{"id":51295,"date":"2025-04-22T05:10:11","date_gmt":"2025-04-22T05:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/51295\/"},"modified":"2025-04-22T05:10:11","modified_gmt":"2025-04-22T05:10:11","slug":"die-wollen-doch-nur-spielen-fuenf-potente-elektro-kleinwagen-mit-spass-und-showeffekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/51295\/","title":{"rendered":"Die wollen doch nur spielen: F\u00fcnf potente Elektro-Kleinwagen &#8211; mit Spa\u00df und Showeffekt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Keine spa\u00dfbefreiten Sparb\u00fcchsen: Weil Elektromobilit\u00e4t mehr Sexappeal braucht, r\u00fcsten viele Hersteller ihre Minis zur Muskelprotzen auf. Auch wenn es manchmal nur f\u00fcr die Show ist. F\u00fcnf Beispiele von Hyundai bis VW.<\/strong><\/p>\n<p>Elektroautos sind zu teuer und obendrein noch emotionslos? Stimmt nicht immer. Mit gro\u00dfem Engagement k\u00e4mpft die Industrie gerade um kleine Preise und hat daf\u00fcr viele elektrische Kleinwagen in der Preisklasse von 25.000 oder gar 20.000 Euro in Aussicht gestellt oder sogar bereits in den Handel gebracht. Und bevor jetzt jeder glaubt, das seien nur Sparb\u00fcchsen ohne Spa\u00dffaktor, brezeln die Hersteller diese Bonsai-Stromer zu kleinen Bodybuildern auf. <\/p>\n<p>Zwar sind das oft nur Studien, Showstars oder Einzelst\u00fccke, und wenn es mal f\u00fcr die Serienproduktion reicht, gehen die Preise durch die Decke. Doch zumindest erregen die kleinen Kraftmeier damit die n\u00f6tige Aufmerksamkeit und lenken so den Blick auf ein Segment, in dem sich Wohl und Wehe der Elektromobilit\u00e4t entscheiden wird. Wir haben f\u00fcnf Beispiele.<\/p>\n<p><b>Hyundai Insteroid: Fantasievolles Powerplay<\/b><\/p>\n<p>Schon in der Serie z\u00e4hlt der Hyundai Inster zu den pfiffigeren Kleinwagen, der mit charmantem Look und wandlungsf\u00e4higem Innenleben mindestens genauso viel Aufmerksamkeit erregt hat wie mit seinem Kampfpreis. Schlie\u00dflich startet der Stromer &#8211; dann freilich eher frugal ausgestattet und m\u00e4\u00dfig motorisiert &#8211; bereits bei 23.900 Euro. <\/p>\n<p>Doch in der Fantasie der Designer im europ\u00e4ischen Studio in R\u00fcsselsheim beweist der koreanische Knirps jetzt noch andere Qualit\u00e4ten und wird zum Bonsai-Boliden: Daf\u00fcr haben sie dem bislang eher hoch aufragende Micro-SUV eine flache Rennkarosserie mit extremen Kotfl\u00fcgelverbreiterungen und riesigem Spoiler geschneidert. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem montieren die Koreaner extrabreite Slickreifen auf Aero-Felgen und eine Frontsch\u00fcrze, die fast am Asphalt kratzt. Innen haben sie alles ausger\u00e4umt, was nicht wirklich n\u00f6tig, und durch Schalensitze, \u00dcberrollk\u00e4fig und ein minimalistisches Cockpit ersetzt.<\/p>\n<p>Nur von einem Upgrade f\u00fcr die mit maximal 115 PS und 150 km\/h eher m\u00e4\u00dfige Antriebstechnik ist keine Rede. Aber das ist auch nicht n\u00f6tig. Denn an eine Serienfertigung denken die Koreaner auch in ihren k\u00fchnsten Tr\u00e4umen nicht. Und trotzdem k\u00f6nnte der Insteroid wom\u00f6glich bald ein paar rasante Runden drehen: Denn wenn die Designer sich tats\u00e4chlich von der Gaming-Welt haben inspirieren lassen, sollte zumindest eine virtuelle Version f\u00fcr Playstation &amp; Co drin sein.<\/p>\n<p><b>Opel Rocks e-xtreme: Rockt den Urban Jungle<\/b><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/DerrocktdieMotorshowOpelRockse-XTREMEanderAutoZrich.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Opel Rocks e-xtreme bleibt ein Einzelst\u00fcck.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/DerrocktdieMotorshowOpelRockse-XTREMEanderAutoZrich.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Opel Rocks e-xtreme bleibt ein Einzelst\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Opel)<\/p>\n<p> Ebenfalls nur eine Finger\u00fcbung ist der Rocks e-xtreme &#8211; und der stammt nicht von den Opel-Designern selbst, sondern aus einem Wettbewerb mit Kunden und solchen, die es werden wollen. Die haben aus dem ansonsten eher schm\u00e4chtigen Micro-Mobil einen wilden H\u00fcpfer mit breiter Brust gemacht, der mit massiver Spurverbreiterung, au\u00dfen angeschraubtem \u00dcberrollb\u00fcgel und gro\u00dfem Fl\u00fcgel bereit ist f\u00fcr den Sturm durch den Urban Jungle.<\/p>\n<p>Dabei hat er reichlich Kraft &#8211; zumindest gemessen am Serienmodell. Denn die Leistung wurde im Vergleich zum normalen Rocks Electric verdoppelt und liegt jetzt bei 12 kW Dauer- oder 18 kW Spitzenleistung. Zwar klingen 16 respektive 24 PS nicht nach viel, haben aber mit Leichtkraftwagen buchst\u00e4blich leichtes Spiel. Die Offroad-Reifen surren laut, die W\u00fcrfelform sorgt f\u00fcr ein direktes Fahrgef\u00fchl, das gel\u00e4ndetauglich-weiche Fahrwerk schluckt Unebenheiten locker weg, die Reifen kratzen in scharf gefahrenen Kurven \u00fcber den Asphalt, der Aufbau neigt dann sich sp\u00fcrbar &#8211; selten haben sich 45 km\/h so schnell angef\u00fcllt und selten hat so ein Microauto derart gro\u00dfen Spa\u00df gemacht. <\/p>\n<p>Leider haben sich davon die Kostenkiller und Erbsenz\u00e4hler bei Stellantis nicht anstecken und die Zulassungsbeh\u00f6rden nicht \u00fcberzeugen lassen, weshalb der e-xtreme ein Einzelst\u00fcck bleibt. Doch zumindest eine Mission hat er erf\u00fcllt &#8211; und ein bisschen mehr Aufmerksamkeit auf eine Modellreihe gelenkt, die unter den Opel-Kunden so recht niemand auf dem Radar hat.<\/p>\n<p><b>VW ID.GTI: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit<\/b><\/p>\n<p>Zwar wartet alle Welt auf die elektrische R\u00fcckkehr des Volkswagens und setzt deshalb gro\u00dfe Hoffnungen in den ID.2, mit dem die Niedersachsen den Einstieg in die neue Zeit ab kommendem Jahr auf 25.000 Euro dr\u00fccken wollen. Doch der elektrische Enkel des Golf ist noch gar nicht im Handel, da drehen sie in Wolfsburg das Rad schon weiter und machen daraus &#8211; das Original l\u00e4sst nach genau 50 Jahren gr\u00fc\u00dfen &#8211; einen GTI.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/DB2023AU01022-large.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Vergleichsweise seri\u00f6s tritt der VW ID.GTI auf.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/DB2023AU01022-large.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Vergleichsweise seri\u00f6s tritt der VW ID.GTI auf.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: VW)<\/p>\n<p> Noch gilt der elektrische Kleinwagen mit den dick aufgeblasenen Backen und den typischen GTI-Insignien zwar nur als Studie und so richtig viel davon geh\u00f6rt hat man seit der Premiere auf der IAA im September 2023 auch nicht mehr. Doch l\u00e4sst bei VW keiner Zweifel daran, dass der ID.GTI so oder so \u00e4hnlich in Serie geht und die GTI-Geschichte glaubhaft fortschreiben will. <\/p>\n<p>Und auch wenn es noch keine technischen Details gibt, braucht man nicht viel Fantasie daf\u00fcr, dass der erste echte GTI f\u00fcr die Generation E deutlich mehr Leistung haben und besser sprinten wird als das Original von 1975 &#8211; selbst wenn er mehr als doppelt so viel wiegen wird.<\/p>\n<p><b>Renault R5 Turbo3E: Asterix und das elektrische Elixier<\/b><\/p>\n<p>Er ist zwar der wahrscheinlich abgedrehteste aller elektrischen Kleinwagen und l\u00e4sst selbst den Insteroid noch halbwegs brav und bieder aussehen. Doch weil sie bei Renault &#8211; im positivsten Sinne &#8211; manchmal eine Schraube locker haben und F\u00fcnfe gerne grade sein lassen, bekommt der legend\u00e4re R5 Turbo jetzt einen elektrischen Nachfolger. Denn w\u00e4hrend das Basismodell gerade als charmante Neuinterpretation eines Klassikers und zugleich als bezahlbares Alltagsauto f\u00fcr die Generation E ger\u00fchmt wird, wecken die Franzosen Erinnerungen an den legend\u00e4ren Kraftmeier das 1980er und schlagen 55 Jahre sp\u00e4ter mit dem R5 Turbo3E wieder \u00fcber die Str\u00e4nge.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/R5-Turbo-3-4AV-1-2.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Abgedreht: der Renault R5 Turbo3E.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/R5-Turbo-3-4AV-1-2.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Abgedreht: der Renault R5 Turbo3E.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Renault)<\/p>\n<p> Daf\u00fcr haben sie in Paris eine neue Plattform entwickelt, die Platz f\u00fcr eine 70 kWh gro\u00dfe Batterie bietet und mit zwei E-Motoren auf 540 PS kommt. Dar\u00fcber st\u00fclpen sie eine mit 4,08 Metern L\u00e4nge etwas gewachsene Karosserie mit besonders bulligem Design. Und da der analog zum Premierenjahr auf 1980 Exemplare limitierte Turbo 3E die Erwartungen nicht entt\u00e4uschen soll, beschleunigt er in weniger als 3,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und schafft auf der Rennstrecke bis zu 270 km\/h.<\/p>\n<p>Aber der R5 will nicht nur beim Fahren schnell sein: Wenn der Akku nach 400 Norm-Kilometern leer ist, profitiert er von der ersten 800-Volt-Architektur der Franzosen und l\u00e4dt mit bis zu 350 kW. Nat\u00fcrlich hat all das seinen Preis, bei dem Renault ebenfalls mit gro\u00dfen Zahlen arbeitet. Denn den Luxus, solch ein irres Konzept in Serie zu bauen, lassen sich die Franzosen dem Vernehmen nach mit rund 100.000 Euro bezahlen. Gemessen am Original ist das allerdings immer noch ein Schn\u00e4ppchen, wird das aktuell doch mit mehr als 200.000 Euro gehandelt<\/p>\n<p><b>Mini Cooper JCW: Elektrische Muskelspiele<\/b><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/P90577285-highRes.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Auch die Elektro-Modelle von Mini bekommen jetzt mehr Power.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/P90577285-highRes.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Auch die Elektro-Modelle von Mini bekommen jetzt mehr Power.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Mini)<\/p>\n<p> Eine \u00dcberraschung ist das nicht. Denn seit BMW bei Mini das Sagen hat, spielt John Cooper Works als traditionelle Top-Version bei den britischen Ablegern der Bayern eine gro\u00dfe Rolle. Deshalb ist es nur konsequent, dass jetzt auch die E-Modelle zum Bodybuilding gehen und k\u00fcnftig die Modellpalette von Cooper und Aceman kr\u00f6nen. Wo bislang bei 218 PS Schluss war, gibt es deshalb neben ein bisschen mehr W\u00fcrze f\u00fcrs Design und ein strammeres Fahrwerk jetzt 258 PS, die sich kurzfristig sogar auf knapp 300 PS steigern lassen.<\/p>\n<p>Das reicht f\u00fcr eine Go-Kart-\u00e4hnliche Beschleunigung, so dass von 0 auf 100 km\/h im besten Fall 5,9 Sekunden vergehen. Und statt bei bestenfalls 170 km\/h den Stecker zu ziehen, bekommt der kleine Kraftmeier Auslauf bis 200 km\/h. Allerdings hat die Verwegenheit auch hier ihren Preis: Der Mini JCW ist mit 40.650 Euro rund 2000 Euro teurer als das bisherige Top-Modell und f\u00fcr den Aceman auf Anabolika werden mindestens 43.150 Euro f\u00e4llig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keine spa\u00dfbefreiten Sparb\u00fcchsen: Weil Elektromobilit\u00e4t mehr Sexappeal braucht, r\u00fcsten viele Hersteller ihre Minis zur Muskelprotzen auf. 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