{"id":515923,"date":"2025-10-21T14:10:18","date_gmt":"2025-10-21T14:10:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/515923\/"},"modified":"2025-10-21T14:10:18","modified_gmt":"2025-10-21T14:10:18","slug":"zwei-landkreise-von-sperrzone-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/515923\/","title":{"rendered":"Zwei Landkreise von Sperrzone betroffen"},"content":{"rendered":"<p>Teile der s\u00fcdhessischen Landkreise Bergstra\u00dfe und Odenwald liegen in dieser Sperrzone, wie das Hessische Landwirtschaftsministerium (HMLU) mitteilt. Anl\u00e4sslich des Falls spricht das HMLU erneut eine Impfempfehlung gegen die zuletzt aufgetretenen Serotypen 3, 4 und 8 f\u00fcr hessische Wiederk\u00e4uer aus.<\/p>\n<p>Das Virus wird durch kleine blutsaugende Stechm\u00fccken \u00fcbertragen, sogenannte Gnitzen. Die Blauzungenkrankheit ist eine Krankheit der Wiederk\u00e4uer: Vor allem Rinder, Schafe und Ziegen k\u00f6nnen sich anstecken. Aber auch Kameliden (bspw. Lamas und Alpakas) sind empf\u00e4nglich. Erkrankte Tiere leiden schwer. Sie bekommen hohes Fieber, wirken apathisch und fressen nicht mehr. Nase und Mund sind ger\u00f6tet und die Zunge schwillt an. Auch Bindehautentz\u00fcndung kann ein Symptom sein. Au\u00dferdem kann sich Lahmheit zeigen und es kann zu Missbildungen oder Aborten beim Nachwuchs kommen. Das Virusgeschehen kann auch zu Todesf\u00e4llen f\u00fchren. Wenn Tierhalter Symptome erkennen, sollten sie umgehend den Hoftierarzt rufen, r\u00e4t das Landwirtschaftsministerium. F\u00fcr den Menschen ist das Virus ungef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr f\u00fchrten Infektionen durch das BTV3 zu hohen Verlusten in hessischen Schaf- und Rinderhaltungen. Mittlerweile sind fast 170.000 Rinder, 80.000 Schafe und 4.000 Ziegen in Hessen mit Unterst\u00fctzung des Landwirtschaftsministeriums und der Tierseuchenkasse gegen BTV3 geimpft. Auch aufgrund dieser Impfungen wurden in Hessen 2025 bisher nur wenige Ausbr\u00fcche der Blauzungenkrankheit festgestellt. Die Entwicklung der BTV-Seuchensituation in Frankreich in den vergangenen Wochen hatte die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen Eintrag der Serotypen 4 und 8 des BTV in das baden-w\u00fcrttembergische Grenzgebiet deutlich erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Landwirtschaftsministerium empfiehlt Impfung der Serotypen 3, 4 und 8<\/p>\n<p>Wie der Fall in Baden-W\u00fcrttemberg zeigt, besteht in den kommenden Jahren ein erh\u00f6htes Risiko, dass auch Virusst\u00e4mme der Serotypen 4 und 8 nach Hessen eingeschleppt werden. Da Impfungen gegen einen der Serotypen keinen Schutz gegen die anderen Serotypen bieten, r\u00e4t das Landwirtschaftsministerium Halterinnen und Haltern von Rindern, Schafen und Ziegen deshalb, ihre Tiere gegen die Serotypen 3, 4 und 8 des Blauzungenvirus impfen zu lassen. Im Falle der Impfung gegen BTV 4 und 8 kann ein Kombinationsimpfstoff eingesetzt werden. Die Impfungen sollten vor der n\u00e4chsten Infektionswelle, die mit einer Vermehrung der das Virus \u00fcbertragenden Stechm\u00fccken in der w\u00e4rmeren Jahreszeit beginnt, abgeschlossen sein. Ein Zuschuss zur Impfung gegen den Serotyp 8 ist aus beihilferechtlichen Gr\u00fcnden derzeit nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Bedingungen f\u00fcr die Verbringung von Tieren aus der Sperrzone<\/p>\n<p>Da in Deutschland au\u00dferhalb der nun notwendigen Sperrzone bisher nur BTV vom Serotyp 3 nachgewiesen wurde, gelten f\u00fcr die Verbringung von Tieren empf\u00e4nglicher Arten aus der BTV 8-Sperrzone heraus strenge Vorgaben. Innerhalb der Sperrzone bestehen keine Verbringungsbeschr\u00e4nkungen. F\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe innerhalb der Sperrzone ergeben sich infolge der geltenden Verbringungsauflagen Einschr\u00e4nkungen beim Transport und Handel mit Tieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Teile der s\u00fcdhessischen Landkreise Bergstra\u00dfe und Odenwald liegen in dieser Sperrzone, wie das Hessische Landwirtschaftsministerium (HMLU) mitteilt. 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