{"id":520337,"date":"2025-10-23T08:30:16","date_gmt":"2025-10-23T08:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520337\/"},"modified":"2025-10-23T08:30:16","modified_gmt":"2025-10-23T08:30:16","slug":"kartenzahlung-ueberholt-erstmals-bargeld-tageskarte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520337\/","title":{"rendered":"Kartenzahlung \u00fcberholt erstmals Bargeld: Tageskarte"},"content":{"rendered":"<p>Erstmals seit Beginn der j\u00e4hrlichen Erhebungen hat die Kartenzahlung in Deutschland die Barzahlung als bevorzugtes Zahlungsmittel \u00fcberholt. Dies geht aus der repr\u00e4sentativen Umfrage 2025 des Instituts f\u00fcr Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. (IDZ) hervor.<\/p>\n<p>Kartenzahlung an der Spitze<\/p>\n<p>Laut den Studienergebnissen gaben 47 Prozent der Befragten an, ihren letzten Einkauf mit Karte bezahlt zu haben. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 44 Prozent. Zahlungen mit Scheinen oder M\u00fcnzen folgten mit 41 Prozent (2024: 48 Prozent) dicht dahinter.<\/p>\n<p>Unter den Personen, die verschiedene Bezahlkarten nutzen, favorisieren 52 Prozent die <strong>girocard<\/strong>, w\u00e4hrend 15 Prozent die Kreditkarte bevorzugen. F\u00fcr das Jahr 2030 prognostizieren 77 Prozent der Befragten, dass die Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen das meistgenutzte Zahlungsmittel bleiben wird.<\/p>\n<p>Mobile Payment legt zu<\/p>\n<p>Der Trend zum digitalen Bezahlen setzt sich auch bei mobilen Verfahren fort: Jeder Vierte (25 Prozent) hat laut Umfrage bereits mit dem Smartphone oder der Smartwatch bezahlt. Damit hat sich die Anwendung dieser Bezahlart in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt (2022: 12 Prozent).<\/p>\n<p>Besonders bei Personen unter 30 Jahren ist Mobile Payment beliebt: 42 Prozent zahlen am liebsten mobil. In dieser Altersgruppe liegt das Bezahlen mit mobilen Endger\u00e4ten damit nahezu gleichauf mit der klassischen Kartenzahlung (45 Prozent).<\/p>\n<p>Wunsch nach digitalen, unabh\u00e4ngigen Systemen<\/p>\n<p>Die Umfrage beleuchtet zudem eine wachsende Aufmerksamkeit f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit beim Bezahlen: 60 Prozent der Befragten halten es f\u00fcr wichtig, auch k\u00fcnftig \u00fcber deutsche beziehungsweise europ\u00e4ische Alternativen wie die girocard oder wero zu verf\u00fcgen. Das sind 15 Prozent mehr als noch vor drei Jahren (2022: 45 Prozent).<\/p>\n<p>69 Prozent sehen es als klaren Vorteil, dass Deutschland dadurch Souver\u00e4nit\u00e4t gegen\u00fcber den USA gewinnt. Ingo Limburg, Vorsitzender der IDZ, \u00e4u\u00dferte sich zur Relevanz eigener Zahlungssysteme: \u201eUnsere digitalen Zahlungsl\u00f6sungen stehen f\u00fcr Selbstbestimmung und Sicherheit. In unsicheren Zeiten ist es f\u00fcr Verbraucher entscheidend, sich auf unabh\u00e4ngige Systeme zu verlassen, die h\u00f6chsten Datenschutzstandards gerecht werden.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcnfzig Prozent der Befragten nennen strengere Datenschutzbestimmungen und umfassenderen Verbraucherschutz als Argumente f\u00fcr ein europ\u00e4isches Bezahlsystem. Bemerkenswert ist, dass rund 71 Prozent der Befragten nicht wussten, dass europ\u00e4ische Datenschutzvorgaben f\u00fcr globale Paymentanbieter keine G\u00fcltigkeit besitzen.<\/p>\n<p>Stimmungslage beeinflusst Konsum<\/p>\n<p>Die aktuellen internationalen Entwicklungen wirken sich auf die Stimmung und das Kaufverhalten aus. 34 Prozent der Befragten f\u00fchlen sich durch die Lage bedr\u00fcckt, und 29 Prozent \u00e4u\u00dfern Zukunfts\u00e4ngste. Dies spiegelt sich im Konsumverhalten wider: 70 Prozent achten beim Einkaufen st\u00e4rker auf den Preis.<\/p>\n<p>Um die deutsche und europ\u00e4ische Wirtschaft zu st\u00e4rken, greifen mehr Menschen gezielt zu Produkten \u201emade in Germany\u201c und \u201emade in EU\u201c, insbesondere bei Lebensmitteln (62 Prozent). Als Reaktion auf die derzeitige Politik versuchen 20 Prozent, US-amerikanische Produkte bewusst zu meiden. Laut Limburg kann ein souver\u00e4ner und widerstandsf\u00e4higer europ\u00e4ischer Zahlungsverkehr nur aus einer Kombination von bestehenden und neuen Bezahlsystemen erwachsen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erstmals seit Beginn der j\u00e4hrlichen Erhebungen hat die Kartenzahlung in Deutschland die Barzahlung als bevorzugtes Zahlungsmittel \u00fcberholt. 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