{"id":521290,"date":"2025-10-23T17:20:18","date_gmt":"2025-10-23T17:20:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/521290\/"},"modified":"2025-10-23T17:20:18","modified_gmt":"2025-10-23T17:20:18","slug":"was-die-vogelgrippe-so-gefaehrlich-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/521290\/","title":{"rendered":"Was die Vogelgrippe so gef\u00e4hrlich macht"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB7m1 tspB7m2\">Der Ausbruch der Vogelgrippe in der Region mit Hunderten best\u00e4tigten toten Wildv\u00f6geln und bereits Tausenden get\u00f6teten G\u00e4nsen und Enten in Zuchtbetrieben beunruhigt die Menschen in Berlin und Brandenburg. Die wichtigsten Fragen und Antworten:<\/p>\n<p> Was ist los in Brandenburg? <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Das Vogelsterben ist laut dem Brandenburger Umweltministerium <a href=\"https:\/\/mleuv.brandenburg.de\/mleuv\/de\/aktuelles\/presseinformationen\/detail\/~22-10-2025-vogelgrippe-bei-kranichen-und-anderen-wildvoegeln\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">\u201ein dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung einmalig\u201c<\/a>. Auch das Friedrich-Loeffler-Institut teilte auf Anfrage mit, ein Anstieg der Fallzahlen im Herbst sei zwar \u00fcblich, aber: \u201eDie momentane rasante Zunahme ist ungew\u00f6hnlich und deutet auf einen hohen Virusdruck bei Wildv\u00f6geln hin.\u201c <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/abo.tagesspiegel.de\/kampagne\/tplus-artikel?bezuggrd=INT&amp;utm_source=artikel&amp;utm_medium=link&amp;utm_campaign=INT-2022-09-15-tplus30tage-no-artikel&amp;utm_content=tplus30tage&amp;icid=single-topic_14641250___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCWpk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gratis testen: Lesen Sie den Tagesspiegel im Abo unbegrenzt. Alles aus der Welt und der Weltstadt. <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">\u00dcber 1000 Kraniche sind schon gestorben. Rund 14.000 G\u00e4nse und Enten mussten in verschiedenen Betrieben get\u00f6tet werden. \u201eDie Lage ist dramatisch. Es ist wie ein schlechter Horrorfilm\u201c, sagte der B\u00fcrgermeister von Fehrbellin, Mathias Perschall (SPD). <\/p>\n<p> Warum f\u00e4llt die Lage so ungew\u00f6hnlich aus? <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">\u201eWir sehen derzeit ein sehr dynamisches Geschehen, das mit dem intensiven Wildvogelzug zusammenh\u00e4ngt\u201c, teilte das FLI mit. An den Rastpl\u00e4tzen der Tiere k\u00e4men viele Wildvogelarten in engem Kontakt zusammen, wodurch sich das Virus leichter verbreite. <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Felder und Feuchtgebiete in Brandenburg sind traditionelle Rastgebiete f\u00fcr Zugv\u00f6gel, unter anderem auch Kraniche. Tiere dieser Art haben das Virus nun eingeschleppt. In den Landkreisen <strong>Ostprignitz-Ruppin<\/strong> und <strong>Oberhavel<\/strong> werden immer mehr verendete V\u00f6gel registriert. Auch aus dem <strong>Naturpark<\/strong> <strong>Westhavelland<\/strong>, der sich gro\u00dfteils im Landkreis <strong>Havelland<\/strong> erstreckt, wurden am Donnerstag erste F\u00e4lle gemeldet. Die zu gro\u00dfen Teilen in den vergangenen Jahren renaturierte Havelniederung mit ihren Seitenarmen und Altwassern zieht besonders viele Zugv\u00f6gel an. Die Gefahr, dass Krankheiten eingeschleppt werden, steigt dadurch. <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">\u201eDie hohen Viruslasten im Wildvogelbereich erh\u00f6hen das Risiko eines Eintrags in Gefl\u00fcgelbest\u00e4nde erheblich. Dies belegen die steigenden Zahlen an Ausbr\u00fcchen in Gefl\u00fcgelhaltungen im gesamten Bundesgebiet\u201c, erkl\u00e4rt das Loeffler-Institut.<\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Als Risiko gilt auch, dass in der Region viele Familien privat H\u00fchner, Enten, G\u00e4nse oder auch Truth\u00e4hne im Freien halten. Auch wenn Kraniche normalerweise nicht in deren meist eingez\u00e4unten Bereichen rasten, kann das Virus etwa durch beim \u00dcberfliegen herabfallenden Kot oder auf anderen Wegen in die Best\u00e4nde kommen. Das FLI sieht ein hohes Risiko f\u00fcr weitere F\u00e4lle bei Wildv\u00f6geln und Ausbr\u00fcche in Gefl\u00fcgelhaltungen. <\/p>\n<p> Ist das Virus besonders aggressiv? <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Laut dem FLI gibt es \u201ekeine \u00c4nderung des Gefl\u00fcgelpestvirus in Richtung Aggressivit\u00e4t oder h\u00f6herer Pathogenit\u00e4t\u201c. Auff\u00e4llig sei jedoch, dass nun viele Kraniche betroffen seien \u2013 eine Vogelart, die in Deutschland bislang kaum erkrankt war. \u201eVermutlich haben sich die Tiere an Rastpl\u00e4tzen bei anderen Wildv\u00f6geln infiziert und das Virus dann in ihrer Population weitergegeben\u201c, so das FLI.<\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Vor allem Wildenten zeigten bei einer Infektion oft keine schweren Krankheitssymptome. Da viele Arten in den vergangenen Jahren bereits betroffen waren, k\u00f6nne in deren Populationen eine (Teil-)Immunit\u00e4t gegen das Virus bestehen.<\/p>\n<p> Was wird gegen den Ausbruch unternommen? <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Landrat Ralf Reinhardt (SPD) <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/10\/brandenburg-vogelgrippe-ostprignitz-ruppin-voegel-todeszahlen-fuenfstellig-erwartet.htmlhttps:\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/10\/brandenburg-vogelgrippe-ostprignitz-ruppin-voegel-todeszahlen-fuenfstellig-erwartet.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">sagte dem Rundfunk Berlin-Brandenburg<\/a> am Donnerstag, sein Landkreis Ostprignitz-Ruppin stimme sich \u00fcber eine Verordnung, die vor allem eine Stallpflicht f\u00fcr Gefl\u00fcgel beinhalten w\u00fcrde, derzeit mit den Nachbarkreisen ab. Diese k\u00f6nnte am Wochenende in Kraft treten. Gefl\u00fcgelhalter sollten aber ihre Tiere aber schon jetzt nicht mehr nach drau\u00dfen lassen. Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen allerdings auch, dass solche Stallpflicht-Verordnungen teilweise nicht eingehalten werden. Sie sind auch schwer fl\u00e4chendeckend zu kontrollieren.<\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr die Kranichpopulationen oder andere Wildv\u00f6gel best\u00fcnden derzeit nur in der raschen Meldung von erkrankten und verendeten V\u00f6geln sowie der schnellen Entfernung von Kadavern durch Expertenteams, um weitere Infektionen vor allem von Aasfressern zu vermeiden, betont das FLI. Zudem solle die Bev\u00f6lkerung Kontakte mit erkrankten oder toten Wildv\u00f6geln  meiden.<\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Gefl\u00fcgelhaltende sollten \u201estrikte Biosicherheitsma\u00dfnahmen umsetzen\u201c, um Kontakte des Gefl\u00fcgels zu Wildv\u00f6geln zu minimieren und das Risiko zu verringern.&#13;<\/p>\n<p> Wie wird das Vogelgrippevirus \u00fcbertragen? <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Das Virus findet viele Wege, um sich auszubreiten.&#13;<\/p>\n<ul data-qa-hook=\"story-list-ul\" class=\"tspCTpa\">\n<li class=\"tspCTlu tspCTlu\"><strong>Direkter Kontakt zu Wildv\u00f6geln:<\/strong> Infizierte Wasserv\u00f6gel wie Enten, G\u00e4nse, Schw\u00e4ne und Kraniche gelten als Haupt\u00fcbertr\u00e4ger. Sie scheiden das Virus in gro\u00dfen Mengen \u00fcber Kot und Sekrete aus, die B\u00f6den, Gew\u00e4sser und Futter verunreinigen k\u00f6nnen. <\/li>\n<li class=\"tspCTlu tspCTlu\"><strong>Indirekte Einschleppung:<\/strong> Das Virus haftet an Schuhsohlen, Kleidung, Fahrzeugen oder Ger\u00e4ten und kann so in St\u00e4lle eingeschleppt werden. So gelangen die Erreger auch ohne direkten Kontakt zu wilden V\u00f6geln auf Hausgefl\u00fcgel.<\/li>\n<li class=\"tspCTlu tspCTlu\"><strong>Verschleppung zwischen Betrieben: <\/strong>Ein infizierter Hof kann das Virus beispielsweise \u00fcber Futterlieferungen oder Personal weitergeben. Der Erreger kann sich dann innerhalb und zwischen Gefl\u00fcgelbetrieben verbreiten.<\/li>\n<\/ul>\n<p> Wird sich H5N1 auch in anderen Bundesl\u00e4ndern ausbreiten? <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Brandenburgs Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelst\u00e4dt (SPD) sagte, man m\u00fcsse davon ausgehen, dass sich die Tierseuche weiter ausbreiten werde. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/tote-kraniche-werden-untersucht-jetzt-auch-vogelgrippe-verdacht-in-berlin--zoo-ergreift-schutzmassnahmen-14641292.html?icid=in-text-link_14641250\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In Berlin wurden mittlerweile ebenfalls zwei tote Kraniche entdeckt und werden jetzt untersucht.<\/a><\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Die derzeit steigenden Zahlen in den betroffenen Kreisen in Brandenburg weisen darauf hin, dass das Virus unter ziehenden Kranichen derzeit stark grassiert. Das bedeutet auch, dass neu ankommende Schw\u00e4rme sich auf Rastfl\u00e4chen, die zuvor von infizierten Tieren genutzt worden sind, etwa an Rhin und Dosse und in der schon jetzt stark betroffenen Linumer Niederung in Nordbrandenburg, anstecken k\u00f6nnen. Sie w\u00fcrden dann, bevor sie selbst Symptome entwickeln, den Erreger weiter Richtung S\u00fcdwesten entlang ihrer Migrationsstrecken verschleppen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/wiss-kranich-routen.png\" alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14645009\" width=\"620\" height=\"555\" loading=\"lazy\" class=\"tspBVlp\"\/> Die westeurop\u00e4ische Kranichroute f\u00fchrt direkt \u00fcber unsere Region. <\/p>\n<p class=\"tspAHga\"> \u00a9 Quelle: NAbu | Grafik: Tsp\/Bartel <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Zugrouten der Kraniche verlaufen etwa von Brandenburg aus \u00fcber Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen nach Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Eine n\u00f6rdliche Route, die von in Skandinavien br\u00fctenden Kranichen bevorzugt wird, verl\u00e4uft \u00fcber die vorpommersche K\u00fcste, Mecklenburg und die Diepholzer Moorniederung in Niedersachsen ins Ruhrgebiet. Auch ein Flugkorridor \u00fcber Hannover und G\u00f6ttingen nach Nordhessen existiert. <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Wenn sich auch wilde Enten und G\u00e4nse mit dem Virus anstecken, sind weitere Gebiete potenziell bedroht. Und wie stark private oder kommerzielle Gefl\u00fcgelbest\u00e4nde weiterhin betroffen sein werden, wird auch davon abh\u00e4ngen, wie gut es gelingt, direkten und indirekten Kontakt mit wilden V\u00f6geln zu vermeiden. Gro\u00dfbetriebe sind dazu normalerweise gut in der Lage. Wenn das Virus allerdings einmal in Best\u00e4nden ist, m\u00fcssen dort Tiere auch vorsorglich get\u00f6tet werden. Dass der derzeit umgehende Viren-Stamm (Klade 2.3.4.4b) besonders ansteckend zu sein scheint, k\u00f6nnte das Problem versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Unabh\u00e4ngig von den Zugrouten der Kraniche ist Mecklenburg-Vorpommern derzeit am st\u00e4rksten vom H5N1-Ausbruch betroffen. Zwischen dem 1. September und dem 20. Oktober gab es <a href=\"https:\/\/www.openagrar.de\/servlets\/MCRFileNodeServlet\/openagrar_derivate_00068687\/FLI-Risikoeinschaetzung_HPAI_H5_2025-10-20.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">laut Friedrich-Loeffler-Institut<\/a> mehrere Ausbr\u00fcche, darunter den gr\u00f6\u00dften betroffenen Betrieb Deutschlands mit \u00fcber 35.000 Tieren im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. <\/p>\n<p> K\u00f6nnen sich S\u00e4ugetiere anstecken? <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">Ja, das ist m\u00f6glich, auch wenn es selten vorkommt. Das Virus kann S\u00e4ugetiere infizieren, wenn diese engen Kontakt mit infizierten V\u00f6geln hatten oder zum Beispiel Kadaver gefressen haben. In den USA wurde H5N1 seit 2024 bei mehreren Rindern in Milchviehbetrieben nachgewiesen, au\u00dferdem bei einer Katze in Kalifornien, einer Hausmaus sowie einem Streifenh\u00f6rnchen in North Dakota. <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">F\u00fcr Deutschland sieht das FLI derzeit keinen Anlass f\u00fcr spezielle Schutzma\u00dfnahmen in Rinder- oder Milchbetrieben. Dennoch sollen bei Ausbruchsuntersuchungen auch andere Tiere auf H\u00f6fen ber\u00fccksichtigt werden, besonders Wiederk\u00e4uer, Hunde und Katzen. Treten bei K\u00fchen Euterentz\u00fcndungen mit unklarer Ursache auf, empfiehlt das FLI, die Milch gezielt auf die Viren zu untersuchen.<\/p>\n<p> Und was ist mit Menschen? <\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">\u201eDas Risiko einer Infektion f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung allgemein ist gering\u201c, so das Friedrich-Loeffler-Institut. Ein moderates Risiko bestehe nur \u201ebei engem Kontakt zu infizierten Tieren, insbesondere Gefl\u00fcgel\u201c. Mitarbeitende in betroffenen Betrieben tragen daher Schutzkleidung. \u201eMensch-zu-Mensch-\u00dcbertragungen werden nicht wahrscheinlicher. Der derzeit auftretende Virusstamm ist nach wie vor ein auf V\u00f6gel adaptiertes Virus.\u201c<\/p>\n<p> Mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/potsdam\/brandenburg\/die-kraniche-fallen-im-flug-vom-himmel-vogelgrippe-in-brandenburg-breitet-sich-aus-14628314.html?icid=topic-list_14641250___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCWpk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDie Kraniche fallen im Flug vom Himmel\u201c Vogelgrippe in Brandenburg breitet sich aus <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/huhner-katzen-kuhe-und-jetzt-auch-menschen-wie-trumps-politik-die-vogelgrippegefahr-in-den-usa-schurt-13217839.html?icid=topic-list_14641250___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCWpk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">H\u00fchner, Katzen, K\u00fche und jetzt auch Menschen Wie Trumps Politik die Vogelgrippegefahr in den USA sch\u00fcrt <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/das-vogelgrippe-virus-spielt-lotto-welche-personen-jetzt-geimpft-werden-sollten-11786513.html?icid=topic-list_14641250___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCWpk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDas Vogelgrippe-Virus spielt Lotto\u201c Welche Personen jetzt geimpft werden sollten <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">In den USA sieht es etwas anders aus: Seit dem Ausbruch in Gefl\u00fcgel- und Milchbetrieben im Fr\u00fchjahr 2024 hat sich H5N1 auch auf Menschen \u00fcbertragen. <a href=\"https:\/\/www.cdc.gov\/bird-flu\/situation-summary\/index.html?CDC_AA_refVal=https%3A%2F%2Fwww.cdc.gov%2Fbird-flu%2Fphp%2Favian-flu-summary%2Findex.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">Insgesamt 70 Personen infizierten sich in den USA<\/a>. Die meisten arbeiteten direkt in betroffenen Betrieben und kamen dort mit Rohmilch oder erkrankten Tieren in Kontakt. Die Verl\u00e4ufe waren \u00fcberwiegend mild. Seit Mai 2025 meldet die US-Seuchenschutzbeh\u00f6rde CDC keine neuen F\u00e4lle, was aber nicht zwingend bedeuten muss, dass es keine weiteren Infektionen gegeben hat.<\/p>\n<p class=\"tspB7m1\">In Kambodscha in S\u00fcdostasien wurden in diesem Jahr 16 Infektionen nachgewiesen, zuletzt im Oktober ein Kleinkind, das engen Kontakt zu infiziertem Hausgefl\u00fcgel hatte. Dort kursiert jedoch eine andere Viruslinie (Klade 2.3.2.1e), die in Europa bislang nicht nachgewiesen wurde. In Europa und Deutschland gab es <a href=\"https:\/\/www.openagrar.de\/servlets\/MCRFileNodeServlet\/openagrar_derivate_00068687\/FLI-Risikoeinschaetzung_HPAI_H5_2025-10-20.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">laut dem FLI<\/a> keine Infektionen unter Menschen. (mit bhe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Ausbruch der Vogelgrippe in der Region mit Hunderten best\u00e4tigten toten Wildv\u00f6geln und bereits Tausenden get\u00f6teten G\u00e4nsen und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":521291,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30,141,50731,184,2631,1886,64,637],"class_list":{"0":"post-521290","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-gesundheit","17":"tag-mecklenburgische-seenplatte","18":"tag-spd","19":"tag-tier","20":"tag-tiere","21":"tag-usa","22":"tag-virus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115424637159137686","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/521290","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=521290"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/521290\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/521291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=521290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=521290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=521290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}