{"id":515172,"date":"2025-10-21T07:06:11","date_gmt":"2025-10-21T07:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/515172\/"},"modified":"2025-10-21T07:06:11","modified_gmt":"2025-10-21T07:06:11","slug":"sollte-verbal-etwas-abruesten-cdu-sozialfluegel-kritisiert-merz-fuer-stadtbild-aussage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/515172\/","title":{"rendered":"&#8222;Sollte verbal etwas abr\u00fcsten&#8220;: CDU-Sozialfl\u00fcgel kritisiert Merz f\u00fcr &#8222;Stadtbild&#8220;-Aussage"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Sollte verbal etwas abr\u00fcsten&#8220;<br \/>\n                CDU-Sozialfl\u00fcgel kritisiert Merz f\u00fcr &#8222;Stadtbild&#8220;-Aussage<\/p>\n<p>\t\t\t\t              21.10.2025, 07:56 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Friedrich Merz&#8216; Aussage zum &#8222;Stadtbild&#8220; polarisiert weiterhin. Auch aus Teilen seiner eigenen Partei kommt Gegenwind. Der Chef des CDU-Sozialfl\u00fcgels fordert einen anderen Stil vom Kanzler. <\/strong><\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz st\u00f6\u00dft auch in der eigenen Partei mit seinen \u00c4u\u00dferungen \u00fcber &#8222;Stadtbild&#8220; und Migration auf Kritik. Der Chef des CDU-Sozialfl\u00fcgels, Dennis Radtke, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: &#8222;Nat\u00fcrlich haben wir an vielen Stellen ein verst\u00f6rendes Stadtbild, aber zu suggerieren, dies w\u00fcrde sich durch Abschiebungen \u00e4ndern, ist zu kurz gesprungen, erweckt unerf\u00fcllbare Erwartungen und wird der Komplexit\u00e4t des Problems nicht gerecht.&#8220;<\/p>\n<p>Der Landeschef der baden-w\u00fcrttembergischen CDU, Manuel Hagel, sagte im ZDF, es habe sich in Deutschland etwas ver\u00e4ndert &#8211; und das habe etwas mit Migration zu tun, aber nicht nur. &#8222;Am Ende geht es nicht um Menschen oder Gruppen. Es geht vor allen Dingen darum, dass wir die Probleme &#8211; innere Sicherheit, Ordnung in unseren Innenst\u00e4dten &#8211; l\u00f6sen.&#8220; Viele Menschen mit Migrationshintergrund seien Teil der b\u00fcrgerlichen Mitte, Teil des Wohlstands, Teil der Wertegemeinschaft. &#8222;Und deshalb rate ich da sehr, verbal etwas abzur\u00fcsten und sehr differenziert in dieser Debatte auch vorzugehen.&#8220;<\/p>\n<p>Auch SPD-Generalsekret\u00e4r Tim Kl\u00fcssendorf warf Merz vor, zu spalten. Es gebe in Deutschland Probleme &#8211; und die d\u00fcrfe man benennen. &#8222;Aber das alles immer wieder auf eine Frage zur\u00fcckzuf\u00fchren, auf die Frage der Migration, und da so viel miteinander zu vermengen und zu pauschalisieren &#8211; das spaltet und das zerst\u00f6rt Vertrauen&#8220;, sagte er in der ntv-Talkshow &#8222;Pinar Atalay&#8220;.<\/p>\n<p>Merz unterstreicht Aussage nochmal<\/p>\n<p>Der Kanzler war vor einer Woche in Potsdam von einem Reporter auf das Erstarken der AfD angesprochen worden. Merz sagte daraufhin unter anderem, dass man fr\u00fchere Vers\u00e4umnisse in der Migrationspolitik korrigiere und Fortschritte mache. &#8222;Aber wir haben nat\u00fcrlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr gro\u00dfem Umfang auch R\u00fcckf\u00fchrungen zu erm\u00f6glichen und durchzuf\u00fchren.&#8220; Die \u00c4u\u00dferung war von der Opposition, aber auch vom Koalitionspartner SPD kritisiert worden.<\/p>\n<p>Merz verteidigte seine Worte am Montag: &#8222;Ich habe gar nichts zur\u00fcckzunehmen&#8220;, sagte er. &#8222;Im Gegenteil, ich unterstreiche es noch einmal: Wir m\u00fcssen daran etwas \u00e4ndern, und der Bundesinnenminister ist dabei, daran etwas zu \u00e4ndern, und wir werden diese Politik fortsetzen.&#8220;<\/p>\n<p>Andere Strategie gegen AfD<\/p>\n<p>Radtke, der Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) ist, sagte den Funke-Zeitungen: &#8222;Probleme wie Drogensucht, Obdachlosigkeit oder Mackertum bei Jugendlichen lassen sich nicht abschieben, sondern m\u00fcssen angepackt werden.&#8220; Nat\u00fcrlich m\u00fcssten illegal eingereiste Migranten abgeschoben werden &#8211; aber viele Probleme w\u00fcrden fortbestehen. <\/p>\n<p>Er mahnte: &#8222;Friedrich Merz ist nicht mehr der launige Kommentator am Spielfeldrand, der einen raushaut, sondern ihm kommt als Kanzler eine besondere Verantwortung f\u00fcr den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, die Debattenkultur und einer positiven Zukunftserz\u00e4hlung zu.&#8220; Die beste Strategie gegen die AfD sei Politik, die Probleme l\u00f6se, Versprechen einhalte und in der Kommunikation ebenso klar wie empathisch sei, sagte Radtke. <\/p>\n<p>Merz hatte erneut einen klaren Abgrenzungskurs der CDU gegen\u00fcber der AfD angek\u00fcndigt. 2026 werden in Rheinland-Pfalz, Baden-W\u00fcrttemberg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern neue Landtage gew\u00e4hlt. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern kommt die AfD in j\u00fcngsten Umfragen an die 40 Prozent heran und ist mit weitem Abstand st\u00e4rkste Partei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Sollte verbal etwas abr\u00fcsten&#8220; CDU-Sozialfl\u00fcgel kritisiert Merz f\u00fcr &#8222;Stadtbild&#8220;-Aussage 21.10.2025, 07:56 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":515173,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[414,186,31,29,775,30,13,382,14,15,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-515172","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-abschiebung","9":"tag-afd","10":"tag-cdu","11":"tag-deutschland","12":"tag-friedrich-merz","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-migration","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115410893918327908","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/515172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=515172"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/515172\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/515173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=515172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=515172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=515172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}