{"id":510390,"date":"2025-10-19T08:29:17","date_gmt":"2025-10-19T08:29:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/510390\/"},"modified":"2025-10-19T08:29:17","modified_gmt":"2025-10-19T08:29:17","slug":"radverkehr-in-hamburg-haben-das-gefuehl-dass-jeder-getoetete-in-ein-schwarzes-loch-faellt-und-es-geht-weiter-wie-bisher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/510390\/","title":{"rendered":"Radverkehr in Hamburg: \u201eHaben das Gef\u00fchl, dass jeder Get\u00f6tete in ein schwarzes Loch f\u00e4llt und es geht weiter wie bisher\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Trotz Vision Zero und Millioneninvestitionen steigt die Zahl t\u00f6dlicher Radunf\u00e4lle in Hamburg. Der tragische Tod von Schauspielerin Wanda Perdelwitz heizt die Kritik an. Was macht die Stadt falsch?<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">An dem Ort, an dem Wanda Perdelwitz starb, steht ein wei\u00dfes Fahrrad, ein Ghostbike \u2013 ein Geisterrad. Es ist ein Mahnmal f\u00fcr ihren vermeidbaren Tod. Als es aufgestellt wurde, kamen 800 Trauernde \u2013 es waren so viele wie noch nie, mehr als bei allen anderen t\u00f6dlichen Fahrradunf\u00e4llen zuvor. Die vielen Menschen brachten den Verkehr zum Erliegen. Einen Stau gab es hier auf der Stra\u00dfe An der Verbindungsbahn auch am letzten Septembersonntag, dem Schicksalstag f\u00fcr die beliebte Schauspielerin. Wie so oft, wenn sich der Autoverkehr in die Innenstadt schiebt.<\/p>\n<p>Der Radfahrstreifen daneben verl\u00e4uft im Schatten des S-Bahndamms, schnurgerade, leicht absch\u00fcssig. Die Radfahrer sind nur durch eine Fahrbahnmarkierung vom Schwerlastverkehr gesch\u00fctzt. Perdelwitz d\u00fcrfte z\u00fcgig unterwegs gewesen sein, als um genau 13.38 Uhr pl\u00f6tzlich die Beifahrert\u00fcr eines grauen Campers aufgeht. Perdelwitz rammt gegen die T\u00fcr, knallt mit dem Kopf auf den Asphalt. Eineinhalb Wochen sp\u00e4ter gibt die Polizei ihren Tod bekannt. Gegen einen 28-j\u00e4hrigen US-Amerikaner wird wegen des Verdachts der fahrl\u00e4ssigen T\u00f6tung ermittelt.<\/p>\n<p>Die 41-J\u00e4hrige ist das elfte Opfer<\/p>\n<p>Zehn Radfahrer starben in diesem Jahr bereits vor Perdelwitz. Die 41-J\u00e4hrige ist das elfte Opfer. Es sind so viele tote Fahrradfahrer wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Die t\u00f6dliche Serie begann im M\u00e4rz, als ein M\u00fcllwagen einen Siebenj\u00e4hrigen \u00fcberrollte, der mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg gest\u00fcrzt war. \u201eEs macht fassungs- und sprachlos, was da abgeht\u201c, sagt Dirk Lau, er ist Sprecher des Fahrradclubs ADFC in Hamburg.<\/p>\n<p>Den Tag, an dem Perdelwitz verungl\u00fcckt, wird Lau nicht vergessen. Der Fahrradlobbyist war an jenem Sonntag mit 70 anderen Radfahr-Aktivisten auf dem Weg zu einer Mahnwache in Barmbek-Nord, wo nur Tage zuvor ein Fahrradfahrer get\u00f6tet worden war. Nach einer kurzen Demo vor der Innenbeh\u00f6rde starteten sie Richtung Norden. \u201eDer Radfahrer, dem wir gedenken wollten, war auch ein Toter durch Dooring\u201c \u2013 also ein Unfall, bei dem ein Autofahrer die T\u00fcr seines Fahrzeugs aufriss, ohne nach hinten zu schauen. \u201eUnd dann passiert wieder so ein Unfall, in dem Moment, als wir die Mahnwache haben\u201c, sagt Lau.<\/p>\n<p>Der ADFC ist die gr\u00f6\u00dfte Interessenvertretung f\u00fcr Radfahrer weltweit, mit einer eindeutigen politischen Agenda: mit Nachdruck zur Verkehrswende durch die F\u00f6rderung des Radverkehrs. Fahrrad-Aktivist Lau ist einer der sch\u00e4rfsten Kritiker der Hamburger Verkehrspolitik. \u201eWir haben das Gef\u00fchl, dass jeder get\u00f6tete Radfahrer, jede get\u00f6tete Radfahrerin einfach in ein schwarzes Loch f\u00e4llt, verschwindet, und es geht es einfach weiter wie bisher.\u201c Die Politik mache, was sie seit Jahren mache: \u201eHier mal was, da mal was. Aber auf die akute Bedrohung, wie sie viele Radfahrende wahrnehmen, reagiert sie nicht, weder emotional noch politisch.\u201c<\/p>\n<p>Vor mehr als drei Jahren hat sich die Stadt zur \u201eVision Zero\u201c bekannt hat, also dem Ziel, keine Verkehrstoten und Schwerverletzten mehr zu verzeichnen. Davon ist man aktuell sehr weit entfernt. 2014 gab es zuletzt elf get\u00f6tete Radfahrer. Danach lag die Zahl lange im niedrigen einstelligen Bereich, bis sie 2023 pl\u00f6tzlich auf neun kletterte. Im vergangenen Jahr waren es zehn Tote. Aktuell elf. Brauchte es erst ein prominentes Opfer, um die Verantwortlichen aus ihrem Schubladendenken zu holen, wie Lau es sieht. Und gibt es Gr\u00fcnde f\u00fcr die H\u00e4ufung t\u00f6dlicher Unf\u00e4lle?<\/p>\n<p>\u201eMehr Fahrradfahrer, mehr Unf\u00e4lle\u201c<\/p>\n<p>Die Polizei verweist auf die gestiegene Zahl an Fahrradfahrern: \u201eMit dem wachsenden Anteil von Fahrr\u00e4dern steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Unf\u00e4llen, insbesondere in stark frequentierten Bereichen und an Verkehrsknotenpunkten\u201c, erkl\u00e4rt ein Sprecher. 2024 habe es zudem knapp 2200 Verkehrsunf\u00e4lle gegeben, bei denen die Fachdienststelle Radfahrer als Verursachende f\u00fchrte. Dagegen stehen 1715 Unf\u00e4lle, bei denen Radfahrende Gesch\u00e4digte waren. Au\u00dferdem: Im Vergleich der ersten Halbjahre 2024 und 2025 stieg die Zahl der Verkehrsunf\u00e4lle mit Radfahrerbeteiligung um 8,6 Prozent, w\u00e4hrend die Gesamtunfallzahlen sanken. Hei\u00dft: Aus Sicht der Polizei sind Radfahrer nicht ganz unschuldig, wenn Unf\u00e4lle passieren.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nne doch nicht sein, sagt hingegen Lau, dass es hei\u00dfe, es sei logisch, dass mehr Radfahrer verungl\u00fcckten, wenn auch mehr auf den Stra\u00dfen seien. \u201eDas ist zynisch. Mehr Radfahrer sind doch gewollt. Aber dann muss doch auch die Sicherheit parallel hochgefahren, also die Infrastruktur angepasst werden.\u201c Und da sei der Unfall von Perdelwitz ein typisches Beispiel: \u201eDer Radweg liegt an einer der meistbefahrenen Hauptverkehrsstra\u00dfen und ist nicht nur v\u00f6llig unterdimensioniert, sondern auch v\u00f6llig ungesch\u00fctzt.\u201c <\/p>\n<p>Solche Radfahrstreifen seien nach wie vor Standard, kritisiert Lau, insbesondere an den Hauptverkehrsstra\u00dfen. \u201eDa wird nur instandgesetzt, aber der Stra\u00dfenraum nicht neu verteilt. Das ist Verkehrswende in hom\u00f6opathischen Dosen.\u201c Und die Polizei mache keine proaktive Verkehrssicherheitsarbeit, sondern sehe erst hin, wenn jemand sterbe. \u201eDas ist fatal.\u201c Um weitere Dooring-Unf\u00e4lle zu vermeiden, fordert der ADFC einen Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen Radwegen und Autoparkfl\u00e4chen, zudem soll der \u201eHoll\u00e4ndische Griff\u201c zur Pflicht werden: Autofahrende sollen die T\u00fcr mit der gegen\u00fcberliegenden Hand \u00f6ffnen, um sich automatisch umzudrehen und herannahende Radfahrer besser wahrzunehmen.<\/p>\n<p>\u201eHistorisch gewachsene Infrastruktur\u201c<\/p>\n<p>Die Verkehrsbeh\u00f6rde sieht ein Problem in der \u201ehistorisch gewachsenen Infrastruktur\u201c, die sich durch mangelnde Trennung und Sichtbarkeit auszeichne und \u201eoft zu engen, nicht ausreichend getrennten Verkehren\u201c f\u00fchre, \u201ewas das Konfliktpotenzial erh\u00f6he\u201c, wie ein Sprecher erkl\u00e4rt. Es werde anerkannt, \u201edass die Vers\u00e4umnisse der vergangenen Jahrzehnte im Ausbau einer sicheren Radinfrastruktur nicht in wenigen Jahren vollst\u00e4ndig aufgeholt werden k\u00f6nnen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Die Stadt unternehme umfangreiche Anstrengungen, um Verkehrssicherheit nachhaltig zu erh\u00f6hen, hei\u00dft es. Maxime sei die psychische Trennung von Auto-, Rad- und Fu\u00dfverkehr und der Ausbau gesch\u00fctzter Infrastruktur. 2024 seien 73 Prozent der neu gebauten oder sanierten Radwege als Tempo-30-Fahrradstra\u00dfen oder als \u201eprotected Bikelane\u201c gestaltet worden, also durch Barrieren vom restlichen Verkehr getrennt. Man setze zudem auf Abbiegeassistenten an st\u00e4dtischen Bussen und Lastwagen, und auf \u201eAufgeweitete Radaufstellstreifen\u201c, ein b\u00fcrokratisches Wortmonster, das beschreibt, dass Radfahrer an Ampeln vor dem Autoverkehr stehen d\u00fcrfen, um besser gesehen zu werden. <\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rde verweist auf den Erfolg des B\u00fcndnisses f\u00fcr den Radverkehr, der 2016 initiierten Kooperation verschiedener Beh\u00f6rden, Bezirke und Partner: \u201eDer aktuelle Senat leistet eine beispiellose Baut\u00e4tigkeit und Qualit\u00e4tssteigerung.\u201c<\/p>\n<p>Dirk Lau kann sich den Jubelrufen nicht anschlie\u00dfen. Insbesondere durch das Parkplatzmoratorium, mit dem der Abbau von Parkpl\u00e4tzen vorl\u00e4ufig gestoppt wurde, sei der Weg zu einer fahrradfreundlichen, autoarmen Stadt viel l\u00e4nger geworden. Wie bei der innenpolitischen Auseinandersetzung um die Sicherheit am Hauptbahnhof habe sich die SPD auf CDU-Positionen eingelassen, statt offensiv zu sagen: Ihr profitiert auch von einer Verkehrswende. \u201eDas hat dazu gef\u00fchrt, dass wir jetzt einen Stillstand, wenn nicht gar einen R\u00fcckschritt haben\u201c, sagt Lau.<\/p>\n<p>Philipp Hei\u00dfner ist der offizielle Verkehrsexperte in der CDU-Fraktion, spricht von einem \u201egr\u00fcnem Kulturkampf gegen das Auto\u201c. Er hatte die Unfallzahlen abgefragt, auf die auch die Polizei verweist und sagt: \u201eDie Fahrrad-Unfallzahlen zeigen einmal mehr, dass die ideologische Verkehrspolitik des rot-gr\u00fcnen Senats in Hamburg fehlgeleitet ist. SPD und Gr\u00fcne geben Hunderte Millionen Euro f\u00fcr die angebliche F\u00f6rderung des Fahrradverkehrs aus, der wird aber immer unsicherer und ist zuletzt auch noch zur\u00fcckgegangen.\u201c Der R\u00fcckgang wird durch den Senat best\u00e4tigt, der im Februar einr\u00e4umte, dass der Radverkehr 2024 an Werktagen im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Prozent abgenommen hat.<\/p>\n<p>Gesundheitsnutzen h\u00f6her als das Unfallrisiko<\/p>\n<p>Statistisch betrachtet sei der Gesundheitsnutzen von regelm\u00e4\u00dfigem Radfahren h\u00f6her als das Unfallrisiko, sagt hingegen die Hamburger Verkehrsforscherin Philine Gaffron. Gesamtgesellschaftlich bedeute dies, \u201edass es sich in jedem Fall lohnt, das Rad durch attraktive und sichere Angebote zu einem noch deutlich h\u00e4ufig genutzten Verkehrsmittel zu machen.\u201c Man m\u00fcsse, so die Expertin, zudem immer im Auge behalten, dass die Zahl der t\u00f6dlich Verungl\u00fcckten absolut betrachtet so klein sei, \u201edass geringe Ver\u00e4nderungen im Vergleich schon einen gro\u00dfen Unterschied machen\u201c.<\/p>\n<p>Bedauerlicherweise \u201eexistiere nicht die eine Strategie, die solche Trag\u00f6dien verhindern kann\u201c, daf\u00fcr seien die Ursachen zu vielf\u00e4ltig. Einige Radfahrer wurden beim \u00dcberholen \u00fcbersehen, andere beim Abbiegen oder beim \u00d6ffnen der Autot\u00fcr. Dennoch gebe es Ma\u00dfnahmen, die das Risiko deutlich minderten: eigene Ampelschaltungen f\u00fcr den Radverkehr, gerade an gro\u00dfen oder un\u00fcbersichtlichen Kreuzungen. Durchgehende Radwege mit physischer Trennung vom Autoverkehr gerade an Hauptverkehrsstra\u00dfen. Eine zusammenh\u00e4ngende und sicher ausgebaute Infrastruktur.<\/p>\n<p>Gaffron war lange an der TU Hamburg, ist Mitglied des Hamburger Klimabeirats, arbeitet beim Mobilit\u00e4ts-Think-Tank \u201eAgora Verkehrswende\u201c. In Hamburg habe sich in den letzten Jahren einiges zugunsten des Radverkehrs getan, sagt sie. Der Ausbau m\u00fcsse weitergef\u00fchrt werden. Nat\u00fcrlich sei das auch eine Frage der verf\u00fcgbaren Fl\u00e4chen. \u201eAn manchen Stra\u00dfen muss der verf\u00fcgbare Raum umverteilt werden\u201c, sagt Gaffron. Wo nicht genug Platz f\u00fcr getrennte Infrastruktur sei, k\u00f6nne Tempo 30 helfen.<\/p>\n<p>Welche Ziele sich Hamburg auch immer in den letzten Jahren gesetzt hat, mit dem erfolgreichen Zukunftsentscheid sind die Spielregeln auch hier neu gesetzt. F\u00fcr den Radverkehr bedeutet das: mehr Radschnellwege, sichere Fahrradstra\u00dfen und ein fl\u00e4chendeckendes Tempo 30. Null-Emissions-Zonen und ein neues Wegweisungssystem sollen den Umstieg vom Auto erleichtern. Ob die ambitionierten Ziele greifen, h\u00e4ngt wohl davon ab, wie konsequent sie umgesetzt werden \u2013 und wie die Akzeptanz bei den Hamburgern ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz Vision Zero und Millioneninvestitionen steigt die Zahl t\u00f6dlicher Radunf\u00e4lle in Hamburg. Der tragische Tod von Schauspielerin Wanda&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":510391,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,6149,30,692,34898,2465,634,123604],"class_list":{"0":"post-510390","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-fengler-denis","10":"tag-germany","11":"tag-hamburg","12":"tag-parkraum-inbox","13":"tag-radfahrer","14":"tag-strassenverkehr","15":"tag-ungluecke-im-strassenverkehr-ks"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115399895708755242","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/510390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=510390"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/510390\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/510391"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=510390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=510390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=510390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}