{"id":516607,"date":"2025-10-21T20:19:12","date_gmt":"2025-10-21T20:19:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/516607\/"},"modified":"2025-10-21T20:19:12","modified_gmt":"2025-10-21T20:19:12","slug":"arbeitslosigkeit-koennte-in-hessen-sinken-mehr-jobs-in-frankfurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/516607\/","title":{"rendered":"Arbeitslosigkeit k\u00f6nnte in Hessen sinken \u2013 mehr Jobs in Frankfurt"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 21.10.2025, 20:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fnp.de\/autor\/niklas-hecht-yz664cz7.html\" title=\"Zur Autorenseite von Niklas Hecht\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" hecht=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niklas Hecht<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Das Forschungsinstitut IAB sieht den Arbeitsmarkt in Hessen 2026 im Aufschwung. Die Experten heben besonders einen Standortvorteil hervor.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Frankfurt \u2013 Die Industrie in Hessen hat kein gutes Jahr hinter sich: Nach <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/hessen\/ist-alles-weg-reifen-werk-in-hessen-schliesst-nach-125-jahren-93950145.html\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;125 Jahren machte der Reifenhersteller Goodyear&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/hessen\/ist-alles-weg-reifen-werk-in-hessen-schliesst-nach-125-jahren-93950145.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:30}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">125 Jahren machte der Reifenhersteller Goodyear<\/a> seinen Standort in Fulda dicht, mit <a href=\"https:\/\/www.giessener-allgemeine.de\/hessen\/aus-stahlwerk-in-mittelhessen-wird-zerschlagen-470-jobs-vor-dem-93903006.html\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Buderus Edelstahl in Wetzlar wurde das letzte Stahlwerk im Bundesland zerschlagen&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.giessener-allgemeine.de\/hessen\/aus-stahlwerk-in-mittelhessen-wird-zerschlagen-470-jobs-vor-dem-93903006.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:30}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Buderus Edelstahl in Wetzlar wurde das letzte Stahlwerk im Bundesland zerschlagen<\/a> und im <a href=\"https:\/\/www.hna.de\/lokales\/rotenburg-bebra\/der-insolventen-ae-group-auffangen-millionen-gegen-das-tiefe-loch-sozialplan-soll-mitarbeiter-93913658.html\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;nordhessischen Nentershausen schloss der Autozulieferer AE Group&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.hna.de\/lokales\/rotenburg-bebra\/der-insolventen-ae-group-auffangen-millionen-gegen-das-tiefe-loch-sozialplan-soll-mitarbeiter-93913658.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:30}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nordhessischen Nentershausen schloss der Autozulieferer AE Group<\/a> seine Pforten. Jeweils hunderte Jobs gingen verloren. Die Schlie\u00dfungen und der Stellenabbau in Hessen passen zur Lage der gesamtdeutschen Wirtschaft nach zwei Jahren Rezession.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Nun aber verdichten sich die Anzeichen, dass sich die wirtschaftliche Situation 2026 verbessern k\u00f6nnte. Die Bundesregierung erwartet im kommenden Jahr erstmals seit langem wieder ein sp\u00fcrbares Wachstum von 1,3 Prozent. Den Grund daf\u00fcr sieht Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor allem in den<strong> <\/strong>staatlichen Ausgaben f\u00fcr Infrastruktur und Verteidigung. Au\u00dferdem geht Reiche von einer wachsenden Nachfrage im Inland aus. \u201eEine stabile Preisentwicklung, deutliche Lohnsteigerungen und gezielte Kostenentlastungen von privaten Haushalten werden die real verf\u00fcgbaren Einkommen in den kommenden Jahren st\u00e4rken\u201c, hie\u00df es aus dem Wirtschaftsministerium.<\/p>\n<p>Hessen k\u00f6nnte von wirtschaftlichem Aufschwung profitieren<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Profitieren k\u00f6nnte von dieser Entwicklung insbesondere Hessen. So rechnet das Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 2026 im Bundesland mit einem R\u00fcckgang der Arbeitslosenzahlen um 1,9 Prozent. Damit w\u00e4re Hessen das Bundesland mit der bundesweit gr\u00f6\u00dften Senkung. Insgesamt sieht das IAB den Arbeitsmarkt in Deutschland allerdings weiter durch \u201eStagnation\u201c gepr\u00e4gt. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zwar sinkt die Arbeitslosigkeit laut Institut im kommenden Jahr in Westdeutschland um 0,4 Prozent, daf\u00fcr steigt sie in Ostdeutschland aber um 1,0 Prozent. Gute Perspektiven bescheinigt die Prognose bei den Arbeitslosenzahlen neben Hessen auch Nordrhein-Westfalen (minus 1,3 Prozent) und Bremen (minus 0,8 Prozent), w\u00e4hrend vor allem Berlin (2,0 Prozent), Sachsen (1,5 Prozent) und Brandenburg (1,2 Prozent) mit Anstiegen rechnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Trotz des insgesamt positivem Trends bei den Arbeitslosenzahlen gibt es auch innerhalb Hessens deutliche Unterschiede. Die st\u00e4rksten R\u00fcckg\u00e4nge erwartet das IAB in Korbach (minus 3,4 Prozent), Marburg (minus 3,1 Prozent), Wiesbaden (minus 2,7 Prozent) und Bad Hersfeld-Fulda (minus 2,6 Prozent), die schw\u00e4chsten R\u00fcckg\u00e4nge in Offenbach (0 Prozent) und in Gie\u00dfen (minus 1,0 Prozent).<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Insgesamt prognostizieren die Experten f\u00fcr Hessen in 2025 eine Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent. Damit liegt das Bundesland hinter Bayern, Baden-W\u00fcrttemberg und Rheinland-Pfalz auf Rang vier. Deutschlandweit wird eine Quote von 6,3 Prozent erwartet.<\/p>\n<p>Mehr sozialversicherungspflichtige Jobs in Hessen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00c4hnlich wie bei den Arbeitslosenzahlen sieht es nach Angaben der Forschenden im kommenden Jahr bei der sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigung aus. F\u00fcr Westdeutschland prognostiziert das IAB hier ein leichtes Wachstum von 0,2 Prozent, f\u00fcr Ostdeutschland dagegen einen minimalen R\u00fcckgang von 0,1 Prozent, was bundesweit zu einem leichten Plus von 0,1 Prozent f\u00fchrt. Auch in Hessen sieht das Institut einen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigung um 0,1 Prozent.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/39452673-agentur-fuer-arbeit-in-frankfurt-wfe.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Agentur f&#xFC;r Arbeit in Frankfurt.\"\/>Agentur f\u00fcr Arbeit in Frankfurt. \u00a9\u00a0Tim Wegner<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dieser ergibt sich laut den Forschenden vor allem aus den Zuw\u00e4chsen in Frankfurt (0,5 Prozent), Wiesbaden (0,4 Prozent) und Gie\u00dfen (0,3 Prozent). Die meisten anderen Agenturen f\u00fcr Arbeit in Hessen erwarten dagegen einen Zuwachs an Besch\u00e4ftigung unterhalb des hessischen Durchschnitts, oder einen R\u00fcckgang. Den st\u00e4rksten R\u00fcckgang erwartet die Agentur Limburg-Wetzlar mit minus 0,6 Prozent.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig guten Aussichten in Hessen begr\u00fcndet das IAB auf Nachfrage vor allem mit der Branchenstruktur im Bundesland. Demnach beheimatet Hessen einige der Branchen, die 2026 am st\u00e4rksten wachsen sollen. Dazu geh\u00f6ren vor allem die Bereiche\u00a0Immobilien, Finanzen und Versicherungen und Information und Kommunikation. \u201eDer Branchenmix in Hessen und unsere gute Position in wachsenden Branchen ist Ursache daf\u00fcr, dass die Besch\u00e4ftigung steigt und die Arbeitslosigkeit deutlich zur\u00fcckgehen wird\u201c, fasst das IAB zusammen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Deutschlandweit prognostizieren die Forschenden im Wirtschaftsbereich \u201e\u00d6ffentlicher Dienstleister, Erziehung, Gesundheit\u201c einen \u201eweit \u00fcberproportionalen Zuwachs\u201c. Auch das Baugewerbe d\u00fcrfte wachsen. Beide Branchen sind in Hessen im Vergleich zu den anderen Bundesl\u00e4ndern aber unterdurchschnittlich angesiedelt.<\/p>\n<p>Arbeitsmarktexperten mit klaren Forderungen an die Politik<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dabei beruht die Prognose laut Institut auf der \u201eFortschreibung von statistischen Daten und Annahmen zur k\u00fcnftigen Wirtschaftsentwicklung.\u201c Eingeflossen sind politische Entwicklungen wie das Finanzpaket der Bundesregierung und deren konjunkturelle Entwicklung. Schlie\u00dfungen von gro\u00dfen Industriebetrieben, wie bei Goodyear oder Buderus, w\u00fcrden dagegen oft erst zeitverz\u00f6gert in den Zahlen sichtbar werden, weil Besch\u00e4ftigte beispielsweise zun\u00e4chst in Transfergesellschaften \u00fcberf\u00fchrt w\u00fcrden, teilt das IAB mit.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Forschenden leiten aus der Prognose klare Forderungen an Politik ab: Die wesentliche Erkenntnis sei demnach die Bedeutung der Wirtschaftsstrukturen und deren Ver\u00e4nderungen. Es gelte, auf jene Branchen zu setzen, die wachsen werden, so das IAB. \u201eDas gilt f\u00fcr die Verwendung der Mittel aus dem Fiskalpakt genauso wie f\u00fcr das Thema Weiterbildung.\u201c So m\u00fcssten Erwerbst\u00e4tige und Arbeitslose fit gemachten werden f\u00fcr die k\u00fcnftigen beruflichen Anforderungen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dazu fordert das Institut, die Zahl der Arbeitskr\u00e4fte in Deutschland zu erh\u00f6hen, \u201edenn die Demografie bremst sonst die wirtschaftliche Entwicklung.\u201c Dazu geh\u00f6re es, \u00e4ltere Arbeitnehmer l\u00e4nger im Berufsleben zu halten, Frauen f\u00fcr mehr Vollzeitarbeit zu gewinnen, indem die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen und verbessert w\u00fcrden sowie der Zuzug ausl\u00e4ndischer Fachkr\u00e4fte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Stand: 21.10.2025, 20:00 Uhr Von: Niklas Hecht DruckenTeilen Das Forschungsinstitut IAB sieht den Arbeitsmarkt in Hessen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":516608,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-516607","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115414012795847001","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=516607"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516607\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/516608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=516607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=516607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=516607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}