{"id":515988,"date":"2025-10-21T14:44:10","date_gmt":"2025-10-21T14:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/515988\/"},"modified":"2025-10-21T14:44:10","modified_gmt":"2025-10-21T14:44:10","slug":"niedersachsen-bremen-mehr-wolfsrudel-leben-in-niedersachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/515988\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Mehr Wolfsrudel leben in Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Mehr Wolfsrudel leben in Niedersachsen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              21.10.2025, 16:27 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die Zahl der Wolfsrudel in Niedersachsen w\u00e4chst weiter. Inzwischen leben landesweit 59 Rudel, wie aus vorl\u00e4ufigen Monitoring-Daten hervorgeht. Auch zu den Nutztierrissen gibt es neue Zahlen.<\/strong><\/p>\n<p>Hannover (dpa\/lni) &#8211; Die Zahl der freilebenden Wolfsrudel in Niedersachsen hat sich in den vergangenen Monaten weiter erh\u00f6ht. Zum Ende des dritten Quartals dieses Jahres wurden landesweit insgesamt 59 Wolfsrudel erfasst, wie die f\u00fcr das Wolfsmonitoring zust\u00e4ndige Landesj\u00e4gerschaft in Hannover mitteilte. Das sind drei Rudel mehr als bei der Erfassung im dritten Quartal 2024. Auch die Zahl der Wolfsterritorien erh\u00f6hte sich von 63 (3. Quartal 2024) auf nun 64.\u00a0<\/p>\n<p>Neben den 59 Wolfsrudeln registrierten die J\u00e4gerinnen und J\u00e4ger zuletzt zudem drei Wolfspaare und zwei residente Einzeltiere. In der Statistik werden auch f\u00fcnf Totfunde gef\u00fchrt. Vier dieser W\u00f6lfe kamen demnach bei Verkehrsunf\u00e4llen ums Leben. Bei einem toten Wolf, der Ende September im Landkreis L\u00fcneburg gefunden wurde, ist die Todesursache bislang unklar. W\u00f6lfe stehen unter strengem Naturschutz.<\/p>\n<p>Wie sich die Riss-Zahlen entwickelten<\/p>\n<p>Zwischen 1. Juli und 30. September wurden im Rahmen des Monitorings 100 \u00dcbergriffe auf Nutztiere dokumentiert. &#8222;Die Nutztierrisse bleiben auf konstant hohem Niveau&#8220;, teilte die Landesj\u00e4gerschaft mit. Dabei wurden den Angaben zufolge 200 Tiere get\u00f6tet, 101 verletzt und f\u00fcnf als verschollen gemeldet. In 78 F\u00e4llen wurde ein Wolf als Verursacher identifiziert, in vier F\u00e4llen wurde der Wolf ausgeschlossen. In 17 F\u00e4llen war eine sichere Feststellung des Verursachers nicht m\u00f6glich, ein weiterer Fall wird noch bearbeitet.<\/p>\n<p>Am h\u00e4ufigsten betroffen waren Schafe, gefolgt von Rindern und Pferden. Die meisten best\u00e4tigten \u00dcbergriffe (21) ereigneten sich demnach im Landkreis Cuxhaven. Nach etlichen Rissen von Schafen und Rindern hatte der Nieders\u00e4chsische Landesbetrieb f\u00fcr Wasserwirtschaft, K\u00fcsten- und Naturschutz (NLWKN) dort k\u00fcrzlich eine Ausnahmegenehmigung f\u00fcr den Abschuss eines Wolfes erteilt. So sollten Weidetiere gesch\u00fctzt werden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>\u00dcber den Wolf diskutieren Bef\u00fcrworter und Gegner in Niedersachsen seit Jahren emotional. Da es immer wieder zu Rissen von Nutztieren wie Schafen und Rindern kommt, sind W\u00f6lfe vor allem f\u00fcr die Weidetierhaltung ein Problem. Umweltminister Meyer hatte zuletzt gesagt, er halte den Erhalt von mindestens 44 Rudeln f\u00fcr angemessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Mehr Wolfsrudel leben in Niedersachsen 21.10.2025, 16:27 Uhr Die Zahl der Wolfsrudel in Niedersachsen w\u00e4chst&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":515989,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30,7473,1411,85848],"class_list":{"0":"post-515988","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-mehr","13":"tag-niedersachsen","14":"tag-wolfsrudel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115412694808764433","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/515988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=515988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/515988\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/515989"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=515988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=515988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=515988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}