{"id":521028,"date":"2025-10-23T14:56:25","date_gmt":"2025-10-23T14:56:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/521028\/"},"modified":"2025-10-23T14:56:25","modified_gmt":"2025-10-23T14:56:25","slug":"russische-konten-deutsche-unternehmen-warnen-vor-nutzung-russischen-vermoegens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/521028\/","title":{"rendered":"Russische Konten: Deutsche Unternehmen warnen vor Nutzung russischen Verm\u00f6gens"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Sollte die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/45\/peter-magyar-viktor-orban-ungarn-fidesz-gxe\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">EU<\/a> russisches Verm\u00f6gen zur Finanzierung der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> nutzen, k\u00f6nnte das Folgen f\u00fcr deutsche Unternehmen haben. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, Matthias Schepp. Deutschland habe wie kein anderes Land in <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/recherche-russian-secrets-russland-atomwaffen-schutz-technologie-westen-gxe\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Russland <\/a>investiert, deshalb habe es bei der Nutzung von russischem Verm\u00f6gen &#8222;am meisten zu verlieren&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00dcber 100 Milliarden Euro seien in Gefahr, sagte Schepp. Beispielsweise\u00a0handele es sich um\u00a0Geld, das <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> seinerseits auf Konten\u00a0eingefroren habe, oder um Unternehmen und Ladenketten, die von Russland unter Fremdverwaltung gestellt wurden.\n<\/p>\n<p>                        Deutsches Kapital h\u00e4ngt auf Sperrkonten fest        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Unternehmen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-10\/strompreise-untersuchung-bundesnetzagentur-manipulation-gxe\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Uniper<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2024\/36\/chinesische-propaganda-unternehmen-deutschland-image\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">BASF<\/a> haben bereits russische Tochterunternehmen an Fremdverwaltungen verloren. Anfang des Jahres 2023 \u00fcbernahm Russland die Kontrolle \u00fcber die russische Tochter von Wintershall, seinerseits ein Tochterunternehmen von BASF. Im April 2023 stellte Russland die Uniper-Tochter Unipro unter staatliche Verwaltung. Damals schrieb Uniper in einer Stellungnahme, dass &#8222;bereits seit Ende 2022 faktisch keine operative Kontrolle mehr \u00fcber Unipro&#8220; ausge\u00fcbt werden konnte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Von russischer Seite wurden die Fremdverwaltungen als Reaktion auf ein \u00e4hnliches Vorgehen in Deutschland eingeordnet. Im September 2022 stellte die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bundesregierung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesregierung<\/a> Unternehmen und Raffinerien des <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/usa-sanktionen-russland-oelkonzerne-ukraine-krieg\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">russischen \u00d6l-Konzerns<\/a> Rosneft unter Treuhandverwaltung. Im September dieses Jahres verl\u00e4ngerte die Bundesregierung diese Verwaltung bis M\u00e4rz 2026. Da die drei Raffinerien im Besitz von Rosneft insgesamt 12 Prozent der Erd\u00f6lverarbeitungskapazit\u00e4t in Deutschland auf sich vereinen, seien sie zur Wahrung der Versorgungssicherheit unter Treuhandverwaltung gestellt worden, teilte die Bundesregierung im September nochmals mit.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Darauf bestehe aber nur sehr begrenzt Zugriff, beispielsweise um Steuern zu zahlen, sagte Schepp. Offiziell geh\u00f6re dieses Kapital noch immer deutschen Unternehmen.\u00a0&#8222;Dass diese Gelder in der Kasse des Kremls landen, liegt nicht im Interesse Deutschlands und seiner Steuerzahler&#8220;, sagte Schepp.\n<\/p>\n<p>            Sanktionen gegen Russland        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-09\/sanktionen-russland-zentralbankreserven-europa-bundesregierung\" data-ct-label=\"Sanktionen gegen Russland: Europa sollte kein Angsthase sein\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Sanktionen gegen Russland:<br \/>\n                        Europa sollte kein Angsthase sein<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-10\/oelpreis-russland-sanktionen-usa-eu-ukraine\" data-ct-label=\"Ukrainekrieg: \u00d6lpreis steigt nach Sanktionsank\u00fcndigungen gegen Russland stark an\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Ukrainekrieg:<br \/>\n                        \u00d6lpreis steigt nach Sanktionsank\u00fcndigungen gegen Russland stark an<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/russland-ukraine-krieg-michail-chodorkowski-berlin-sanktionen-wirtschaft\" data-ct-label=\"Russische Opposition: Russland w\u00e4hnt sich laut Michail Chodorkowski im Krieg mit der Nato\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Russische Opposition:<br \/>\n                        Russland w\u00e4hnt sich laut Michail Chodorkowski im Krieg mit der Nato<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sollte die EU russisches Verm\u00f6gen zur Finanzierung der Ukraine nutzen, k\u00f6nnte das Folgen f\u00fcr deutsche Unternehmen haben. 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