{"id":512443,"date":"2025-10-20T04:43:10","date_gmt":"2025-10-20T04:43:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/512443\/"},"modified":"2025-10-20T04:43:10","modified_gmt":"2025-10-20T04:43:10","slug":"der-boersen-tag-montag-20-oktober-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/512443\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Montag, 20. Oktober 2025"},"content":{"rendered":"<p>Im Mittelpunkt dieser B\u00f6rsenwoche stehen die weiteren Entwicklungen im US-Finanzsektor. &#8222;Der Schreck kam am Ende der Handelswoche: Berichte \u00fcber US-Regionalbanken, bei denen es zu Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten und Ausf\u00e4llen bei schlechten Krediten gekommen sein soll, l\u00f6sten deutliche Aktienkursverluste im Bankenbereich aus&#8220;, sagt Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank. Da das Bankensystem eng vernetzt ist, sch\u00fcrten Probleme bei Zions aus dem US-Bundesstaat Utah und Western Alliance aus Arizona \u00c4ngste vor einer gr\u00f6\u00dferen Krise. Eine Serie von Pleiten bei regionalen Kreditinstituten hatte die US-Notenbank Fed 2023 zu au\u00dfergew\u00f6hnlichen Stabilisierungsma\u00dfnahmen veranlasst.<\/p>\n<p> An der Frankfurter B\u00f6rse dr\u00fcckten die Branchenriesen Deutsche Bank und Commerzbank den <b>Dax<\/b> zeitweise bis unter die 23.800er-Marke. Ins Wochenende verabschiedete sich der deutsche B\u00f6rsenleitindex Dann mit 23.831 Z\u00e4hlern.<\/p>\n<p>Experten zeigten sich jedoch gelassen: Die \u00e4hnliche Entwicklung vor zwei Jahren sei schlie\u00dflich relativ schnell gestoppt worden, sagt etwa Stratege J\u00fcrgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Zudem d\u00fcrfte die Gr\u00f6\u00dfe der faulen Kredite keine Risiken f\u00fcr das Gesamtsystem bedeuten, prognostiziert Kyle Rodda von Capital.com.<\/p>\n<p>Auch der Schreck \u00fcber die vom US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump angedrohten zus\u00e4tzlichen Z\u00f6lle auf chinesische Waren steckte den Anlegern zwar noch in den Knochen. L\u00e4ngerfristig jedoch d\u00fcrften Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank Fed den Dax laut Experten in Reichweite der Marke von 25.000 Punkten halten. &#8222;Je l\u00e4nger sowohl der Shutdown in den USA als auch die Verhandlungen mit China \u00fcber ein Handelsabkommen andauern, desto schneller muss und wird die US-Notenbank die Zinsen senken&#8220;, sagt Experte Molnar. &#8222;So einfach werden an der B\u00f6rse aus schlechten Nachrichten gute Nachrichten.&#8220; Die Fed will Ende Oktober \u00fcber die weitere Geldpolitik entscheiden. Eine erneute Zinssenkung um einen Viertelprozentpunkt gilt an der B\u00f6rse als ausgemacht. <\/p>\n<p> R\u00fcckenwind erhalte die B\u00f6rse auch von der Bilanzsaison, betont Sam Stovall, Chef-Anlagestratege des Research-Hauses CFRA. Die Aussichten f\u00fcr die Technologiebranche seien angesichts des anhaltenden Booms bei K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) rosig. Gleichzeitig deuteten die starken Quartalsergebnisse der US-Gro\u00dfbanken darauf hin, dass die weltgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft trotz des Handelsstreits mit China und des Shutdowns der Regierung recht widerstandsf\u00e4hig sei.<\/p>\n<p>In dieser Woche \u00f6ffnen unter anderem die Autobauer General Motors (GM) und <b>Tesla<\/b> sowie die Mobilfunker AT&amp;T und T-Mobile ihre B\u00fccher. Zu ihnen gesellen sich der Streamingdienst Netflix, der Getr\u00e4nkehersteller Coca-Cola und der Chipkonzern Intel. Den Zahlenreigen der Dax-Konzerne er\u00f6ffnet am Mittwochabend <b>SAP<\/b>. Heute gibt es unter anderem frische Konjunkturdaten aus China, darunter etwa das <b>BIP<\/b> und die <b>Einzelhandelsums\u00e4tze<\/b>.<\/p>\n<p>Die komplette Termin\u00fcbersicht f\u00fcr diese Woche finden Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/termine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Mittelpunkt dieser B\u00f6rsenwoche stehen die weiteren Entwicklungen im US-Finanzsektor. &#8222;Der Schreck kam am Ende der Handelswoche: Berichte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":512444,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[1752,175,26780,170,169,282,29,25096,30,171,174,1614,35978,173,172,55],"class_list":{"0":"post-512443","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-boersen-tag","9":"tag-business","10":"tag-chinas","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-der","14":"tag-deutschland","15":"tag-druck","16":"tag-germany","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-peking","20":"tag-problemen","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte","23":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115404669362742021","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/512443","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=512443"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/512443\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/512444"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=512443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=512443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=512443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}