{"id":517050,"date":"2025-10-22T00:34:16","date_gmt":"2025-10-22T00:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/517050\/"},"modified":"2025-10-22T00:34:16","modified_gmt":"2025-10-22T00:34:16","slug":"jede-vierte-junge-muenchnerin-fuehlt-sich-unsicher-im-oepnv-jetzt-reagiert-das-rathaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/517050\/","title":{"rendered":"Jede vierte junge M\u00fcnchnerin f\u00fchlt sich unsicher im \u00d6PNV \u2013 jetzt reagiert das Rathaus"},"content":{"rendered":"<p>Eine vom M\u00fcnchner Kreisjugendring (KJR) in Auftrag gegebene Mobilit\u00e4tsstudie zeigt: Jede vierte junge Frau f\u00fchlt sich nachts nicht sicher, wenn sie in U-Bahn unterwegs ist. Befragt wurden M\u00fcnchnerinnen und M\u00fcnchner im Alter zwischen 14 und 27 Jahren. Die Stadtratsfraktion &#8222;Die Gr\u00fcnen\/Rosa Liste\/Volt&#8220; fordert deshalb die Einf\u00fchrung der SafeNow-App in U- und S-Bahn.<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr Sicherheit im M\u00fcnchner \u00d6PNV: Schnelle Hilfe per App<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der repr\u00e4sentativen Studie des KJR zur jungen Mobilit\u00e4t in der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg seien &#8222;alarmierend&#8220;, hei\u00dft es in einer Mitteilung der Fraktion.<\/p>\n<p>75 Prozent der befragten Frauen gaben demnach an, in den Nachtstunden den \u00d6PNV zu meiden, weil sie sich unsicher f\u00fchlten, w\u00e4hrend es bei M\u00e4nnern 38 Prozent waren. 28 Prozent der Frauen wurden der Studie zufolge sogar bereits sexuell bedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Sicherheit f\u00fcr Frauen im \u00d6PNV: &#8222;Daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich eine Gesamtstrategie notwendig&#8220;<\/p>\n<p>Die H\u00e4lfte der Befragten gab an, dass sie sich bei ihren Wegen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr Strategien zurechtgelegt haben, um f\u00fcr bedrohliche Situationen gewappnet zu sein oder sie zu vermeiden, indem sie beispielsweise das Handy am Ohr halten oder den Haust\u00fcrschl\u00fcssel in der Hand haben. Die &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220; hatte zuerst \u00fcber die Resultate der Studie berichtet.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1616530_eine-junge-frau-steht-nachts-mit-smartphone-an-einer-strassenbahnhaltestell_artikelbild_1EZR.jpeg\" alt=\"W\u00e4hrend sich tags\u00fcber mehr als 95 Prozent der jungen Menschen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr sicher f\u00fchlen, sind es in der Nacht nur 54 Prozent, hei\u00dft es in der repr\u00e4sentativen Studie des Kreisjugendrings (KJR) zur jungen Mobilit\u00e4t in der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. (Symbolbild)\" title=\"W\u00e4hrend sich tags\u00fcber mehr als 95 Prozent der jungen Menschen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr sicher f\u00fchlen, sind es in der Nacht nur 54 Prozent, hei\u00dft es in der repr\u00e4sentativen Studie des Kreisjugendrings (KJR) zur jungen Mobilit\u00e4t in der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. (Symbolbild)\" width=\"812\" height=\"459\"\/><\/p>\n<p>      W\u00e4hrend sich tags\u00fcber mehr als 95 Prozent der jungen Menschen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr sicher f\u00fchlen, sind es in der Nacht nur 54 Prozent, hei\u00dft es in der repr\u00e4sentativen Studie des Kreisjugendrings (KJR) zur jungen Mobilit\u00e4t in der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. (Symbolbild)<br \/>\n      \u00a9 imago images\/Imagebroker<\/p>\n<p>    W\u00e4hrend sich tags\u00fcber mehr als 95 Prozent der jungen Menschen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr sicher f\u00fchlen, sind es in der Nacht nur 54 Prozent, hei\u00dft es in der repr\u00e4sentativen Studie des Kreisjugendrings (KJR) zur jungen Mobilit\u00e4t in der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. (Symbolbild)<\/p>\n<p>von imago images\/Imagebroker <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>SafeNow-App wurde auch auf dem Oktoberfest eingesetzt\u00a0<\/p>\n<p>Es sei wichtig, die Sicherheit im \u00f6ffentlichen Raum f\u00fcr Frauen zu erh\u00f6hen, finden die Gr\u00fcnen: &#8222;Daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich eine Gesamtstrategie notwendig, die auch die Sicherheitsbeh\u00f6rden mit einschlie\u00dft. Ein Baustein l\u00e4sst sich schnell und unkompliziert umsetzen: die App SafeNow.&#8220;<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1616532_themenbild-sicherheits-app-safenow-startet-auf-oktoberfest-27-09-2025_artikelbild_1EZRvi_WL3.jpeg\" alt=\"Die Sicherheits-App SafeNow wurde heuer auch auf dem Oktoberfest eingesetzt.\" title=\"Die Sicherheits-App SafeNow wurde heuer auch auf dem Oktoberfest eingesetzt.\" width=\"812\" height=\"459\"\/><\/p>\n<p>      Die Sicherheits-App SafeNow wurde heuer auch auf dem Oktoberfest eingesetzt.<br \/>\n      \u00a9 imago images\/Eibner-Pressefoto<\/p>\n<p>    Die Sicherheits-App SafeNow wurde heuer auch auf dem Oktoberfest eingesetzt.<\/p>\n<p>von imago images\/Eibner-Pressefoto <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Mit deren Hilfe kann man bei Situationen, in denen man sich bedroht f\u00fchlt, unauff\u00e4llig per Knopfdruck eingespeicherte Personen benachrichtigen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sogenannte SafeNow-Zonen eingerichtet werden, in denen das Sicherheitspersonal oder Awareness-Personen benachrichtigt werden und den genauen Standort erhalten, um schnell helfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Tagesspiegel&#8220;: SafeNow-App in Berlin getestet, aber nicht eingef\u00fchrt\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Wir beobachten, dass SafeNow das Sicherheitsgef\u00fchl dort deutlich st\u00e4rkt, wo Menschen bef\u00e4higt werden, schnell und unauff\u00e4llig Hilfe f\u00fcr sich oder andere zu holen. In einer wissenschaftlichen Studie gaben 94 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer an, sich mit der SafeNow App sicherer oder sogar deutlich sicherer zu f\u00fchlen&#8220;, berichtet SafeNow-Gr\u00fcnder Tilman Rumland \u00fcber Tests der Bahn in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei in Berlin.<\/p>\n<p>In der Bundeshauptstadt verzichtete man allerdings auf die Notruf-App, wie der &#8222;Tagesspiegel&#8220; im Juni berichtete. Die App h\u00e4tte demnach die Entscheider nicht nachhaltig \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, obwohl sie Potenzial habe. Die Fraktion &#8222;Die Gr\u00fcnen\/Rosa Liste\/Volt&#8220; h\u00e4lt dagegen: In Clubs wie der 089-Bar oder im Schottenhamel-Zelt und im Hofbr\u00e4u-Festzelt sei das schlie\u00dflich erfolgreich erprobt worden.\u00a0<\/p>\n<p>Mona Fuchs: &#8222;Es braucht einen Rettungsanker in der Jackentasche&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir k\u00f6nnen nicht hinnehmen, dass M\u00e4dchen* und junge Frauen* nachts in U-Bahn und Bussen nicht sicher sind&#8220;, wird die Fraktionsvorsitzende Mona Fuchs in der Mitteilung zitiert: &#8222;Es braucht einen Rettungsanker in der Jackentasche! Die technische L\u00f6sung daf\u00fcr gibt es, nutzen wir sie!&#8220;<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1616529_young-female-commuter-using-mobile-phone-at-railroad-station-platform-model_artikelbild_1EZR.jpeg\" alt=\"Die H\u00e4lfte der Befragten gab an, dass sie sich bei ihren Wegen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr Strategien zurechtgelegt haben, um f\u00fcr bedrohliche Situationen gewappnet zu sein oder sie zu vermeiden. (Symbolbild)\" title=\"Die H\u00e4lfte der Befragten gab an, dass sie sich bei ihren Wegen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr Strategien zurechtgelegt haben, um f\u00fcr bedrohliche Situationen gewappnet zu sein oder sie zu vermeiden. (Symbolbild)\" width=\"812\" height=\"459\"\/><\/p>\n<p>      Die H\u00e4lfte der Befragten gab an, dass sie sich bei ihren Wegen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr Strategien zurechtgelegt haben, um f\u00fcr bedrohliche Situationen gewappnet zu sein oder sie zu vermeiden. (Symbolbild)<br \/>\n      \u00a9 imago images\/Westend61<\/p>\n<p>    Die H\u00e4lfte der Befragten gab an, dass sie sich bei ihren Wegen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr Strategien zurechtgelegt haben, um f\u00fcr bedrohliche Situationen gewappnet zu sein oder sie zu vermeiden. (Symbolbild)<\/p>\n<p>von imago images\/Westend61 <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Linke warnt und fordert Kampagne: &#8222;\u00d6PNV darf kein Angst-Raum sein&#8220;<\/p>\n<p>Auch die Stadtratsfraktion &#8222;Die Linke\/Die Partei&#8220; sieht dringenden Handlungsbedarf und hat in ihrem Antrag einen Neun-Punkte-Katalog an Ideen erstellt. \u00d6PNV d\u00fcrfe &#8222;kein Angst-Raum&#8220; sein, hei\u00dft es da. Der Wunsch der Linken: Die Stadt m\u00f6ge gemeinsam mit der MVG eine Sensibilisierungskampagne unter dem Motto &#8222;Nahverkehr sicher \u2013 f\u00fcr alle&#8220; initiieren.<\/p>\n<p>&#8222;Das subjektive Unsicherheitsgef\u00fchl und reale Bel\u00e4stigungserfahrungen f\u00fchren dazu, dass junge Frauen ihre Mobilit\u00e4t einschr\u00e4nken oder vermeiden. Dies ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern eine der sozialen Gerechtigkeit und Gleichberechtigung&#8220;, so die Fraktion. \u00d6PNV k\u00f6nne nur funktionieren, wenn er f\u00fcr alle Menschen gleicherma\u00dfen nutzbar sei.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine vom M\u00fcnchner Kreisjugendring (KJR) in Auftrag gegebene Mobilit\u00e4tsstudie zeigt: Jede vierte junge Frau f\u00fchlt sich nachts nicht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":517051,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[30734,772,296,10415,5219,2030,29,3236,30,2013,128361,128360,1268,2176,17444,6927,5112,121,86090,1949,128359,3931,2788,6928],"class_list":{"0":"post-517050","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-volt","9":"tag-bayern","10":"tag-berlin","11":"tag-bus","12":"tag-db","13":"tag-deutsche-bahn","14":"tag-deutschland","15":"tag-frauen","16":"tag-germany","17":"tag-gruene","18":"tag-kjr","19":"tag-kreisjugendring","20":"tag-muenchen","21":"tag-mvg","22":"tag-nacht","23":"tag-oktoberfest","24":"tag-oepnv","25":"tag-polizei","26":"tag-rosa-liste","27":"tag-s-bahn","28":"tag-safenow-app","29":"tag-sicherheit","30":"tag-u-bahn","31":"tag-wiesn"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115415015162106974","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/517050","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=517050"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/517050\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/517051"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=517050"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=517050"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=517050"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}