{"id":517872,"date":"2025-10-22T08:47:12","date_gmt":"2025-10-22T08:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/517872\/"},"modified":"2025-10-22T08:47:12","modified_gmt":"2025-10-22T08:47:12","slug":"hochschule-hannover-veroeffentlicht-nachhaltigkeitsbericht-2025-hochschule-hannover-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/517872\/","title":{"rendered":"Hochschule Hannover ver\u00f6ffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2025, Hochschule Hannover, Story"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Hochschule Hannover (HsH) hat ihren aktuellen Nachhaltigkeitsbericht ver\u00f6ffentlicht und zieht Bilanz: Wie gelingt Transformation im Hochschulalltag? Welche Ma\u00dfnahmen und Projekte zeigen Wirkung in Forschung, Lehre und Betrieb \u2013 und wo besteht weiteres Potenzial auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t?<\/b><\/p>\n<p>Bereits zum dritten Mal ver\u00f6ffentlicht die Hochschule Hannover (HsH) ihren j\u00e4hrlichen Nachhaltigkeitsbericht. Dieser soll die bisher an der HsH durchgef\u00fchrten Nachhaltigkeitsma\u00dfnahmen darstellen und die weitere Planung der hochschulischen Ambitionen f\u00fcr eine nachhaltige Transformation abbilden.<\/p>\n<p>\u201eDas vergangene Jahr war mit 1,6 Grad \u00fcber dem vorindustriellen Niveau das w\u00e4rmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nur 17 Prozent der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen erreichten 2024 die erforderlichen Fortschritte. Diese globalen Entwicklungen sind Anlass zur Sorge, best\u00e4rken uns als Hochschule jedoch auch darin, unsere eigenen Nachhaltigkeitsziele konsequent weiterzuverfolgen\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr.-Ing. Martin Grotjahn, Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Forschung, Transfer und Entrepreneurship sowie Weiterbildung der Hochschule Hannover.<\/p>\n<p><b>Treibhausgasbilanz: Mobilit\u00e4t und Geb\u00e4udesektor als Hauptverursacher<\/b><\/p>\n<p>Im Rahmen ihrer Selbstverpflichtung, bis 2035 klimaneutral zu werden, lie\u00df die HsH eine umfassende Treibhausgasbilanz erstellen. Anders als viele Institutionen ber\u00fccksichtigt sie dabei auch vor- und nachgelagerte Emissionen, etwa durch die Mobilit\u00e4t von Besch\u00e4ftigten und Studierenden. Diese machen \u00fcber die H\u00e4lfte der gesamten 7.573 Tonnen CO2\u00c4q aus, die 2024 ermittelt wurden. Mit 0,8 Tonnen CO2\u00c4q pro Person liegt die HsH deutlich unter dem Durchschnitt von 1,4 Tonnen, den das Institut f\u00fcr Hochschulentwicklung f\u00fcr insgesamt 20 Hochschulen angibt. Es ist jedoch zu beachten, dass bisher nicht alle Emissionen der Hochschule erfasst werden \u2013 beispielsweise k\u00f6nnen Dienstg\u00e4nge oder studentische Auslandsreisen nicht vollst\u00e4ndig abgebildet werden.\u00a0 Ziel ist es, die Datenlage kontinuierlich zu verbessern. Rund 50 Prozent der Emissionen entstehen durch Wege zu den Standorten: W\u00e4hrend 55 Prozent der Studierenden den \u00d6PNV nutzen, fahren Mitarbeitende gleicherma\u00dfen mit dem Verbrenner-PKW, dem Fahrrad oder dem Pedelec sowie mit Nahverkehrsz\u00fcgen (jeweils ca. 20 Prozent). Um die emissions\u00e4rmere Mobilit\u00e4t zu f\u00f6rdern, hat das Pr\u00e4sidium bereits im M\u00e4rz 2024 ein Konzept f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t verabschiedet, das Dienstreisen ebenso wie den t\u00e4glichen Arbeits- und Studienweg umfasst. Dieses wurde in der Green Office AG \u201eNachhaltiger Campusalltag\u201c ausgearbeitet. Neben dem Bereich der Mobilit\u00e4t z\u00e4hlt vor allem der Geb\u00e4udesektor zu den gr\u00f6\u00dften Emissionsquellen an der HsH (42 Prozent). Ein wesentlicher Anteil entsteht dabei durch den Strom- und W\u00e4rmeverbrauch. Da die Hochschule bereits \u00d6kostrom bezieht, k\u00f6nnen diese Emissionen vor allem durch einen bewussten und sparsamen Umgang mit Energie reduziert werden sowie durch den Umstieg von Heiz\u00f6l und Erdgas auf Fernw\u00e4rme.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr mehr Umwelt- und Klimaschutz: AG Nachhaltiger Campusalltag<\/b><\/p>\n<p>Die AG konnte bereits einige sichtbare Erfolge an der Hochschule erzielen. Mit dem \u201eEnergie-Check-Sticker\u201c wurde beispielsweise eine Kampagne gestartet, die auf einfache, alltagstaugliche Energiesparma\u00dfnahmen aufmerksam macht. Die Sticker sind in allen R\u00e4umen der Hochschule zu finden. Dar\u00fcber hinaus hat die AG eine Checkliste f\u00fcr nachhaltige Veranstaltungen entwickelt. Diese unterst\u00fctzt Organisationsteams dabei, bei Planung und Durchf\u00fchrung von Veranstaltungen Emissionen einzusparen. Aktuell ist eine Tauschb\u00f6rse in Planung, die dabei helfen soll, nicht mehr ben\u00f6tigte Materialien hochschulintern weiterzuvermitteln und so vor der Entsorgung zu bewahren. Zudem beteiligt sich die HsH \u00fcber die AG am Projekt \u201eNaturnahe Campusgestaltung\u201c des Umweltzentrums und konnte schon einige Fl\u00e4chen \u00f6kologisch aufwerten.<\/p>\n<p><b>Nachhaltigkeit in Lehre und Forschung<\/b><\/p>\n<p>Die Hochschule Hannover engagiert sich nicht nur durch vielf\u00e4ltige Initiativen f\u00fcr ein nachhaltigeres Campusleben, sondern leistet auch in Lehre und Forschung einen aktiven Beitrag zu Klima- und Umweltschutz. Zahlreiche Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekte verdeutlichen diesen Anspruch: Allein in den vergangenen beiden Semestern widmeten sich diverse Forschungsprojekte und \u00fcber 20 Lehrveranstaltungen zentralen Nachhaltigkeitsthemen. Dabei wurden 15 der 17 Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDGs) aufgegriffen.<\/p>\n<p>Einige Beispiele: W\u00e4hrend einer Projektwoche entwickelten Studierende eine smarte Solaranlage, die durch KI-gesteuerte Module eine effizientere Nutzung erneuerbarer Energien verspricht. Lehrveranstaltungen vermittelten Grundlagen zu Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen oder einer klimaneutralen Energieversorgung. Im Master-Projekt \u201eGreenIT\u201c untersuchten Studierende, wie sich der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck von Software \u00fcber Entwicklung, Betrieb und Wartung hinweg reduzieren l\u00e4sst. Dieses Projekt wurde 2024 mit dem Nachhaltigkeitspreis der \u201eF\u00f6rdergemeinschaft und Alumni-Vereinigung der Fakult\u00e4t IV Wirtschaft und Informatik e. V.\u201c ausgezeichnet.<\/p>\n<p><b>Klimapfad 2035: Gemeinsame Verantwortung f\u00fcr eine nachhaltige Hochschule<\/b><\/p>\n<p>\u201eIm Namen des Pr\u00e4sidiums bedanken wir uns ausdr\u00fccklich bei allen Beteiligten, die sich mit gro\u00dfem Engagement f\u00fcr eine nachhaltige Hochschule einsetzen und durch ihren Einsatz messbare Fortschritte f\u00fcr den Klimaschutz erm\u00f6glichen\u201c, so Martin Grotjahn. Dieses Engagement zeigt sich aktuell in der Ausgestaltung des \u201eKlimapfads 2035\u201c, einer Strategie zur Minderung der Treibhausgasemissionen. Auch k\u00fcnftig will die HsH ihre Nachhaltigkeitsziele transparent kommunizieren, realistische Ma\u00dfnahmen entwickeln und gemeinsam mit allen Angeh\u00f6rigen, Studierenden und Mitarbeitenden die Transformation vorantreiben.<\/p>\n<p>Die vollst\u00e4ndigen Ergebnisse und Detailinformationen sind im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht unter\u00a0<a href=\"https:\/\/serwiss.bib.hs-hannover.de\/frontdoor\/deliver\/index\/docId\/3653\/file\/Nachhaltigkeitsbericht_24-25.pdf\" class=\"bbcode_url\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/serwiss.bib.hs-hannover.de\/frontdoor\/deliver\/index\/docId\/3653\/file\/Nachhaltigkeitsbericht_24-25.pdf<\/a>\u00a0nachzulesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Hochschule Hannover (HsH) hat ihren aktuellen Nachhaltigkeitsbericht ver\u00f6ffentlicht und zieht Bilanz: Wie gelingt Transformation im Hochschulalltag? 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