{"id":516505,"date":"2025-10-21T19:25:11","date_gmt":"2025-10-21T19:25:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/516505\/"},"modified":"2025-10-21T19:25:11","modified_gmt":"2025-10-21T19:25:11","slug":"brandenburgs-ministerpraesident-woidke-irritiert-mit-aeusserungen-zur-afd-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/516505\/","title":{"rendered":"Brandenburgs Ministerpr\u00e4sident Woidke irritiert mit \u00c4u\u00dferungen zur AfD &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Brandenburgs Ministerpr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Dietmar_Woidke\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dietmar Woidke<\/a> hat die aktuelle <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Brandmauer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brandmauer<\/a>-Debatte aus der CDU nun auch in seine <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/SPD\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a> geholt.\u00a0 Am Montag sagte Woidke, der auch Chef der brandenburgischen Sozialdemokraten ist, dass eine Zusammenarbeit mit der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/AfD\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD<\/a> grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich sei \u2013 wenn diese sich sehr stark ver\u00e4ndere. \u201eSie selbst hat es in der Hand, die Brandmauer noch heute \u00fcberfl\u00fcssig zu machen\u201c, sagte der Sozialdemokrat: \u201eIndem sie alle Extremisten, alle Neonazis, alle ehemaligen NPD-Mitglieder und viele andere, die diesen Staat verachten, die die Demokratie und die Freiheit verachten, rausschmei\u00dft.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Woidke war in der vergangenen Woche Gastgeber von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Potsdam gewesen, als dieser seine umstrittene Stadtbild-Bemerkung gemacht hatte. Nun erf\u00e4hrt auch er selbst teils deutliche Kritik an seinen Aussagen. Aus der eigenen Partei erntete Woidke in erster Linie Skepsis f\u00fcr die Annahme, die AfD k\u00f6nne sich personell so weit erneuern, dass sich ihr rechtsextremer Grundcharakter \u00e4ndere.\u00a0 Die Cottbuser SPD-Bundestagsabgeordnete Maja Wallstein sagte der Zeitschrift Spiegel, die AfD w\u00e4hle \u201eExtremisten in ihre h\u00f6chsten \u00c4mter\u201c, insofern stelle sich die Frage einer Zusammenarbeit nicht. Der Gr\u00fcnen-Landeschef Clemens Rostock bezeichnete Woidkes Aussagen als \u201ebrandgef\u00e4hrlich\u201c.<\/p>\n<p>Zustimmung erh\u00e4lt der SPD-Politiker von seinem Koalitionspartner<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Aber Woidke erhielt auch Zustimmung \u2013 zum einen von seinem Koalitionspartner. BSW-Landeschefin Friederike Benda sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Menschen erwarteten von politischen Verantwortungstr\u00e4gern \u201ezu Recht konkrete Ver\u00e4nderungen, keine taktischen Spielchen und keine symbolischen Brandmauer-Phrasen.\u201c Sie erg\u00e4nzte: \u201eWir begr\u00fc\u00dfen es, wenn die unsinnige Brandmauer endlich f\u00e4llt und k\u00fcnftig entlang von Sachfragen Politik gemacht wird.\u201c Brandenburgs Innenminister Ren\u00e9 Wilke (parteilos) sagte der S\u00fcddeutschen Zeitung, die Kritik an den \u00c4u\u00dferungen des Ministerpr\u00e4sidenten sei \u201edaneben\u201c: Woidke habe der AfD \u201ekeine Zusammenarbeit in Aussicht gestellt, sondern ihre st\u00e4ndige Opferhaltung entlarvt.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In Brandenburg hat der Verfassungsschutz die Partei als rechtsextremistisch eingestuft. Sie steht daher unter besonderer Beobachtung. Auch mehrere ihrer f\u00fchrenden Mitglieder gelten demnach als Rechtsextremisten, darunter unter anderem der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Hans-Christoph Berndt sowie deren Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Dennis Hochloch. Laut Verfassungsschutzbericht pflegt der Landesverband intensive Kontakte zu rechtsradikalen Organisationen und stellt die demokratische Grundordnung infrage.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auf die Frage, wie viel von dem brandenburgischen AfD-Landesverband noch \u00fcbrig bleibe, wenn s\u00e4mtliche Extremisten ihn verlie\u00dfen, antwortete Wilke, der derzeit wohl als das liebste Feindbild der Rechtsextremen dient: Man m\u00fcsse bei der Partei zwischen Kader, radikalisierten Anh\u00e4ngern und W\u00e4hlern immer klar unterscheiden. Wichtig sei aber, eines klarzustellen: \u201eDer Grund f\u00fcr die Brandmauer ist nicht der b\u00f6se Wille der anderen Parteien. Es ist die AfD selbst, die sich immer weiter radikalisiert hat und Rechtsextremisten in ihren Reihen duldet. Es ist also an der Partei, sich in die Lage zu versetzen, dass demokratische Parteien mit ihr zusammen arbeiten k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Brandenburgs Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke hat die aktuelle Brandmauer-Debatte aus der CDU nun auch in seine SPD geholt.\u00a0 Am&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":516506,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[186,29277,29,7996,30,13,148,14,15,16,12,184,149,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-516505","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-afd","9":"tag-brandmauer","10":"tag-deutschland","11":"tag-dietmar-woidke","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-leserdiskussion","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-spd","20":"tag-sueddeutsche-zeitung","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115413799692527620","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516505","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=516505"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516505\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/516506"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=516505"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=516505"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=516505"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}