{"id":513476,"date":"2025-10-20T14:38:10","date_gmt":"2025-10-20T14:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/513476\/"},"modified":"2025-10-20T14:38:10","modified_gmt":"2025-10-20T14:38:10","slug":"polizei-geht-im-fall-rebecca-von-toetungsdelikt-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/513476\/","title":{"rendered":"Polizei geht im Fall Rebecca von T\u00f6tungsdelikt aus"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Im Fall der seit mehr als sechs Jahren vermissten Rebecca aus Berlin-Neuk\u00f6lln gibt es eine unerwartete Wendung. Bisher waren alle Ermittlungen der Berliner Polizei ohne Ergebnis. Nun stehen ein Grundst\u00fcck in Brandenburg und der Schwager der damals 15-J\u00e4hrigen im Fokus.\u00a0<\/p>\n<p>Bei einem Gro\u00dfeinsatz auf einem Grundst\u00fcck im brandenburgischen Tauche haben mehr als 100 Polizeikr\u00e4fte nach Beweismitteln im Zusammenhang mit einem T\u00f6tungsdelikt gesucht, wie die Polizei und die Berliner Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten.\u00a0<\/p>\n<p>Es gebe Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass der heute 33-j\u00e4hrige Schwager die Jugendliche im Februar 2019 get\u00f6tet und ihre Leiche sowie ihr geh\u00f6rende Gegenst\u00e4nde zumindest vor\u00fcbergehend auf das Grundst\u00fcck seiner Gro\u00dfeltern in Tauche (Landkreis Oder-Spree) gebracht\u00a0haben k\u00f6nnte.\u00a0<\/p>\n<p>Bei dem aktuellen Einsatz im Ortsteil Lindenberg geht es den Angaben zufolge darum, solche Gegenst\u00e4nde aufzufinden sowie Tatspuren und andere Beweismittel zu sichern. Beteiligt sind insgesamt 115 Polizeikr\u00e4fte, darunter auch Mitarbeiter des Bundeskriminalamts.<\/p>\n<p>Grundst\u00fcck ist mit Flatterband abgesperrt\u00a0<\/p>\n<p>Auf dem Grundst\u00fcck hinter einem mit Flatterband abgesperrten Haus geht die Polizei systematisch auf die Suche. Der Einsatz habe gegen neun Uhr begonnen, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. \u00abWir haben eine technische Einsatzeinheit mit dabei, auch einen kleinen Bagger.\u00bb Au\u00dferdem seien eine Drohne, Videotechnik und Bodenradar im Einsatz. Auch Sp\u00fcrhunde sind auf dem Grundst\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>Der Fall Rebecca hatte immer wieder f\u00fcr Schlagzeilen gesorgt. Die Ermittlungen \u00fcbernahm damals eine Mordkommission des Berliner Landeskriminalamtes (LKA). Die Jugendliche war am Morgen des 18. Februar 2019 im Stadtteil Britz im Berliner Bezirk Neuk\u00f6lln verschwunden. Nach Angaben der Familie und der Polizei hatte die 15-J\u00e4hrige die Nacht im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers verbracht. Seitdem wird sie vermisst.\u00a0<\/p>\n<p>Der damals 27-j\u00e4hrige Schwager war bei einer Feier und kam erst am fr\u00fchen Morgen zur\u00fcck. Rebeccas Schwester ging fr\u00fch zur Arbeit. Als die Mutter anrief, um Rebecca zum Schulbesuch zu wecken, ging niemand ans Telefon.\u00a0<\/p>\n<p>Autofahrten nicht erkl\u00e4rt<\/p>\n<p>Die Mutter rief den Schwager an, der Anruf wurde weggedr\u00fcckt. Kurz darauf rief er zur\u00fcck und sagte, Rebecca sei bereits weg. In der Schule kam sie nicht an und auch nicht zur\u00fcck nach Hause.<\/p>\n<p>Am gleichen Tag und tags darauf wurde das Auto der Familie auf der Autobahn Richtung Polen erfasst. Au\u00dfer dem Schwager hatte niemand Zugriff darauf. Eine nachvollziehbare Erkl\u00e4rung gab er nicht ab. Die Polizei verd\u00e4chtigte ihn schon fr\u00fch.<\/p>\n<p>Polizei folgte Hunderten Hinweisen<\/p>\n<p>Seit Rebeccas Verschwinden ging die Polizei Hunderten von Hinweisen nach &#8211; bisher immer erfolglos. Als im Oktober 2020 und Januar 2021 in Berlin und Brandenburg Knochenfunde gemeldet worden, stellte sich heraus, dass sie zu Tieren geh\u00f6rten. Vor gut f\u00fcnf Jahren fanden Jugendliche eine Decke und Knochen bei Kummersdorf in Brandenburg &#8211; ebenfalls ohne Bezug zu Rebecca, wie die Untersuchungen ergaben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Im Fall der seit mehr als sechs Jahren vermissten Rebecca aus Berlin-Neuk\u00f6lln gibt es eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":513477,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[296,1890,3364,29,30,177,8970,1209,4338,6965],"class_list":{"0":"post-513476","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-kriminalitt","14":"tag-muenster","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-notfall","17":"tag-update"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115407008926608084","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513476","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=513476"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513476\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/513477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=513476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=513476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=513476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}