauen. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-aerztlicher-versorgungsmangel-warum-fluechtlinge-oft-durch-das-raster-fallen-id67895591.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Allgemeinmedizinerin Maria M\u00f6ller unterst\u00fctzt das Kind nicht nur durch ihre Kontakte zu anderen \u00c4rzten.<\/a> Amira wurde im Spina bifida-Zentrum im Josefinum aufgenommen, so M\u00f6ller. Das M\u00e4dchen k\u00f6nne nun auch dank eines Katheters ihre Blase entleeren. Ein Eingriff habe bereits stattgefunden, weitere Operationen sollen folgen. Schritt f\u00fcr Schritt soll Amira geholfen werden, damit sie irgendwann &#8211; wom\u00f6glich mit Hilfsmitteln &#8211; aufrecht stehen und sich fortbewegen k\u00f6nne.\n  <\/p>\n<p>            Bischof Bertram besucht Projekt f\u00fcr schwer kranke Gefl\u00fcchtete in Augsburg<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bischof Bertram Meier machte sich gemeinsam mit Regierungspr\u00e4sidentin Barbara Schretter k\u00fcrzlich vor Ort ein Bild von der Arbeit des Care-Projekts. Fl\u00fcchtlingsarbeit sei f\u00fcr die Kirche ein Herzensanliegen. \u201eGerade in Zeiten, in denen die Politik die Aufgabe des Sozialstaats hinterfragt, wollen wir unsere nicht nachlassende Unterst\u00fctzung mit diesem Besuch betonen\u201c, betonte Meier. Auch Diakon Markus M\u00fcller, Direktor des Caritasverbandes f\u00fcr die Di\u00f6zese Augsburg, sagt, dass die Kirche f\u00fcr die Schwachen da sein m\u00fcsse. Die Arbeit des Care-Teams zeige, was die Arbeit der Caritas im Kern ausmache: \u201eMensch sein f\u00fcr Menschen. Was Haupt- und Ehrenamtliche leisten ist unbezahlbar.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Care ist das Folgeprojekt von Hiff, dem Hilfsnetzwerk f\u00fcr besonders <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/mehr-asylbewerber-gehen-freiwillig-zurueck-in-ihre-heimat-das-sind-die-hintergruende-08-06-110500244\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">schutzbed\u00fcrftige Fl\u00fcchtlinge des Caritasverbandes.<\/a> Hiff sei 2008 in Augsburg gestartet, erinnert sich Care-Projektleiter Werner Neumann. 2012 sei Refugio mit eingestiegen. W\u00e4hrend sich Refugio um Personen mit psychischen Erkrankungen und traumatischen Erfahrungen k\u00fcmmerten, st\u00fcnden die schwer k\u00f6rperlich Kranken bei der Arbeit der Caritas im Vordergrund. Personen, die dabei betreut werden, w\u00fcrden unter anderem unter Querschnittsl\u00e4hmungen, Krebserkrankungen, schweren Kriegsverletzungen leiden, einigen fehlen Gliedma\u00dfen. \u201eWir organisieren Transporte und Dolmetscher. Das allein ist f\u00fcr alle schon eine gro\u00dfe Erleichterung\u201c, so Neumann.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Derzeit werde das Projekt in gro\u00dfen Teilen von Geldern aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europ\u00e4ischen Union bezahlt. Die Finanzierung laufe Ende 2026 aus. Derzeit ist noch nicht klar, wie die Unterst\u00fctzungsarbeit ohne diese F\u00f6rderung weiterlaufen k\u00f6nne.  Anl\u00e4sslich der Woche zur katholischen Fl\u00fcchtlingshilfe forderte der Caritasverband eine verl\u00e4ssliche Finanzierung und politische R\u00fcckendeckung f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingshilfe.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Miriam Zissler<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Augsburg<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Caritas<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz allem: Amira l\u00e4chelt in ihrem Buggy. Die Sechsj\u00e4hrige kann weder gehen noch stehen. 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