{"id":52075,"date":"2025-04-22T12:27:09","date_gmt":"2025-04-22T12:27:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/52075\/"},"modified":"2025-04-22T12:27:09","modified_gmt":"2025-04-22T12:27:09","slug":"reform-der-schuldenregeln-neuverschuldung-2024-in-der-eu-leicht-gesunken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/52075\/","title":{"rendered":"Reform der Schuldenregeln: Neuverschuldung 2024 in der EU leicht gesunken"},"content":{"rendered":"<p>                    Reform der Schuldenregeln<br \/>\n                Neuverschuldung 2024 in der EU leicht gesunken<\/p>\n<p>\t\t\t\t              22.04.2025, 14:04 Uhr<\/p>\n<p><b>Die Mitgliedsl\u00e4nder der EU haben 2024 im Durchschnitt weniger neue Schulden gemacht als im Vorjahr. Die durchschnittliche Verschuldung der EU-Staaten lag letztes Jahr bei 3,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), wie das EU-Statistikamt Eurostat mitteilte. Damit lag der Wert 0,3 Prozentpunkte unter dem von 2023, aber immer noch \u00fcber der von der Europ\u00e4ischen Union festgelegten H\u00f6chstmarke von maximal drei Prozent.<\/b><\/p>\n<p>Den Angaben zufolge lag die durchschnittliche Gesamtverschuldung in der EU bei 81 Prozent des BIP. Die EU-Regeln sehen eine maximale Gesamtverschuldung von 60 Prozent vor.<\/p>\n<p>Wie Eurostat mitteilte, machten D\u00e4nemark, Irland, Zypern, Griechenland, Luxemburg und Portugal 2024 keine neuen Schulden. Die h\u00f6chsten Schuldenquoten wiesen Rum\u00e4nien mit 9,3 Prozent, Polen mit 6,6 Prozent und Frankreich mit 5,8 Prozent vor. Insgesamt betrug die Neuverschuldung in zw\u00f6lf EU-L\u00e4ndern mindestens drei Prozent. Deutschland blieb mit 2,8 Prozent unter der zul\u00e4ssigen H\u00f6chstmarke.<\/p>\n<p>Die EU hatte bereits im vergangenen Juni ein Defizitverfahren gegen Frankreich auf den Weg gebracht, weil Paris gegen die Schuldenregeln verst\u00f6\u00dft. 2023 lag die Neuverschuldung Frankreichs bei 5,5 Prozent des BIP. Auch gegen Belgien, Italien, Ungarn, Malta, Polen und die Slowakei leitete die EU-Kommission Defizitverfahren ein.<\/p>\n<p>Die EU-Finanzminister riefen diese L\u00e4nder dazu auf, ihre Neuverschuldung wieder unter drei Prozent des BIP zu dr\u00fccken und haben daf\u00fcr unterschiedliche Zeitrahmen empfohlen. Die franz\u00f6sische Regierung hat angek\u00fcndigt, bis 2029 dieses Ziel erreichen zu wollen.<\/p>\n<p>Die EU hatte im vergangenen Jahr eine Reform der Schuldenregeln beschlossen. Die Maastrichtkriterien bleiben erhalten, hochverschuldete L\u00e4nder wie Frankreich oder Italien sollen aber mehr Zeit f\u00fcr den Schuldenabbau bekommen. Die Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges haben die Schulden in vielen Mitgliedstaaten in die H\u00f6he getrieben. Derzeit wird in der EU angesichts der geplanten Wiederaufr\u00fcstung \u00fcber eine Lockerung der Schuldenregeln f\u00fcr Verteidigungsausgaben diskutiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Reform der Schuldenregeln Neuverschuldung 2024 in der EU leicht gesunken 22.04.2025, 14:04 Uhr Die Mitgliedsl\u00e4nder der EU haben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":52076,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,24882,15,24341,12,24881],"class_list":{"0":"post-52075","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-neuverschuldung","18":"tag-news","19":"tag-reform","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-schuldenregeln"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114381615863759608","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52075"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52075\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/52076"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}