{"id":514646,"date":"2025-10-21T01:56:11","date_gmt":"2025-10-21T01:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/514646\/"},"modified":"2025-10-21T01:56:11","modified_gmt":"2025-10-21T01:56:11","slug":"ukraine-krieg-sollen-ihre-wehrpflicht-erfuellen-soeder-will-einreise-junger-maenner-aus-ukraine-begrenzen-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/514646\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: \u201eSollen ihre Wehrpflicht erf\u00fcllen\u201c \u2013 S\u00f6der will Einreise junger M\u00e4nner aus Ukraine begrenzen+++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach seinem Besuch in den USA hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ein weiteres Treffen der \u201eKoalition der Willigen\u201c gefordert. Einem Medienbericht zufolge soll Donald Trump zuvor Druck auf den Ukrainer ausge\u00fcbt haben.<\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>02:46 Uhr \u2013 Russlands Geheimdienstchef warnt <\/p>\n<p>Der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergej Naryschkin, bezeichnet die weltweite Sicherheit laut einem Medienbericht als so zerbrechlich wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Um einen neuen globalen Konflikt zu vermeiden, sei Kompromissbereitschaft erforderlich, sagt Naryschkin der Nachrichtenagentur RIA zufolge.<\/p>\n<p>00:29 Uhr \u2013 Angriffe auf Stromanlagen im Norden<\/p>\n<p>Laut Beh\u00f6rdenangaben hat ein russischer Luftangriff die Stromversorgung in Teilen der nordukrainischen Grenzregion Tschernihiw lahmgelegt. Betroffen sei auch die Stadt Slawutytsch in der Region Kiew in der N\u00e4he des stillgelegten Atomkraftwerks Tschernobyl. Der \u00f6rtliche Energieversorger Tschernihiwoblenergo teilt mit, Ziel sei eine Energieanlage gewesen. Der B\u00fcrgermeister von Slawutytsch, Juri Fomitschow, erkl\u00e4rt auf \u201eTelegram\u201c, ein Teil der Stadt sei ohne Strom. Beh\u00f6rden in der Region Charkiw melden ebenfalls Stromausf\u00e4lle. <\/p>\n<p>Montag, 20. Oktober:21:19 Uhr \u2013 Insider: Selenskyj nimmt am Donnerstag am EU-Gipfel teil<\/p>\n<p>Selenskyj wird am Donnerstag nach Br\u00fcssel reisen, um an einem Gipfeltreffen des Europ\u00e4ischen Rates teilzunehmen, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagt. Bei dem Treffen soll es fr\u00fcheren EU-Angaben zufolge unter anderem um die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine und Fragen zur europ\u00e4ischen Verteidigung gehen.<\/p>\n<p>18:54 Uhr \u2013 Trump: Glaube nicht an Sieg der Ukraine<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump geht nach eigener Aussage nicht davon aus, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland gewinnen wird. \u201eSie k\u00f6nnten ihn noch gewinnen. Ich glaube nicht, dass sie es tun werden, aber sie k\u00f6nnten ihn noch gewinnen\u201c, sagt er im Wei\u00dfen Haus vor Journalisten. Krieg sei eine seltsame Sache, alles k\u00f6nne passieren. Ende September erkl\u00e4rte Trump noch, die Regierung in Kiew k\u00f6nne nach seiner Ansicht mit Hilfe der Nato und der EU ihr gesamtes, von Russland besetztes Territorium zur\u00fcckgewinnen.<\/p>\n<p>18:23 Uhr \u2013 Insider: Selenskyj reist nach London f\u00fcr Treffen der Koalition der Willigen<\/p>\n<p>Selenskyj wird am Freitag nach London reisen, um an einem Treffen der Koalition der Willigen Treffen teilzunehmen, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Dabei handelt es sich um Verb\u00fcndete, die Kiew Sicherheitsgarantien geben wollen. Selenskyj selbst schreibt auf der Plattform X, es werde in dieser Woche viele Treffen und Verhandlungen in Europa geben.<\/p>\n<p>18:05 Uhr \u2013\u00a0Bulgarien w\u00fcrde Putin \u00dcberflug zu Gipfel in Budapest erlauben<\/p>\n<p>Das EU-Land Bulgarien signalisiert, dass es dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin einen \u00dcberflug erlauben wird, sollte er zu einem Gipfeltreffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump nach Budapest reisen. \u201eWenn Bem\u00fchungen zum Erzielen von Frieden gemacht werden, (und) falls die Bedingung daf\u00fcr ist, dass es ein Treffen gibt, dann ist es am logischsten, dass ein solches Treffen auf machbare Weise erm\u00f6glicht wird\u201c, sagte der bulgarische Au\u00dfenminister Georg Georgiew laut einem Bericht des Staatsradios in Sofia am Rande des EU-Ministerrats f\u00fcr Allgemeine Angelegenheiten in Luxemburg. <\/p>\n<p>Eine der m\u00f6glichen Flugrouten von Moskau nach Budapest f\u00fchrt \u00fcber das Schwarze Meer, Bulgarien und Serbien. Der Luftraum des s\u00fcd\u00f6stlichen EU-Landes Bulgarien wurde aber nach dem Beginn von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine f\u00fcr russische Flugzeuge geschlossen. Andere m\u00f6gliche Routen liegen n\u00f6rdlicher &#8211; \u00fcber Belarus und Polen oder \u00fcber die Ostsee, Deutschland und Tschechien.<\/p>\n<p>17:10 Uhr \u2013 Eingefrorener Frontverlauf \u2013\u00a0Kreml reagiert auf Trump-Vorschlag<\/p>\n<p>F\u00fcr ein Ende der K\u00e4mpfe in der Ukraine sollte der Frontverlauf aus Sicht von US-Pr\u00e4sident Donald Trump eingefroren werden, auch wenn das eine Teilung der \u00f6stlichen Donbass-Region bedeutet. Russland und die Ukraine sollten jeweils dort bleiben, wo sich ihre Truppen aktuell bef\u00e4nden, alles Weitere sei \u201esehr schwer auszuhandeln\u201c, sagte Trump vor Journalisten auf einem Flug mit seiner Regierungsmaschine. Der Donbass solle entlang des Frontverlaufs aufgeteilt werden, argumentierte er. Russland kontrolliert den Gro\u00dfteil der ostukrainischen Region.<\/p>\n<p>Ein solcher Vorschlag, den auch Russland schon gemacht und daf\u00fcr Bedingungen genannt hatte, k\u00f6nnte bei dem bald in Budapest geplanten Gipfel von Trump und Kremlchef Wladimir Putin besprochen werden. Der Kreml sieht aber noch einigen Kl\u00e4rungsbedarf. \u201eEs sind noch viele Hausarbeiten zu erledigen\u201c, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Vor allem m\u00fcssten nun die Au\u00dfenministerien beider L\u00e4nder eine Vielzahl offener Fragen kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>15:13 Uhr \u2013 Treffen mit Trump war \u201epositiv\u201c laut Selenskyj<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat auf Berichte \u00fcber eine angeblich angespannte Atmosph\u00e4re bei seinem Treffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump diplomatisch reagiert. Der 47-J\u00e4hrige erkl\u00e4rte, das Treffen sei \u201epositiv\u201c verlaufen. Zwar habe Trump nach seinem Telefonat mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin nicht wie erhofft die Freigabe f\u00fcr die Lieferung von Tomahawk-Marschflugk\u00f6rpern an Kiew erteilt. Dass Trump aber daf\u00fcr eintrete, den aktuellen Frontverlauf im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine einzufrieren, sei zu begr\u00fc\u00dfen. <\/p>\n<p>Trump wolle den Krieg beenden und hoffe darauf, dass sein anstehendes Treffen mit dem Kremlchef den Weg f\u00fcr ein Friedensabkommen ebnen werde, nachdem dies beim ersten Trump-Putin Gipfel im August nicht gelang. \u201eMeiner Meinung nach will er keine Eskalation mit den Russen, bis er sie trifft\u201c, sagte Selenskyj \u00fcber den US-Pr\u00e4sidenten. Zu dem Gespr\u00e4ch zwischen Putin und Trump in Ungarn sei er selbst bislang nicht eingeladen worden, sagte Selenskyj. Er werde eine Teilnahme jedoch in Erw\u00e4gung ziehen, wenn es sich um ein Gespr\u00e4chsformat handele, das Kiew gegen\u00fcber fair sei. <\/p>\n<p>15:05 Uhr \u2013 Selenskyj kritisiert Budapest als geplanten Gipfelort<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat Budapest als m\u00f6glichen Ort f\u00fcr das n\u00e4chste Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin kritisiert. \u201eWir sprechen \u00fcber den Frieden in der Ukraine und nicht \u00fcber die Wahlen in Ungarn\u201c, sagte er mit Blick auf Gastgeber Viktor Orb\u00e1n, der n\u00e4chstes Jahr nach der Parlamentswahl erneut Regierungschef werden will. \u201eIch glaube nicht, dass ein Ministerpr\u00e4sident, der die Ukraine \u00fcberall blockiert, etwas Positives f\u00fcr die Ukrainer oder zumindest etwas Ausgewogenes bewirken kann\u201c, so Selenskyj gegen\u00fcber der Agentur Interfax-Ukraina.<\/p>\n<p>\u201eIch denke nicht, dass Budapest der beste Platz f\u00fcr dieses Treffen ist\u201c, sagte Selenskyj. Orb\u00e1n habe aus seiner Sicht nicht die passende Einstellung als Vermittler in dem Konflikt. Aber wenn es dem Frieden diene, sei der Ort des Treffens auch egal, meinte er. Zugleich nannte Selenskyj die Schweiz, den Vatikan, die T\u00fcrkei und andere L\u00e4nder als bessere Varianten. <\/p>\n<p>14:20 Uhr \u2013 M\u00f6gliche Einreisebeschr\u00e4nkung f\u00fcr junge M\u00e4nner aus der Ukraine?  <\/p>\n<p>Angesichts einer zunehmenden Zahl Schutz suchender junger M\u00e4nner aus der Ukraine bringt CSU-Chef Markus S\u00f6der Einreisebeschr\u00e4nkungen ins Spiel. S\u00f6der verweist nach einer Parteivorstandssitzung in M\u00fcnchen darauf, dass nach j\u00fcngsten Lockerungen ukrainischer Ausreisebestimmungen \u201esehr viele junge M\u00e4nner insbesondere sich \u00fcberlegen, nach Deutschland zu kommen, nach ganz Europa\u201c. Es sei notwendig, \u201eauch hier diesen Zugang wirksam zu begrenzen\u201c. Die jungen M\u00e4nner sollten in der Ukraine ihre Wehrpflicht erf\u00fcllen und ihr Land sch\u00fctzen und verteidigen.<\/p>\n<p>14:10 Uhr \u2013 Gespr\u00e4ch zwischen Lawrow und Rubio geplant<\/p>\n<p>Der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow und sein US-Amtskollege Marco Rubio werden einer Meldung der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge bald miteinander telefonieren. Regierungsvertreter beider Seiten w\u00fcrden in den kommenden Tagen Gespr\u00e4che f\u00fchren, um ein weiteres Treffen zwischen den Pr\u00e4sidenten Donald Trump und Wladimir Putin vorzubereiten. Rjabkow macht keine Angaben zum Zeitrahmen des Treffens. Trump hat unl\u00e4ngst erkl\u00e4rt, er werde wohl bald Putin in der ungarischen Hauptstadt Budapest treffen. Ein Termin daf\u00fcr ist nicht bekannt.<\/p>\n<p>13:26 Uhr \u2013 Ukraine meldet Opfer nach Angriffen<\/p>\n<p>Bei russischen Angriffen hat es in der Ukraine einen Toten und mehrere Verletzte unter der Zivilbev\u00f6lkerung sowie umfangreiche Sch\u00e4den bei der Infrastruktur gegeben. In der Region Charkiw im Nordosten des Landes sei ein 71-j\u00e4hriger Mann get\u00f6tet worden, teilte Gouverneur Oleh Synjehubow auf Telegram mit. Unter den f\u00fcnf Verletzten sei auch ein elfj\u00e4hriges M\u00e4dchen, schrieb er. Neben Drohnen setzte Russland bei seinen Angriffen auch gelenkte Fliegerbomben ein.<\/p>\n<p>12:43 Uhr \u2013 Russland verteidigt Ortswahl f\u00fcr Treffen von Putin und Trump<\/p>\n<p>Die russische Regierung begr\u00fcndet die in der EU umstrittene Auswahl von Budapest als Ort des geplanten Treffens zwischen Staatschef Wladimir Putin und US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Der ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban habe ein gutes Verh\u00e4ltnis zu beiden Seiten, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Orban pflege \u201erecht herzliche Beziehungen zu Pr\u00e4sident Trump und sehr konstruktive Beziehungen zu Pr\u00e4sident Putin\u201c. Dies habe ma\u00dfgeblich zu der Verst\u00e4ndigung auf die ungarische Hauptstadt als Begegnungsort beigetragen, die bei dem j\u00fcngsten Telefonat von Putin und Trump erzielt worden sei. Der nationalkonservative Orban hat wiederholt die westliche Unterst\u00fctzung der Ukraine kritisiert. Zudem steht er auf dem Standpunkt, dass Russland den Krieg bereits gewonnen habe. Das EU- und Nato-Land Ungarn grenzt an die Ukraine.<\/p>\n<p>12:29 Uhr \u2013 Russland meldet weiteren Vorsto\u00df in Ostukraine<\/p>\n<p>Die russischen Streitkr\u00e4fte r\u00fccken nach Angaben der Regierung im Osten der Ukraine weiter vor. Zuletzt sei das Dorf Molodezke in der Region Donezk eingenommen worden, teilt das Verteidigungsministerium mit.<\/p>\n<p>11:40 Uhr \u2013 Mehrheit der EU-L\u00e4nder f\u00fcr Ausstieg aus russischem Gas bis 2027<\/p>\n<p>Eine Mehrheit der EU-L\u00e4nder hat sich f\u00fcr ein Ende russischer Gaslieferungen bis Ende 2027 ausgesprochen. Die EU-Energieminister stimmten am Montag in Luxemburg f\u00fcr ein Gesetz, das einen schrittweisen Ausstieg vorsieht. Die Slowakei und Ungarn, die noch gro\u00dfe Mengen Gas aus Russland beziehen, wurden \u00fcberstimmt.<\/p>\n<p>Russisches Pipeline-Gas und Fl\u00fcssiggas (LNG) machten nach Kommissionsangaben im vergangenen Jahr rund 19 Prozent der Gasimporte der 27 EU-Staaten aus. Rund ein Drittel davon bezogen europ\u00e4ische Abnehmer demnach aus kurzfristigen Vertr\u00e4gen, die einfacher k\u00fcndbar sind. Diese Lieferungen sollen dem Gesetzentwurf zufolge sp\u00e4testens zum 17. Juni kommenden Jahres enden.<\/p>\n<p>Ausgenommen sind bis Ende 2027 an langfristige Vertr\u00e4ge gekoppelte Lieferungen \u00fcber Pipelines an L\u00e4nder, die keinen Zugang zu Wasser und H\u00e4fen haben. F\u00fcr diese Staaten ist es schwieriger, russisches Pipeline-Gas durch per Schiff geliefertes LNG zu ersetzen. Insbesondere Ungarn und die Slowakei k\u00f6nnten damit in den kommenden zwei Jahren weiter gro\u00dfe Mengen Gas aus Russland importieren. <\/p>\n<p>Das Gesetz sieht eine Notfallklausel vor. Sollte \u201epl\u00f6tzlich\u201c die \u201eEnergieversorgung eines oder mehrerer Mitgliedstaaten ernsthaft gef\u00e4hrdet\u201c sein, kann die EU-Kommission das Importverbot kurzfristig aussetzen.<\/p>\n<p>10:56 Uhr \u2013 Reiche begr\u00fc\u00dft EU-Ausstieg aus russischem Gas  <\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat die Pl\u00e4ne f\u00fcr einen vollst\u00e4ndigen Ausstieg der EU aus russischen Gaslieferungen begr\u00fc\u00dft. \u201eWir wollen einen wichtigen Schnitt machen, damit Putin seinen Krieg nicht weiter aus Energielieferungen, Rohstofflieferungen finanzieren kann\u201c, sagte Reiche am Montag bei einem Treffen der EU-Energieminister in Luxemburg. Sp\u00e4testens Ende 2027 soll weder Pipeline-Gas noch Fl\u00fcssiggas aus Russland mehr in die EU flie\u00dfen.<\/p>\n<p>10:42 Uhr \u2013 Merz mahnt zur Eile f\u00fcr neue Wehrpflicht<\/p>\n<p>CDU-Chef Friedrich Merz hat eine schnelle Einigung der schwarz-roten Koalition in der Frage der Wehrpflicht angemahnt. \u201eSo etwas darf sich nicht wiederholen, denn dieser Streit verdeckt, was die Bundesregierung eigentlich in den letzten Monaten richtigerweise schon auf den Weg gebracht hat\u201c, sagt der Kanzler nach der CDU-Pr\u00e4sidiumsklausur. Er habe Sonntagabend mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ein l\u00e4ngeres Telefonat gehabt und verabredet, \u201edass wir uns in den n\u00e4chsten Tagen zusammensetzen, um dieses Problem zu l\u00f6sen\u201c.<\/p>\n<p>10:01 Uhr \u2013 Trump-Putin-Treffen in Budapest? Frankreich stellt Bedingungen<\/p>\n<p>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin sollte nach Ansicht Frankreichs nur in die EU einreisen, sofern er zu einer bedingungslosen Waffenruhe bereit ist. Ein Austausch zwischen den USA und Russland sei n\u00fctzlich, sagt der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Jean-Noel Barrot vor einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Luxemburg. \u201eDer angek\u00fcndigte Besuch Wladimir Putins in der Europ\u00e4ischen Union hat jedoch nur dann einen Sinn, wenn er zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand f\u00fchrt.\u201c<\/p>\n<p>09:50 Uhr \u2013 Ukraine will 25 Patriot-Systeme kaufen<\/p>\n<p>Die Ukraine bereitet laut Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj einen Vertrag zum Kauf von 25 Patriot-Systemen vor. Die Luftabwehrsysteme sollten \u00fcber einen Zeitraum von mehreren Jahren geliefert werden, sagt Selenskyj vor der Presse am Sonntag. Die Aussagen durften aber erst am Montag ver\u00f6ffentlich werden. <\/p>\n<p>Die Ukraine wolle bei europ\u00e4ischen L\u00e4ndern darum werben, bevorzugt beliefert zu werden. Selenskyj erkl\u00e4rt sich bereit, zu einem geplanten Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin nach Budapest zu reisen, sollte seine Anwesenheit erw\u00fcnscht sein.<\/p>\n<p>08:27 Uhr \u2013 Kallas findet Putin-Treffen in Budapest \u201enicht sch\u00f6n\u201c<\/p>\n<p>Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas rechnet mit einer Verabschiedung des 19. Sanktionspakets gegen Russland in dieser Woche. Am Montag sei dies aber noch nicht zu erwarten, sagt Kallas vor einem Treffen der EU-Au\u00dfenminister in Luxemburg. Zu einer m\u00f6glichen Begegnung zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Budapest und damit einer Reise Putins in die EU erkl\u00e4rt Kallas, dies sei \u201enicht sch\u00f6n\u201c. Schlie\u00dflich gebe es einen Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Putin. <\/p>\n<p>06:23 Uhr \u2013 Trump fordert Einfrieren des Frontverlaufs in der Ukraine<\/p>\n<p>Nach Ansicht von US-Pr\u00e4sident Trump sollt der Frontverlauf eingefroren werden \u2013 inklusive einer daraus folgenden Teilung der \u00f6stlichen Donbass-Region. Russland und die Ukraine sollten jeweils dort bleiben, wo sich ihre Truppen aktuell bef\u00e4nden, alles Weitere sei \u201esehr schwer auszuhandeln\u201c, sagte Trump in der Air Force One. Der Donbass solle entlang des Frontverlaufs aufgeteilt werden, argumentierte er. Trump sagte weiter, die Kriegsparteien k\u00f6nnten \u201esp\u00e4ter verhandeln\u201c. <\/p>\n<p>04:02 Uhr \u2013 Treffen der EU-Au\u00dfenminister zur Ukraine  <\/p>\n<p>Die EU-Au\u00dfenminister treffen sich am Montag in Luxemburg, um \u00fcber den Ukraine-Krieg, den Indo-Pazifik und den Nahen Osten zu sprechen (9.15 Uhr MESZ). Dabei wird es unter anderem darum gehen, wie die EU den Friedensprozess im Gazastreifen unterst\u00fctzen und beim Wiederaufbau des Pal\u00e4stinensergebiets helfen kann. In Bezug auf die Ukraine wird es auch um Sicherheitsgarantien f\u00fcr Kiew f\u00fcr den Fall einer Waffenruhe sowie den EU-Beitritt des Landes gehen. Zudem wird das 19. Sanktionspaket gegen Russland diskutiert, das derzeit im Rat festh\u00e4ngt. Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha nimmt an dem Treffen teil. <\/p>\n<p>03:00 Uhr \u2013 Tote nach Drohnenangriff in Belgorod<\/p>\n<p>In der westrussischen Grenzregion Belgorod sollen nach Beh\u00f6rdenangaben zwei Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff umgekommen sein.<\/p>\n<p>00:22 Uhr \u2013 Britische Soldaten sollen Drohnen \u00fcber Milit\u00e4rbasen abschie\u00dfen d\u00fcrfen<\/p>\n<p>Britische Soldaten sollen einem Medienbericht zufolge neue Abschussbefugnisse f\u00fcr Drohnen erhalten, die Milit\u00e4rbasen in Gro\u00dfbritannien bedrohen. Das berichtete die Zeitung \u201eThe Telegraph\u201c am Sonntag unter Berufung auf eine bevorstehende Ank\u00fcndigung von Verteidigungsminister John Healey. Healey werde demnach seine Pl\u00e4ne vorstellen, wie die wichtigsten Milit\u00e4rbasen des Landes angesichts einer wachsenden Bedrohung durch Russland gesch\u00fctzt werden sollen. Eine Stellungnahme des Ministeriums lag zun\u00e4chst nicht vor. <\/p>\n<p>00:03 Uhr \u2013 Trump soll Selenskyj zu Gebietsabtretungen aufgefordert haben<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump hat Selenskyj Insidern zufolge bei dem Treffen am Freitag dazu gedr\u00e4ngt, Teile des Staatsgebiets an Russland abzutreten. Das Treffen sei f\u00fcr die ukrainische Delegation eine klare Entt\u00e4uschung gewesen, sagten zwei mit den Gespr\u00e4chen vertraute Personen am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Trump habe es auch abgelehnt, Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper an die Ukraine zu liefern. Stattdessen habe er davon geredet, sowohl Kiew als auch Moskau Sicherheitsgarantien zu geben, was die ukrainische Delegation als verwirrend empfunden habe. Eine Stellungnahme des Wei\u00dfen Hauses und des ukrainischen Pr\u00e4sidialamtes lag zun\u00e4chst nicht vor. <\/p>\n<p>Nach dem Treffen hatte Trump zu einem Waffenstillstand an den gegenw\u00e4rtigen Frontlinien aufgerufen. Selenskyj schloss sich dieser Position in \u00c4u\u00dferungen gegen\u00fcber Reportern an. Ein dritter Insider sagte, Trump habe diesen Vorschlag w\u00e4hrend des Treffens gemacht, nachdem Selenskyj erkl\u00e4rt habe, er werde freiwillig kein Territorium an Russland abtreten. \u201eEs war ziemlich \u00fcbel\u201c, sagte einer der Insider. Trumps Botschaft an Selenskyj sei gewesen: \u201eEuer Land wird erfrieren und euer Land wird zerst\u00f6rt werden, wenn die Ukraine kein Abkommen mit Russland schlie\u00dft.\u201c Trump habe w\u00e4hrend des Treffens zudem mehrfach unfl\u00e4tige Ausdr\u00fccke benutzt.<\/p>\n<p>Zwei Insidern zufolge gab es den Eindruck, Trump sei von einem Telefonat mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin am Donnerstag beeinflusst worden. W\u00e4hrend dieses Gespr\u00e4chs hatte Putin laut \u201eWashington Post\u201c einen Gebietstausch vorgeschlagen. Demnach solle die Ukraine die Regionen Donezk und Luhansk abtreten und im Gegenzug kleine Teile von Saporischschja und Cherson erhalten. Einer der Insider sagte, US-Vertreter h\u00e4tten Selenskyj am Freitag genau das vorgeschlagen. Die Ukrainer sehen in den von ihnen noch gehaltenen Teilen von Donezk und Luhansk aber einen gro\u00dfen strategischen Wert. Eine Abtretung w\u00fcrde den Rest der Ukraine nach ihrer Einsch\u00e4tzung anf\u00e4lliger f\u00fcr russische Offensiven machen.<\/p>\n<p>Sonntag, 19. Oktober: 20:44 Uhr \u2013 Russischer Angriff auf Kohlegrube<\/p>\n<p>Das russische Milit\u00e4r hat nach offiziellen Angaben einen schweren Angriff gegen eine Kohlegrube in der ukrainischen Region Dnipropetrowsk durchgef\u00fchrt. \u201eKurz vor Beginn der Heizperiode hat der Feind erneut einen Schlag gegen die ukrainische Energiewirtschaft gef\u00fchrt\u201c, teilte die Leitung des Bergwerks auf Telegram mit. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich 192 Bergarbeiter der Mine unter Tage. \u201eDie Evakuierung unserer Kollegen an die Oberfl\u00e4che dauert an\u201c, hei\u00dft es in der Mitteilung. <\/p>\n<p>\u00dcber die Art des Angriffs und die dabei angerichteten Sch\u00e4den wurden keine Angaben gemacht. Die Bergwerksleitung wies darauf hin, dass dies bereits der vierte gro\u00df angelegte Angriff auf die Kohleanlagen des Unternehmens in den vergangenen zwei Monaten sei. <\/p>\n<p>15:44 Uhr \u2013 Selenskyj fordert nach USA-Besuch weiteres Treffen der \u201eKoalition der Willigen\u201c<\/p>\n<p>Nach seinem Besuch in den USA hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj eindringlich an die Verb\u00fcndeten seines Landes appelliert, keine Beschwichtigungspolitik gegen\u00fcber Russland zu fahren.<\/p>\n<p>\u201eDie Ukraine wird Terroristen niemals eine Belohnung f\u00fcr ihre Verbrechen gew\u00e4hren, und wir z\u00e4hlen auf unsere Partner, diese Position zu unterst\u00fctzen\u201c, schrieb Selenskyj am Sonntag im Onlinedienst Telegram. Es sei Zeit f\u00fcr ein weiteres Treffen der sogenannten Koalition der Willigen.<\/p>\n<p>Selenskyj begr\u00fcndete seine Forderung nach einer baldigen Sitzung der \u00fcberwiegend europ\u00e4ischen Ukraine-Unterst\u00fctzer mit der Notwendigkeit \u201eentschlossener Schritte\u201c gegen\u00fcber Russland.<\/p>\n<p>EPD\/dpa\/afp\/AP\/rtr\/fro\/saha\/ceb\/lay\/krott\/dp\/kami<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach seinem Besuch in den USA hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ein weiteres Treffen der \u201eKoalition der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":514647,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,188,14,15,110,111,4043,4044,850,307,115,12,116,112,117],"class_list":{"0":"post-514646","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-liveticker","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsteam","15":"tag-putin","16":"tag-russia","17":"tag-russian-federation","18":"tag-russische-foederation","19":"tag-russland","20":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-selenskyj","23":"tag-wladimir","24":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115409674865188920","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/514646","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=514646"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/514646\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/514647"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=514646"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=514646"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=514646"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}