{"id":51580,"date":"2025-04-22T07:50:08","date_gmt":"2025-04-22T07:50:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/51580\/"},"modified":"2025-04-22T07:50:08","modified_gmt":"2025-04-22T07:50:08","slug":"marktbericht-trump-attacke-kostet-auch-dax-einige-punkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/51580\/","title":{"rendered":"Marktbericht: Trump-Attacke kostet auch DAX einige Punkte"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 22.04.2025 09:26 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>US-Pr\u00e4sident Trump kn\u00f6pft sich den Fed-Chef Jerome Powell vor, die M\u00e4rkte reagieren mit Kursverlusten. Nach schwachen Vorgaben von der Wall Street folgt auch der DAX zun\u00e4chst ins Minus &#8211; aber die Abschl\u00e4ge sind \u00fcberschaubar. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer DAX sinkt im fr\u00fchen Handel um 0,3 Prozent auf 21.138 Punkte. Am vergangenen Donnerstag war der deutsche Leitindex <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-dax-dow-ezb-leitzins-fed-100.html\" title=\"Marktbericht: Wall Street ohne klare Linie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">0,5 Prozent schw\u00e4cher bei 21.205,86 Punkten aus dem Handel gegangen<\/a>. Aus charttechnischer Sicht w\u00e4re ein nachhaltiger Ausbruch \u00fcber die Marke von 21.300 Punkten hilfreich f\u00fcr weitere Kursgewinne, hei\u00dft es von den Fachleuten von HSBC.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie neue Handelswoche beginnt aber wieder mit einem Schw\u00e4chesignal. Der Grund sind erneute Irritationen f\u00fcr die M\u00e4rkte aus den USA. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte gestern abermals eine Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve gefordert. Au\u00dferdem bezeichnete er den Notenbankchef Powell als &#8222;Mr. Zu Sp\u00e4t&#8220; sowie einen &#8222;gro\u00dfen Loser&#8220;, weil dieser die Zinsen wegen gro\u00dfer Inflationsrisiken vorerst nicht senken will.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Mit der Kritik an Jerome Powell entfacht Donald Trump ein zus\u00e4tzliches Feuer der Unsicherheit&#8220;, sagt Thomas Altmann von QC Partners. Anleger verlie\u00dfen sich darauf, dass die Fed unabh\u00e4ngig agiere, um im Rahmen ihres Mandats die besten Entscheidungen f\u00fcr Vollbesch\u00e4ftigung und Preisstabilit\u00e4t zu treffen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngesichts der politischen Unsicherheiten und der anhaltenden Zollkonflikte bleiben die Anleger also auch weiterhin vorsichtig. Nach den deutlichen Kursverlusten der Vorwochen seien die europ\u00e4ischen B\u00f6rsen zwar in eine Erholungsphase \u00fcbergegangen, schrieb Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Allerdings sei damit der Spuk an den M\u00e4rkten noch nicht vorbei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Es bleibt dabei, dass eine gro\u00dfe politische Disruption stattfindet in den USA und im Welthandelssystem.&#8220; Z\u00f6lle sind Kater zufolge nur der gegenw\u00e4rtig sichtbarste Ausdruck der neuen unkooperativen politischen Strategie aus dem Wei\u00dfen Haus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHoffnung liegt weiterhin auf der EZB. Die Erwartung weiterer geldpolitischer Lockerungen in der Eurozone d\u00fcrfte dazu f\u00fchren, dass die europ\u00e4ischen B\u00f6rsen sich weiterhin besser entwickelten als der US-Aktienmarkt, schrieb Kapitalmarktstratege J\u00fcrgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den Attacken von US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf Jerome Powell waren gestern alle drei wichtigen US-Indizes eingeknickt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones verabschiedete mit einem Minus von 2,5 Prozent bei 38.170 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&amp;P 500 verlor 2,4 Prozent auf 5.158 Z\u00e4hler, und der technologielastige Nasdaq gab 2,5 Prozent auf 15.870 Stellen nach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Trump-Attacken verunsichern auch Anleger in Asien. Der Nikkei-Index verlor 0,2 Prozent auf 34.220 Punkte, der breiter gefasste Topix notierte knapp im Plus. &#8222;Die Anleger rechnen damit, dass sich die wachsende Unsicherheit in Bezug auf die US-Geldpolitik negativ auf die Finanzm\u00e4rkte und die Wirtschaft insgesamt auswirken wird&#8220;, sagte Hiroyuki Kikukawa, Chefstratege von Nissan Securities Investment.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm chinesischen Aktienmarkt konnten die Indizes ein kleines Plus erzielen. Die B\u00f6rse in Shanghai r\u00fcckte um 0,5 Prozent vor, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewann 0,3 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie im Vergleich zu den Entwicklungen an der Wall Street relativ begrenzten Verluste in Asien lassen nach Angaben von Experten vermuten, dass die Fonds Gelder in Aktien aus Asien umschichten k\u00f6nnten. &#8222;Der &#8218;Sell America-Handel&#8216; war in vollem Gange&#8220;, sagte Tapas Strickland, Leiter M\u00e4rkte bei NAB. &#8222;Unabh\u00e4ngig davon, ob Pr\u00e4sident Trump rechtlich in der Lage und gewillt ist, gegen die Fed vorzugehen, unterstreicht das Gerangel den Verlust des US-Exzeptionalismus und das sehr reale politische Risiko f\u00fcr Investoren.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Verunsicherung vieler Anleger nach den erneuten Trump-Angriffen auf Fed-Chef Powell treibt den Goldpreis stark in die H\u00f6he. Das Edelmetall, das in Krisenzeiten gern als sicherer Hafen angesteuert wird, verteuert sich um bis zu 2,1 Prozent auf einen neuen Rekordstand von 3495,44 Dollar je Feinunze.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls Folge des US-Zollkonflikts liefert der Bonner Logistikkonzern DHL ab sofort keine Pakete mehr an Privatleute in dem nordamerikanischen Staat aus, die einen Wert von mehr als 800 Dollar haben. Diese vor\u00fcbergehende Ma\u00dfnahme dauere voraussichtlich nur einige Tage, sagte eine Firmensprecherin. Begr\u00fcndet wurde dies mit den ge\u00e4nderten Zollbestimmungen der USA, durch die der Grenzwert f\u00fcr ein formelles Einfuhrverfahren von 2.500 Dollar auf 800 Dollar gesenkt worden war. Diese Regelung habe einen hohen Mehraufwand zur Verzollung verursacht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Kosmetikkonzern L&#8217;Oreal hat im ersten Quartal auch dank des besseren Gesch\u00e4fts in China besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz zog um 4,4 Prozent auf 11,73 Milliarden Euro an. Auf vergleichbarer Basis waren es 3,5 Prozent Plus. Gut fielen die Gesch\u00e4fte mit teurer Kosmetik und Parf\u00fcm aus. Vor allem in der Region Nordasien \u00fcberraschte L&#8217;Oreal, dort gab es ein Umsatzplus auf vergleichbarer Basis von fast sieben Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Schweizer Pharmakonzern Roche will in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren 50 Milliarden Dollar in den USA investieren. Die Investitionen sollen zur Schaffung von mehr als 12.000 neuen Arbeitspl\u00e4tzen f\u00fchren, darunter fast 6.500 Jobs im Bau sowie 1.000 Arbeitspl\u00e4tze bei Roche, wie das Basler Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Konzern besch\u00e4ftige in acht US-Bundesstaaten bereits 25.000 Mitarbeiter. Sobald alle neuen und erweiterten Produktionskapazit\u00e4ten in Betrieb genommen sind, wird Roche mehr Medikamente aus den USA exportieren als importieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 22.04.2025 09:26 Uhr US-Pr\u00e4sident Trump kn\u00f6pft sich den Fed-Chef Jerome Powell vor, die M\u00e4rkte reagieren mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":51581,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,1384,29,24674,30,171,5800,174,173,172,14047],"class_list":{"0":"post-51580","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-dax","12":"tag-deutschland","13":"tag-dow-jones-nasdaq","14":"tag-germany","15":"tag-markets","16":"tag-marktbericht","17":"tag-maerkte","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-zollkonflikt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114380526316560447","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51580"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51580\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/51581"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}