{"id":5222,"date":"2025-04-03T14:23:14","date_gmt":"2025-04-03T14:23:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/5222\/"},"modified":"2025-04-03T14:23:14","modified_gmt":"2025-04-03T14:23:14","slug":"hamburg-schleswig-holstein-ein-jahr-alkoholverbot-am-hauptbahnhof-75-bussgeldverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/5222\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: Ein Jahr Alkoholverbot am Hauptbahnhof &#8211; 75 Bu\u00dfgeldverfahren"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                Ein Jahr Alkoholverbot am Hauptbahnhof &#8211; 75 Bu\u00dfgeldverfahren<\/p>\n<p>\t\t\t\t              03.04.2025, 05:33 Uhr<\/p>\n<p><strong>Seit einem Jahr gilt am Hamburger Hauptbahnhof ein Alkoholverbot. Wer trotzdem Bier oder Wein trinkt, riskiert ein Bu\u00dfgeld. In zahlreichen F\u00e4llen hat die Polizei bereits durchgegriffen.<\/strong><\/p>\n<p>Hamburg (dpa\/lno) &#8211; Seit Einf\u00fchrung des Alkoholverbots am Hamburger Hauptbahnhof vor einem Jahr hat die Polizei 75 Verfahren wegen Verst\u00f6\u00dfen eingeleitet. 66 Mal sei Alkohol im Verbotsgebiet getrunken worden, in den restlichen F\u00e4llen hatten die kontrollierten Personen Getr\u00e4nke dabei, die sie im Bahnhof oder auf dem angrenzenden Hachmannplatz konsumieren wollten, teilte die Innenbeh\u00f6rde mit. Die Bu\u00dfgeldstelle der Beh\u00f6rde kassierte insgesamt 1.800 Euro.\u00a0<\/p>\n<p>Gewaltkriminalit\u00e4t um fast 25 Prozent gesunken<\/p>\n<p>Neben dem Waffenverbot, der verst\u00e4rkten Polizeipr\u00e4senz und der Video\u00fcberwachung habe auch das Alkoholverbot zu einer Verbesserung der Sicherheitslage an Deutschlands gr\u00f6\u00dftem Bahnhof beigetragen, erkl\u00e4rte Beh\u00f6rdensprecher Daniel Schaefer. Die Gewaltkriminalit\u00e4t sank im vergangenen Jahr nach Angaben der Bundespolizei um fast 25 Prozent. Betrunkene mit einer h\u00f6heren Gewaltbereitschaft w\u00fcrden aus dem Bahnhofsbereich verwiesen oder wechselten wegen der Kontrollen von sich aus ihren Aufenthaltsort. &#8222;Die Zahl alkoholisierter, mitunter lautstark und aggressiv auftretender Personen am Hachmannplatz hat daher sp\u00fcrbar abgenommen. Auch die Sauberkeit hat sich sichtlich verbessert&#8220;, bilanzierte Schaefer.<\/p>\n<p>Bu\u00dfgeld von 40 Euro droht<\/p>\n<p>Seit dem 2. April vergangenen Jahres d\u00fcrfen alkoholische Getr\u00e4nke auf dem Heidi-Kabel- und dem Hachmannplatz weder mitgef\u00fchrt noch konsumiert werden. Das Verbot gilt auch auf einem schmalen Streifen an der S\u00fcdseite des Hauptbahnhofs am Steintordamm. Auf der West- und Nordseite, also dem zur City gewandten Bereich, darf allerdings weiter Alkohol getrunken werden. Die Deutsche Bahn schloss sich der Ma\u00dfnahme an und untersagte den Konsum auch im Bahnhof selbst. Ausgenommen von der Neuregelung ist die Gastronomie im Bahnhofsgeb\u00e4ude. Erlaubt ist auch weiterhin, seinen Einkauf von Bier oder Wein in der Bahn zu transportieren. Nur Dosen oder Flaschen zum sofortigen Verzehr d\u00fcrfen nicht mitgenommen werden. Bei Verst\u00f6\u00dfen droht ein Bu\u00dfgeld von 40 Euro, im Wiederholungsfall 200 Euro.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Waffen verboten<\/p>\n<p>Der Hauptbahnhof wird t\u00e4glich von mehr als 500.000 Reisenden frequentiert. Er ist zugleich ein Brennpunkt der Kriminalit\u00e4t und Treffpunkt von Trinkern und Obdachlosen. Unweit des Bahnhofs liegt die Drogeneinrichtung Drob Inn, wo harte Drogen legal konsumiert werden k\u00f6nnen. Bereits seit Oktober 2023 gilt in dem Bereich auch ein Waffenverbot. Die Bundespolizei hatte erstmals im vergangenen November ein solches Verbot im Hauptbahnhof selbst und in vier weiteren gro\u00dfen Hamburger Bahnh\u00f6fen erlassen. Diese Verf\u00fcgung wurde seitdem mehrfach verl\u00e4ngert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein Ein Jahr Alkoholverbot am Hauptbahnhof &#8211; 75 Bu\u00dfgeldverfahren 03.04.2025, 05:33 Uhr Seit einem Jahr gilt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5223,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[4600,4601,29,4599,30,692,3601,706,1971],"class_list":{"0":"post-5222","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-alkoholverbot","9":"tag-bugeldverfahren","10":"tag-deutschland","11":"tag-ein","12":"tag-germany","13":"tag-hamburg","14":"tag-hauptbahnhof","15":"tag-jahr","16":"tag-schleswig-holstein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114274487739927308","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5222"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5222\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}