{"id":520836,"date":"2025-10-23T13:14:11","date_gmt":"2025-10-23T13:14:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520836\/"},"modified":"2025-10-23T13:14:11","modified_gmt":"2025-10-23T13:14:11","slug":"fw-hh-25-jahre-notfallseelsorge-in-hamburg-innensenator-andy-grote-dankt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520836\/","title":{"rendered":"FW-HH: 25 Jahre Notfallseelsorge in Hamburg: Innensenator Andy Grote dankt &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">23.10.2025 \u2013 15:11<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Feuerwehr Hamburg\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/82522\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feuerwehr Hamburg<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Hamburg\" title=\"News aus Hamburg \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburg<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Seit einem Vierteljahrhundert stehen sie den Menschen in Hamburg in ihren schwersten Momenten zur Seite &#8211; bei Unf\u00e4llen, Ungl\u00fccken und pl\u00f6tzlichen Todesf\u00e4llen. Wo Worte fehlen und die Welt scheinbar aus den Fugen ger\u00e4t, geben sie Halt und Orientierung. Die rund 150 Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Notfallseelsorge verstehen sich als &#8222;Erste Hilfe f\u00fcr die Seele&#8220; f\u00fcr \u00dcberlebende, Angeh\u00f6rige, Hinterbliebene oder Zeugen und sind rund um die Uhr \u00fcber die Leitstelle der Feuerwehr Hamburg zu erreichen. Mit einem Senatsempfang im Gro\u00dfen Festsaal des Hamburger Rathauses wird ihr beeindruckendes Engagement am heutigen Donnerstag gew\u00fcrdigt.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2000 wurde in Hamburg erstmals eine Stelle f\u00fcr Notfallseelsorge eingerichtet. Pastorin Erneli Martens erhielt zum damaligen Zeitpunkt den Auftrag, diesen Arbeitsbereich aufzubauen. In den vergangenen 25 Jahren hat Martens ein komplexes Netz der \u00f6kumenischen Notfallseelsorge gekn\u00fcpft, das auf der Zusammenarbeit mit den Kirchenkreisen, Gemeindepastoren und zahlreichen Ehrenamtlichen basiert. Das heutige Netzwerk ist an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr alarmierbar. Sie sind mit einem Meldeempf\u00e4nger ausgestattet und werden \u00fcber die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg gerufen, wenn Menschen angesichts von Sterben und Tod die Begleitung durch sie w\u00fcnschen. Die Hamburger Notfallseelsorge versteht sich dabei ausdr\u00fccklich als Angebot an alle Menschen in Hamburg. Rund 350 Eins\u00e4tze absolvieren die Hamburger Notfallseelsorgenden pro Jahr, etwa dreiviertel davon f\u00fchren in den h\u00e4uslichen Kontext &#8211; etwa bei unerwarteten Todesf\u00e4llen. In einem weiteren Viertel handelt es sich um Eins\u00e4tze im \u00f6ffentlichen Raum, auf Stra\u00dfen, Baustellen oder an Badegew\u00e4ssern.<\/p>\n<p>Die Notfallseelsorge arbeitet in den Eins\u00e4tzen eng mit der Feuerwehr Hamburg und ihrem Rettungsdienst zusammen, mit Selbsthilfegruppen wie den Verwaisten Eltern e. V., mit therapeutischen Einrichtungen wie der Suizidambulanz des Universit\u00e4tskrankenhauses Eppendorf, wie auch mit Therapeuten und Bestattern, dem Rechtsmedizinischen Institut, der Polizei Hamburg und dem Kriseninterventionsteam des DRK sowie den christlichen, islamischen und j\u00fcdischen Gemeinden vor Ort.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den Pastoralreferenten und den Gemeindepfarr\u00e4mtern ist die Notfallseelsorge mit den verschiedenen Einrichtungen wie dem Beratungs- und Seelsorgezentrum an der Hauptkirche St. Petri, der Polizeiseelsorge und Krankenhausseelsorge, der Flughafenseelsorge und Bahnhofsmission vernetzt. Ziel ist es, in einem Notfall das bestehende Netz der Seelsorgeangebote f\u00fcr die Hamburgerinnen und Hamburger nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Innensenator Andy Grote: &#8222;Sie geben Halt, wenn Menschen ins Leere fallen und schenken Zeit, wenn diese scheinbar stillsteht: Auf die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Notfallseelsorge ist seit 25 Jahren in jeder Extremsituation Verlass. Professionell und einf\u00fchlsam helfen sie Menschen in ihren schwersten Stunden, wieder Orientierung zu finden. Mit jedem Einsatz, mit jedem Gespr\u00e4ch und jedem Hilfsangebot machen sie den Unterschied im Leben der Betroffenen. Ein solcher Einsatz an 365 Tagen im Jahr verdient allerh\u00f6chste Anerkennung und tiefen Respekt. Ich danke allen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen im Namen des Senats f\u00fcr ihr enormes Engagement und ihren Einsatz.&#8220;<\/p>\n<p>Jan Peters, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg: &#8222;Seit 25 Jahren leisten die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Notfallseelsorge in Hamburg einen unsch\u00e4tzbaren Beitrag, indem sie Menschen in den schwersten Momenten ihres Lebens mit Mitgef\u00fchl und fachlicher Kompetenz zur Seite stehen. Daf\u00fcr geb\u00fchrt ihnen unser tiefster Dank und h\u00f6chste Anerkennung. Seelische Hilfe beginnt, wo die Gefahrenabwehr endet &#8211; ihr unerm\u00fcdlicher Einsatz bei Unf\u00e4llen, pl\u00f6tzlichen Todesf\u00e4llen und anderen Ungl\u00fccken zeigt, wie wertvoll diese Arbeit f\u00fcr das soziale Miteinander in unserer Stadt ist.&#8220;<\/p>\n<p>Hauptpastorin und Pr\u00f6pstin Dr. Ulrike Murmann: &#8222;Zum 25-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Notfallseelsorge gratuliere ich allen Mitarbeitenden mit Respekt und mit gro\u00dfer Dankbarkeit. In einer Woche werden die Notfallseelsorgenden in Hamburg durchschnittlich zu sechs bis neun Eins\u00e4tzen gerufen, fahren sofort zum Einsatzort und unterst\u00fctzen in einer Situation elementarer Verunsicherung und manchmal auch gr\u00f6\u00dfter Verst\u00f6rung. Allein daran erkennt man, wie wichtig und unverzichtbar diese Aufgabe f\u00fcr unsere Gesellschaft ist. Ich w\u00fcnsche allen, die sich in der Notfallseelsorge einsetzen, weiterhin Kraft und Zuversicht f\u00fcr diese so segensreiche Arbeit.&#8220;<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Beh\u00f6rde f\u00fcr Inneres und Sport<br \/>Daniel Schaefer | Pressesprecher<br \/>Telefon: 040 42839 2678<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/82522\/mailto: pressestelle@bis.hamburg.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> pressestelle@bis.hamburg.de<\/a> <\/p>\n<p>Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)<br \/>Andrea Kaiser | \u00d6ffentlichkeitsbeauftragte des Hauptbereichs<br \/>Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog<br \/>Telefon: 040 306 20 12 88<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/82522\/mailto: andrea.kaiser@hb2.nordkirche.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> andrea.kaiser@hb2.nordkirche.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Feuerwehr Hamburg, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"23.10.2025 \u2013 15:11 Feuerwehr Hamburg Hamburg (ots) Seit einem Vierteljahrhundert stehen sie den Menschen in Hamburg in ihren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":386213,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[3886,2919,29,5393,985,30,692,691,3908,178,180,179,181,1284],"class_list":{"0":"post-520836","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-ausbildung","9":"tag-brand","10":"tag-deutschland","11":"tag-ehrenamt","12":"tag-feuerwehr","13":"tag-germany","14":"tag-hamburg","15":"tag-hh","16":"tag-notfallrettung","17":"tag-presse","18":"tag-pressemeldung","19":"tag-pressemitteilung","20":"tag-pressemitteilungen","21":"tag-unfall"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115423665640766734","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/520836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=520836"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/520836\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/386213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=520836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=520836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=520836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}