{"id":518327,"date":"2025-10-22T13:04:12","date_gmt":"2025-10-22T13:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/518327\/"},"modified":"2025-10-22T13:04:12","modified_gmt":"2025-10-22T13:04:12","slug":"ernaehrung-erdnuesse-zu-essen-schuetzt-kinder-offenbar-vor-allergien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/518327\/","title":{"rendered":"Ern\u00e4hrung: Erdn\u00fcsse zu essen sch\u00fctzt Kinder offenbar vor Allergien"},"content":{"rendered":"<p>Jahrzehntelang empfahlen \u00c4rzte, potenziell allergene Lebensmittel bis zum dritten Lebensjahr zu meiden. Eine neue Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass sich die gegenteilige Strategie f\u00fcr Zehntausende Kinder in den USA bereits ausgezahlt hat.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Konsum von Erdnussprodukten im Babyalter hat etwa 60.000 Kinder davor bewahrt, eine Allergie gegen die H\u00fclsenfrucht zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die in der Fachzeitschrift \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/publications.aap.org\/pediatrics\/article-abstract\/doi\/10.1542\/peds.2025-072593\/204627\/Encouraging-Trends-in-Peanut-Allergy-Prevention?redirectedFrom=fulltext\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/publications.aap.org\/pediatrics\/article-abstract\/doi\/10.1542\/peds.2025-072593\/204627\/Encouraging-Trends-in-Peanut-Allergy-Prevention?redirectedFrom=fulltext&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Pediatrics<\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Bereits im Jahr 2015 war in den USA eine Empfehlung ausgegeben worden, Kinder ab einem Alter von vier Monaten an das Allergen heranzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Allergologe David Hill vom Kinderkrankenhaus von Philadelphia und Mitautor der Studie bezeichnete die j\u00fcngsten Auswertungen, f\u00fcr die Daten von 125.000 Kindern untersucht wurden, als bemerkenswert. Das Forscherteam analysierte die elektronischen Gesundheitsakten aus Dutzenden Kinderarztpraxen, um Diagnosen von Lebensmittelallergien bei kleinen Kindern vor, w\u00e4hrend und nach der Ver\u00f6ffentlichung der Empfehlung von 2015 zu analysieren. Heute gebe es dank der Umsetzung der Ern\u00e4hrungsrichtlinie weniger Kinder mit entsprechenden Allergien, erkl\u00e4rte Hill. <\/p>\n<p>Erdnussallergien bei Kindern im Alter von bis zu drei Jahren gingen nach den damaligen Empfehlungen f\u00fcr besonders gef\u00e4hrdete Kinder der Studie zufolge um mehr als 27 Prozent zur\u00fcck, nach der Ausweitung der Empfehlungen 2017 sogar um mehr als 40 Prozent. Insgesamt war in den vergangenen Jahren dennoch ein Anstieg von Lebensmittelallergien zu verzeichnen. Etwa acht Prozent der Kinder sind betroffen, darunter mehr als zwei Prozent mit einer Erdnussallergie.<\/p>\n<p>Allergie-Risiko deutlich gesenkt<\/p>\n<p>Erdnussallergien entstehen, wenn das Immunsystem Eiwei\u00dfe der Nuss f\u00e4lschlicherweise als Bedrohung erkennt und allergische Reaktionen bis hin zum lebensgef\u00e4hrlichen anaphylaktischen Schock ausl\u00f6st. Jahrzehntelang hatten \u00c4rzte empfohlen, potenziell allergene Lebensmittel bis zum dritten Lebensjahr zu meiden.<\/p>\n<p>Das \u00e4nderte sich im Jahr 2015 mit der LEAP-Studie (\u201eLearning Early About Peanut Allergy\u201c) unter Leitung von Gideon Lack am King\u2019s College in London. Sie zeigte, dass die fr\u00fche Gabe von Erdnussprodukten das Risiko, Lebensmittelallergien zu entwickeln, um mehr als 80 Prozent senkt \u2013 ein Effekt, der bei rund 70 Prozent der Kinder bis ins Jugendalter anhielt.<\/p>\n<p>Die Daten f\u00fcr die neue Studie stammen aus einer begrenzten Zahl von Praxen. Es sei zu bedenken, dass die Analyse nicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr alle Kinder in den USA sein k\u00f6nnte, schr\u00e4nkte Ruchi Gupta, Expertin f\u00fcr Kinderallergien von der Northwestern University, ein. Die Autoren sprachen jedoch von \u201evielversprechenden Belegen\u201c, dass die fr\u00fchzeitige Einf\u00fchrung von Allergenen nicht nur umgesetzt werde, sondern auch einen messbaren Erfolg habe.<\/p>\n<p>\u201eDie Studie untersuchte nicht, was die S\u00e4uglinge a\u00dfen, und zeigt daher nicht, dass die Richtlinien den R\u00fcckgang verursacht haben. Dennoch sind die Daten vielversprechend\u201c, schrieb auch die \u201eNew York Times\u201c. Die Ursachen von Nahrungsmittelallergien sind bisher nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt. Fachleuten zufolge sind weitere Untersuchungen n\u00f6tig. Daten aus Australien und Schweden zeigten beispielsweise, dass \u00e4hnliche Richtlinien\u00e4nderungen nicht mit einem R\u00fcckgang bei Nahrungsmittelallergien einhergingen.<\/p>\n<p>rc mit AP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jahrzehntelang empfahlen \u00c4rzte, potenziell allergene Lebensmittel bis zum dritten Lebensjahr zu meiden. 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