{"id":519934,"date":"2025-10-23T04:37:20","date_gmt":"2025-10-23T04:37:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/519934\/"},"modified":"2025-10-23T04:37:20","modified_gmt":"2025-10-23T04:37:20","slug":"markt-bleibt-angespannt-mieten-steigen-weniger-stark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/519934\/","title":{"rendered":"Markt bleibt angespannt, Mieten steigen weniger stark"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Die Mieten stiegen im dritten Quartal deutschlandweit nur noch leicht, in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00fcsseldorf<\/a> allerdings vergleichsweise stark. Das geht aus dem aktualisierten Greix-Mietpreisindex des Kieler Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW Kiel) hervor. Das Angebot an Wohnungen bleibt demnach gleichzeitig gering.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Laut IfW-Untersuchung sind die Angebotsmieten f\u00fcr Wohnungen im Vergleich zum Vorquartal um 0,5 Prozent gestiegen. Inflationsbereinigt, also gemessen in aktueller Kaufkraft, stagnieren die Mieten gar. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind die Angebotsmieten demnach inflationsbereinigt um 1,2 Prozent gestiegen, nominal um 3,5 Prozent. \u201eDie Preisdynamik am Mietmarkt hat sich nach den hohen Steigerungen der letzten Jahre deutlich abgek\u00fchlt\u201c, sagt Jonas Zdrzalek, Projektleiter des Greix am IfW <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kiel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kiel<\/a>. \u201eIm Durchschnitt steigen die Mieten nur noch im gleichen Tempo wie die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/inflation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inflation<\/a>.\u201c<\/p>\n<p>Mieten in D\u00fcsseldorf niedriger als in anderen Gro\u00dfst\u00e4dten      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wichtig dabei ist allerdings: Das Mietniveau in D\u00fcsseldorf liegt deutlich unter dem anderer Gro\u00dfst\u00e4dte. Die durchschnittliche Angebotskaltmiete in D\u00fcsseldorf lag laut der Auswertung im dritten Quartal bei 14,40 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In M\u00fcnchen wurden Wohnungen zu mehr als 22 Euro pro Quadratmeter \u00fcber verschiedene Immobilienportale angeboten, in Frankfurt zu mehr als 17 Euro, in Berlin, K\u00f6ln und Hamburg jeweils zu mehr als 15 Euro.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Zahlen des Reports spiegeln auch die praktische Erfahrung in D\u00fcsseldorf wieder. \u201eDas deckt sich mit dem Eindruck aus unserem Alltag\u201c, sagt Jan Kl\u00fcssendorff von Kl\u00fcssendorff Immobilien. Der Makler ist auch Vorstandsmitglied des Rings Deutscher Makler (RDM) in D\u00fcsseldorf. \u201eDie Preise steigen immer noch ein bisschen, aber nicht mehr so stark wie zwischendurch\u201c, sagt er. Das liege seiner Beobachtung nach unter anderem daran, dass viele Vermieter erkannt h\u00e4tten, dass es \u201egesetzliche Regularien gibt, an denen man nicht vorbei sollte\u201c bei der Mietpreisbemessung. \u201eEs ist so, dass viele erkannt haben, dass es nach oben hin jetzt auch mal gut ist.\u201c Daran, dass Eigent\u00fcmer ihre Wohnungen nicht mehr losw\u00fcrden, liege das aber eher nicht.<\/p>\n<p>Schnellere Vermittlung von Wohnungen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Denn gleichzeitig werden Wohnungen den Angaben des Kieler Instituts zufolge schneller vermittelt. Die durchschnittliche Inseratsdauer fiel demnach im dritten Quartal bundesweit auf gut 24 Tage \u2013 knapp einen Tag weniger als noch im Vorquartal und gut vier Tage weniger als ein Jahr zuvor. \u201eAus historischer Sicht ist dieser Wert \u00e4u\u00dferst niedrig\u201c, hie\u00df es vom IfW. Bei Start der Datenerfassung vor rund zehn Jahren betrug die Inseratsdauer im Schnitt noch 34 Tage. \u201eSelbst bei nur moderaten Mietsteigerungen ist der Markt f\u00fcr Wohnungssuchende vor allem in Metropolen \u00e4u\u00dferst angespannt\u201c, sagte Zdrzalek. \u201eOhne einen sp\u00fcrbaren Zuwachs an Neubauten wird sich die Lage kaum entspannen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Jan Kl\u00fcssendorff best\u00e4tigt die Entwicklung: \u201eDie Nachfrage ist so stark, dass die Vermarktungsdauer gen null tendiert. Teilweise nehmen wir Wohnungen nach 20, 30 Minuten wieder raus, weil uns die Anfragen \u00fcberrollen. Der Markt ist weiter v\u00f6llig \u00fcberrannt.\u201c An den Angebotszeiten sei zu erkennen, dass die Nachfrage enorm sei \u2013 bei viel zu geringem Angebot. Kl\u00fcssendorff ist allerdings skeptisch, ob tats\u00e4chlich z\u00fcgig so viel neu gebaut werden kann, wie es auch aus seiner Sicht notwendig w\u00e4re. \u201eBesonders kleineren Anbietern wird das Leben extrem schwer gemacht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es kann nicht sein, dass alles immer teurer, komplizierter und langwieriger wird\u201c, sagt der Makler und meint damit besonders Regulierungen beim Neubau, die Vorgaben bei D\u00e4mmungen und Aufz\u00fcgen etwa. So werde es nach jetzigem Stand eher noch schwieriger werden, eine neue Wohnung zu finden. \u201eWir werden so nicht mehr Angebot kriegen, aber in einer prosperierenden Stadt wie D\u00fcsseldorf mehr Nachfrage \u2013 die Spirale wird sich weiterdrehen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Mieten stiegen im dritten Quartal deutschlandweit nur noch leicht, in D\u00fcsseldorf allerdings vergleichsweise stark. Das geht aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":519935,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[5114,84207,3364,29,3405,30,50897,128860,18048,128861,4949,7134,1209,6781,5337],"class_list":{"0":"post-519934","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-angebot","9":"tag-angebotsmieten","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-duesseldorf","13":"tag-germany","14":"tag-gestiegen","15":"tag-greix","16":"tag-ifw","17":"tag-inflationsbereinigt","18":"tag-kiel","19":"tag-mieten","20":"tag-nordrhein-westfalen","21":"tag-vergleich","22":"tag-wohnungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115421632470433921","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=519934"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519934\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/519935"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=519934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=519934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=519934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}