{"id":513892,"date":"2025-10-20T18:25:15","date_gmt":"2025-10-20T18:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/513892\/"},"modified":"2025-10-20T18:25:15","modified_gmt":"2025-10-20T18:25:15","slug":"migration-bundeskanzler-merz-bekraeftigt-stadtbild-aussage-und-wird-kritisiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/513892\/","title":{"rendered":"Migration: Bundeskanzler Merz bekr\u00e4ftigt &#8222;Stadtbild&#8220;-Aussage und wird kritisiert"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine umstrittenen \u00c4u\u00dferungen zu vermeintlichen &#8222;Problemen&#8220; im Stadtbild infolge von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/migration\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Migration<\/a> vehement verteidigt und unterstrichen. &#8222;Ich habe gar nichts zur\u00fcckzunehmen&#8220;, sagte der CDU-Chef nach der Klausurtagung des Parteipr\u00e4sidiums auf Nachfrage. &#8222;Im Gegenteil, ich unterstreiche es noch einmal: Wir m\u00fcssen daran etwas \u00e4ndern und der Bundesinnenminister ist dabei, daran etwas zu \u00e4ndern, und wir werden diese Politik fortsetzen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Merz sagte, wer T\u00f6chter habe, werde auf die Frage,<br \/>\nwas er mit seinen \u00c4u\u00dferungen gemeint habe, vermutlich &#8222;eine ziemlich<br \/>\nklare und deutliche Antwort&#8220; bekommen. Wie zuvor f\u00fchrte Merz nicht detailliert aus, welche Personen und Probleme er mit seiner Aussage konkret meint. Kritikerinnen und Kritiker werfen ihm vor, durch die Verbindung von Migration und Kriminalit\u00e4t eingewanderte Menschen und jene, die als solche gesehen werden, pauschal zu stigmatisieren.\n<\/p>\n<p>        Kanzler argumentiert mit &#8222;Lebensalltag&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Merz rechtfertigte seine \u00c4u\u00dferungen mit seiner eigenen Wahrnehmung und berief sich darauf, diese nicht als Einziger zu haben. &#8222;Wer es aus dem Lebensalltag sieht, wei\u00df, dass ich mit dieser Bemerkung, die ich da letzte Woche gemacht habe, recht habe. Ich habe sie \u00fcbrigens nicht das erste Mal gemacht und ich habe sie auch nicht als Einziger gemacht.&#8220; Es gebe viele Menschen, die seine Ansicht teilten. &#8222;Alle best\u00e4tigen, dass das ein Problem ist, sp\u00e4testens mit Einbruch der Dunkelheit&#8220;, sagte Merz, ohne auf konkrete Gefahren oder ihren Ursprung n\u00e4her einzugehen.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Auf das Erstarken der AfD angesprochen, hatte Merz zun\u00e4chst darauf hingewiesen, dass man fr\u00fchere Vers\u00e4umnisse in der<br \/>\nMigrationspolitik korrigiere und Fortschritte mache. &#8222;Aber wir haben<br \/>\nnat\u00fcrlich immer im Stadtbild noch dieses Problem&#8220;, sagte Merz und verwies als L\u00f6sung auf &#8222;R\u00fcckf\u00fchrungen&#8220;. Aus <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/cdu\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CDU<\/a> und CSU bekam der Kanzler <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-10\/friedrich-merz-jens-spahn-stadtbild-kritik-rassismus\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">f\u00fcr diese Aussage gr\u00f6\u00dftenteils Zuspruch<\/a>, Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) hatte sich von der Einsch\u00e4tzung distanziert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Unter anderem die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, die SPD-Politikerin Natalie<br \/>\nPawlik, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-10\/migration-integrationsbeauftragte-bundesregierung-stadtbild-friedrich-merz\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hatte sich hingegen irritiert \u00fcber die \u00c4u\u00dferung ge\u00e4u\u00dfert<\/a>: &#8222;Migration darf nicht durch verk\u00fcrzte oder populistische<br \/>\nSchnellsch\u00fcsse stigmatisiert werden \u2013 das spaltet die Gesellschaft noch<br \/>\nmehr und hilft am Ende den Falschen, statt L\u00f6sungen zu f\u00f6rdern.&#8220; Auch Linke<br \/>\nund <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-10\/merz-stadtbild-aussage-kritik-banaszak-gruene\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Gr\u00fcne hatten Merz scharf kritisiert<\/a> und eine Entschuldigung<br \/>\ngefordert.\n<\/p>\n<p>        Gr\u00fcnenchefin fordert &#8222;Kanzler, der verbindet&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00c4hnlich verst\u00e4ndnislos \u00e4u\u00dferte sich\u00a0Gr\u00fcnenchefin <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/franziska-brantner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Franziska Brantner<\/a> angesichts Merz&#8216; erneuter \u00c4u\u00dferungen heute.\u00a0Es sei nicht akzeptabel und unverantwortlich f\u00fcr einen Kanzler, &#8222;einfach<br \/>\n mal pauschal Millionen Deutsche unter Generalverdacht zu stellen&#8220;,<br \/>\nsagte Brantner im Anschluss. &#8222;Wir brauchen einen Kanzler, der verbindet, und nicht<br \/>\neinen Kanzler, der in r\u00e4tselhaften S\u00e4tzen spricht, die alle unter<br \/>\nVerdacht stellen, und dann auf irgendwelche T\u00f6chter verweist.&#8220;\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nat\u00fcrlich gebe es Herausforderungen und<br \/>\nProbleme, sagte Brantner weiter. Zum Beispiel an Bahnh\u00f6fen k\u00f6nne man sich unsicher f\u00fchlen. Sie rate deshalb dazu, die an\u00a0den<br \/>\nGrenz\u00fcberg\u00e4ngen zwischen Deutschland und Frankreich eingesetzten Bundespolizisten von dort abzuziehen und sie<br \/>\nan Hauptbahnh\u00f6fen einzusetzen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auf Nachfrage sagte Merz zudem, von der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-10\/bundeskanzler-friedrich-merz-stadtbild-demonstration\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Demonstration unter dem Motto Brandmauer hoch! Wir sind das Stadtbild<\/a>, bei der gestern Hunderte Menschen f\u00fcr Vielfalt und gegen Rassismus demonstriert hatten, habe er wegen der CDU-Beratungen nichts<br \/>\nmitbekommen. &#8222;Wer dann meint, dagegen demonstrieren zu m\u00fcssen, der soll es tun&#8220;, sagte Merz und erg\u00e4nzte: &#8222;Der setzt sich dann allerdings auch der Frage aus, ob er ein Interesse daran hat, ein Problem zu l\u00f6sen, oder ob er eher ein Interesse daran hat, m\u00f6glicherweise den Keil in unsere Gesellschaft zu treiben.&#8220;\n<\/p>\n<p>        &#8222;Regul\u00e4re Migration in unseren Arbeitsmarkt wollen wir&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei seiner Rede\u00a0vor der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) in Hannover sprach Merz sich dann ausdr\u00fccklich f\u00fcr eine Einwanderung ausl\u00e4ndischer Arbeitskr\u00e4fte aus.\u00a0&#8222;Wir sind eine offene,<br \/>\nfreiheitliche, liberale Gesellschaft&#8220;, sagte Merz. Offenheit bedeute auch, &#8222;dass wir offen sind f\u00fcr viele Menschen<br \/>\naus aller Welt, die in Deutschland leben wollen und arbeiten<br \/>\nwollen&#8220;. Die &#8222;irregul\u00e4re Migration in die sozialen Sicherungssysteme&#8220;, die werde man stoppen. &#8222;Aber die regul\u00e4re Migration in unseren Arbeitsmarkt, in die<br \/>\nUnternehmen, die wollen wir&#8220;, sagte Merz. Auf seine &#8222;Stadtbild&#8220;-Aussagen ging er in dieser Rede nicht genauer ein.\n<\/p>\n<p>            Migrationspolitik        <\/p>\n<p>CDU<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-10\/cdu-afd-brandmauer-normalisierung-ostdeutschland\" data-ct-label=\"CDU und AfD: Auf der Mauer, auf der Lauer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        CDU und AfD:<br \/>\n                        Auf der Mauer, auf der Lauer<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2025-10\/friedrich-merz-stadtbild-migration-rassismus\" data-ct-label=\"Friedrich Merz: Wenn &quot;dieses Problem&quot; mit dem Stadtbild zum Problem wird\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Friedrich Merz:<br \/>\n                        Wenn &#8222;dieses Problem&#8220; mit dem Stadtbild zum Problem wird<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-06\/zurueckweisungen-grenze-migrationspolitik-friedrich-merz-alexander-dobrindt\" data-ct-label=\"Zur\u00fcckweisungen an der Grenze: Friedrich Merz und sein gef\u00e4hrlicher Irrweg in der Migrationsfrage\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Zur\u00fcckweisungen an der Grenze:<br \/>\n                        Friedrich Merz und sein gef\u00e4hrlicher Irrweg in der Migrationsfrage<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine umstrittenen \u00c4u\u00dferungen zu vermeintlichen &#8222;Problemen&#8220; im Stadtbild infolge von Migration vehement verteidigt und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":513893,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[31,29,73447,775,30,13,382,14,15,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-513892","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-cdu","9":"tag-deutschland","10":"tag-franziska-brantner","11":"tag-friedrich-merz","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-migration","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115407901334719729","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513892","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=513892"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513892\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/513893"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=513892"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=513892"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=513892"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}