{"id":520187,"date":"2025-10-23T07:08:12","date_gmt":"2025-10-23T07:08:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520187\/"},"modified":"2025-10-23T07:08:12","modified_gmt":"2025-10-23T07:08:12","slug":"eu-klimaziel-awi-forscher-und-2-000-wissenschaftler-schlagen-alarm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520187\/","title":{"rendered":"EU-Klimaziel: AWI-Forscher und 2.000 Wissenschaftler schlagen Alarm"},"content":{"rendered":"<p class=\"article-toplinewrapper\">\n<p>Standdatum: 23. Oktober 2025.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/bilder\/hans-otto-poertner-awi-bremerhaven-102~_v-800x450_c-1761202833322.jpg\" data-gallery-entry-for=\"klimaziel-eu-gipfel-poertner-awi-bremerhaven-100\" data-size=\"2560x1440\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image -image-with-fallback -image-rounded  lazyload\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhEAAJAIAAAP\/\/\/\/\/\/\/yH5BAEKAAEALAAAAAAQAAkAAAIKjI+py+0Po5yUFQA7\"   alt=\"Ein Mann steht vor einem blauen Hintergrund an einem Mikrofon.\" title=\"Bild: dpa | ZUMAPRESS.com | Bianca Otero\" data-image-owner=\"dpa | ZUMAPRESS.com | Bianca Otero\" data-image-title=\"Ein Mann steht vor einem blauen Hintergrund an einem Mikrofon.\" data-image-src=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/bilder\/hans-otto-poertner-awi-bremerhaven-102~_v-800x450_c-1761202833322.jpg\" data-image-rights-src=\"\/bilder\/hans-otto-poertner-awi-bremerhaven-102~_v-640x360_c-1761202833322.jpg\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Hans-Otto P\u00f6rtner vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) nimmt mit 2.000 Expertinnen und Experten die EU in die Pflicht. (Archivbild)<\/p>\n<p>Bild: dpa | ZUMAPRESS.com | Bianca Otero<\/p>\n<p class=\"article-intro\">Zahlreiche Forscher warnen in einem Brief: Die EU droht sich beim Klimaziel 2040 von der Wissenschaft zu entfernen. Unterzeichnet hat auch ein Bremerhavener Klimaforscher.<\/p>\n<p>In der Debatte \u00fcber ein Klimaziel der EU f\u00fcr 2040 verschaffen sich mehr als 2.000 europ\u00e4ische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Geh\u00f6r \u2013 darunter mehrere Hundert aus Deutschland, auch Klimaforscher Hans-Otto P\u00f6rtner vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven. &#8222;Die politische Diskussion bewegt sich von den wissenschaftlichen Erkenntnissen weg&#8220;, hei\u00dft es in einem offenen Brief an die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs. <\/p>\n<p>Information zum Thema<br \/>\nHans-Otto P\u00f6rtner<\/p>\n<p>Hans-Otto P\u00f6rtner ist Physiologe und Meeresbiologe am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut. Er war Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe II (&#8222;Intergovernmental Panel on Climate Change&#8220;) der Vereinten Nationen, oft als &#8222;Weltklimarat&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p>Ende der Information zum Thema<\/p>\n<p>Die\u00a0EU-Kommission hat vorgeschlagen, die Emissionen in den n\u00e4chsten 15 Jahren\u00a0um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Ein Teil soll durch international anerkannte Klimazertifikate kompensiert werden d\u00fcrfen. <\/p>\n<p>Bei EU-Mitgliedern regt sich Widerstand<\/p>\n<p>Der Vorschlag braucht noch die Zustimmung der\u00a0EU-Staaten und des Europaparlaments, in mehreren Staaten regt sich jedoch deutlicher Widerstand gegen das Ziel.\u00a0Bei einem Treffen in Br\u00fcssel wollen die EU-Staats- und Regierungschefs nun dar\u00fcber diskutieren.<\/p>\n<blockquote class=\"citation -citation-type-simple\">\n<p class=\"citation-text\">Vor dem EU-Gipfel rufen wir die Entscheider dazu auf, an der Wissenschaft und am Pariser Klimaabkommen festzuhalten.<\/p>\n<p>Offener Brief an die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Das Klimaziel der EU sei ohnehin \u00fcberf\u00e4llig, schreiben die Forscher der verschiedensten Universit\u00e4ten und Institutionen in dem Brief, den auch AWI-Forscher P\u00f6rtner unterzeichnet hat. Bei der anstehenden Weltklimakonferenz im November in Brasilien m\u00fcsse die EU einen verl\u00e4sslichen Plan mitbringen und als starker und konstruktiver Player im Klimaschutz auftreten.\u00a0<\/p>\n<p>Umweltminister: Deutschland unterst\u00fctzt 90-Prozent-Ziel<\/p>\n<p>Das vorgeschlagene 90-Prozent-Ziel sei &#8222;nicht nur eine politische Entscheidung, sondern eine existenzielle Notwendigkeit, um Europas Zukunft zu sichern und das Leben der Menschen zu sch\u00fctzen angesichts des zunehmend hohen Risikos, kritische Kipppunkte zu \u00fcberschreiten&#8220;. Zudem biete ein solches Ziel bei richtiger Umsetzung auch wirtschaftliche Chancen \u2013 etwa deutlich g\u00fcnstigere Stromrechnungen, neue Jobs und Einsparungen f\u00fcr fossile Importe im Milliardenbereich.<\/p>\n<p>Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) erwartet, dass sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei dem EU-Gipfeltreffen daf\u00fcr einsetzt, die Emissionen bis 2040 um mindestens 90 Prozent zu senken. &#8222;Deutschland hat sich festgelegt, nicht nur im Koalitionsvertrag, sondern auch durch unsere nationalen Gesetze&#8220;, sagte Schneider bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Luxemburg. Man unterst\u00fctze den Kommissionsvorschlag und halte ihn f\u00fcr gut vereinbar &#8222;mit unseren Ambitionen, aber eben auch in der Verbindung zwischen \u00d6konomie und \u00d6kologie&#8220;.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema:<\/p>\n<p class=\"article-legal-agencies\"><strong>Quellen<\/strong>:<br \/>\nbuten un binnen und dpa.\n<\/p>\n<p class=\"article-legal-broadcast-reference\"><strong>Dieses Thema im Programm:<\/strong><br \/>\nBremen Zwei, Der Tag, 23. Oktober 2025, 14:10 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Standdatum: 23. Oktober 2025. 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