{"id":514098,"date":"2025-10-20T20:33:12","date_gmt":"2025-10-20T20:33:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/514098\/"},"modified":"2025-10-20T20:33:12","modified_gmt":"2025-10-20T20:33:12","slug":"eu-fordert-trump-auf-druck-auf-putin-hochzuhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/514098\/","title":{"rendered":"EU fordert Trump auf, Druck auf Putin hochzuhalten"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kallas-152.jpg\" alt=\"Kaja Kallas\" title=\"Kaja Kallas | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 20.10.2025 20:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der US-Pr\u00e4sident schl\u00e4gt vor, f\u00fcr ein Ende der K\u00e4mpfe in der Ukraine den Frontverlauf einzufrieren. Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kallas hingegen appelliert an Trump, er solle den Druck auf Kremlchef Putin hochhalten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat vorgeschlagen, f\u00fcr ein Ende der K\u00e4mpfe in der Ukraine den Frontverlauf einzufrieren &#8211; inklusive einer daraus folgenden Teilung der \u00f6stlichen Donbass-Region. Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas sagte dazu nach einem Treffen mit den Au\u00dfenministern der Mitgliedstaaten, Druck auf das Opfer auszu\u00fcben, sei der falsche Ansatz &#8211; auch mit Blick auf die europ\u00e4ische und globale Sicherheit. &#8222;Denn wenn Aggression sich auszahlt, ist das eine Einladung, sie andernorts ebenfalls einzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Stattdessen m\u00fcsse Druck auf Russland den Krieg beenden, sagte Kallas. &#8222;Wir alle unterst\u00fctzen die Bem\u00fchungen von Pr\u00e4sident Trump, den Krieg zu beenden &#8211; doch Putin wird nur dann ernsthaft verhandeln, wenn er glaubt, dass er verliert.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die EU halte deswegen auch an ihren Planungen f\u00fcr das 19. Sanktionspaket fest, das im Idealfall Ende dieser Woche vereinbart werde. Einzelne Minister h\u00e4tten auch deutlich gemacht, dass anschlie\u00dfend sofort mit den Planungen f\u00fcr ein 20. Paket begonnen werden sollte.<\/p>\n<p>    Selenskyj: Gespr\u00e4ch mit Trump positiv<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sagte der Nachrichtenagentur AP zufolge, es sei zu begr\u00fc\u00dfen, dass Trump den Frontverlauf einfrieren wolle. Sein Treffen mit dem US-Pr\u00e4sidenten am Freitag im Wei\u00dfen Haus sei &#8222;positiv&#8220; gewesen. Auf Berichte \u00fcber eine angeblich angespannte Atmosph\u00e4re ging Selenskyj nicht ein. &#8222;Wir teilen Pr\u00e4sident Trumps positive Perspektive, wenn es zum Ende des Krieges f\u00fchrt&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ablehnung kam von Selenskyj hingegen zu dem Vorschlag von Kremlchef Wladimir Putin an, von Russland gehaltene Gebiete in den ukrainischen Regionen Cherson und Saporischschja freizugeben, wenn die Ukraine die Regionen Donezk und Luhansk komplett aufgebe. &#8222;Wir wollten genau verstehen, was die Russen gemeint haben. Bislang gibt es keine eindeutige Position&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Karte der Ukraine und Russlands, hell schraffiert: von Russland besetzte Gebiete\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Er sei aber der Ansicht, dass sich alle Parteien einem m\u00f6glichen Ende des Krieges weiter angen\u00e4hert h\u00e4tten. &#8222;Das bedeutet nicht, dass er definitiv enden wird, aber Pr\u00e4sident Trump hat eine Menge im Nahen Osten erreicht&#8220;, und auf dieser Welle reitend wolle er auch den Krieg gegen die Ukraine beenden, sagte Selenskyj. Er hoffe darauf, dass das geplante Treffen zwischen Trump und Putin in Budapest den Weg f\u00fcr ein Friedensabkommen ebnen werde.<\/p>\n<p>    Kreml gibt sich verhalten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Kreml sieht vor dem geplanten Gipfel aber noch einigen Kl\u00e4rungsbedarf. &#8222;Es sind noch viele Hausarbeiten zu erledigen&#8220;, sagte Regierungssprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Vor allem m\u00fcssten die Au\u00dfenministerien beider L\u00e4nder eine Vielzahl offener Fragen kl\u00e4ren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zugleich betonte er, dass sich Russlands Position nicht ge\u00e4ndert habe. Er f\u00fchrte das zwar nicht aus, klar ist aber, dass Russland mindestens die bisher eroberten Regionen beansprucht. Den Donbass &#8211; inklusive von Gebieten, die weiterhin die Ukraine kontrolliert &#8211; hat Moskau bereits v\u00f6lkerrechtswidrig annektiert und in seine Verfassung aufgenommen. Der Kreml hat immer wieder die von der Ukraine geforderte bedingungslose und umfassende Waffenruhe abgelehnt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch Selenskyj erkl\u00e4rte, Putins Maximalforderung eines vollst\u00e4ndigen Verzichts der Ukraine auf die Regionen Donezk und Luhansk sei laut Trump unver\u00e4ndert. Zum Gipfel in Budapest sei er bislang nicht eingeladen worden, so Selenskyj. Er werde eine Teilnahme aber in Erw\u00e4gung ziehen, wenn es sich um ein Gespr\u00e4chsformat handele, das Kiew gegen\u00fcber fair sei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Sabrina Fritz, ARD Br\u00fcssel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.10.2025 20:40 Uhr Der US-Pr\u00e4sident schl\u00e4gt vor, f\u00fcr ein Ende der K\u00e4mpfe in der Ukraine den Frontverlauf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":514099,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,36235,548,30,13,6015,14,15,307,12,116,113,317],"class_list":{"0":"post-514098","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-donbass","13":"tag-eu","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-kallas","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-russland","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-selenskyj","22":"tag-trump","23":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115408405346508727","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/514098","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=514098"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/514098\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/514099"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=514098"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=514098"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=514098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}