{"id":522203,"date":"2025-10-24T02:06:27","date_gmt":"2025-10-24T02:06:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/522203\/"},"modified":"2025-10-24T02:06:27","modified_gmt":"2025-10-24T02:06:27","slug":"konkurrenz-fuer-spacex-eu-satellitenbetreiber-planen-weitreichende-fusion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/522203\/","title":{"rendered":"Konkurrenz f\u00fcr SpaceX: EU-Satellitenbetreiber planen weitreichende Fusion"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Merger-EU-satellite-operators-want-to-jointly-counter-Musk-s-SpaceX-10831191.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen Raumfahrtkonzerne Airbus, Leonardo und Thales planen eine weitreichende Fusion ihrer jeweiligen Aktivit\u00e4ten in den Bereichen Satelliten- und Raumfahrtsysteme sowie Weltraumdienstleistungen. Ziel dieser Zusammenlegung ist die Gr\u00fcndung eines neuen, schlagkr\u00e4ftigen Unternehmens, das die strategische Autonomie Europas im Weltraum st\u00e4rken und sich der globalen Konkurrenz insbesondere durch <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/SpaceX-plant-neue-15-000-Satelliten-fuer-Mobilfunk-aus-dem-All-10672024.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SpaceX von Elon Musk<\/a> stellen soll.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die drei Konzerne haben <a href=\"https:\/\/www.thalesgroup.com\/en\/news-centre\/press-releases\/airbus-leonardo-and-thales-sign-memorandum-understanding-create-leading\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">laut einer Mitteilung vom Donnerstag<\/a> eine entsprechende Absichtserkl\u00e4rung unterzeichnet, um ihre Kapazit\u00e4ten zu b\u00fcndeln. Die neue Gesellschaft soll dem Memorandum of Understanding (MoU) zufolge als Partner f\u00fcr die Entwicklung und Durchf\u00fchrung nationaler, souver\u00e4ner Raumfahrtprogramme Europas fungieren. Das Trio will einen integrierten und widerstandsf\u00e4higen europ\u00e4ischen Akteur schaffen. Dieser soll die kritische Masse besitzen, um weltweit konkurrenzf\u00e4hig zu sein und auf Exportm\u00e4rkten zu wachsen.<\/p>\n<p>Das neue Unternehmen wird ein umfassendes Portfolio an komplement\u00e4ren Technologien und End-to-End-L\u00f6sungen b\u00fcndeln, das von der Weltrauminfrastruktur bis hin zu Dienstleistungen reicht. Tr\u00e4gerraketen sind explizit ausgenommen. Dies soll Innovationen beschleunigen und \u00fcber operative Synergien in Bereichen wie Engineering, Fertigung und Projektmanagement zu mehr Effizienz f\u00fchren.<\/p>\n<p>Rund 25.000 Mitarbeiter und Milliardenumsatz<\/p>\n<p>Die Fusion betrifft zentrale Gesch\u00e4ftsbereiche der Muttergesellschaften: Airbus wird seine Felder Space Systems und Space Digital aus der Sparte Defence and Space einbringen. Leonardo beteiligt sich mit seiner Weltraumabteilung, einschlie\u00dflich seiner Anteile an Telespazio und Thales Alenia Space. Thales steuert haupts\u00e4chlich seine Anteile an Thales Alenia Space, Telespazio und Seso bei.<\/p>\n<p>Mit gesch\u00e4tzten 25.000 Mitarbeitern in ganz Europa und einem Jahresumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro skizzieren die drei Konzerne die neue Gesellschaft als global wettbewerbsf\u00e4higes Unternehmen. Geplante Eigent\u00fcmerstruktur: Airbus h\u00e4lt einen Anteil von 35 Prozent, Leonardo und Thales bekommen je 32,5 Prozent.<\/p>\n<p>H\u00fcrden und Wettbewerbsbedenken<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die Chefs der beteiligten Unternehmen betonen, dass der Zusammenschluss den Ambitionen der europ\u00e4ischen Regierungen entspricht, ihre industriellen und technologischen St\u00e4rken in einem Umfeld versch\u00e4rften Wettbewerbs zu festigen. Die EU <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/EU-Staaten-besiegeln-Plan-zum-Aufbau-eines-eigenes-Satelliten-Internets-7539706.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">arbeitet aktuell an einem eigenen sicheren Satelliten-Kommunikationsnetzwerk namens IRIS2<\/a>, das eine Alternative zu Musks Starlink darstellen und den Bedarf der Mitgliedsstaaten f\u00fcr Breitbandinternet aus dem All im Sinne der angestrebten digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t gew\u00e4hrleisten soll.<\/p>\n<p>Das operative Gesch\u00e4ft der neuen Gesellschaft soll voraussichtlich 2027 starten. Allerdings bringen andere Marktakteure Bedenken vor. Insbesondere das in Bremen ans\u00e4ssige Raumfahrtunternehmen OHB, das nicht an den Fusionsgespr\u00e4chen beteiligt ist, hat deutliche Vorbehalte ge\u00e4u\u00dfert. Es bef\u00fcrchtet, dass der Zusammenschluss die Kontrolle \u00fcber die Satellitenfertigungsindustrie stark konsolidieren und den Wettbewerb empfindlich einschr\u00e4nken w\u00fcrde. Die EU-Kommission wird diesen Aspekt im Rahmen der Fusionskontrolle pr\u00fcfen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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