{"id":513672,"date":"2025-10-20T16:23:10","date_gmt":"2025-10-20T16:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/513672\/"},"modified":"2025-10-20T16:23:10","modified_gmt":"2025-10-20T16:23:10","slug":"stahlbranche-draengt-auf-bezahlbare-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/513672\/","title":{"rendered":"Stahlbranche dr\u00e4ngt auf bezahlbare Energie"},"content":{"rendered":"<p>Sachsens Stahlindustrie fordert schnelle Ma\u00dfnahmen f\u00fcr bezahlbare Energie und Planungssicherheit, um die Produktion in Europa zu sichern. Es gebe einen dringenden Handlungsbedarf bei den Energiepreisen und den Au\u00dfenhandelsschutzma\u00dfnahmen, sagte Alexander Grosse, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von BGH Edelstahl im Anschluss an den s\u00e4chsischen Stahlgipfel im Freitaler Stahlwerk. \u00abWir haben hier viel geredet. Jetzt m\u00fcssen wir zwingend handeln.\u00bb<\/p>\n<p>Regierung will mit Industrie an einem Strang ziehen<\/p>\n<p>Dem stimmte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) zu. \u00abWir haben kein Erkenntnisproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem\u00bb, sagte er in Freital. Die s\u00e4chsische Regierung ziehe mit der Stahlindustrie an einem Strang. Aus Br\u00fcssel gebe es gute Zeichen, Hauptadressat f\u00fcr langfristige L\u00f6sungen sei aktuell aber der Bund. \u00abWir m\u00fcssen einen Industriestrompreis bekommen, sonst wird es auf der Dauer nicht funktionieren.\u00bb<\/p>\n<p>Man brauche Versorgungssicherheit mit erneuerbaren Energien, sagte Kerstin Maria Rippel, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl. \u00abDamit das alles bezahlbar bleibt, brauchen wir auf der anderen Seite den Industriestrompreis, eine langfristig planbare Grundlage, damit die Industrie in Deutschland, in Sachsen bleiben und trotzdem klimaneutral werden kann.\u00bb Rippel sprach sich zudem f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der Strompreiskompensation und weitere Entlastung bei den \u00dcbertragungsnetzentgelten aus.\u00a0<\/p>\n<p>Stahlbranche unter Wettbewerbsdruck<\/p>\n<p>Die Stahlproduktion in Deutschland ist r\u00fcckl\u00e4ufig. Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl sank die Rohstahlproduktion von Januar bis August 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nahezu zw\u00f6lf Prozent. Die Industrie leidet unter der Krise in Abnehmerbranchen, vor allem der Autoindustrie. Hinzu kommen gestiegene Energiepreise, Billigimporte aus China und die Kosten f\u00fcr den Umbau hin zu einer klimafreundlicheren Stahlproduktion. Auch hohe Z\u00f6lle auf Stahlimporte in die USA machen der Branche zu schaffen.\u00a0<\/p>\n<p>In Sachsen machte die Branche 2024 mit einem Jahresumsatz von 10,5 Milliarden Euro etwa ein Achtel des verarbeitenden Gewerbes im Freistaat aus. Die rund 600 Unternehmen besch\u00e4ftigen etwa 45.900 Mitarbeiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sachsens Stahlindustrie fordert schnelle Ma\u00dfnahmen f\u00fcr bezahlbare Energie und Planungssicherheit, um die Produktion in Europa zu sichern. Es&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":513673,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,36603,30,54,859,939,173],"class_list":{"0":"post-513672","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dresden","11":"tag-freital","12":"tag-germany","13":"tag-industrie","14":"tag-sachsen","15":"tag-stahl","16":"tag-unternehmen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115407421709306567","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=513672"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513672\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/513673"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=513672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=513672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=513672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}