{"id":520852,"date":"2025-10-23T13:23:20","date_gmt":"2025-10-23T13:23:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520852\/"},"modified":"2025-10-23T13:23:20","modified_gmt":"2025-10-23T13:23:20","slug":"fotograf-gelingt-bei-eisiger-kaelte-aufnahmen-vom-komet-so-sieht-er-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/520852\/","title":{"rendered":"Fotograf gelingt bei eisiger K\u00e4lte Aufnahmen vom Komet \u2013 so sieht er aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Chance, einen kleinen Himmelsk\u00f6rper zu fotografieren, der vor\u00a0rund 1.320 Jahren das letzte Mal zu sehen war und voraussichtlich erst in 1410 Jahren wieder von der Erde sichtbar ist, wollte sich <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/tonii.schmidtke?mibextid=wwXIfr&amp;rdid=0eHrRmXkoBa1XQl6&amp;share_url=https%253A%252F%252Fwww.facebook.com%252Fshare%252F1YajXj4DxA%252F%253Fmibextid%253DwwXIfr&amp;checkpoint_src=any#\" rel=\"noopener\">Toni Schmidtke<\/a> nicht entgehen lassen.<\/p>\n<p>Komet erst in eiskalter Nacht sichtbar<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eDer Komet Lemmon war schon seit September zu sehen, doch es war immer, wenn ich Zeit hatte, bew\u00f6lkt oder durch Schleierwolken verdeckt\u201c, erkl\u00e4rt der Templiner. Gute Erfolgsaussichten versprach der Wetterbericht am vergangenen Sonnabend. In der ersten Nacht mit Bodenfrost versuchte der 34-J\u00e4hrige sein Gl\u00fcck. \u201eIch baute um 19 Uhr mein Equipment auf und lie\u00df die Kamera von 19.30 bis 21 Uhr alle zehn Sekunden ein Foto aufnehmen.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/e8bfa182-b114-40da-bee6-2832f77b17e7.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Toni Schmidtke hat in teure Technik investiert, um die Himmelsk\u00f6rper zu fotografieren.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Toni Schmidtke hat in teure Technik investiert, um die Himmelsk\u00f6rper zu fotografieren. (Foto: Bernhart Rengert\/Toni Schmidtke\/Archiv)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Toni Schmidtke hatte zuvor an einer seiner beiden neuen Kameras den internen Filtereinsatz des SeeStar S50 entfernt, damit der Sensor mehr Licht aufnehmen kann. \u201eSo reagiert der Sensor empfindlicher auf Licht\u201c, erkl\u00e4rt er. An diesem Abend war der Komet gut sichtbar, sogar ohne technische Hilfsmittel. \u201eWenn man die Augen zwei bis drei Minuten schlie\u00dft und dann wieder \u00f6ffnet, erkennt man ihn als bl\u00e4ulichen Punkt am sternenklaren Himmel\u201c, beschreibt Schmidtke. Dick eingemummelt in Wintersachen, richtete sich der Templiner im Gewerbegebiet ein. \u201eDas Gute ist, dass der integrierte Tauheizer den Beschlag verhindert\u201c, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/a93849be-44bb-4d03-b5a0-55498b799123.png\" loading=\"lazy\" alt=\"Mit seiner neuen Kamera konnte Toni Schmidtke den Kometen LEMMON aufnehmen.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Mit seiner neuen Kamera konnte Toni Schmidtke den Kometen LEMMON aufnehmen. (Foto: Toni Schmidtke)<\/p>\n<p>Bald verblasst LEMMON<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">In dieser Zeit entstanden insgesamt mehr als 600 Bilder. Anschlie\u00dfend setzte sich der Familienvater an den Rechner, der aus all diesen Fotos letztlich eine Aufnahme zusammenf\u00fcgte. Noch ist der Komet Lemmon in dem Bereich, wo er der Erde am n\u00e4chsten steht \u2013 knapp 90 Millionen Kilometer entfernt. Am 31. Oktober und 1. November erreicht er seine maximale Helligkeit und verblasst dann immer mehr.<\/p>\n<\/p>\n<p>Swan kein lohnendes Fotoobjekt<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">F\u00fcr Hobby-Astronomen ist der Blick in diesen Tagen nach oben besonders spannend \u2013 vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Ein weiterer Komet n\u00e4hert sich der Erde auf nur 30 Millionen Kilometer Entfernung. Forscher haben ihn Swan genannt; er wird Anfang November wieder verschwinden. \u201eIch habe ihn kurz gesehen, aber mit blo\u00dfem Auge ist er nicht sichtbar, und es lohnte sich nicht, Aufnahmen zu machen\u201c, berichtet Toni Schmidtke.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Kometen bestehen aus Eis, Staub und Gestein und stammen aus der Fr\u00fchzeit unseres Sonnensystems. Wenn sie sich der Sonne n\u00e4hern, verdampft ihr Kern. Dabei bildet sich eine dichte Gas- und Staubwolke, die den charakteristischen Schweif formt und mehrere Millionen Kilometer erreichen kann.<\/p>\n<p>Orioniden werden erwartet<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Toni Schmidtke, ein gelernter Koch, arbeitet inzwischen als Lackierer in einer Firma f\u00fcr T\u00fcren- und Fensterbau in Templin. In den n\u00e4chsten Tagen hofft er auf klare Sicht, denn er m\u00f6chte die Orioniden (Sternschnuppen) beobachten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Chance, einen kleinen Himmelsk\u00f6rper zu fotografieren, der vor\u00a0rund 1.320 Jahren das letzte Mal zu sehen war und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":520853,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,10740,1794,126265,10745,129003,215],"class_list":{"0":"post-520852","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-komet","13":"tag-kunst-und-design","14":"tag-lemmon","15":"tag-swan","16":"tag-toni-schmidtke","17":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115423701692956122","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/520852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=520852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/520852\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/520853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=520852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=520852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=520852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}