{"id":517280,"date":"2025-10-22T02:53:12","date_gmt":"2025-10-22T02:53:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/517280\/"},"modified":"2025-10-22T02:53:12","modified_gmt":"2025-10-22T02:53:12","slug":"museumsdiebstaehle-nach-dem-louvre-coup-frankreichs-museen-im-visier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/517280\/","title":{"rendered":"Museumsdiebst\u00e4hle: Nach dem Louvre-Coup: Frankreichs Museen im Visier"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBHk0 tspBHk1\">Diesmal sind fast 2.000 Gold- und Silberm\u00fcnzen \u00fcber Nacht aus einem Museum verschwunden \u2013 nur einen Tag nach dem spektakul\u00e4ren Diebstahl im Louvre. Seit Anfang September h\u00e4ufen sich Einbr\u00fcche in franz\u00f6sische Museen offenbar nach einem \u00e4hnlichen Muster: Wertvolle Objekte werden gezielt ausgew\u00e4hlt, Schmuck, M\u00fcnzen oder St\u00fccke von hohem historischem Wert. Zufall?\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Beim j\u00fcngsten Einbruch wurde das Maison des Lumi\u00e8res Denis Diderot in Langres im Nordosten Frankreichs heimgesucht. Hier werden Manuskripte, Briefe und historische Objekte des 18. Jahrhunderts beherbergt \u2013 darunter ein wertvoller M\u00fcnzschatz von rund 2.000 Silber- und Goldm\u00fcnzen. Die T\u00e4ter w\u00e4hlten nach ersten Ermittlungen ihre Beute offenbar gezielt und mit gro\u00dfer Sachkenntnis aus.\u00a0<\/p>\n<p> Doppelter Einbruch in 48 Stunden <\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Mitte Oktober geriet das Mus\u00e9e Jacques-Chirac in Sarran im S\u00fcdwesten des Landes gleich zweimal innerhalb von 48 Stunden ins Visier von Dieben. Das Museum beherbergt rund 5.000 diplomatische Geschenke, die Jacques Chirac w\u00e4hrend seiner beiden Amtszeiten (1995\u20132007) erhalten hat. Der Schaden, vor allem durch Uhren und Schmuck, wird derzeit noch bewertet.<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Bereits im September schlugen Diebe mehrfach zu \u2013 innerhalb von nur zwei Wochen wurden das Mus\u00e9e national Adrien-Dubouch\u00e9 in Limoges im zentralen Westen des Landes und das Naturkundemuseum in Paris Ziel von Einbr\u00fcchen. In Limoges verschwanden drei chinesische Porzellanobjekte, die als \u201enationaler Schatz\u201c klassifiziert sind, mit einem Sch\u00e4tzwert von 6,5 Millionen Euro.\u00a0<\/p>\n<p> Historische und seltene St\u00fccke <\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Nur wenige Tage sp\u00e4ter stahlen T\u00e4ter aus dem Mus\u00e9um national d\u2019histoire naturelle in Paris mehrere Goldnuggets im Wert von 1,5 Millionen Euro \u2013 historische und seltene Funde von erheblicher wissenschaftlicher Bedeutung. Bei den Ermittlungen wurde eine 24-j\u00e4hrige Chinesin festgenommen, die in Barcelona verhaftet wurde. Ob sie allein oder mit Komplizen handelte, ist bislang unklar.<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Der dramatische H\u00f6hepunkt dieser Serie ereignete sich im Louvre: Am helllichten Tag entwendeten maskierte Diebe am Sonntag acht Schmuckst\u00fccke, darunter ein Diadem, ein Collier und ein Armband, die einst Napol\u00e9ons Familie geh\u00f6rten. Einige waren mit Diamanten und Smaragden besetzt und von unsch\u00e4tzbarem historischem Wert. Der materielle Wert wird auf rund 88 Millionen Euro gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Zufall oder Nachahmer? Eine klare Antwort gibt es noch nicht. Bei den j\u00fcngsten Einbr\u00fcchen zeichnet sich jedoch ein Muster ab: In mehreren F\u00e4llen wurden Objekte von wissenschaftlichem, historischem und symbolischem Wert gezielt ausgesucht. Beim Coup im Louvre gehen die Ermittler von einer gut organisierten Bande aus. Eine Verbindung zu einem ausl\u00e4ndischen Staat schlie\u00dfen sie aus.<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251022-930-190819\/1<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Diesmal sind fast 2.000 Gold- und Silberm\u00fcnzen \u00fcber Nacht aus einem Museum verschwunden \u2013 nur einen Tag nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":517281,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-517280","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115415561195377495","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/517280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=517280"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/517280\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/517281"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=517280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=517280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=517280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}