{"id":514506,"date":"2025-10-21T00:38:18","date_gmt":"2025-10-21T00:38:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/514506\/"},"modified":"2025-10-21T00:38:18","modified_gmt":"2025-10-21T00:38:18","slug":"die-no-kings-demonstrationen-vom-18-oktober-und-der-kampf-gegen-trumps-diktatur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/514506\/","title":{"rendered":"Die \u201eNo Kings\u201c-Demonstrationen vom 18. Oktober und der Kampf gegen Trumps Diktatur"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2a8791d9-3426-41dc-94ea-4dcfb0e3914a\" style=\"max-height:100%\"\/>Ausschnitt aus einer \u201eNo Kings\u201c-Demonstration an einer George-Washington-Statue, Indianapolis, 18. Oktober 2025 <\/p>\n<p>Am Samstag, dem 18. Oktober, fand in den USA die zweite Welle der \u201eNo Kings\u201c-Demonstrationen statt. Millionen Jugendliche, Arbeiter, Angestellte und Rentner gingen auf die Stra\u00dfe, um ihre Kampfbereitschaft gegen die \u201eOperation Diktatur\u201c der Trump-Regierung auszudr\u00fccken und ihre Abscheu gegen die antikommunistischen Verleumdungen zu zeigen, mit denen hochrangige Politiker des autorit\u00e4ren Regimes sie \u00fcberzogen.<\/p>\n<p>Mit mehr als 2.700 Demonstrationen war es eine der gr\u00f6\u00dften politischen Demonstrationen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Die Organisatoren sch\u00e4tzten die Teilnehmerzahl auf sieben Millionen Menschen, zwei Millionen mehr als bei der ersten Runde der \u201eNo Kings\u201c-Kundgebungen im letzten Juni.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfst\u00e4dten wie New York, Boston, Chicago, Los Angeles und Washington D.C. fanden Massenm\u00e4rsche mit Hunderttausenden Teilnehmern statt, w\u00e4hrend sich weitere Hunderttausende in kleineren St\u00e4dten und Gemeinden im ganzen Land versammelten. In Europa nahmen Tausende an Parallelkundgebungen in London, Paris, Berlin, Madrid, Stockholm und Rom sowie in Dutzenden kleinerer St\u00e4dte teil.<\/p>\n<p>Das Ausma\u00df und die Breite der Beteiligung widerlegen die offizielle Darstellung, die von den b\u00fcrgerlichen Medien und der Demokratischen Partei verbreitet wird, dass Trump ein unangreifbarer politischer Koloss sei. Die Realit\u00e4t, die sich am 18. Oktober auf den Stra\u00dfen zeigte, best\u00e4tigt, dass Trump und seine Clique faschistischer Kabinettsmitglieder einer enormen und wachsenden Opposition gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer, viele mit selbstgemachten Plakaten, verurteilten die Zerst\u00f6rung demokratischer Rechte, die Angriffe auf Einwanderer, die Entsendung von Truppen in St\u00e4dte, die Massenentlassungen von Bundesangestellten und den Abbau von Sozialprogrammen. Die Demonstranten protestierten auch gegen den V\u00f6lkermord in Gaza, die Bereicherung der Oligarchie inmitten grassierender Armut und den zunehmenden Trend zu Diktatur und Krieg.<\/p>\n<p>Verunglimpfungen der Proteste im Vorfeld durch Trump, Vizepr\u00e4sident JD Vance, Sprecher Mike Johnson und die Pressesprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt, ver\u00e4rgerten die Menschen zwar, die am Samstag auf die Stra\u00dfe gingen, aber sch\u00fcchterten sie nicht ein. Wenn \u00fcberhaupt, dann f\u00fchrte die hysterische Beschimpfung der Demonstrierenden als \u201eHamas-Anh\u00e4nger\u201c, \u201eAntifa-Terroristen\u201c, \u201eillegale Ausl\u00e4nder\u201c oder \u201eSchwerverbrecher\u201c sogar zu einer h\u00f6heren Beteiligung.<\/p>\n<p>Die Stimmung in diesen Demonstrationen bewegt sich weit links von allem, was innerhalb der Demokratischen Partei zum Ausdruck kommt. Massen von Menschen geraten nicht nur mit der faschistischen Trump-Regierung in Konflikt, sondern auch mit den Demokraten, die nur eine andere Fraktion der kapitalistischen Oligarchie darstellen.<\/p>\n<p>Trump reagierte am Sonntag auf die Proteste, indem er in einem vorab aufgezeichneten Gespr\u00e4ch mit Maria Bartiromo von Fox News erkl\u00e4rte: \u201eVergessen Sie nicht: Ich kann den Insurrection Act (das Aufstands-Bek\u00e4mpfungs-Gesetz) anwenden.\u201c Die Anwendung dieses Gesetzes, die laut Aussagen hochrangiger Regierungsvertreter unmittelbar bevorsteht, w\u00fcrde den Einsatz aktiver Streitkr\u00e4fte unter der Leitung des Pr\u00e4sidenten sanktionieren. Trump bedrohte direkt die von der Demokratischen Partei kontrollierten Bundesstaaten und deutete an, dass er plane, die Nationalgarde nach San Francisco zu schicken.<\/p>\n<p>Am Tag der Proteste reagierte Trump, entsprechend seiner Nazi-Erziehung und intellektuellen Verkommenheit, im wahrsten Wortsinn mit Schmutz. Er teilte auf seinem Social-Media-Account ein Video, das den angehenden F\u00fchrer mit einer Krone und am Steuer eines Flugzeugs zeigt, auf dem die Worte \u201eKing Trump\u201c prangen, und der \u00fcber Demonstrierenden auf dem Times Square F\u00e4kalien aussch\u00fcttet. Ein weiteres KI-Video, das Vance postete, zeigte Trump, wie er gekr\u00f6nt wird und ein Schwert zieht, w\u00e4hrend Politiker der Demokratischen Partei sich vor ihm verneigen.<\/p>\n<p>Der Sprecher des Repr\u00e4sentantenhauses, Mike Johnson, brachte die tiefsten \u00c4ngste der amerikanischen herrschenden Klasse zum Ausdruck, als er in der Interviewsendung \u201eThis Week\u201c von ABC News erkl\u00e4rte, er werde jede Woche \u201emit Ihnen \u00fcber die Gefahren des Marxismus und Sozialismus sprechen\u201c. Er f\u00fcgte hinzu: \u201eEs ist eine gef\u00e4hrliche Ideologie, und sie ist antiamerikanisch. Sie widerspricht allem, wof\u00fcr wir stehen.\u201c Mit Blick auf die wahrscheinliche Wahl von Zohran Mamdani zum B\u00fcrgermeister von New York aufgrund eines Programms begrenzter Reformen (die er jedoch gerade widerruft), warnte Johnson vor dem \u201eAufstieg des Marxismus in der Demokratischen Partei\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.iysse.de\/events.html\" class=\"db avenir f6 lh-title pa1 br2 tc mw6 mw-75rem-m bg-black-05 mt3 center\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"dn db-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/5ae35489-ccde-40ee-8cc6-03c56c79193e\"\/><img decoding=\"async\" class=\"db dn-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/18fe02ee-3fc3-4bd3-8b52-fd7cac813326\"\/><\/a><\/p>\n<p>Die heftige Verurteilung der Demonstrationen vom 18. Oktober durch Trump und die republikanischen Faschisten, begleitet von Gewaltandrohungen, ist Ausdruck der Angst der kapitalistischen Oligarchie vor der wachsenden Opposition und politischen Radikalisierung der Bev\u00f6lkerung. Sie sehen in jedem Protest das Gespenst einer sozialistischen Revolution. In ihrer faschistischen Weltanschauung betrachten sie selbst die zahnlosen reformistischen Appelle der Demokratischen Partei, der \u00e4ltesten kapitalistischen Partei der amerikanischen herrschenden Klasse, als Anstiftung zur Rebellion und Legitimierung des Sozialismus.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die Demokratische Partei steht der Massenopposition vom Samstag zutiefst ablehnend gegen\u00fcber und bem\u00fcht sich eifrig, ihre Bedeutung herunterzuspielen. Sie teilt weitgehend Trumps wirtschafts- und sozialpolitische Ziele und lehnt jede Massenbewegung gegen Trump ab.<\/p>\n<p>Am deutlichsten wurde dies von der New York Times zum Ausdruck gebracht, der wichtigsten Zeitung, die mit der Demokratischen Partei verbunden ist. Sie ver\u00f6ffentlichte am Sonntagmorgen nur zwei oberfl\u00e4chliche Artikel, die in kleiner Schrift auf der Titelseite ihrer Website erschienen.<\/p>\n<p>In der Printausgabe erschien der erste Artikel auf Seite A17 unter dem Titel: \u201e\u201aNo More Trump!\u2019: Protestierende, die den Pr\u00e4sidenten verurteilen, vereinen sich im ganzen Land\u201c. Er enthielt keine Angaben zur Gr\u00f6\u00dfe der Menschenmenge und versuchte nicht, das immense Ausma\u00df der Demonstrationen zu vermitteln. Im zweiten Artikel, \u201eVance demonstriert die Macht der Marines, w\u00e4hrend Tausende gegen Trumps Agenda protestieren\u201c, hei\u00dft es absurderweise: \u201eTausende von Menschen im ganzen Land protestierten gegen einen Pr\u00e4sidenten, den sie beschuldigten, seine Macht wie ein K\u00f6nig auszu\u00fcben\u201c (Hervorhebung hinzugef\u00fcgt). Am Sonntagabend waren sogar diese beiden Artikel von der Titelseite der Times wieder verschwunden.<\/p>\n<p>Im Vorfeld der Proteste vom 18. Oktober haben f\u00fchrende Demokraten ignoriert, dass diese \u00fcberhaupt stattfinden w\u00fcrden. Erst am Vorabend der Demonstrationen, als klar wurde, wie gro\u00df sie sein w\u00fcrden, gaben die Parteif\u00fchrer halbherzige Unterst\u00fctzungserkl\u00e4rungen ab. Der Mehrheitsf\u00fchrer im Senat, Chuck Schumer, ver\u00f6ffentlichte Fotos von sich selbst, wie er neben Gewerkschaftsvertretern in New York City marschiert, und erkl\u00e4rte lapidar: \u201eWir haben in Amerika keine Diktatoren\u201c \u2013 eine Aussage, die durch die Tatsache widerlegt wird, dass Trump mit der Komplizenschaft der Demokratischen Partei mehr und mehr als Diktator agiert.<\/p>\n<p>Das Eingreifen der Demokraten zielt ausschlie\u00dflich darauf ab, den Widerstand zu entsch\u00e4rfen und die immense Wut von Millionen Menschen hinter die reaktion\u00e4re, kriegsbef\u00fcrwortende und kapitalistische Agenda der Partei zu lenken. Dies wurde am n\u00e4chsten Tag noch deutlicher, als f\u00fchrende Demokraten so taten, als h\u00e4tte es die gr\u00f6\u00dfte Protestbewegung in der Geschichte der USA nie gegeben.<\/p>\n<p>In der ABC-Sendung \u201eThis Week\u201c erw\u00e4hnte der Vorsitzende der Minderheitsfraktion im Repr\u00e4sentantenhaus, Hakeem Jeffries, nach Johnsons Auftritt weder die Demonstrationen noch Trumps KI-Propagandavideos oder die anhaltende Verschw\u00f6rung zur Errichtung einer Pr\u00e4sidialdiktatur. Stattdessen konzentrierte er sich ganz auf Appelle an die \u201e\u00dcberparteilichkeit\u201c und an \u201eVerhandlung\u201c mit den Republikanern, um den Regierungsstillstand zu beenden. \u201eWir wollen uns zusammensetzen und einen \u00fcberparteilichen Weg finden, um eine Haushaltvereinbarung zu verabschieden\u201c, sagte Jeffries und pries gleichzeitig die M\u00f6glichkeit eines \u201eDeals\u201c mit Trump \u00fcber Subventionen f\u00fcr das Gesetz zur bezahlbaren Gesundheitsversorgung (Affordable Care Act).<\/p>\n<p>Diejenigen, die sich innerhalb der Demokratischen Partei als \u201eLinke\u201c ausgeben \u2013 allen voran Senator Bernie Sanders \u2013 spielen eine besonders \u00fcble Rolle. Sanders&#8216; Entscheidung in letzter Minute, sich in die Hauptkundgebung in Washington D.C. einzuschalten, nachdem er zuvor geplant hatte, auf einer kleinen Veranstaltung in Vermont zu sprechen, war eine kalkulierte Intervention. Sie zielte darauf ab, die wachsende Radikalisierung von Millionen Menschen in den sicheren Hafen der Demokratischen Partei zur\u00fcckzulenken.<\/p>\n<p>Sanders&#8216; Rede war Demagogie in reinster Form \u2013 eine Zusammenstellung moralischer Appelle und Verurteilungen von Milliard\u00e4ren ohne jeglichen politischen Inhalt. Er beschwor zwar \u201eFreiheit\u201c, \u201eDemokratie\u201c und die Gefahr des Autoritarismus, ging jedoch mit keinem Wort auf Kapitalismus oder Sozialismus ein. Sanders sprach vom \u201eKampf f\u00fcr arbeitende Familien\u201c, aber er gab keine Erkl\u00e4rung dar\u00fcber ab, welche Art von Kampf er vorschlug, weil er keinen Vorschlag hat.<\/p>\n<p>Sanders wichtigste Aussage war seine Erkl\u00e4rung: \u201eIch sage meinen republikanischen Kollegen: Kommt zur\u00fcck aus eurem einmonatigen Urlaub, beginnt mit den Verhandlungen und lasst nicht zu, dass das amerikanische Gesundheitssystem zerst\u00f6rt wird. Beendet diesen Shutdown.\u201c Diese \u201eKollegen\u201c sind Trumps faschistische Mitverschw\u00f6rer. Sie als Verhandlungspartner anzusprechen, w\u00e4hrend die Regierung sich darauf vorbereitet, den Insurrection Act anzuwenden und das Milit\u00e4r gegen die Bev\u00f6lkerung einzusetzen, ist nicht einfach nur naiv. Es ist ein Akt politischer Komplizenschaft.<\/p>\n<p>Dann ist da noch der Gewerkschaftsapparat, der sich nicht bem\u00fcht hat, seine Mitglieder zu den Demonstrationen aufzurufen, obwohl viele Arbeiter auf eigene Faust daran teilgenommen haben. Das gilt auch f\u00fcr die Gewerkschaften, die die Proteste dem Namen nach unterst\u00fctzten. <\/p>\n<p>In New York City gab es kein nennenswertes organisiertes Kontingent von Arbeitern, und die separate \u201eArbeiterkundgebung\u201c, die in der N\u00e4he stattfand, war schlecht besucht und wurde von Funktion\u00e4ren und nicht von einfachen Arbeitern dominiert. Die United Auto Workers (UAW) unterst\u00fctzte die Demonstration nicht und mobilisierte nicht ihre Mitglieder in Detroit, dem historischen Zentrum der amerikanischen Autoindustrie. Der UAW-Apparat unter Shawn Fain hat sich offen dem Programm der Trump-Regierung f\u00fcr wirtschaftlichen Nationalismus und Handelskrieg angeschlossen.<\/p>\n<p>Die \u201eNo Kings\u201c-Demonstrationen stellen einen bedeutenden politischen Wendepunkt dar. Seit den letzten Demonstrationen im Juni hat sich Trumps Verschw\u00f6rung zur Errichtung einer Diktatur beschleunigt und im ganzen Land enormen Widerstand hervorgerufen. Die Feindseligkeit gegen\u00fcber Trump weitet sich rasch aus auf seine Kollaborateure in der Demokratischen Partei, wie NBC in einem Bericht \u00fcber die Demonstration in Washington feststellte. NBC zitierte einen Bauarbeiter mit den Worten: \u201eIch habe derzeit nicht viel Vertrauen in die Demokratische Partei.\u201c Ein anderer Arbeiter kommentierte: \u201eIm Gro\u00dfen und Ganzen ist auch die Demokratische Partei von Unternehmensinteressen gekauft und vers\u00e4umt es, sich f\u00fcr die arbebitende Bev\u00f6lkerung einzusetzen.\u201c<\/p>\n<p>Es ist ziemlich ungew\u00f6hnlich, dass die b\u00fcrgerlichen Medien \u00fcber solche Stimmungen berichten. Noch au\u00dfergew\u00f6hnlicher war der Bericht in der US-Ausgabe der britischen Zeitung The Guardian, in der es hie\u00df: \u201eLinke Gruppen forderten die Formulierung eines klaren politischen Programms und konkreter Forderungen. In einer Erkl\u00e4rung vom 15. Oktober mit dem Titel \u201a<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2025\/10\/16\/uttv-o16.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">No Kings, No Nazi-F\u00fchrers! Mobilisiert die Arbeiterklasse gegen Trumps Diktatur!<\/a>\u2018 erkl\u00e4rte die Socialist Equality Party, dass der zentrale Slogan \u201aNo Kings!\u2018 die weit verbreitete Feindseligkeit der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber Autokratie zum Ausdruck bringe, warnte jedoch, dass \u201aWut und Emp\u00f6rung nicht ausreichen, um die Diktatur zu stoppen\u2018.\u201c<\/p>\n<p>Es ist eine objektive Tatsache, dass die Socialist Equality Party die einzige Organisation war, die diesem Massenpublikum \u201eein klares politisches Programm und konkrete Forderungen\u201c vorlegte. Mitglieder und Unterst\u00fctzer der SEP sowie Mitglieder der International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) verteilten an Dutzenden von Orten in den Vereinigten Staaten Zehntausende Flyer.<\/p>\n<p>Diese Flugbl\u00e4tter, auf denen die oben zitierte Erkl\u00e4rung des Guardian abgedruckt war, wurden von den Demonstrierenden von K\u00fcste zu K\u00fcste begeistert aufgenommen. Hunderte Exemplare einer neuen Brosch\u00fcre mit der aktuellen Erkl\u00e4rung der SEP unter dem Titel: \u201e<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2025\/09\/21\/hpbk-s21.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trumps faschistische Verschw\u00f6rung und wie man sie bek\u00e4mpft: Eine sozialistische Strategie<\/a>\u201c wurden ebenfalls verkauft.<\/p>\n<p>Die Erfahrungen mit den Massenprotesten gegen den V\u00f6lkermord in Gaza liefern wichtige Lehren. Trotz des Ausma\u00dfes dieser Demonstrationen, an denen weltweit Millionen Menschen teilnahmen, konnten sie das Gemetzel nicht stoppen, weil sie politisch den Parteien der herrschenden Klasse, darunter der Demokratischen Partei in den Vereinigten Staaten, untergeordnet waren.<\/p>\n<p>Im Kampf gegen Trump und den Faschismus ist jede Unterordnung unter die Demokratische Partei absolut fatal. Wie es in der massenhaft verteilten Erkl\u00e4rung der SEP hei\u00dft, ist Trumps Regime keine Anomalie, sondern das Produkt einer kranken Gesellschaftsordnung. Es ist eine Regierung der Oligarchie, durch die Oligarchie und f\u00fcr die Oligarchie. Trump, so schrieben wir, \u201ewurde ausgew\u00e4hlt, um eine Serie eskalierender wirtschaftlicher, sozialer und geopolitischer Krisen zu bew\u00e4ltigen, f\u00fcr die es keine konventionellen, legalen, verfassungskonformen oder gewaltfreien L\u00f6sungen gibt\u201c.<\/p>\n<p>Der Ausgang der gegenw\u00e4rtigen Krise h\u00e4ngt davon ab, ob die Arbeiterklasse, die einzige wirklich revolution\u00e4re soziale Kraft, unabh\u00e4ngig, bewusst und mit einem eigenen Programm in die politische Situation eingreift. Millionen sind auf die Stra\u00dfe gegangen, und viele Arbeiter beteiligten sich daran, aber die Arbeiterklasse hat noch nicht unabh\u00e4ngig und mit den Methoden des Klassenkampfs eingegriffen.<\/p>\n<p>Die SEP k\u00e4mpft f\u00fcr die Bildung von Aktionskomitees an jedem Arbeitsplatz, in jeder Schule und in jedem Stadtteil. Diese Komitees m\u00fcssen nicht nur die wirtschaftlichen und sozialen Interessen der Arbeiter verteidigen, sondern auch ihre demokratischen Grundrechte, gegen die polizeistaatlichen Ma\u00dfnahmen der Trump-Regierung. Sie m\u00fcssen sich national und international \u00fcber die Internationale Arbeiterallianz der Aktionskomitees (IWA-RFC) koordinieren, um die K\u00e4mpfe der Arbeiter jeder Branche und \u00fcber alle Grenzen hinweg zu vereinen.<\/p>\n<p>Der Eintritt der Arbeiterklasse in den politischen Kampf auf ihrer eigenen unabh\u00e4ngigen Grundlage wird die gesamte Situation ver\u00e4ndern. Er wird einen revolution\u00e4ren Anziehungspunkt f\u00fcr Millionen von Menschen schaffen, die gegen Diktatur und Krieg sind, aber keine klare politische Alternative haben.<\/p>\n<p>Die Socialist Equality Party k\u00e4mpft daf\u00fcr, die wachsende Bewegung der Arbeiter und Jugendlichen mit einem klaren Verst\u00e4ndnis der historischen, politischen und klassenbezogenen Kr\u00e4fte zu wappnen. Der Kampf gegen die Diktatur in den Vereinigten Staaten ist untrennbar mit dem Kampf der Arbeiter weltweit gegen imperialistische Kriege, soziale Ungleichheit und kapitalistische Ausbeutung verbunden. Der Weg vorw\u00e4rts liegt in der Vereinigung der internationalen Arbeiterklasse im gemeinsamen Kampf f\u00fcr den Sozialismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ausschnitt aus einer \u201eNo Kings\u201c-Demonstration an einer George-Washington-Statue, Indianapolis, 18. Oktober 2025 Am Samstag, dem 18. 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