{"id":520324,"date":"2025-10-23T08:23:19","date_gmt":"2025-10-23T08:23:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520324\/"},"modified":"2025-10-23T08:23:19","modified_gmt":"2025-10-23T08:23:19","slug":"ukraine-krieg-belgiens-premier-droht-mit-blockade-von-eu-plan-zur-nutzung-russischer-vermoegen-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520324\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: +++ Belgiens Premier droht mit Blockade von EU-Plan zur Nutzung russischer Verm\u00f6gen +++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Belgiens Premier Bart De Wever droht, den EU-Plan zur Nutzung eingefrorener russischer Verm\u00f6gen f\u00fcr die Ukraine zu stoppen. Er fordert eine gemeinsame Risiko\u00fcbernahme. Zugleich versch\u00e4rfen EU und USA ihre Sanktionen. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Versuche des US-Pr\u00e4sidenten, Russland zu Friedensgespr\u00e4chen mit der Ukraine zu bewegen, sind bislang erfolglos geblieben. Nun l\u00e4sst Trump erstmals neue Sanktionen verh\u00e4ngen. Ein Treffen mit Wladimir Putin sagt Donald Trump ab: \u201eJedes Mal, wenn ich mit Wladimir spreche, habe ich gute Gespr\u00e4che, aber dann f\u00fchren sie nirgendwo hin.\u201c<\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>09:39 Uhr \u2013 Belgien bremst bei EU-Einigung auf Nutzung eingefrorener russischer Verm\u00f6gen<\/p>\n<p>In der Debatte um die Verwendung russischer Verm\u00f6genswerte in der EU zur Unterst\u00fctzung der Ukraine hat Belgien mit einer Blockade der daf\u00fcr n\u00f6tigen Entscheidung gedroht. Der belgische Regierungschef Bart De Wever stellte beim EU-Gipfel in Br\u00fcssel Bedingungen auf, um dem Vorschlag zuzustimmen. W\u00fcrden diese nicht erf\u00fcllt, werde er \u201ealles in meiner Macht Stehende tun, um diese Entscheidung zu verhindern\u201c.<\/p>\n<p>Ein Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass 140 Milliarden Euro der russischen Zentralbank f\u00fcr Reparationsdarlehen f\u00fcr die Ukraine genutzt werden. Mit dem Geld sollen unter anderem Waffen gekauft werden. Die Mittel sind haupts\u00e4chlich in Belgien angelegt, weshalb das Land Konsequenzen bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>De Wever forderte nun, dass sowohl die Ausfallrisiken als auch die finanziellen Folgen m\u00f6glicher Gegenreaktionen aus Russland auf alle EU-L\u00e4nder verteilt werden. Au\u00dferdem sollten alle EU-L\u00e4nder, in denen weitere russische Verm\u00f6genswerte angelegt sind, dies offenlegen. \u201eWir wissen, dass es gro\u00dfe Summen russischen Geldes in anderen L\u00e4ndern gibt, die dar\u00fcber immer geschwiegen haben\u201c, sagte der Belgier. \u201eWenn diese drei Forderungen, die meines Erachtens recht vern\u00fcnftig sind, erf\u00fcllt werden, k\u00f6nnen wir weitermachen\u201c, sagt er weiter und d\u00e4mpfte zugleich die Erwartungen, dass es beim Gipfel eine Einigung gibt: \u201eIch w\u00e4re \u00fcberrascht, wenn wir das heute hinkriegen\u201c, sagte De Wever. \u201eAber Wunder hat es fr\u00fcher schon gegeben.\u201c<\/p>\n<p>09:33 Uhr \u2013 Selenskyj begr\u00fc\u00dft \u201esehr wichtige\u201c EU- und US-Sanktionen gegen Russland<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat neue Sanktionen der EU und der USA gegen Russland als \u201esehr wichtig\u201c begr\u00fc\u00dft. Das am Mittwochabend beschlossene 19. Sanktionspaket sei \u201eentscheidend\u201c f\u00fcr sein Land, sagte Selenskyj am Donnerstag bei seiner Ankunft beim EU-Gipfel in Br\u00fcssel. Er rief seine Verb\u00fcndeten dazu auf, den Druck auf Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin weiter zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen uns nicht nur mit ganz Europa, mit den Vereinigten Staaten zusammen verteidigen, wie m\u00fcssen auch Druck auf Putin aus\u00fcben, diesen Krieg zu beenden\u201c, erkl\u00e4rte Selenskyj. \u201eDas bedeutet Sanktionen, Pakete, Langstrecken-Luftverteidigung und nat\u00fcrlich finanzielle Unterst\u00fctzung, \u00fcber die wir heute sprechen werden.\u201c<\/p>\n<p>09:30 Uhr \u2013 EU-Gipfel beginnt mit Beschluss f\u00fcr Russland-Sanktionen<\/p>\n<p>Die neuen Sanktionen der EU-Staaten gegen Russland sind nach der Einigung am Mittwochabend nun auch formell beschlossen und k\u00f6nnen in Kraft treten. Das am Morgen in einem schriftlichen Verfahren angenommene Paket sieht unter anderem vor, Russlands Einnahmen aus dem Verkauf von Gas und \u00d6l weiter zu reduzieren, wie die aktuelle d\u00e4nische EU-Ratspr\u00e4sidentschaft in Br\u00fcssel mitteilte. Dazu soll ein vollst\u00e4ndiges Importverbot von Fl\u00fcssigerdgas (LNG) aus Russland schon 2027 gelten und damit ein Jahr fr\u00fcher als urspr\u00fcnglich geplant.<\/p>\n<p>09:27 Uhr \u2013 Strack-Zimmermann begr\u00fc\u00dft EU-Sanktionen gegen Russland als \u201egro\u00dfen Wurf\u201c<\/p>\n<p>Die EU-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) hat die neuen Sanktionen der EU gegen Russland als \u201egro\u00dfen Wurf\u201c begr\u00fc\u00dft. Wichtig sei \u201evor allen Dingen, dass Russlands Einnahmen aus dem Verkauf von Gas und \u00d6l eben weiter reduziert werden\u201c, sagte Strack-Zimmermann im Sender Bayern 2. Russland m\u00fcsse zu sp\u00fcren bekommen, dass die EU durchaus handlungsf\u00e4hig sei.<\/p>\n<p>04:41 Uhr \u2013 Rubio: USA wollen sich trotz der neuen Sanktionen weiter mit Vertretern Russlands treffen<\/p>\n<p>Die USA wollen sich nach den Worten von Au\u00dfenminister Marco Rubio trotz der neuen US-Sanktionen gegen Russland mit Vertretern des Landes treffen. \u201eWir m\u00f6chten uns weiterhin mit den Russen treffen\u201c, sagte Rubio zu Reportern. \u201eWir sind immer an einem Dialog interessiert, wenn sich die M\u00f6glichkeit bietet, Frieden zu erreichen.\u201c<\/p>\n<p>Die ukrainische Botschafterin in den USA begr\u00fc\u00dfte die neuen US-Sanktionen gegen Russland. Diese Entscheidung stehe im Einklang mit der Haltung der Ukraine, \u201edass Frieden nur durch St\u00e4rke und durch maximalen Druck auf den Aggressor unter Nutzung aller verf\u00fcgbaren internationalen Instrumente erreicht werden kann\u201c, erkl\u00e4rte Olha Stefanischyna.<\/p>\n<p>04:28 Uhr \u2013 Indien pr\u00fcft nach US-Sanktionen russische \u00d6l-Lieferungen<\/p>\n<p>Indische staatliche Raffinerien pr\u00fcfen einem Insider zufolge ihre Handelsdokumente f\u00fcr russisches \u00d6l. Sie wollten damit sicherstellen, keine Lieferungen direkt von den russischen Konzernen Rosneft und Lukoil zu erhalten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. <\/p>\n<p>00:45 Uhr \u2013 Trump: Ausbildung der Ukrainer auf Tomahawk-Raketen zu zeitaufwendig<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump verteidigt seine Entscheidung, der Ukraine keine Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper zu liefern. Seiner Begr\u00fcndung zufolge w\u00fcrde es zu lange dauern, das ukrainische Milit\u00e4r im Umgang mit dem Waffensystem zu schulen. Trump erkl\u00e4rte, es w\u00fcrden \u201emindestens sechs Monate\u201c oder sogar ein Jahr ben\u00f6tigt, um die Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper effektiv einzusetzen. Dies erfordere eine \u201eenorme Lernkurve\u201c der ukrainischen Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Einen Medienbericht \u00fcber gr\u00fcnes Licht der US-Regierung f\u00fcr den Einsatz von Langstreckenwaffen gegen Russland bezeichnete Trump als \u201eFake News\u201c. Das \u201eWall Street Journal\u201c hatte unter Berufung auf Regierungsmitarbeiter berichtet, der Ukraine werde der Einsatz einiger westlicher Langstreckenraketen gegen Ziele in Russland erlaubt.<\/p>\n<p>Zuvor hatte die Trump-Regierung in Aussicht gestellt, der Ukraine Tomahawk-Waffen zur Unterst\u00fctzung bereitzustellen, um den von Russland begonnenen Krieg zu stoppen. Nach einem Gespr\u00e4ch mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin verwarf Trump diese Option jedoch in der vergangenen Woche und betonte, dass die USA ihren eigenen Vorrat an Tomahawk-Marschflugk\u00f6rpern sichern m\u00fcssten.<\/p>\n<p>00:16 Uhr \u2013 EU-Staaten einigen sich auf neue Russland-Sanktionen<\/p>\n<p>Die EU-Staaten haben sich kurz vor ihrem Gipfeltreffen an diesem Donnerstag auf eine weitreichende Versch\u00e4rfung der Sanktionen gegen Russland verst\u00e4ndigt. Die Pl\u00e4ne sehen unter anderem vor, Russlands Einnahmen aus dem Verkauf von Gas und \u00d6l weiter zu reduzieren, wie die aktuelle d\u00e4nische EU-Ratspr\u00e4sidentschaft in Br\u00fcssel mitteilte. Dazu soll ein vollst\u00e4ndiges Importverbot von Fl\u00fcssigerdgas (LNG) aus Russland schon 2027 in Kraft treten und damit ein Jahr fr\u00fcher als urspr\u00fcnglich geplant. Zudem sind auch weitere Strafma\u00dfnahmen im Finanzsektor und Handelsbereich sowie Einschr\u00e4nkungen der Bewegungsfreiheit russischer Diplomaten innerhalb der EU vorgesehen.<\/p>\n<p>Der formelle Beschluss f\u00fcr das Sanktionspaket gilt nach der Verst\u00e4ndigung vom Mittwoch als Formsache und soll bis 8.00 Uhr an diesem Donnerstagmorgen in einem schriftlichen Verfahren erfolgen. Erm\u00f6glicht wurde die Einigung durch die Slowakei, die einen wochenlangen Vorbehalt am Mittwoch aufgab. Der slowakische Regierungschef Robert Fico hatte zuvor erkl\u00e4rt, die EU habe wie von ihm gefordert zugesagt, mehr gegen explodierende Energiepreise zu unternehmen.<\/p>\n<p>Mittwoch, 22. Oktober:23:51 Uhr \u2013 Ukraine meldet Luftangriffe auf Kiew<\/p>\n<p>Russland hat Kiew die zweite Nacht in Folge mit Drohnen angegriffen. Beh\u00f6rdenvertretern zufolge wurden vier Menschen durch Tr\u00fcmmerteile verletzt und mehrere Geb\u00e4ude besch\u00e4digt, darunter ein Kindergarten. Die Stadtverwaltung gab eine Warnung vor einem m\u00f6glichen Raketenangriff auf die Hauptstadt heraus.<\/p>\n<p>23:35 Uhr \u2013 Trump hat Treffen mit Putin nach eigenen Angaben abgesagt<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagt das in Aussicht gestellte baldige Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Budapest nach eigenen Angaben ab. Es h\u00e4tte sich nicht danach angef\u00fchlt, als w\u00fcrde man dahin kommen, wo man hinkommen m\u00fcsste, sagte der Republikaner bei einem Treffen mit Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte im Wei\u00dfen Haus.<\/p>\n<p>\u201eJedes Mal, wenn ich mit Wladimir spreche, habe ich gute Gespr\u00e4che, aber dann f\u00fchren sie nirgendwo hin\u201c, so Trump. Er hoffe, dass die neuen Sanktionen Putin zur Vernunft bringen w\u00fcrden. Er hoffe auch, dass die Sanktionen nicht lange in Kraft bleiben m\u00fcssten. In der Zukunft soll es Trump zufolge aber ein Treffen zwischen ihm und Putin geben.<\/p>\n<p>23:15 Uhr \u2013 US-Regierung verh\u00e4ngt Sanktionen gegen russische \u00d6l-Firmen<\/p>\n<p>Die US-Regierung verh\u00e4ngt neue Sanktionen gegen gro\u00dfe russische \u00d6l-Firmen. Angesichts der Weigerung von Kremlchef Wladimir Putin, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden, verh\u00e4nge sein Ministerium Sanktionen gegen die beiden gr\u00f6\u00dften \u00d6l-Firmen Russlands, die Moskaus Kriegsmaschinerie finanzierten, wird US-Finanzminister Scott Bessent in einer Mitteilung zitiert. Betroffen sind Rosneft und Lukoil. Das Ministerium begr\u00fcndet den Schritt mit Moskaus Weigerung, den \u201esinnlosen Krieg\u201c in der Ukraine zu beenden. Man sei \u201ebereit, noch weiter zu gehen, wenn dies notwendig sein sollte\u201c.<\/p>\n<p>Kurz nach der Ank\u00fcndigung des Finanzministeriums \u00e4u\u00dferte sich auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu dem Schritt. \u201eIch hatte einfach das Gef\u00fchl, dass es an der Zeit war\u201c, sagte Trump w\u00e4hrend eines Treffens mit Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte im Oval Office. Trump sagte weiter, er hoffe, dass die neuen Sanktionen den russischen Pr\u00e4sidenten zur Vernunft bringen. Dies erhoffe er sich auch von dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. \u201eWie man so sch\u00f6n sagt: Zum Tango geh\u00f6ren immer zwei.\u201c<\/p>\n<p>20:17 Uhr \u2013 Russland schr\u00e4nkt WhatsApp und Telegram erneut ein<\/p>\n<p>Die russische Telekommunikationsbeh\u00f6rde Roskomnadsor schr\u00e4nkt die beiden Messengerdienste WhatsApp und Telegram in Russland weiter ein. Um Kriminellen entgegenzuwirken, w\u00fcrden Ma\u00dfnahmen zur teilweisen Einschr\u00e4nkung ausl\u00e4ndischer Messenger ergriffen, teilte die Beh\u00f6rde der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge mit. WhatsApp und Telegram seien wichtige Dienste f\u00fcr Erpressung, Betrug und Verwicklung russischer B\u00fcrger in Sabotageakte, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Russische Medien berichteten von massiven Einschr\u00e4nkungen der Messengerdienste vor allem im S\u00fcden Russlands seit Montag. In Kommentaren auf St\u00f6rungswebsites hie\u00df es, dass die Verbindungen langsam seien oder die App gar nicht lade. Anrufe \u00fcber WhatsApp und Telegram sind schon l\u00e4nger eingeschr\u00e4nkt. <\/p>\n<p>13:55 Uhr \u2013 Au\u00dfenminister Wadephul nimmt an \u201eKoalition der Willigen\u201c-Treffen teil<\/p>\n<p>An dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen f\u00fcr die Ukraine am Freitag in London nimmt nach Angaben eines Regierungssprechers Au\u00dfenminister Johann Wadephul f\u00fcr Deutschland teil. Ziel sei, die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland zu organisieren.<\/p>\n<p>12:56 Uhr \u2013 Streit um Verteidigungsausgaben: Litauens Verteidigungsministerin tritt zur\u00fcck<\/p>\n<p>Litauens Verteidigungsministerin Dovile Sakaliene reicht nach einem \u00f6ffentlichen Streit \u00fcber den Verteidigungshaushalt ihren R\u00fccktritt ein. Die Sozialdemokratin begr\u00fcndet ihren Schritt damit, dass Regierungschefin Inga Ruginiene und sie grundlegend unterschiedliche Vorstellungen von der St\u00e4rkung der Verteidigung des baltischen EU- und Nato-Landes h\u00e4tten. <\/p>\n<p>Ausgel\u00f6st wurde der Streit durch ein Treffen im Ministerium mit Journalisten. Den Anwesenden sei dabei Medienberichten zufolge mitgeteilt worden, dass der Haushalt kleiner ausfallen werde als er tats\u00e4chlich sei \u2013 und nur 4,87 Prozent betragen w\u00fcrde statt der ein Tag sp\u00e4ter dann angek\u00fcndigten 5,38 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.<\/p>\n<p>11:49 Uhr \u2013 Drohne trifft Kindergarten in Charkiw<\/p>\n<p>Bei einem russischen Drohnenangriff ist in Charkiw ein Kindergarten getroffen worden. Ein Mensch sei get\u00f6tet worden, schrieb B\u00fcrgermeister Ihor Terechow auf Telegram. Au\u00dferdem gebe es sieben Verletzte. Durch den Einschlag sei in dem privaten Kindergarten ein Feuer ausgebrochen, teilte Terechow mit. Das Geb\u00e4ude sei ger\u00e4umt worden. Seinen Angaben nach gab es in dem betroffenen Stadtteil im Nordosten der Gro\u00dfstadt am Vormittag mehrere Einschl\u00e4ge von Drohnen.<\/p>\n<p>10:50 Uhr \u2013 Slowakei will 19. Sanktionspaket zustimmen<\/p>\n<p>Die Slowakei signalisiert ihre Zustimmung zu dem 19. Sanktionspaket der Europ\u00e4ischen Union gegen Russland. Sollten die von der Slowakei gestellten Bedingungen bei dem EU-Gipfel diese Woche erf\u00fcllt werden, k\u00f6nnte sein Land gr\u00fcnes Licht geben, sagt Ministerpr\u00e4sident Robert Fico vor einem Parlamentsausschuss. Er k\u00fcndigt zudem ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz vor dem Gipfel an.<\/p>\n<p>10:20 Uhr \u2013\u00a0Melnyk fordert Stopp der Entwicklungshilfe f\u00fcr Verb\u00fcndete Russlands<\/p>\n<p>Der ukrainische UN-Botschafter Andrij Melnyk fordert von Deutschland, die Entwicklungshilfe an jene L\u00e4nder einzustellen, die in der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit Russland stimmen oder sich bei verurteilenden Resolutionen enthalten. \u201eDeutschland k\u00f6nnte beispielsweise jedem afrikanischen oder lateinamerikanischen Land, das Russland unterst\u00fctzt \u2013 sei es durch den Kauf von Energie oder durch Enthaltung bei verurteilenden Resolutionen in der UN \u2013 die Entwicklungshilfe streichen oder zumindest begrenzen\u201c, sagte er WELT.<\/p>\n<p>09:32 Uhr \u2013 Russland \u00fcbermittelt Forderungen f\u00fcr Ukraine-Abkommen an USA<\/p>\n<p>Russland hat den USA in einem informellen Schreiben seine Bedingungen f\u00fcr ein Friedensabkommen mit der Ukraine \u00fcbermittelt und beharrt dabei auf seinen bisherigen Maximalforderungen. In dem am Wochenende \u00fcbermittelten sogenannten \u201eNon-Paper\u201c bekr\u00e4ftigt die Regierung in Moskau ihre Forderung nach der Kontrolle \u00fcber die gesamte ukrainische Donbass-Region sowie den Verzicht auf eine Stationierung von Nato-Truppen in der Ukraine. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von zwei US-Regierungsvertretern und einer mit der Situation vertrauten Person. Damit weist Moskau den j\u00fcngsten Vorschlag von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zur\u00fcck, die Frontlinien an ihrem derzeitigen Stand einzufrieren.<\/p>\n<p>09:14 Uhr \u2013 Orb\u00e1n: Vorbereitungen f\u00fcr Pr\u00e4sidenten-Treffen gehen weiter<\/p>\n<p>Die Planungen f\u00fcr ein Treffen zwischen Trump und Putin gehen nach Angaben von Ungarns Ministerpr\u00e4sidenten Viktor Orb\u00e1n trotz der Verschiebung weiter. Der ungarische Au\u00dfenminister P\u00e9ter Szijj\u00e1rt\u00f3 sei derzeit in Washington, schreibt Orb\u00e1n auf Facebook. \u201eDer Termin ist noch ungewiss. Wenn es so weit ist, werden wir ihn (den Gipfel) abhalten\u201c, f\u00fcgt der Politiker hinzu. Orb\u00e1n, der in der EU isoliert ist und enge Dr\u00e4hte nach Moskau unterh\u00e4lt, m\u00f6chte unbedingt Gastgeber eines m\u00f6glichen Pr\u00e4sidenten-Treffens sein. Seine Partei Fidesz liegt derzeit in Umfragen f\u00fcr die Parlamentswahlen in Ungarn 2026 nur an zweiter Stelle.<\/p>\n<p>08:47 Uhr \u2013\u00a0Zahl der Todesopfer nach Luftangriffen steigt auf sechs<\/p>\n<p>Die Zahl der Todesopfer nach den russischen Luftangriffen in der Nacht steigt weiter. Den Beh\u00f6rden zufolge wurden sechs Menschen get\u00f6tet. Zwei Personen seien in Kiew ums Leben gekommen, teilen die Rettungskr\u00e4fte mit. Infolge der russischen Angriffe im Umland seien vier weitere Personen gestorben, darunter zwei Kinder. <\/p>\n<p>08:02 Uhr \u2013 Teile der Ukraine ohne Strom nach russischem Luftangriff<\/p>\n<p>Wegen russischer Luftangriffe auf das Stromnetz der Ukraine kommt es in weiten Teilen des Landes zu Notabschaltungen. Das teilte das Energieministerium in Kiew am Morgen mit. \u201eDie massive Attacke dauert an\u201c, schrieb Ministerin Switlana Hrintschuk auf Telegram. Wo die Sicherheitslage es erlaube, werde mit Reparaturarbeiten begonnen. Wegen russischer Kampfdrohnen herrschte in Kiew und anderen Regionen auch am Morgen noch Luftalarm. <\/p>\n<p>07:04 Uhr \u2013 Selenskyj in Schweden erwartet \u2013 Gespr\u00e4che \u00fcber R\u00fcstungsexporte<\/p>\n<p>Wolodymyr Selenskyj wird in Schweden erwartet. Er trifft sich in der Stadt Link\u00f6ping mit Ministerpr\u00e4sident Ulf Kristersson, wie die schwedische Regierung mitteilt. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz wollen sich die beiden Politiker zu R\u00fcstungsexporten \u00e4u\u00dfern. Zudem ist der Besuch eines Unternehmens geplant.<\/p>\n<p>06:00 Uhr \u2013 \u00d6l- und Gasanlagen in Poltawa besch\u00e4digt<\/p>\n<p>Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Region Poltawa sind nach Angaben des Gouverneurs Wolodymyr Kohut \u00d6l- und Gasanlagen besch\u00e4digt worden. Russland habe die Angriffe auf das ukrainische Energiesystem in den vergangenen Wochen deutlich verst\u00e4rkt, teilt er weiter mit.<\/p>\n<p>02:07 Uhr \u2013 Tote nach Raketenangriffen auf Kiew<\/p>\n<p>Das russische Milit\u00e4r hat Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Vorl\u00e4ufigen Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge sind dabei mindestens vier Raketen eingesetzt worden. Zwei Menschen starben. Im s\u00fcdlichen Stadtteil Holossijew sei ein Brand ausgebrochen, teilte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko mit. In zwei weiteren Stadtbezirken seien Raketentr\u00fcmmer herabgest\u00fcrzt und dabei mindestens ein Auto in Brand gesetzt worden. Milit\u00e4rbeobachtern zufolge sind die beiden Heizkraftwerke der Stadt Ziel des Angriffs gewesen.<\/p>\n<p>EPD\/dpa\/afp\/AP\/rtr\/fro\/ceb\/lay\/krott\/kami\/dol\/dp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Belgiens Premier Bart De Wever droht, den EU-Plan zur Nutzung eingefrorener russischer Verm\u00f6gen f\u00fcr die Ukraine zu stoppen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":520325,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,15323,11809,13,4871,188,25197,14,15,110,111,20200,115,12,116,27169,39623,4017,4018,4016,64,4019,4020,112,117],"class_list":{"0":"post-520324","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-balken-inbox","11":"tag-donald","12":"tag-headlines","13":"tag-lawrow","14":"tag-liveticker","15":"tag-marco","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-newsteam","19":"tag-putin","20":"tag-rubio","21":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-selenskyj","24":"tag-sergej","25":"tag-tusk","26":"tag-united-states","27":"tag-united-states-of-america","28":"tag-us","29":"tag-usa","30":"tag-vereinigte-staaten","31":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","32":"tag-wladimir","33":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115422521595211681","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/520324","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=520324"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/520324\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/520325"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=520324"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=520324"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=520324"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}