{"id":516899,"date":"2025-10-21T23:06:12","date_gmt":"2025-10-21T23:06:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/516899\/"},"modified":"2025-10-21T23:06:12","modified_gmt":"2025-10-21T23:06:12","slug":"korean-film-festival-frankfurt-feiert-grenzen-und-freiheit-hessenschau-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/516899\/","title":{"rendered":"Korean Film Festival Frankfurt feiert Grenzen und Freiheit | hessenschau.de"},"content":{"rendered":"<p>K-Pop, Kino und Kimchi: In Frankfurt startet das Korean Film Festival mit einem vielseitigen Programm aus Filmen, Streetfood und Workshops. Unter dem Motto &#8222;Grenzen und Freiheit&#8220; geht es in diesem Jahr um mutige Geschichten, starke Regisseurinnen \u2013 und G\u00e4nsehaut im koreanischen Horrorkino.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\"  loading=\"auto\" fetchpriority=\"high\"  src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP\/\/\/wAAACH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw==\" alt=\"Charlotte Hafner und Anna Charlotte Seel vom Korean-Film-Fest.\" class=\"w-full\"\/><\/p>\n<p>Charlotte Hafner und Anna Charlotte Seel vom Korean-Film-Festival vor dem Veranstaltungsplakat.<br \/>\nBild \u00a9  projectkffm, generative KI                                                            <\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Rund 3.000 Menschen haben im letzten Jahr das Filmprogramm des Korean Film Festivals in Frankfurt besucht, etwa die gleiche Anzahl str\u00f6mte zum Korean Culture Day, den es auch dieses Jahr wieder geben wird. In der Jugendkulturkirche  Sankt Peter warten am 25. Oktober ab 12 Uhr Streetfood, Workshops, B\u00fchnenprogramm und nat\u00fcrlich K-Pop auf G\u00e4ste. \u00a0<\/p>\n<p>Audiobeitrag                             <\/p>\n<p>Bild \u00a9  projectkffm\/hive|<a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/kultur\/14-korean-film-festival-frankfurt-2025,korea-filmfestival-102.html\" class=\"ds-link js-load  hover:underline hover:!decoration-1 text-link dark:text-link-dark \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\nzur Audio-Einzelseite<br \/>\n<\/a>                                            <\/p>\n<p>Ende des Audiobeitrags<br \/>\nKreativ-Workshops f\u00fcr Eltern mit Kindern<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">&#8222;Es sind sehr, sehr viele Familien neu dazugekommen durch den Korean Culture Day&#8220;, berichtet Anna Charlotte Seel, von &#8222;Project K&#8220;, das hinter dem Festival steht. Auch in diesem Jahr h\u00e4tten sich bereits viele Eltern mit Kindern zu den Kreativ-Workshops angemeldet.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Damit kann das Festival nun auch junge Menschen aus der zahlenm\u00e4\u00dfig gro\u00dfen koreanischen Community erreichen, die zuvor wenig Zugang zum Programm hatten. Denn die meisten Filme sind nicht FSK-gepr\u00fcft und darum nicht f\u00fcr Minderj\u00e4hrige zugelassen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>St\u00e4rkerer psychologischer Fokus\u00a0<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Ein Teil des Filmprogramms ist allerdings garantiert nicht jugendfrei: &#8222;Koreanische Horrorfilme sind auf einem anderen Level gruselig als amerikanische&#8220;, findet Filmwissenschaftlerin Charlotte Hafner, die f\u00fcr Project K das Filmprogramm mitkuratiert hat. Es gibt mehr Gewalt und Blut, vor allem aber einen st\u00e4rkeren psychologischen Fokus &#8211; all das scheint gerade in Deutschland eine gro\u00dfe Fangemeinde zu faszinieren.\u00a0<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Besonders im Trend sind in diesem Jahr Exorzismusfilme wie &#8222;Only God Knows Everything&#8220;, in dem christliche Horrormotive mit koreanischen Horrorelementen gemischt werden. \u00dcberhaupt sei die christliche Religion in Korea immer wieder ein Thema, das zu Spannungen f\u00fchren k\u00f6nne, &#8222;weil es nicht so ganz in der Tradition von Korea ist&#8220;, so Charlotte Hafner.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\"  loading=\"lazy\"  src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP\/\/\/wAAACH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw==\" alt=\"Szene aus dem Animefilm &quot;Exorcism Chronicles - The Beginning&quot;\" class=\"w-full\"\/><\/p>\n<p>Szene aus dem Animefilm &#8222;Exorcism Chronicles &#8211; The Beginning&#8220;<br \/>\nBild \u00a9  projectkffm\/polyband                                                            <\/p>\n<p>Flucht in die Freiheit\u00a0<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Neben grenz\u00fcberschreitenden Genrebr\u00fcchen spielt das diesj\u00e4hrige Thema &#8222;Grenzen und Freiheit&#8220; auch inhaltlich eine gro\u00dfe Rolle. Etwa in dem Wettbewerbsfilm &#8222;3670&#8220;, in dem ein queerer Gefl\u00fcchteter aus Nordkorea versucht, sich in seiner neuen Freiheit in der Metropole Seoul zurechtzufinden.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Die meisten der ausgew\u00e4hlten Indiefilme sind in diesem Jahr von Regisseurinnen, darauf ist das Kurationsteam sehr stolz, so Charlotte Hafner. Damit wird aber auch eine Grenze deutlich: Auch in Korea kommen bisher nur ganz wenige Frauen in die Position, Blockbusterfilme drehen zu k\u00f6nnen. \u00a0<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Im Bereich der Dokumentarfilme ist in diesem Jahr das Angebot erweitert worden, da die Nachfrage in den letzten Jahren stetig stieg. Ein h\u00f6chst aktueller Film ist beispielsweise &#8222;Works and Days&#8220;, der das Leben und Arbeiten im Kapitalismus thematisiert &#8211; und wie man damit klarkommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\"  loading=\"lazy\"  src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP\/\/\/wAAACH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw==\" alt=\"Filmposter &quot;Land of Morning Calm&quot;\" class=\"w-full\"\/><\/p>\n<p>Filmposter &#8222;Land of Morning Calm&#8220;<br \/>\nBild \u00a9  projectkffm\/hive                                                            <\/p>\n<p>Deutschlandpremiere mit preisgekr\u00f6ntem Regisseur\u00a0<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Mit besonderer Spannung wird beim Festival die Deutschlandpremiere des Films &#8222;Land Of The Morning Calm&#8220; erwartet, denn daf\u00fcr hat sich der preisgekr\u00f6nte junge Regisseur Park Ri-woong angek\u00fcndigt. Er wird am Samstag, 25. Oktober,  ab 12.30 Uhr eine Einf\u00fchrung in den Film geben und im Anschluss Fragen beantworten.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Gezeigt wird dieser, wie alle Filme, \u00fcbrigens in der Originalsprache mit Untertiteln. Denn das ist die einzig authentische Art, Filme zu zeigen. Darin ist sich das Project-K-Team einig.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\"  loading=\"lazy\"  src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP\/\/\/wAAACH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw==\" alt=\"Der s\u00fcdkoreanische Regisseur Park Ri-woong\" class=\"w-full\"\/><\/p>\n<p>Der s\u00fcdkoreanische Regisseur Park Ri-woong<br \/>\nBild \u00a9  projectkffm                                                            <\/p>\n<p>Vom Er\u00f6ffnungsfilm zum Oscargewinn<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Tats\u00e4chlich kn\u00fcpft daran auch das Motto des Festivals an, denn es verweist auf ein Zitat des koreanischen Oscarpreistr\u00e4gers Bong Joon-ho: &#8222;Sobald man die Grenze der Untertitel \u00fcberwindet, entdeckt man so viele neue Filme.&#8220; Bong Joon-ho erhielt 2020 den Oscar f\u00fcr seinen Film &#8222;Parasite&#8220;. Es war der erste fremdsprachige Film \u00fcberhaupt, der in der Kategorie\u00a0&#8222;Bester Film&#8220; diese Troph\u00e4e  gewann. 2019 war &#8222;Parasite&#8220; der Er\u00f6ffnungsfilm des 8. Korean Film Festivals in Frankfurt.\u00a0<\/p>\n<p>Weitere Informationen<\/p>\n<p class=\" -mt-0.5 text-base sm480:text-lg sm480:leading-normal dark:text-text-dark\">Die Festivalfilme laufen im CineStar Metropolis, im Arthouse Kino Eldorado, im DFF &#8211; Deutsches Filminstitut Filmmuseum sowie im Massif E. <a class=\"hrds-copytext__link js-load \" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/projectkffm.de\/filme-2025\/\" data-hr-click-tracking=\"{&quot;settings&quot;: [{&quot;type&quot;:&quot;uxAction&quot;, &quot;clickLabel&quot;: &quot;Externer-Link::textlink-67222 geklickt&quot;}]}\" rel=\"nofollow noopener\">Alle Infos zum Programm finden Sie hier. <\/a><\/p>\n<p>Ende der weiteren Informationen<\/p>\n<p>\nRedaktion:<br \/>\nLars Schmidt\n<\/p>\n<p>\nSendung:<br \/>\nhr2 am Nachmittag,<\/p>\n<p>21.10.25, 16:00 Uhr<\/p>\n<p>Quelle: hessenschau.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K-Pop, Kino und Kimchi: In Frankfurt startet das Korean Film Festival mit einem vielseitigen Programm aus Filmen, Streetfood&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":516900,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-516899","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115414668740040156","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=516899"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516899\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/516900"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=516899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=516899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=516899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}