{"id":513888,"date":"2025-10-20T18:23:11","date_gmt":"2025-10-20T18:23:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/513888\/"},"modified":"2025-10-20T18:23:11","modified_gmt":"2025-10-20T18:23:11","slug":"keine-stall-eigenprodukte-mehr-aldi-setzt-in-zukunft-auf-fleisch-aus-hoeheren-haltungsformen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/513888\/","title":{"rendered":"Keine &#8222;Stall&#8220;-Eigenprodukte mehr: Aldi setzt in Zukunft auf Fleisch aus h\u00f6heren Haltungsformen"},"content":{"rendered":"<p>                    Keine &#8222;Stall&#8220;-Eigenprodukte mehr<br \/>\n                Aldi setzt in Zukunft auf Fleisch aus h\u00f6heren Haltungsformen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              20.10.2025, 17:19 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Wenn Rinder, Schweine, H\u00fchner und Puten nur im Stall gehalten werden, soll ihr Fleisch in Zukunft nicht mehr bei Aldi S\u00fcd erh\u00e4ltlich sein &#8211; zumindest bei den Eigenmarken. Der Discounter will nach eigenem Bekunden ein Zeichen f\u00fcr mehr Tierwohl setzen. Die Nachfrage gibt den Verantwortlichen recht.<\/strong><\/p>\n<p>Aldi S\u00fcd will kein Eigenmarken-Fleisch aus der untersten Haltungsform-Stufe mehr verkaufen. Das gelte ab Mitte Januar 2026 f\u00fcr Rind, Schwein, H\u00e4hnchen und Pute, teilte der Discounter mit. Ausgenommen seien Markenartikel und internationale Spezialit\u00e4ten. Einem Sprecher zufolge besteht das Sortiment zu 90 Prozent aus Eigenmarken. Dazu, wie hoch der Anteil des Fleisches aus Haltungsform 1 noch ist, machte er keine Angaben.<\/p>\n<p>Der Schritt ist dem H\u00e4ndler zufolge in der Branche einzigartig. Damit setze man ein Zeichen f\u00fcr mehr Tierwohl, wird Nachhaltigkeitschefin Julia Adou in einer Mitteilung zitiert. Die Nachfrage nach Artikeln aus h\u00f6heren Haltungsformen wachse stetig. Die Kundinnen und Kunden gingen diesen Weg mit. Bei den Eigenmarken sind demzufolge bereits die H\u00e4lfte des Frischfleischs sowie mehr als ein Drittel der gek\u00fchlten Fleisch- und Wurstwaren aus den Haltungsformen 3, 4 und 5. Aldi S\u00fcd hat rund 2000 L\u00e4den in S\u00fcd- und Westdeutschland.<\/p>\n<p>Die Haltungsform ist ein freiwilliges Kennzeichnungssystem f\u00fcr Fleisch und verarbeitete Produkte von Schwein, Rind und Gefl\u00fcgel. Es gibt f\u00fcnf Stufen mit wachsenden Anforderungen an die Tierhaltung &#8211; von Stufe 1 &#8222;Stall&#8220; mit den gesetzlichen Mindestanforderungen bis Stufe 5, die &#8222;Bio&#8220; entspricht.<\/p>\n<p>Nachholbedarf bei Rindfleisch<\/p>\n<p>Die gro\u00dfen Handelsketten wollen bis 2030 das gesamte Frischfleischangebot der Eigenmarken in Deutschland bei Rind, Schwein und Gefl\u00fcgel vollst\u00e4ndig auf die h\u00f6heren Haltungsformstufen 3 und 4 umstellen. Voraussetzung war nach fr\u00fcheren Angaben eine ausreichende Verf\u00fcgbarkeit. Bei Stufe 3 haben Tiere mehr Raum und Frischluft-Kontakt, bei Stufe 4 Auslaufm\u00f6glichkeiten im Freien.<\/p>\n<p>Bei Fleisch im Supermarkt gab es zuletzt Bewegung zu Produkten mit besseren Tierhaltungsbedingungen. Bei Schweinefleisch aus dem SB-Regal kamen nach letzten Daten f\u00fcr 2023 noch 1,5 Prozent aus der untersten Stufe 1. Von Puten und H\u00e4hnchen gab es im K\u00fchlregal der Tr\u00e4gergesellschaft zufolge kein Fleisch aus der untersten Haltungsform mehr. In diesem Bereich dominierte die Stufe 2 (&#8222;Stallhaltung Plus&#8220;) mit Anteilen um die 90 Prozent. <\/p>\n<p>Bei Rindfleisch stammten 2023 hingegen noch mehr als drei Viertel aus Stufe 1. Die Formen 3 und 4 machten ein F\u00fcnftel aus. Die Daten beziehen sich auf Frischfleisch und Zubereitungen wie Hackfleisch der Eigenmarken, die einen Gro\u00dfteil des Angebots ausmachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keine &#8222;Stall&#8220;-Eigenprodukte mehr Aldi setzt in Zukunft auf Fleisch aus h\u00f6heren Haltungsformen 20.10.2025, 17:19 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":513889,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[364,175,170,169,29,33047,127810,30,171,174,3367,173,172,55],"class_list":{"0":"post-513888","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aldi","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-fleisch","14":"tag-fleischindustrie","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-tierschutz","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115407893925577848","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513888","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=513888"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513888\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/513889"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=513888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=513888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=513888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}