{"id":5193,"date":"2025-04-03T14:07:15","date_gmt":"2025-04-03T14:07:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/5193\/"},"modified":"2025-04-03T14:07:15","modified_gmt":"2025-04-03T14:07:15","slug":"cannabis-in-essen-nachfrage-nach-infos-stark-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/5193\/","title":{"rendered":"Cannabis in Essen &#8211; Nachfrage nach Infos stark gestiegen"},"content":{"rendered":"<p>Suchthilfe kl\u00e4rt in Essen mehr Menschen \u00fcber Cannabis auf<\/p>\n<p>Vor einem Jahr wurde in Essen angekifft. <a href=\"https:\/\/www.radioessen.de\/artikel\/erste-joints-legal-in-essen-geraucht-1946750.html\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Da versammelten sich zahlreiche Menschen auf dem Kopstadtplatz und rauchten \u00f6ffentlich ihren Joint.<\/a> F\u00fcr viele war es eine Erleichterung, dass der Genuss und der Gebrauch von Cannabis legalisiert wurde. Das hat aber bei der Suchthilfe direkt f\u00fcr deutlich mehr Arbeit gesorgt. Vor allem Jugendliche wurden beraten. Die Zahl hat sich mehr als verdoppelt. 2023 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchthilfe direkt GmbH noch 1084 Jugendliche zum Umgang mit Cannabis beraten. 2024 waren es 2202 Jugendliche. <a href=\"https:\/\/www.radioessen.de\/artikel\/suchthilfe-essen-plakate-gegen-cannabis-bei-jugendlichen-2042332.html\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchthilfe haben auch eine neue Infokampagne gestartet. &#8222;Cannabis? Klartext!&#8220; ist die \u00dcberschrift.<\/a> Die Infokampagne richtet sich an Jugendliche und Eltern. Aber auch Fachkr\u00e4fte wurden weiter geschult. Die wichtigste Frage bei Jugendlichen unter 18 Jahren lautet immer wieder: &#8222;Darf ich legal Cannabis rauchen?&#8220;. Die Antwort ist klar: Nein, das bleibt weiterhin verboten, erkl\u00e4rt Nick Saar von der Suchthilfe direkt im Interview mit Radio Essen-Moderatorin Anna Bartl.<\/p>\n<p>In Essen hat sich der Verbrauch von Cannabis &#8222;normalisiert&#8220;<\/p>\n<p>In Essen bedeutet die teilweise Legalisierung von Cannabis f\u00fcr die Suchthilfe auch ein Umdenken bei der Beratung. Die Konsumierenden erleben ihren Konsum jetzt eher als normal, stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchthilfe fest. Das bedeutet, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerten nicht. Stattdessen begleiten sie mit ihrer Beratung die Konsumierenden. Vor allem bei Jugendlichen und f\u00fcr Eltern geht es aber auch um Aufkl\u00e4rung. Jugendliche d\u00fcrfen weiterhin kein Cannabis legal kaufen, das bedeutet, sie kaufen es auf dem Schwarzmarkt. Dabei ist weiterhin unklar, welche anderen Stoffe noch drin sind, erkl\u00e4rt der Experte von der Suchthilfe im Radio Essen-Interview. Nach seiner Einsch\u00e4tzung rauchen auch nach der Legalisierung nicht mehr Essenerinnen und Essener Cannabis. Das l\u00e4sst sich aber schwer einsch\u00e4tzen, weil Vergleiche fehlen. <\/p>\n<p>Experte in Essen w\u00fcnscht sich \u00c4nderungen im Gesetz<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesetz w\u00fcnscht sich Experte Nick Saar in Zukunft einige \u00c4nderungen. Einige Formulierungen seien unklar und schwer umzusetzen, wie zum Beispiel die Entfernungsangabe zum Jugendschutz. Au\u00dferdem brauchen die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter gen\u00fcgend Mittel, um Jugendliche aufzukl\u00e4ren. Auch das ist im Gesetz nicht richtig geregelt, kritisiert Saar von der Suchthilfe direkt. Ein eindeutiger Fortschritt ist f\u00fcr ihn, dass der Gebrauch nicht mehr kriminalisiert wird und die Konsumierenden nicht in eine Abw\u00e4rtsspirale rutschen wie fr\u00fcher &#8211; also ins Gef\u00e4ngnis m\u00fcssen, ihre Arbeit und ihre Wohnung verlieren. Schon jetzt gibt es bei der Suchthilfe direkt viele Anfragen aus Schulen f\u00fcr das kommende Schuljahr. Da geht es dann weiter mit der Aufkl\u00e4rungsarbeit zum Thema Cannabis. Fraglich ist aber noch, wie es mit der Cannabis-Legalisierung unter der neuen Bundesregierung weitergeht.<\/p>\n<p>Polizei Essen zieht Bilanz nach Legalisierung von Cannabis<\/p>\n<p>Bei der Polizei Essen wurden im letzten Jahr weniger Straftaten im Zusammenhang mit Cannabis registriert. Laut Statistik wurden 2023 noch 1192 Verst\u00f6\u00dfe gegen das Bet\u00e4ubungsmittelgesetz mit Cannabis und der Zubereitung bekannt. Im letzten Jahr waren es nur noch 556 solcher Straftaten.  Fast alle werden aufgekl\u00e4rt. Das liegt aber daran, dass die Rauschgiftdelikte bei den Kontrollen der Polizei erkannt und geahndet werden. Anzeigen wegen solcher Straftaten sind sehr selten. Insgesamt ist die Zahl der Rauschgiftdelikte in Essen im letzten Jahr um 5,2 Prozent angestiegen. <\/p>\n<p>Weitere Nachrichten aus Essen<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1682fc34fb984f28926b5860000a0a94.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Suchthilfe kl\u00e4rt in Essen mehr Menschen \u00fcber Cannabis auf Vor einem Jahr wurde in Essen angekifft. 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