{"id":512447,"date":"2025-10-20T04:45:15","date_gmt":"2025-10-20T04:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/512447\/"},"modified":"2025-10-20T04:45:15","modified_gmt":"2025-10-20T04:45:15","slug":"geschaeft-mit-leihmutterschaft-wenn-babys-zur-ware-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/512447\/","title":{"rendered":"Gesch\u00e4ft mit Leihmutterschaft &#8211; Wenn Babys zur Ware werden"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/geburt-114.jpg\" alt=\"Eine Frau steht mit einem Neugeborenen am Fenster einer Klinik.\" title=\"Eine Frau steht mit einem Neugeborenen am Fenster einer Klinik. | dpa\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>exklusiv<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 20.10.2025 06:10 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die argentinische Staatsanwaltschaft ermittelt laut team.recherche in 48 F\u00e4llen von Leihmutterschaft. Der Vorwurf: Menschenhandel. Ausl\u00f6ser war ein Baby f\u00fcr ein deutsches Paar. Die Recherchen geben Einblick in ein milliardenschweres Gesch\u00e4ft. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>Von Lea Busch, Marie Bl\u00f6cher, Annette Kammerer, NDR\n                        <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im November 2023 reist das deutsche Paar Heike und Claude nach Buenos Aires, um ihr Baby in Empfang zu nehmen. Ruby* wird in Argentinien von einer Leihmutter geboren. Heike und Claude sind zu diesem Zeitpunkt bereits Ende 50. Sie hatten das Baby zuvor \u00fcber eine Agentur beauftragt und daf\u00fcr fast 50.000 Euro gezahlt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zur\u00fcck in Deutschland erk\u00e4ltet sich Ruby. Heike bringt das etwa sechs Wochen alte Baby wegen Atembeschwerden ins Krankenhaus. Die Mitarbeitenden stutzen: Ruby besitzt nur argentinische Papiere. Auch das hohe Alter von Heike f\u00e4llt wohl auf. Zudem soll sie unsicher im Umgang mit dem Kind gewirkt haben. Das Krankenhaus schaltet das Jugendamt ein. Das bef\u00fcrchtet eine Kindeswohlgef\u00e4hrdung und nimmt Ruby in Obhut.<\/p>\n<p>    &#8222;Neue Dimension&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die deutschen Stellen informieren au\u00dferdem die Beh\u00f6rden in Argentinien. Dort wird Ruby zum &#8222;caso zero&#8220; &#8211; zum &#8222;Fall Null&#8220;, der zu umfangreichen Ermittlungen rund um das Gesch\u00e4ft mit der Leihmutterschaft f\u00fchrt. Der Vorwurf: Menschenhandel und Ausbeutung vulnerabler Frauen in 48 F\u00e4llen. Das geht aus den <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/film\/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IDkzNTU2NGQ0LWJkMjAtNGVmNS1iZGFmLWExMzZiODg3NWFkZQ\" title=\"Das Leihmutter-Business\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">NDR-Recherchen f\u00fcr das ARD-Format team.recherche hervor. <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Laut argentinischer Staatsanwaltschaft soll ein &#8222;kriminelles Netzwerk&#8220; mit dem Kinderwunsch von ausl\u00e4ndischen Paaren Gesch\u00e4fte gemacht haben. Das Netzwerk erstrecke sich \u00fcber Kliniken, Notariate bis hin zu Agenturen, erkl\u00e4rt Ver\u00f3nica Toller, Leiterin des Ausschusses zur Bek\u00e4mpfung von Menschenhandel im Ministerium f\u00fcr Nationale Sicherheit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die Aktivit\u00e4ten und die Netzwerke&#8220;, sagt Toller, seien eine &#8222;neue Form&#8220; des Menschenhandels. Auch Dokumente, die dem NDR vorliegen, sprechen von einer systematischen Praxis, bei der gezielt wirtschaftlich benachteiligte Frauen als Leihm\u00fctter angeworben worden sein sollen.<\/p>\n<p>    In Deutschland verboten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Deutschland ist Leihmutterschaft gesetzlich verboten. Eine Beauftragung im Ausland ist f\u00fcr Paare wie Heike und Claude aber nicht strafbar. Wie viele Kinder j\u00e4hrlich durch Leihmutterschaft nach Deutschland kommen, ist statistisch nicht erfasst.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Marktforschungsinstitute wie &#8222;Global Markets Insights&#8220; oder &#8222;Precendence Research&#8220; sch\u00e4tzen den weltweiten Umsatz mit Leihmutterschaft f\u00fcr das Jahr 2024 auf umgerechnet knapp 19 Milliarden Euro &#8211; Tendenz steigend. Internationale Abkommen oder Regelungen zu Leihmutterschaft gibt es nicht.<\/p>\n<p>    Von legal bis illegal<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die NDR-Recherchen zeigen: Kommerzielle Agenturen nutzen immer wieder bestehende nationale Gesetzesl\u00fccken oder \u00fcberschreiten offenbar auch bewusst rechtliche Grenzen. So sagte eine in Griechenland t\u00e4tige Agentur gegen\u00fcber den NDR-Reporterinnen, dass man Leihm\u00fctter aus dem Ausland einfliegen und erst nach deren R\u00fcckkehr in ihre Heimatl\u00e4nder bezahlen w\u00fcrde &#8211; Leihmutterschaft gegen Bezahlung ist in Griechenland verboten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Geld, so erkl\u00e4rt die Agentur sp\u00e4ter auf Nachfrage, sei lediglich eine &#8222;Aufwandsentsch\u00e4digung&#8220; und damit legal. Mittlerweile hat das Land die Vorgaben f\u00fcr Leihmutterschaft noch einmal versch\u00e4rft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Argentinien klafft eine Regelungsl\u00fccke: Leihmutterschaft ist hier gesetzlich weder ausdr\u00fccklich erlaubt noch verboten. Da die argentinische Verfassung jedoch den Verkauf von K\u00f6rpern untersagt, stuft die Staatsanwaltschaft kommerzielle Leihmutterschaft &#8211; also gegen Bezahlung &#8211; als verfassungswidrig ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der sogenannte Case Manager der Leihmutteragentur, der Rubys Geburt organisiert hat, \u00e4u\u00dfert sich im Interview mit team.recherche. Der geb\u00fcrtige Argentinier Carlos Leiva r\u00fchmt sich darin, sein Heimatland als Markt f\u00fcr Leihmutterschaft &#8222;gefunden&#8220; zu haben. Er sei seit 15 Jahren im Business und habe schon mehr als 400 Familien zu Kindern verholfen. &#8222;F\u00fcr sie bin ich Gott&#8220;, sagt er im Interview.<\/p>\n<p>    Ohne Vertrag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Carlos Leiva bestreitet, dass er und die mit ihm verbundenen Agenturen in Argentinien kommerzielle Leihmutterschaften angeboten haben. Es g\u00e4be keinen &#8222;kommerziellen Vertrag&#8220;, sagt er. Rubys Leihmutter habe nur eine &#8222;medizinische Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung&#8220; unterschrieben.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Laut den Recherchen soll die Leihmutter von Ruby trotzdem Geld bekommen haben. 10.000 Dollar seien Alejandra M. f\u00fcr die Leihmutterschaft angeboten und teils in bar \u00fcbergeben worden. &#8222;Ich brauchte das Geld&#8220;, erkl\u00e4rt die alleinerziehende Mutter. Laut Carlos Leiva sei das allerdings kein Honorar gewesen, sondern eine &#8222;Aufwandsentsch\u00e4digung&#8220;. Weiter sagte Carlos Leiva: &#8222;Alles im Leben ist kommerziell.&#8220; Gegen ihn wird in mehr als 20 F\u00e4llen ermittelt.<\/p>\n<p>    Komplexe Firmenstrukturen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Agentur, f\u00fcr die Leiva als stellvertretender Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer arbeitet, ist Teil eines komplexen Firmennetzwerks. MAHRTA LLC hat ihren Sitz in Delaware, ein US-Bundesstaat, der auch f\u00fcr Briefkastenfirmen bekannt ist. Die Agentur soll mehr als vier Millionen US-Dollar Umsatz machen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Urspr\u00fcnglich hatte das deutsche Paar Heike und Claude allerdings Kontakt zu einer anderen Agentur: GAIA. Diese hatte ihnen auf einer Kinderwunschmesse in Deutschland das sogenannte &#8222;Argentinien-Programm&#8220; vorgestellt. GAIA hat ihren Sitz auf Zypern und leitete Heike und Claude an MAHRTA LLC weiter. GAIA beantwortete eine Anfrage dazu nicht.<\/p>\n<p>    Kritik wegen fehlender Kontrollen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Betroffene Paare und Aktivisten bem\u00e4ngeln, dass eine rechtliche Regelung von Leihmutterschaft und eine Kontrolle der Agenturen fehle. Das Verbot in Deutschland h\u00e4lt Paare nicht davon ab, Leihmutterschaft in Anspruch zu nehmen. &#8222;Leihmutterschaft ist Lebensrealit\u00e4t in Deutschland&#8220;, sagt Tobias Devooght vom Verein zur F\u00f6rderung der Legalisierung der Leihmutterschaft in Deutschland.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein wegweisendes Urteil des Bundesgerichtshofs vereinfacht unter bestimmten Voraussetzungen die rechtliche Anerkennung von Eltern, deren Kinder durch Leihmutterschaft im Ausland geboren wurden. Standards und Regeln &#8211; etwa zur \u00dcberpr\u00fcfung von sogenannten Wunscheltern &#8211; f\u00fcr die kommerziellen Leihmutter-Agenturen gibt es aber nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Wir sind in Deutschland an einem Punkt, wo wir immer noch \u00fcber das Ja-Nein diskutieren, statt \u00fcber das Wie&#8220;, so Tobias Devooght. Der Anwalt f\u00fcr Familienrecht, Marko Oldenburger, der Paare zu Leihmutterschaft im Ausland ber\u00e4t, sagt, dass es an &#8222;mutigen rechtlichen Entscheidungen&#8220; fehlt.<\/p>\n<p>    Gesetz von 1990<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Embryonenschutzgesetz, das Leihmutterschaft verbietet, wurde 1990 beschlossen. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete und frauenpolitische Sprecherin der SPD, Leni Breymaier, sagt dazu, dass seitdem medizinisch sehr viel m\u00f6glich geworden sei. Sie h\u00e4lt das Verbot in Deutschland aber f\u00fcr richtig, um Leihm\u00fctter vor Ausbeutung zu sch\u00fctzen und die Rechte der Kinder zu wahren. &#8222;Es flie\u00dft Geld und anschlie\u00dfend wird ein Menschenkind \u00fcberreicht. Das ist Menschenhandel&#8220;, sagt Breymaier im Interview.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Thema Leihmutterschaft wird im aktuellen Koalitionsvertrag nicht ausdr\u00fccklich behandelt. Auf Nachfrage teilte das Familienministerium mit, man habe sich au\u00dferdem bislang nicht mit den Ergebnissen einer Kommission zum Thema Leihmutterschaft besch\u00e4ftigt. Diese war unter der vorherigen Ampelregierung eingesetzt worden.<\/p>\n<p>    Wo soll Ruby leben?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Vor deutschen Gerichten wird derzeit dar\u00fcber verhandelt, wo Ruby k\u00fcnftig aufwachsen soll. Das zust\u00e4ndige Jugendamt h\u00e4lt das deutsche Paar f\u00fcr nicht geeignet, das Kind zu betreuen. Nach deutschem Recht gilt Alejandra M. als rechtliche Mutter. Das Verfahren dauert inzwischen \u00fcber anderthalb Jahre &#8211; eine ungew\u00f6hnlich lange Zeit, wie auch das Jugendamt auf Nachfrage einr\u00e4umt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ruby lebt seither bei einer Pflegemutter. Die Ermittlungen in Argentinien dauern an. Carlos Leiva hat nach eigenen Angaben bereits ausgesagt: &#8222;Ich habe nichts falsch gemacht.&#8220; Leihmutterschaften in Argentinien biete er mittlerweile nicht mehr an. Kolumbien, so erz\u00e4hlt er, sei der n\u00e4chste neue Markt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wenn Babys zur Ware werden &#8211; das Leihmutter-Business &#8211; <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/film\/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IDkzNTU2NGQ0LWJkMjAtNGVmNS1iZGFmLWExMzZiODg3NWFkZQ\" title=\"Das Leihmutter-Business\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ab sofort in der ARD Mediathek<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"exklusiv Stand: 20.10.2025 06:10 Uhr Die argentinische Staatsanwaltschaft ermittelt laut team.recherche in 48 F\u00e4llen von Leihmutterschaft. 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