{"id":517510,"date":"2025-10-22T05:09:13","date_gmt":"2025-10-22T05:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/517510\/"},"modified":"2025-10-22T05:09:13","modified_gmt":"2025-10-22T05:09:13","slug":"aktie-verliert-sechs-prozent-steuerstreit-ruiniert-netflix-die-quartalsbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/517510\/","title":{"rendered":"Aktie verliert sechs Prozent: Steuerstreit ruiniert Netflix die Quartalsbilanz"},"content":{"rendered":"<p>                    Aktie verliert sechs Prozent<br \/>\n                Steuerstreit ruiniert Netflix die Quartalsbilanz<\/p>\n<p>\t\t\t\t              22.10.2025, 04:28 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Streamingriese Netflix verfehlt die Gewinnerwartungen, gibt bei der Vorstellung der Quartalszahlen aber einen optimistischen Ausblick in die Zukunft ab. Bei den Werbeeinnahmen sorgen neue Abomodelle f\u00fcr eine Verdopplung. Eine unerwartete Zahlung tr\u00fcbt den robusten Eindruck.  <\/strong><\/p>\n<p>Unerwartete Kosten im Zusammenhang mit einem Steuerstreit in Brasilien bremsen das Gewinnwachstum von Netflix. Dennoch legte der Streamingdienst einen Ausblick leicht \u00fcber den Markterwartungen vor. &#8222;Wir gehen nicht davon aus, dass diese Angelegenheit wesentliche Auswirkungen auf zuk\u00fcnftige Ergebnisse haben wird&#8220;, betonte das Management in einem Brief an die Aktion\u00e4re. Die Aktie verlor dennoch im nachb\u00f6rslichen Gesch\u00e4ft der Wall Street zeitweise mehr als sechs Prozent. Analysten hatten zuvor betont, dass die Erwartungen an Netflix hoch seien.<\/p>\n<p>  <a title=\"NETFLIX INC. 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Der Konzernumsatz wuchs um 17 Prozent auf 11,51 Milliarden Dollar und lag im Rahmen der Erwartungen. &#8222;Abgesehen von dem Ausrutscher mit der unerwarteten Zahlung waren die Quartalsergebnisse erneut robust&#8220;, sagte Paolo Pescatore vom Research-Haus PP Foresight.<\/p>\n<p>Kr\u00e4ftiger Anstieg der Werbeeinnahmen<\/p>\n<p>Die Werbeeinnahmen h\u00e4tten im Berichtszeitraum ein Rekordhoch erreicht, sagte Co-Chef Ted Sarandos in einer Telefonkonferenz. Im Gesamtjahr w\u00fcrden sich diese Eink\u00fcnfte voraussichtlich mehr als verdoppeln. Genaue Zahlen nannte er aber nicht. &#8222;Dies vermittelt den Eindruck, dass das in diesem Quartal erzielte und f\u00fcr das n\u00e4chste Quartal prognostizierte Umsatzwachstum weiterhin \u00fcberwiegend aus Abonnementgeb\u00fchren stammt&#8220;, sagte Analyst Ross Benes vom Marktforscher eMarketer.<\/p>\n<p>Netflix lockt Kunden seit einiger Zeit mit preisg\u00fcnstigeren Zug\u00e4ngen, bei denen Filme und Serien durch Werbung unterbrochen werden. Dadurch verspricht sich das Unternehmen langfristig h\u00f6here Einnahmen pro Nutzer als durch werbefreie Abonnements. Hierzu m\u00fcssen die Zuschauer aber m\u00f6glichst lange vor dem Bildschirm gehalten werden. Dies sollen unter anderem Live-\u00dcbertragungen von Sportwettk\u00e4mpfen gew\u00e4hrleisten. Bislang tr\u00e4gt Werbung nur wenig zum Konzernergebnis bei.<\/p>\n<p>Ausblick optimistisch<\/p>\n<p>Mit dem Ausblick \u00fcbertraf Netflix die Analystenprognosen dagegen teilweise. F\u00fcr das laufende Quartal peilt die US-Firma einen Umsatz von 11,96 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 5,45 Dollar je Aktie an. Als Gr\u00fcnde nannte sie den Start der finalen Staffel von &#8222;Stranger Things&#8220; und die Live-\u00dcbertragung zweier Weihnachtsspiele der US-Footballliga NFL. Im Gesamtjahr 2025 w\u00fcrden die Erl\u00f6se voraussichtlich w\u00e4hrungsbereinigt um 17 Prozent auf 45,1 Milliarden Dollar zulegen. Die operative Gewinnmarge werde jedoch wegen der Brasilien-Zahlung bei 29 Prozent statt der bisher angepeilten 30 Prozent liegen.<\/p>\n<p>Auf die Frage nach einer m\u00f6glichen Konsolidierungswelle in der Branche betonte Netflix-Manager Sarandos, sein Unternehmen &#8222;kann und wird bei \u00dcbernahmen w\u00e4hlerisch sein&#8220;. An klassischen Medien wie TV-Sendern habe er kein Interesse, an Film- und Fernsehrechten dagegen schon. Netflix sei nicht auf \u00dcbernahmen angewiesen, um seine Gesch\u00e4ftsziele zu erreichen. Sarandos&#8216; Kollege Greg Peters \u00e4u\u00dferte sich gelassen zu m\u00f6glichen Fusionen unter Rivalen. &#8222;Die Wettbewerbssituation \u00e4ndert sich dadurch aus unserer Sicht nicht.&#8220; Ausl\u00f6ser der Diskussion war ein m\u00f6glicher Verkauf des Unterhaltungskonzerns Warner Bros Discovery.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aktie verliert sechs Prozent Steuerstreit ruiniert Netflix die Quartalsbilanz 22.10.2025, 04:28 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":517511,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,2846,10269,173,172,55],"class_list":{"0":"post-517510","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-netflix","16":"tag-quartalszahlen","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte","19":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115416096754555816","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/517510","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=517510"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/517510\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/517511"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=517510"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=517510"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=517510"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}