{"id":512585,"date":"2025-10-20T06:11:10","date_gmt":"2025-10-20T06:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/512585\/"},"modified":"2025-10-20T06:11:10","modified_gmt":"2025-10-20T06:11:10","slug":"stahl-staatsminister-weimer-weidels-texte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/512585\/","title":{"rendered":"Stahl Staatsminister Weimer Weidels Texte?"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-18 leading-17\">Der parteilose Weimer gilt als Vertrauter von Friedrich Merz. Unter ihm wurde er zum Staatsminister und Beauftragten der <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/bundesregierung\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesregierung<\/a> f\u00fcr Kultur und Medien ernannt. Auf dem Posten untersteht er direkt dem Kanzler.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zuvor war Weimer Chefredakteur der &#8222;Welt&#8220;, des &#8222;Focus&#8220; und des &#8222;Cicero&#8220;. 2012 gr\u00fcndete er mit seiner Ehefrau die Weimer Media Group, die unter anderem &#8222;The European&#8220; verlegt. Als sich sein neuer Posten im April \u00f6ffentlich abzeichnete, zog Weimer sich aus der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Weimer Media Group zur\u00fcck. Alleinige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin ist seither seine Frau Christiane Goetz-Weimer.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Fragen zu dem Fall wollte das Kulturstaatsministerium unter Weimer nicht beantworten. Eine Sprecherin teilte auch auf Anfrage von t-online am Samstag lediglich mit: &#8222;Bitte wenden Sie sich hierzu an die Weimer Media Group.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der &#8222;The European&#8220; wies die Vorw\u00fcrfe in einer &#8222;Klarstellung&#8220; zur\u00fcck. &#8222;Die redaktionelle Verantwortung liegt allein bei dem jeweiligen Chefredakteur&#8220;, hie\u00df es am Samstag als Antwort auf einen Fragenkatalog von t-online an die Weimer Media Group von dem Blatt. Chefredakteur von &#8222;The European&#8220; war zun\u00e4chst der Autor und Theologe Alexander G\u00f6rlach, ab 2016 der Publizist und Politiker Oswald Metzger (zun\u00e4chst Mitglied der <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/spd\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SPD<\/a>, dann der Gr\u00fcnen, inzwischen CDU), ab 2017 au\u00dferdem der Publizist und Philosoph Stefan Gro\u00df-Lobkowicz.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Die dokumentarische Publikation von Politikerreden geschieht immer honorarfrei und unter Angabe von Quellen&#8220;, hei\u00dft es in der Stellungnahme weiter. So sei es auch mit &#8222;\u00c4u\u00dferungen von Frau Weidel aus den Jahren 2017 bis Anfang 2021&#8220; geschehen. &#8222;Wenn es einzelne F\u00e4lle gegeben haben sollte, in denen die Quellenangabe unterblieb, bedauern wir dies.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Texturen&#8220; aus den Jahren vor einem Relaunch bei der Plattform im Jahr 2021 seien &#8222;seinerzeit weitgehend gel\u00f6scht&#8220; worden. Man sei bei der Ver\u00f6ffentlichung von Verlautbarungen von Politikern &#8222;damals der g\u00e4ngigen Praxis f\u00fchrender Tageszeitungen und anderer Publikationen gefolgt, beispielsweise Redetexte unter Quellenangabe und mitsamt dem Namen des jeweiligen Politikers als Autor zu publizieren&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Mit Reden, Pressemitteilungen und anderen \u00c4u\u00dferungen von Politikern so zu verfahren, war allerdings in der seri\u00f6sen Medienlandschaft nie \u00fcblich.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zahlreiche Texte beim &#8222;The European&#8220; sind au\u00dferdem nach Bekanntwerden des Falls in den vergangenen Tagen vom Netz genommen worden. Unter anderem ist die Seite, die \u00dcberblick \u00fcber alle Autoren gibt, nicht mehr erreichbar. Auch die Weidel zugeschriebenen Texte und andere Autorenprofile sind nicht mehr abrufbar. Warum?<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ansgar Graw, aktuell Herausgeber von &#8222;The European&#8220;, erkl\u00e4rt auf Nachfrage, man habe zun\u00e4chst die Ver\u00f6ffentlichungen von Weidel aus den Jahren 2017 bis 2020 gel\u00f6scht \u2013 nachdem Weidel erkl\u00e4rt habe, sie habe diese nie autorisiert. Weil danach weitere Namen genannt wurden, die \u00c4hnliches angaben, seien &#8222;nun zun\u00e4chst alle Autorenprofile von der Webseite genommen (worden), um die teilweise mehr als 15 Jahre zur\u00fcckliegende Genese zu \u00fcberpr\u00fcfen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Hinweis der Redaktion:<\/strong> Zun\u00e4chst hie\u00df es im Text, Alexander Wallasch und das Portal &#8222;Nius&#8220; h\u00e4tten zuerst berichtet. Richtig ist, dass &#8222;Nius&#8220; die Recherche von Wallasch aufgriff. Die entsprechenden Stellen wurden ge\u00e4ndert.<br \/>Die Stellungnahmen des &#8222;The European&#8220; und ihres Herausgebers Ansgar Graw auf Anfrage an die Weimer Media Group wurden nach Ver\u00f6ffentlichung des Textes erg\u00e4nzt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der parteilose Weimer gilt als Vertrauter von Friedrich Merz. 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