{"id":521205,"date":"2025-10-23T16:31:12","date_gmt":"2025-10-23T16:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/521205\/"},"modified":"2025-10-23T16:31:12","modified_gmt":"2025-10-23T16:31:12","slug":"marathon-weltrekordlerin-chepngetich-fuer-drei-jahre-gesperrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/521205\/","title":{"rendered":"Marathon-Weltrekordlerin Chepngetich f\u00fcr drei Jahre gesperrt"},"content":{"rendered":"<p>Monaco (dpa) &#8211; Marathon-Weltrekordlerin Ruth Chepngetich aus Kenia ist wegen eines Dopingvergehens f\u00fcr drei Jahre gesperrt worden. Die 31-J\u00e4hrige habe Verst\u00f6\u00dfe gegen die Anti-Doping-Regeln einger\u00e4umt, teilte die unabh\u00e4ngige Integrit\u00e4tskommission des Leichtathletik-Weltverbands (AIU) mit.<\/p>\n<p>Den Angaben zufolge hat Chepngetich die Strafe bereits akzeptiert, nachdem sie am 14. M\u00e4rz positiv auf das harntreibende Mittel Hydrochlorothiazid getestet wurde. Der erlaubte Grenzwert wurde dabei deutlich \u00fcberschritten. Das Mittel kann zur Verschleierung anderer verbotener Substanzen im Urin dienen.<\/p>\n<p>Chepngetich war im Juli bereits vorl\u00e4ufig suspendiert worden. Die Marathon-Weltmeisterin von 2019 in Doha stritt zun\u00e4chst ab, absichtlich gegen die Anti-Doping-Regeln versto\u00dfen zu haben. Unter anderem begr\u00fcndete sie den erh\u00f6hten Wert damit, ein Medikament mit dem Mittel zur Behandlung einer Krankheit eingenommen zu haben. Da Chepngetich den Versto\u00df inzwischen zugegeben und die Strafe akzeptiert hat, wurde diese von vier auf drei Jahre reduziert.<\/p>\n<p>Es werden weiter verd\u00e4chtige Daten untersucht<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus aber gibt es noch weitere Untersuchungen, wie die AIU bekanntgab. \u00abDer Fall im Zusammenhang mit dem positiven Test auf HCTZ ist abgeschlossen, doch die AIU wird die verd\u00e4chtigen Daten aus Chepngetichs Telefon weiter untersuchen, um festzustellen, ob weitere Verst\u00f6\u00dfe vorliegen\u00bb, erkl\u00e4rte AIU-Chef Brett Clothier.<\/p>\n<p>Alle Erfolge und Rekorde, die die Afrikanerin vor dem 14. M\u00e4rz erzielte, bleiben vorerst bestehen &#8211; und somit auch der Marathon-Weltrekord. Den hatte Chepngetich im Oktober des vergangenen Jahres beim Chicago-Marathon aufgestellt, als sie als erste Frau mit 2:09:56 Stunden die Marke von 2:10 Stunden \u00fcber die 42,195 Kilometer unterbot.<\/p>\n<p>\u00abAuch wenn dieser Fall f\u00fcr jene entt\u00e4uschend ist, die dieser Athletin vertraut haben, zeigt er, dass das System funktioniert\u00bb, sagte der AIU-Vorsitzende David Howman. Er erkl\u00e4rte, dass niemand \u00fcber den Regeln stehe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Monaco (dpa) &#8211; Marathon-Weltrekordlerin Ruth Chepngetich aus Kenia ist wegen eines Dopingvergehens f\u00fcr drei Jahre gesperrt worden. Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":521206,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,5392,30,984,23158,7591,4082,8970,1209],"class_list":{"0":"post-521205","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-doping","11":"tag-germany","12":"tag-international","13":"tag-kenia","14":"tag-leichtathletik","15":"tag-marathon","16":"tag-muenster","17":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115424440245341709","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/521205","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=521205"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/521205\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/521206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=521205"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=521205"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=521205"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}